Nach einer Einführung werden auf ca. 20 Seiten die Risikofaktoren der Arteriosklerose genannt, auf weiteren 17 Seiten werden die damit zusammenhängenden Krankheitsbilder (Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen) erklärt. Diese Dinge sind jedoch hinlänglich bekannt, sie stehen auch in vielen anderen Gesundheitsbüchern und können außerdem im Internet nachgelesen werden.
Ab der Seite 48 wird auf die Diagnostik von Durchblutungsstörungen eingegangen, wobei sich nach Aussagen der Autoren die Ultraschalluntersuchung bewährt haben soll. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich jedoch, daß freie Arterien im Halsbereich kein Garant dafür sind, keinen Herzinfarkt zu erleiden.
Im nächsten Kapitel wird dann erklärt, was man unter der "Chelat-Therapie" zu verstehen hat und wogegen sie hilft. Was man in diesem Zusammenhang natürlich erwartet, aber vergeblich sucht, ist eine Erklärung, wodurch sich die "Chelat-Plus-Therapie" von der "Chelat-Therapie" unterscheidet. Man wird mit der sehr nebulösen Feststellung "daß hier etwas hinzugefügt und dramatisch verbessert wurde" im Regen stehen gelassen. Genauso vermißt man eine Liste von Ärzten, welche diese geheimnissvolle "Chelat-Plus-Therapie" anwenden.
Ab der Seite 75 werden auf 26 Seiten Studien (in englischer Sprache!) zitiert, die die Wirksamkeit der "Chelat-Therapie" beweisen sollen. Danach werden 7 Fallbeispiele genannt, gefolgt von 8 Seiten "Fragen und Antworten zur Chelat-Therapie". Ab der Seite 119 gibt es ein 24 Seiten umfassendes, für den Leser wertloses Literaturverzeichnis.
Für mich war das Buch durchgehend enttäuschend!