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Die Chinesische Mauer. Sonderausgabe
 
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Die Chinesische Mauer. Sonderausgabe [Gebundene Ausgabe]

Michel Jan , Roland Michaud , Sabrina Michaud
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 266 Seiten
  • Verlag: Hirmer; Auflage: 2 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3777486809
  • ISBN-13: 978-3777486802
  • Größe und/oder Gewicht: 30,8 x 27 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 807.474 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Chinesische Mauer gilt als das bedeutendste und größte Bauwerk unserer Erde. Denn: Mit 6.000 Kilometern Länge und bis zu 16 Metern Höhe kann man kann sie sogar vom Mond aus sehen. Aus Stein, Erde, Lehm und Holz gebaut, spiegelt das Bollwerk die turbulente Geschichte Chinas zu seinen nördlichen Nachbarn wieder, denn die von Millionen von Arbeitern errichtete Mauer war nicht nur als Schutz vor Feinden zu verstehen, sondern auch als Abgrenzung der Ackerbau betreibenden Bevölkerung von der umherziehenden, nomadischen Hirtenkulturen der Steppe.

Der gigantische, exklusive Bildband Die chinesische Mauer aus dem Hirmer Verlag präsentiert erstmals in einer deutschen Publikation die Geschichte der "Großen Mauer", eingebettet in einen Text mit literarischen, über Jahrhunderte überlieferten Zeugnissen, die ein packendes Porträt der damaligen Landschaft und ihrer Menschen geben. Qualitativ hochwertige Farbaufnahmen beschwören durch einfühlsam fotografierte Kunstwerke aus mehr als zwei Jahrtausenden -- darunter Grabfiguren, Malereien und buddhistische Kunst -- die Vergangenheit und lassen sie lebendig werden. Eingestreute Zeichnungen, kalligraphische Feinheiten und Gedichte runden diese in jeder Hinsicht gelungene bibliophile Kostbarkeit ab. --Katja Klenk

Neue Zürcher Zeitung

Vor und hinter der Mauer

Bunte Bildbände über das «Reich der Mitte» sind Legion in unseren Buchhandlungen und Antiquariaten. Brauchen wir also noch einen weiteren? Es kommt darauf an. Nimmt man das opulente Buch «Die Chinesische Mauer» zur Hand, gewinnt man schnell den Eindruck, hier mal einen neuen Blick auf das viel bestaunte Weltwunder werfen zu können, dessen Anfänge in das 4. Jahrhundert vor Christus zurückreichen. Dankenswerterweise repetieren die Autoren nicht die vielfach kolportierte Mär vom einzigen Bauwerk auf Erden, das auch vom Mond aus sichtbar sei, sondern konzentrieren sich auf das, was hienieden zu sehen ist – und das ist interessant genug. Farbfotos der Mauer zu allen Jahreszeiten, aus allen Blickwinkeln und Provinzen, durch die sich das Bauwerk von West nach Ost schlängelt, in den verschiedensten Stadien des Verfalls, werden ergänzt durch eindrucksvolle Porträtaufnahmen von Angehörigen der Nomadenvölker, die wie zu Zeiten des ersten Mauerbaus die westlichen und nördlichen Regionen der heutigen Volksrepublik China bevölkern. Eine weitere Dimension erschliessen die korrespondierend zu den Fotos und zum sachkundigen Text eingefügten Abbildungen z. B. von Stein- und Tonfiguren aus der Wei- bis zur Tang-Zeit, Grabbeigaben, Steinabreibungen mit Jagd- und Kriegsszenen sowie religiöse und Alltagsdarstellungen aus den zahlreichen Höhlen und Klöstern beiderseits des Grenzwalls. So wird das Verständnis für die kulturhistorische Bedeutung des Gesamtkunstwerks Chinesische Mauer anschaulich vertieft.

Christiane Hammer


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Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die „Große Mauer" - nicht von ungefähr gilt dieses aus Stein, Erde und Lehm gebaute Bauwerk Chinas als eines der bedeutendsten und größten Bauwerke unserer Erde, Sinnbild der turbulenten Beziehungen Chinas zu seinen nördlichen Nachbarn. Michel Jan beschreibt auf sympathische Weise und sachkundig die Geschichte der Großen Mauer im Wandel der Zeiten. Mit Blick auf die chinesischen Dynastien, durch sinnvolle und qualifizierte Endnoten ergänzt, macht sein Text diesen prächtigen 270-Seiten-Bildband nicht einfach nur zu einem Buch über die „Zehntausend Li lange Mauer", wanli chang cheng, sondern schon der Entwurf einer knapp gehaltenen Zivilisationsgeschichte des Reichs der Mitte. Es gelingt ihm dabei, von westlichen Denkkategorien wegzuführen und hin zum Verständnis dessen, was „China" ist und „chinesisch" ausmacht. Solches einmal erfaßt, ist es nur konsequent, bei der Bildauswahl für einen Bildband über die Trenn- und Verbindungslinie Große Mauer nicht unmittelbar an den Grenzen Chinas halt zu machen. Qualitativ hochwertige Farbaufnahmen beschwören durch einfühlsam fotografierte Kunstwerke aus mehr als zwei Jahrtausenden - darunter Grabfiguren, Malereien und buddhistische Kunst - die Vergangenheit und lassen sie lebendig werden. Eingestreute Zeichnungen, kalligraphische Feinheiten und Gedichte runden eine in jeder Hinsicht gelungene bibliophile Kostbarkeit ab. Beeindruckende Fotos der Mauer der Fotografen Roland und Sabrina Michaud wechseln sich so ab mit wie Gemälde wirkenden Landschaftsimpressionen der Steppe und des nordchinesischen Lösslandes wie auch aussagestarken Porträts von Han-Chinesen, Mongolen, Kasachen und Kirgisen und ihrer Lebenswelt. Dadurch fällt kaum auf, dass kaum Bilder der Mauer von außerhalb der Großregion Beijing-Datong aufscheinen, die Autoren dem Leser keine Einblicke in technisch-architektonische Details des gewaltigen Verteidigungswalls gewähren. Vielmehr porträtieren sie ihn als einen ruhenden Drachen, wie er sich in herrlichen Panoramen durch die Berge windet. Dabei finden einige Bilder Eingang - wie der so genannte „Hängende Palast am Grünen Felsen", bei dem es sich um einen buddhistischen Tempel im Taihang-Gebirge handelt - die ohne Kontext als schöne Motive eingefügt sind. Vielleicht hätte man sich die wirklich vorzüglichen, ausführlich-inhaltsreichen Bilderläuterungen in die Nähe der betreffenden Fotos gewünscht. Doch hier scheint dem Rezensenten, das seine Ansprüche um sehr steigen, je besser das vorliegende Werk ist. Dies aber ist keine Frage: Dem Prachtband über die Große Mauer des Hirmer Verlages lässt sich wirklich nur widerstehen, wenn man das für diese Qualität nun einmal aufzubringende Geld nicht in seinem Geldbeutel findet. Kurz: hier haben wir ein Werk, das man immer wieder zur Hand nimmt, um sich von ihm in eine längst vergangene fremde Welt entführen zu lassen. Andreas Gruschke
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch bietet alles, was man von einem anspruchsvollen Bildband dieser Preisklasse erwarten kann: traumhafte Bilder und Illustrationen, sachliche Informationen und Poesie gleichermaßen - ein Werk, das man nicht nur einmal, sondern immer wieder in die Hand nehmen wird und von dessen Ausdruckskraft man sich stets in eine fremde Welt gerne entführen läßt.
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Format:Gebundene Ausgabe
Um es kurz zu machen, das Buch ist sein Geld Wert. Den Text halte ich für informativ, einfühlsam und im Wesentlichen gut auf die Bilder abgestimmt. Die Bilder selbst (R&S Michaud) waren der Grund, mir auch dieses Buch über die große Mauer zuzulegen. Etwas beeinträchtigend finde ich, dass einige dieser Bilder aus dem afghanischen Wakhan-Korridor bzw Kern-Afghanistan stammen, also eher zum Thema Seidenstraße als zur chinesischen Mauer passen.
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