Als Stephanie Plum eine Morddrohung bekommt und auf sie geschossen wird, ist es ihr eindeutig zuviel. Sie kündigt ihren Job als Bounty Hunter (ihre Stelle wird von Lula gefüllt) und bemüht sich um einen normalen Job, bei dem sie die Pistole wieder getrost in der Keksdose lassen kann. Doch da hat sie sich wohl zu früh gefreut, denn ihr Verfolger lässt nicht locker. Und nachdem ein Job und Auto nach dem anderen das Licht ausgepustet wird, sieht sie ein, dass nur eins hier wirklich helfen kann: ein Bounty Hunter.
Gute Nachricht für Plum-Fans: nach den eher schwächeren Bänden 7, 8 und 9 hat sich Stephanie in Band elf wieder richtig hochgerappelt. Sicher, die Gags wiederholen sich. Und nach wie vor kann sich Stephanie nicht so recht zwischen Morelli und Ranger entscheiden. Dennoch wirkt dieses Buch professioneller, spannender und komischer. Der Sex ist etwas subtiler verteilt und die insgesamt liegt die Betonung mehr auf dem Kriminalfall, der sehr gut ausgearbeitet ist. Natürlich bekommen auch Grandma Mazur und Lula gebührende Auftritte.
Leser, die Stephanie Plum noch nicht kennen, möchte ich allerdings dringend nahelegen, bei Band eins "Einmal ist keinmal" zu beginnen. Die Bände bauen zum Teil aufeinander auf. Bestimmte Personen trifft man immer wieder.
Die Serie in Reihenfolge:
1. Einmal ist keinmal, 2. Zweimal ist einmal zuviel, 3. Eins, Zwei, Drei und du bist frei, 4. Aller guten Dinge sind Vier, 5. Vier Morde und ein Hochzeitsfest, 6. Tödliche Versuchung, 7. Mitten ins Herz, 8. Heisse Beute, 9. Reine Glückssache, 10. Kusswechsel, 11. Die Chaos Queen