Als ich anfing zu lesen, dachte ich mir zuerst ob das so eine Geschichte ist?: Alec, ein strenger Mann, der seine angeheiratete Frau Brittany unterdrückt und schikaniert? Weil er sie heiraten musste und ihre Clan`s Todfeinde waren, ergaben sich anfangs hitzige Szenen. Aber Brittany liess sich nie klein machen, nein sie hat mit schalkhaften Worten ihren Stand in dem Feindesclan vertreten und das hat mich sehr amüsiert. Wie sich die 2 mit Worten bekriegten, wirklich witzig. Ein Jahr und 1 Tag mussten sie verheiratet bleiben und anfangs ist er der Meinung: Eine Frau ist nur eine Frau ist nichts, und erst recht nichts wenn sie vom Feindesclan stammt. Und sie andersrum meint: Was für ihn gilt, gilt auch für sie und auf der einen Seite will sie ihrem Laird gehorsam sein, auf der anderen Seite ist sie als Soldatin erzogen und zum Kämpfen und darum mag sie sich nicht mit Brosamen zufrieden geben und als Frau kuschen.
Leseprobez S. 61 nach der Hochzeitsnacht am nächsten Morgen:
Brittany am Frühstückstisch des Clans: "Um der Wahrheit die Ehre zu geben, Sir Andrew - ich habe in dieser Nacht kaum ein Auge zugetan."
Die Männer stießen einander an und grinsten lüstern, während sie ihren Laird mit wissenden Blicken bedachten. Lady Brittany Campbell erstickte ein neuerliches Gähnen und fügte deutlich hörbar hinzu: "Immer wieder hat Laird Campbell mich in meiner Ruhe gestört." Sir Andrews wohlwollende Miene gab ihr Zuversicht und beruhigt widmete sie sich ihrer Mahlzeit. Den Löffel beinahe an den Lippen, fügte sie beiläufig hinzu:" Es war nur eine Nichtigkeit, die mich aus dem Schlaf riß. Mit der Zeit werde ich mich gewiß an so etwas gewöhnen."
Der Laird verschluckte sich, eine Fontäne Ale sprühte aus seinem Mund, während eine grosse Hand ihm den Rücken klopfte. Wütend wandte er sich seiner Frau zu. Brittany erwiderte seinen Blick und fragte völlig ernst: "Fehlt Euch etwas, my Laird?" - "Eine Nichtigkeit, Weib?" brüllte er in den mäuschenstillen Saal. - "Mein Gatte, es ist ganz und gar bedeutungslos. Vermutlich haben andere Ehefrauen die gleichen Beschwerden." Brittany stand auf und stieß dabei ihren Stuhl um, als ihr Mann auf sie zukam. "Bedeutungslos? Beschwerden?" dröhnte er und stellte sich zornbebend vor ihr auf. Brittany hob leicht die Schultern. "Es ist kein Verbrechen, my Laird, und nichts, dessen ein Mann sich schämen müßte. Viel Männer schnarchen." Verdutzt starrte er sie an.
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Ich finde das nun nicht die beste Szene, es ist nur ein Beispiel für ein Wortgefecht. Hier war Brittany die Siegerin, ein anderes Mal war es er.
Als ich mit dem Buch fertig war, hab ich gleich nachgeschaut, welche Bücher Marian Edwards noch geschrieben hat. Die stehen jetzt bei mir auf der unbedingt Kaufen-Liste. Achtung: die 2 Bücher: Küsse wie Feuer und In den Armen des Feindes sind identisch, haben nur verschiedene Titel.