Simon Beckett im Gespräch: Lesen Sie ein Interview!- Valentinstags-Special: Zusätzlich zu Ihrem Amazon-Einkauf jetzt das Album Classical Music from Romantic Movies für nur 1 EUR herunterladen. Alle Infos zur Aktion.
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Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ...
Die Chemie des Todes erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Das gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame Übersetzung von Andree Hesse.
Aber es gibt auch eine deutliche Schwäche in dem Erstlingswerk des britischen Autoren. Sehr schade ist, dass Simon Beckett unnötigerweise so ziemlich alle bekannten Klischees des in den letzten Jahren so erfolgreichen Psychopathen-Genres benutzt. Durch diese Anhäufung verlieren die Handlung an Glaubwürdigkeit und der Roman an Qualität. Fazit: Die Chemie stimmt nicht ganz in Die Chemie des Todes. --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fürs Hörbuch gemacht.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Chemie des Todes. 6 CDs (Audio CD)
David Hunter hat sich als Allgemeinmediziner ins Landleben zurückgezogen. In einem kleinen Ort in Devonshire versucht er seiner Vergangenheit zu entkommen. Frau und Kind hat er verloren, seine Karriere als einer der bedeutendsten Rechtsmediziner im Bereich der Forensic an den Nagel gehängt. Hunter will nur seine Ruhe und die Vergangenheit vergessen. Als in dem kleinen Ort ein Mord passiert und eine entstellte Frauenleiche gefunden wird, kann Hunter seine Vergangenheit nicht verleugnen. Seine Forensic-Kenntnisse, vor allem im Bereich der Entomologie machen ihn zu einem wertvollen Helfer von Inspektor McKenzie. Weder Hunter noch McKenzie ahnen, dass eine grauenvolle Mordserie auf sie zukommt. Dabei wird Hunter nicht nur als Ermittler sondern sehr schnell auch als Betroffener in den Bann des Geschehens gezogen.Chemie des Todes ist genretechnisch gesehen keine Überraschung. Es gibt Hunderte von Romanen, die in diesem Bereich arbeiten. Das macht die Story jedoch weder banal noch langweilig. Im Gegenteil. Chemie des Todes bietet eine perfekte Spannungsspirale und lässt einen an der Geschichte kleben, weil man wissen will, wie es weiter geht. Dabei ist der Stoff geradezu fürs Hörbuch gemacht. Wie Johannes Steck die Rollen spricht, ihnen einen ganz individuellen Charakter einhaucht, das ist ganz große Klasse. Von diesen Momenten lebt das Hörbuch. Also rein damit in den Player und zuhören. Johannes Steck wird auch sie begeistern. Chemie des Todes ist schlicht und einfach ein sehr gut gemachtes Hörbuch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
96 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend und gut, mit einem kleinen "Aber",
Rezension bezieht sich auf: Die Chemie des Todes. 6 CDs (Audio CD)
Das im Stil eines Ich-Erzählers vertonte Buch braucht nicht lange um den Höhrer in seinen Bann zu ziehen. Die Einführung in die Geschichte um den ehemaligen Forensiker David ist schön kurz und kompakt und hält nicht unnötig mit ellenlangen Vorgeschichten auf. Der Einstieg in die eigentliche Story gelingt ebenso mühelos. Es ist eine Geschichte ohne viel Schnick-Schnack und verwirrende Exkursionen drumherum, mit einer herrlich klischeehaften Figur des Dorf-Pfarrers. Das kleine englische Dorf und die Charaktere bekommen alle einen sehr eigenen Charme verpasst, der sich auch über den gesamten Verlauf der Story nicht ändert oder unglaubwürdig wird. Enttäuschen muss ich die, die hoffen im Verlauf der Geschichte schon erahnen zu können wer der Täter ist; den ganzen Ausgang der Story zu erahnen ist nicht möglich, wer gut ist, wird aber die ein oder andere Ahnung am Ende bestätigt finden :-)Abzuraten ist jedoch jedem, der ein Problem mit einer genaueren Beschreibung von Leichen hat. Mit fast schon ekliger Liebe zum Detail schildert der Sprecher den Zustand der gefundenen Leichen, nichts für eine blühende Fantasie die einen im Schlaf verfolgt. Ich persönlich fand es noch erträglich, da fallen mir spontan ein, zwei Höhrbücher ein die schlimmer sind, wobei ich zugeben muss nicht so empfindlich zu sein auf diesem Gebiet. Trotz all dem Positiven gibt es nur vier Sterne: Die Geschichte startet und verläuft in einem Stil der mir gut gefallen hat, das Ende leider erinnert ein bisschen an einen Hollywood-Streifen. Es scheint fast so, als hätte der Autor am Ende Stoff gesucht um noch ein paar Seiten zu füllen (gemeint ist dabei aber nicht der Epilog) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
103 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verwesende Leichen auf dem Lande,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Chemie des Todes (Gebundene Ausgabe)
Es ist Simon Beckett zweifelsfrei gelungen, mit seinem Thriller ein hochgradig spannendes Buch zu präsentieren, das man kaum aus der Hand legen kann. Dabei bedient sich der Autor jedoch lediglich klassischer Spannungstechniken. Der Einbruch des Grauens in eine scheinbar heile Welt, die Verwandlung von sympathischen Charakteren in stinkende Leichen und letztlich auch das private Schicksal des introvertierten Arztes treiben den Leser von Seite zu Seite. Auch die Erzähltechnik aus der Rückschau heraus steigert die Spannung weiter, da David Hunter im Gegensatz zum Leser die Momente kennt und benennt, in denen jemand falsche Entscheidungen trifft, aber nicht den Grund dafür benennt. Etwas konstruiert wirkt einerseits die angehäufte Zahl äußerst drastischer Schicksalsschläge, die die einzelnen Hauptpersonen schon vor dem Einsetzen der Handlung erleiden mussten; andererseits fördert dies die Empathie bei uns Lesern und lässt uns mitfiebern.Wer also einmal unausgeschlafen an seinem Arbeitsplatz erscheinen möchte, weil er / sie ein Buch nicht aus der Hand legen konnte, dem / der sei Simon Becketts "Die Chemie des Todes" unbedingt empfohlen. Es ist wirklich spannend bis zur letzten Seite!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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