108 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sei immer auf der Hut, 17. Februar 2004
Von Ein Kunde
Ein Psychopath begeht in Boston mehrere grausame Morde. Er überfällt seine Opfer in deren Wohnung und entfernt ihnen an lebendigem Leib den Uterus, dann schneidet er ihnen die Kehle mit einem Messer durch. Als Detective Moore von sehr ähnlichen Fällen aus Savannah erfährt suchen er und seine Partnerin Jane Rizzoli sofort das einzige überlebende Opfer, die Chirurgin Dr. Catherine Cordell, auf. Dr. Cordell jedoch ist davon überzeugt mit den neuen Vorkommnissen nicht zu tun zu haben, da sie den Mann der sie vor drei Jahren überfallen hatte erschoss. Es drängt sich jedoch immer mehr der schreckliche Verdacht auf, dass die bisherigen Morde nur ein Vorspiel waren und Cordell das eigentliche Ziel darstellt...
Dieses Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Tess Gerritsen erzählt aus vier Verschiedenen Perspektiven, aus der Detective Moores, aus der seiner Partnerin Jane Rizzoli, aus der Dr. Cordells und der des Mörders. Der Leser taucht in den kranken Verstand dieses Mannes ein und kann dabei ein schaudern nicht unterdrücken. Denn das was wir für grausam erachten, hält der Mörder für seine gottgegebene Natur, die in jedem von uns schlummert und die nur darauf wartet ausgelebt zu werden. Dardurch schafft es die Autorin ohne zu blutrünstig werden zu müssen den Leser bei der Stange zu halten. Man traut sich nicht das Buch wieder weg zu legen aus Angst was als Nächstes kommt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender Schmöker mit überzeugenden Charakteren, 14. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Chirurgin: Roman (Taschenbuch)
Eine junge Frau wird auf grausame Weise verstümmelt und vergewaltigt aufgefunden. Die Polizei stellt ein Team zusammen, das aus guten Ermittlern besteht, die aber allesamt psychisch auch eher am Rande der Neurose stehen. Diese Ermittler finden sehr schnell die entscheidende Verbindung des Falles zu einer Vergewaltigung vor zwei Jahren, bei der der Vergewaltiger vom Opfer - einer Chirurgin - überwältigt und schließlich getötet werden konnte.
Das Buch bleibt spannend bis zum Schluß. Es ist sehr glaubwürdig geschrieben. Die Autorin ist selbst Medizinerin und kann die Abläufe in einem amerikanischen Krankenhaus sehr gut als Hintergrund für ihre Geschichte nutzen.
Die Polizeiwelt ist nicht ganz so mitreißend dargestellt, aber die "Neurosen" der Ermittler und die daraus folgenden Fehler und Fortschritte sind ebenfalls sehr glaubwürdig.
Das Verhalten von Nebenpersonen wie z.B. Sozialarbeitern ist sehr überzeugend aus dem Leben gegriffen.
Die Autorin hat bei der Entwicklung ihrer Geschichte nur an wenigen Stellen zu sehr in die Trickkiste des Krimiautoren greifen müssen, und zwar offensichtlich, um die Geschichte nicht zum Roman werden zu lassen. Deshalb nur die vier Sterne für einen Krimi, dessen Figuren überzeugen.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tess Gerritsen in Bestform.., 14. Januar 2005
In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden
Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige
Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin
Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den
Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe
eines psychopathischen Mörders geworden ist ...
..
„Die Chirurgin" war mein erstes Buch von Tess Gerritsen und ich war begeistert. Innerhalb von 3 Tagen habe ich diesen Roman verschlungen und fühlte mich in die Geschichte gezogen. Allerdings gibt es einen Mängelpunkt, da ich ziemlich rasch, so zirka zu 2/3 des Buches, ahnte, wer hinter den Morden steckt.
Bemerkenswert bildhaft stellt die Autoren die Protagonisten der Geschichte dar, fast meint man zu denken, den ein oder anderen Charakter zu kennen oder in seinem Bekanntenkreis wiederzufinden ;o). So empfand ich es. Weder die beiden Polizisten, noch die Chirurgin Cordell wirken überspitzt und/oder arrogant, überdreht oder unfehlbar.
Die Geschichte, die Gerritsen gewählt hat, ist erschreckend und unheimlich, fieberhaft litt ich mit den Opfern mit, versuchte die Denkensweise oder die Beweggründe des Täters zu verstehen und zu begreifen.
Immer wieder (auch bei anderen Romanen) muss ich daran denken, dass solche Fälle in der Realität tatsächlich geschehen und bin jedes Mal fast wie gelähmt, da man anscheinend nichts dagegen tun kann.
..
Dieses Buch hat seine 5 Sterne verdient.
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