Die vielen Personen und Örtlichkeiten werden zu schnell und knapp hintereinander aufgeführt: ich konnte mir nicht alles merken; und wenn dann eine Person wieder vorkam, mußte ich zu der Stelle, wo sie zuerst vorkam, zurückblättern und nachlesen, was nicht nur mühsam ist, sondern auch den Lesefluß und die Spannung stört. Ich dachte, wenn ich zuerst "Die Merlot-Morde" gelesen hätte, wäre es einfacher gewesen, aber Rezensenten über "Die Merlot-Morde" berichten ähnliches.
Insgesamt finde ich bei diesem amerikanischen Wein-Krimi nicht ganz so viel Details und Liebe zum Wein als bei manchen deutschen Weinkrimi-Autoren wie z.B. Paul Grote und Carsten Klemann.