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Die Centauri-Maschine
 
 
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Die Centauri-Maschine [Englisch] [Taschenbuch]

M. John Harrison , Stephan Martinière , P.H. Linckens
1.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. März 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3453521560
  • ISBN-13: 978-3453521568
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.848 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Mehr über den Autor

Michael John Harrison
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit Jahrzehnten unter den Top Ten der besten SF-Bücher aller Zeiten: M. John Harrisons legendärer Roman „Das Centauri-Spiel“, mit dem der Autor des Bestsellers „Licht“ das Genre der Space-Opera revolutionierte. Ohne ihn hätte es Autoren wie Peter F. Hamilton, Alastair Reynolds oder Charles Stross nie gegeben. In erstmals ungekürzter und vollständig überarbeiteter Neuausgabe.


Über den Autor

Der Engländer M. Hohn Harrison, 1945 geboren, zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Autoren auf dem Gebiet der Science Fiction und Fantasy. Etliche seiner Romane und Erzählungen wurden preisgekrönt, seine zuletzt erschienenen Bücher „Licht“ und „Die Centauri-Maschine“ wurden von Publikum und Kritik einhellig gefeiert. Harrison lebt und arbeitet in London.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von UBIK
Format:Taschenbuch
Schwer verständlich, warum gerade dieser Titel es auf die Liste der (eigentlich meist empfehlenswerten) "Meisterwerke der Science-Fiction" geschafft hat. Beim Lesen ergeben sich gleich zwei Probleme: Einerseits die Handlung selbst (was schlimm genug ist) und dann der absonderliche Sprachstil, in welchem diese verfasst ist. Gut, beginnen wir mit Letzterem: Harrisons Ausdrucksweise erscheint auf den ersten Blick sehr anspruchsvoll - oder zumindest soll sie das. Der Roman läuft förmlich über vor Metaphern, dreifach verschachtelten Nebensätzen und bildhaften Vergleichen, die man sich in nüchternem Zustand eigentlich kaum ausdenken kann (was sie nicht unbedingt schlechter macht, im Gegenteil). Das wäre alles kein Problem, würde nicht die Verständlichkeit der Handlung - besonders zum Ende hin - stark darunter leiden. Allerdings verpasst man im Extremfall auch nicht allzuviel, womit wir beim ersten Punkt wären: Die Handlung des Romans zieht sich endlos dahin, einen Spannungsbogen sucht man vergebens, Sinn und Zweck des Geschilderten wollen sich dem Leser partout nicht erschließen. Sicher muss nicht jeder Roman ein thrillergleicher Pageturner sein. Doch hier kann man sich nicht des Gefühls erwehren, dass der Autor es schlichtweg auskostet, uns möglichst lange und ausführlich das Leid des "Käptn" (Mann, mann...) Truck vorzuhalten und diesem dabei hin und wieder einen Anfall akuten Erbrechens zu genehmigen. Und das Langweilt. Die groß angepriesene "Botschaft", welche im Vorwort genannt wird, kommt dabei nicht rüber, und auch die dort genannte düstere Atmosphäre will sich - größtenteils aufgrund des verschlüsselten Sprachstils - nicht so recht einstellen. Soviel zur Handlung.
Was das Vorwort selbst betrifft: Nutzt diese Viertelstunde eures Lebens bloß sinnvoller!!! Denn hier liegt ein klassischer Fall von Überinterpretation vor - selten hat man so viel handfest bewiesene Spekulation mit einem hohen Aussagewert gesehen! Jedenfalls mochte der Mann seinen Deutschunterricht...
Dennoch gebe ich einen Stern zu dem obligatorisch notwendigen hinzu, weil eine Reihe guter, phantasievoller Ideen vorkommen: Da ist zum Beispiel die Religion der "Öffner", die aus reinem Glauben heraus Fenster in ihre Körper einsetzen lassen, um ihre Innereien für die Außenwelt sichtbar zu machen. Oder die Kolonie der Anarchisten und die im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Figur des Himation. Das alles sind gute, wirklich interessante Ideen - schade nur, dass sie in so einem halbstarken Roman ihr Ende finden mussten.
FAZIT: Sicher kein Meisterwerk. Eher eine langsam dahinplätscherne Geschichte ohne rechten Handlungsfaden, man hätte mühelos etwas weglassen oder neu dazuerfinden können - am Ende freut man sich darauf, dass Truck bald die Maschine zündet. Der Sprachstil erscheint umständlich und irgendwie "pseudointellektuell", vieles daran wirkt unnötig oder arg bemüht - aber sowas ist ist immer sehr subjektiv. Jedenfalls erschwert er das Lesen. Einen Stern gibt's für ein paar wirklich schillernde Ideen, die in einer netten Kurzgeschichte wohl aber besser aufgehoben gewesen wären. Andererseits: Aus dem Roman hätte man leicht eine machen können.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Qual Fiction 24. Februar 2007
Von no-man
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieser Roman verdient es nicht ausschweifend rezensiert zu werden. Ich habe den Eindruck, der Autor verarbeitet hier in erster Linie seine persönliche Drogenerfahrung - Science Fiction Elemente dienen lediglich als Kulisse. Das Lesen wird zur Qual, der Erzählstil ist durchsetzt mit Wortstrukturen, die scheinbar anspruchsvoll wirken (sollen) aber letztendlich den Lesefluss blockieren. Ein Konstrukt verworrener Horrorszenarien - für mich ohne Wert und tieferen Sinn.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Adam Roberts schreibt in seinem Vorwort zu "Die Centauri-Maschine", daß das Buch nie besonders erfolgreich war und bei seiner Erstveröffentlichung zahlreicher Kritik ausgesetzt war. Diese lautete wohl vor allem, das Buch übertrage aktuelle Probleme (Palästina-Konflikt, Drogenabhängigkeit, Vietnam-Krieg, Armut in der Welt) direkt auf die Zukunft, sei in keinem guten Stil geschrieben und überzeuge nicht in dem Sinne, eine nachvollziehbare Zukunftsvision darzustellen.

Leider muß ich mich dieser anfänglichen Kritik anschliessen und kann die Einstufung dieses Buches als "Meisterwerk" nicht nachvollziehen. Vielleicht war sich der Verlag auch nicht so sicher, das Vorwort zu diesem Buch ist im Vergleich zu den anderen Werken dieser Heyne-Reihe sehr lang und akademisch. Vielleicht sollte man nicht um jeden Preis versuchen, neue Meisterwerke zu finden...

Es ist mäßig spannend, vorhersehbar und holprig geschrieben. Harrison schreibt zwar manchmal blumig, aber allzuoft beschreiben seine Metaphern nur das Erbrechen der Hauptperson immer wieder neu. Daß der arme Käpten (schreckliche Übersetzung, "Captain" versteht doch heute jeder) Truck so oft seinen Mageninhalt wieder hergeben muß, macht das Buch auch nicht lesenswerter. Eigentlich taumelt er nur von Hinterlist zu Missgeschick, stammelt mal einen halben Satz und wird wieder reingelegt. Die große Zerstörung als Finale ist direkt erlösend.

Einen Stern bekommt das Buch von mir, weil die Darstellung Trucks als Verlierer und Spielball fremder Mächte wirklich gut gelungen ist - etwas Mitgefühl stellt sich durchaus ein - und man sich die Elendsquartiere, in denen die Handlung hauptsächlich spielt, als warnendes Beispiel für unsere Gesellschaft durchaus zu Herzen nehmen sollte. Aber daraus einen Science-Fictin-Roman zu machen, war keine sonderlich gute Idee.
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