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Die Chemie des Todes
 
 

Die Chemie des Todes [Kindle Edition]

Simon Beckett , Andree Hesse
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (756 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

David Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit.

Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ...

Die Chemie des Todes erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Das gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame Übersetzung von Andree Hesse.

Aber es gibt auch eine deutliche Schwäche in dem Erstlingswerk des britischen Autoren. Sehr schade ist, dass Simon Beckett unnötigerweise so ziemlich alle bekannten Klischees des in den letzten Jahren so erfolgreichen Psychopathen-Genres benutzt. Durch diese Anhäufung verlieren die Handlung an Glaubwürdigkeit und der Roman an Qualität. Fazit: Die Chemie stimmt nicht ganz in Die Chemie des Todes. --Christian Koch

kulturnews.de

Nichts für Memmen ist “Die Chemie des Todes": Hier rieseln Maden wie Reiskörner aus Körpereröffnungen, umschwirren Fliegen verwesende Leichen. Doch bloßen Ekel zu provozieren ist dem britischen Autor Simon Beckett nicht genug. Und so ummantelt er seine bizarren Tatortbeschreibungen mit der fesselnden Geschichte eines Wissenschaftlers, der seine zerrüttete Vergangenheit zu vergessen versucht. Sprecher Johannes Steck trägt den Thriller mit sonorer, vielseitiger Stimme vor - und brilliert vor allen Dingen dann, wenn's um widerliches Getier geht ... (jul)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
70 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fürs Hörbuch gemacht. 22. April 2008
Format:Audio CD
David Hunter hat sich als Allgemeinmediziner ins Landleben zurückgezogen. In einem kleinen Ort in Devonshire versucht er seiner Vergangenheit zu entkommen. Frau und Kind hat er verloren, seine Karriere als einer der bedeutendsten Rechtsmediziner im Bereich der Forensic an den Nagel gehängt. Hunter will nur seine Ruhe und die Vergangenheit vergessen. Als in dem kleinen Ort ein Mord passiert und eine entstellte Frauenleiche gefunden wird, kann Hunter seine Vergangenheit nicht verleugnen. Seine Forensic-Kenntnisse, vor allem im Bereich der Entomologie machen ihn zu einem wertvollen Helfer von Inspektor McKenzie. Weder Hunter noch McKenzie ahnen, dass eine grauenvolle Mordserie auf sie zukommt. Dabei wird Hunter nicht nur als Ermittler sondern sehr schnell auch als Betroffener in den Bann des Geschehens gezogen.

Chemie des Todes ist genretechnisch gesehen keine Überraschung. Es gibt Hunderte von Romanen, die in diesem Bereich arbeiten. Das macht die Story jedoch weder banal noch langweilig. Im Gegenteil. Chemie des Todes bietet eine perfekte Spannungsspirale und lässt einen an der Geschichte kleben, weil man wissen will, wie es weiter geht. Dabei ist der Stoff geradezu fürs Hörbuch gemacht. Wie Johannes Steck die Rollen spricht, ihnen einen ganz individuellen Charakter einhaucht, das ist ganz große Klasse. Von diesen Momenten lebt das Hörbuch. Also rein damit in den Player und zuhören. Johannes Steck wird auch sie begeistern. Chemie des Todes ist schlicht und einfach ein sehr gut gemachtes Hörbuch.
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104 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist Simon Beckett zweifelsfrei gelungen, mit seinem Thriller ein hochgradig spannendes Buch zu präsentieren, das man kaum aus der Hand legen kann. Dabei bedient sich der Autor jedoch lediglich klassischer Spannungstechniken. Der Einbruch des Grauens in eine scheinbar heile Welt, die Verwandlung von sympathischen Charakteren in stinkende Leichen und letztlich auch das private Schicksal des introvertierten Arztes treiben den Leser von Seite zu Seite. Auch die Erzähltechnik aus der Rückschau heraus steigert die Spannung weiter, da David Hunter im Gegensatz zum Leser die Momente kennt und benennt, in denen jemand falsche Entscheidungen trifft, aber nicht den Grund dafür benennt. Etwas konstruiert wirkt einerseits die angehäufte Zahl äußerst drastischer Schicksalsschläge, die die einzelnen Hauptpersonen schon vor dem Einsetzen der Handlung erleiden mussten; andererseits fördert dies die Empathie bei uns Lesern und lässt uns mitfiebern.
Wer also einmal unausgeschlafen an seinem Arbeitsplatz erscheinen möchte, weil er / sie ein Buch nicht aus der Hand legen konnte, dem / der sei Simon Becketts "Die Chemie des Todes" unbedingt empfohlen. Es ist wirklich spannend bis zur letzten Seite!!
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich wollte ich putzen - lautete der Titel einer der anderen Rezensionen. Ich selbst wollte eigentlich gerade frühstücken. Allerdings lag neben mir zufällig dieses am Vortag gekaufte Buch. Ich wollte nur die erste Seite lesen, um zu sehen, ob es sich lohnen würde, das ganze Buch zu lesen, denn ich hatte an diesem Tag eigentlich überhaupt keine Zeit zum lesen. Keine 24 Stunden später wußte ich es. Selten habe ich 430 Seiten in so kurzer Zeit verschlungen. Wenn ich mich richtig erinnere, eigentlich nie zuvor. Obwohl der Titel des Buches und auch dessen auffälliger Einband, keinen Krimi sondern vielmehr eine Dokumentation über spannende forensische Arbeit erwarten ließen, also eher irreführend sind, geriet diese sich nicht erfüllende Erwartungshaltung, ob des flüssigen Schreibtstils und der bedrückend spannenden Handlung schnell in Vergessenheit. Denn über forensische Zusammenhänge und die Chemie des Todes lernt man nicht viel mehr als die Chronologie des Fliegen- und Maden-Aufmarsches bei verwesenden Leichen. Wer sich also durch den Buchtitel hierzu mehr versprochen oder etwas ganz anderes erwartet hat, wird wohl enttäuscht sein. Wettgemacht wird das Ganze durch ein ungewöhnliches Thriller-Szenario mit sehr dichtem Handlungsrahmen sowie der Möglichkeit für den Leser aufgrund beiläufig gestreuter Aussagen an diversen Stellen des Buches den Täter selbst entlarven zu können. Auch die ideal passende, und nahezu sensorisch wahrnehmbare englische "Dorfidylle" erhöht die Eindringlichkeit der Geschichte. Das für geviewte Krimikenner nicht unbedingt verblüffende Ende gleicht allerdings eher einem kitschigen Trivialroman und steht den 400 vorausgehenden Seiten nicht sehr gut zu Gesicht. Die Mehrzahl der Leser wird das Ende aber dennoch zufrieden stimmen.
Wer an einem verregneten Herbsttag also nicht weiß, wie er den Tag rumbringen soll, wird sich mit der Chemie des Todes bestens unterhalten fühlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
TOLL
Zum einen ist es das erste Werk, das Beckett über seinen Dr. Hunter schreibt.
Zum anderen entwickelt er aber dennoch den Charakter und das Dorf und seine Bewohner um ihn... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von writer franz veröffentlicht
Suchtgefahr!
'Die Chemie des Todes' vom britischen Autor Simon Beckett erzählt die Geschichte eines forensichen Anthropologen, der Aufgrund dramatischer privater Erlebnisse, einen... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Oliver Regensdorfer veröffentlicht
Mitreißend!
Ich hatte schon ewig vor, die Simon-Beckett-Reihe zu lesen und bin froh, dass ich es nun endlich geschafft habe: Dieser Thriller hat mich von den ersten Seiten an überzeugt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Bianka S. veröffentlicht
Spannend geschrieben
Dies war mein erstes Hörbuch und erst war ich skeptisch, ob dieses Medium etwas für mich ist, aber ich muss sagen, mir hat es sehr gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von AdamsFan veröffentlicht
Gruslig-spannend von der ersten bis zur letzten Seite
Immer wenn ich im Bücherladen an den Büchern von Simon Beckett vorbeilief, war ich kurz davor es zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Mirindi veröffentlicht
Spannender Krimi - solider Auftakt einer Serie
"Chemie des Todes" von Simon Beckett ist der erste Streich in einer ganzen Reihe von Kriminalromanen um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter. Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Patrick Gelhausen veröffentlicht
Sehr gutes Buch
Auf das Buch wurde ich durch eine Empfehlung aufmerksam. Vom Anfang bis zum Schluss reist die Spannung nicht ab. Der Schreibstil Beckett"s ist einfach und verständlich. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Okan Orhan veröffentlicht
Hervorragend
Mit diesem Roman hat sich Beckett in die erste Liga der Thriller-Autoren geschrieben. Ein interessanter Protagonist wird Seite um Seite immer tiefer in eine mysteriöse... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bücherwurm veröffentlicht
Die Chemie des Todes
Das Buch ist super spannend und hat eine für mich überraschende Lösung parat.
Sollte man gelesen haben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sabine Lehmann veröffentlicht
Absolut empfehlenswert!
Ich habe schon viel von den Simon Beckett Romanen gehört und mir auch öfter sagen lassen "DAS musst du lesen...". Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von S. Behncke veröffentlicht
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