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Die Canterbury-Erzählungen: Zweisprachige Ausgabe. Mit der ersten deutschen Prosaübersetzung. 3 Bände als Kassettenausgabe Taschenbuch – 1. Dezember 1994

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1968 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. Dezember 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442905125
  • ISBN-13: 978-3442905126
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 9,8 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Canterbury-Erzählungen
OT The Canterbury Tales OA 1478 DE 1827Form Erzählung in Vers und ProsaEpoche Mittelalter/Renaissance
In der noch dem Mittelalter angehörenden literarischen Form der Rahmenerzählung präsentierte Geoffrey Chaucer in seinen Canterbury-Erzählungen eine neue Literatur. Nie zuvor hatte ein Autor die Lebenswirklichkeit in einer volkstümlichen, jedoch zugleich vollendeten Sprache geschildert.
Entstehung: Die Canterbury-Erzählungen entstanden zwischen 1387 und dem Todesjahr des Dichters. Ihr Vorbild war das Das Dekameron (1348–53) von Giovanni R Boccaccio, eine Sammlung von Geschichten, die in eine Rahmenhandlung eingebettet sind. Die Stoffe der Canterbury-Erzählungen stammen von antiken Autoren, aus mittelalterlichen Quellen oder lehnen sich an Boccaccio an. Trotz dieser Vorbilder ist das Werk von Chaucer eigenständig.
Aufbau: Chaucer unternimmt in seinem Werk mit 29 Frauen und Männern eine Pilgerreise zu Pferd von London nach Canterbury an das Grab des heiligen Thomas Becket. Der Wirt einer Taverne, selbst mit von der Partie, schlägt vor, dass die Reisenden sich unterwegs die Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertreiben. Jeder Pilger soll zwei Geschichten auf der Hin- und zwei auf der Rückreise erzählen. Der Tod Chaucers verhinderte, dass dieses ehrgeizige Projekt von 120 Geschichten zu Stande kam; 24 sind überliefert, zwei von ihnen blieben unvollendet. Viele Geschichten sind durch Zwischenstücke miteinander verbunden, in denen verschiedene Reisende sich zu den Erzählungen äußern. Häufig fehlen diese Einschübe jedoch und bis heute ist die geplante Reihenfolge der Geschichten nicht ganz geklärt.
In einem lebendigen Prolog, in dem die erwachende Natur und der Aufbruch der Menschen in Einklang gebracht sind, stellt der Autor die Mitreisenden vor, die aus unterschiedlichen Ständen – der höchste und niedrigste Stand ausgenommen – stammen. So repräsentieren die Mitglieder der Reisegruppe einen Querschnitt der mittelalterlichen Gesellschaft vom Ritter über Junker, Dienst- und Kaufmann, Nonne, Mönch, Pfarrer, Ablasskrämer bis zum Müller, Pflüger und Koch. Die Reisenden wirken auf den ersten Blick typisiert, sind jedoch mit scharf beobachteten, ausgeprägt individuellen Zügen ausgestattet. Sie werden teils mit Humor, teils mit beißender Satire, allerdings auch idealisierend dargestellt wie der Ritter, der einem untergehenden Stand angehört. Chaucer spielt virtuos mit allen mittelalterlichen Literaturformen; jeder Person ist eine bestimmte Form zugeordnet, von der Romanze (Geschichte des Ritters) und Heiligenlegende (Geschichte der Priorin) bis zur Predigt oder Tierfabel.
Inhalt: Die meisten der Geschichten handeln von der Liebe, so die Geschichte des Ritters, der die Romanze zwischen einer Dame und zwei sie verehrenden Rittern wiedergibt, oder die der Frau aus Bath, die fünf Ehemänner überlebt hat; Souveränität, so lautet der Kern ihrer Geschichte, ist der höchste Wunsch der Frauen. Mit Schwänken von gehörnten Ehemännern unterhalten der Müller, der Verwalter und andere Pilger ihre Mitreisenden. Eine der amüsantesten Geschichten ist die Tierfabel, die der Nonnenpriester vorträgt. Sie handelt vom Hahn Chantecleer, der sich zunächst vom Fuchs übertölpeln lässt, weil er auf dessen Schmeicheleien hin mit geschlossenen Augen singt, danach jedoch dem Fuchs durch eine List entwischt.
Wirkung: Die für ihre Zeit ungewöhnlich lebendige und umfassende Darstellung menschlicher Verhaltensweisen und Eigenarten sowie ihre humoristische Grundhaltung machten die Canterbury-Erzählungen zu einem bahnbrechenden Werk und schon im 15. Jahrhundert zu einem Publikumserfolg. Sie wurden beispielhaft für viele andere Dichter, die Chaucers Erzählweise imitierten. Bis ins 20. Jahrhundert wurde dieses Werk immer wieder gedruckt und nacherzählt. Unter dem Titel Tolldreiste Geschichten verfilmte 1972 Pier Paolo Pasolini (1922–75) Teile der Canterbury-Erzählungen. Noch 600 Jahre nach seiner Entstehung gilt das Buch als Meisterwerk der Weltliteratur.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Chaucer, Geoffrey engl. Dichter *um 1340 London, †25.10.1400 ebd. Die Canterbury-Erzählungen, um 1387-1400 Geoffrey Chaucer steht mit seinem Werk an der Schwelle vom Mittelalter zur Renaissance. Der Übergang zur neuen Epoche zeigt sich in seinem bedeutendsten und dauerhaftesten Werk, den - unvollendeten -Canterbury-Erzählungen. Mit der anschaulichen, meisterhaften Sprache sowie seiner realistischen und zugleich humorvollen Weltsicht in diesem Werk setzte er Maßstäbe für die nachfolgende englische Literatur. Von 1357 an diente Chaucer, Sohn eines wohlhabenden Londoner Weinhändlers, als Page im Hause von Elisabeth, der Gräfin von Ulster, Ehefrau des dritten Sohns des englischen Königs Edward III. (1327-77), und kam dadurch schon früh in Berührung mit dem Hof. Im Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich (1337-1453) war er 1359/60 als Soldat in Frankreich, geriet dort in Gefangenschaft und wurde mit Hilfe des Königs freigekauft. 1367 wurde er Junker im Hofstaat. Chaucer erhielt königliche Ämter, unter anderem als Zollinspektor des Londoner Hafens. In diplomatischer Mission reiste er nach Flandern, Frankreich und Italien (1372/73 und 1378) und lernte das Werk der italienischen Dichter Giovanni R Boccaccio und Francesco R Petrarca kennen. Vermutlich verlor er Ende 1386 die Gunst des Hofes. Erst König Richard II. (1367-1400) gewährte ihm 1394 eine Pension, die dessen Nachfolger Heinrich IV. (1367-1413) erhöhte. In der frühen Phase seines Werks übersetzte Chaucer den altfranzösischen Rosenroman (entst. 13. Jh.). In der zweiten Phase griff er Anregungen der italienischen Literatur auf, die bereits von der Renaissance geprägt war. Hier entstand die Versdichtung Das Vogelparlament (1382), die Bezug nimmt auf die Vermählung von Richard II. Das Epos Troilus and Cresseyde (1385) hat nach dem Vorbild von Petrarca die höfische Liebe zum Thema. Sein Hauptwerk, die Canterbury-Erzählungen, konnte Chaucer vor seinem Tod nicht mehr vollenden. Biografien: S. Knight, Geoffrey Chauser, 1986; W. Riehle, Geoffrey Chauser (rm 50422).


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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Preuß am 18. Juli 2009
Format: Gebundene Ausgabe
THE CANTERBURY TALES
(mengl.; Die Canterbury-Geschichten). Unvollendeter Zyklus von Vers- und Prosaerzählungen von Geoffrey Chaucer, Erstdruck um 1478. - Einzelne Erzählungen dieses in mehreren Handschriften vorliegenden Spätwerkes entstanden schon vor 1380. Zusammen mit später verfaßten wurden sie in eine von Chaucer erfundene Rahmenhandlung eingefügt, die aus einem Prolog und den links (überleitende Gespräche und Beschreibungen zwischen den Geschichten) besteht. Sie schildert eine Pilgerfahrt von dreißig Leuten nach Canterbury zum Grab des heiligen Thomas Becket. Der Kunstgriff, inhaltlich voneinander unabhängige Erzählungen zu verknüpfen, indem man sie verschiedenen Personen in den Mund legt, die aus mehr oder weniger einleuchtenden Gründen gesellig beisammen sind, ist nach dem Decamerone des Boccaccio in der europäischen Literatur öfters angewandt worden. John Gower etwa bedient sich dieses technischen Mittels eines »Rahmens« in der Confessio Amantis (Beichte des Liebenden) zur gleichen Zeit wie sein Freund Chaucer in den Canterbury Tales.
Doch nur Chaucer gewinnt diesem eine rein äußerlich Einheit schaffenden Prinzip, das leicht zu Künstlichkeit und Monotonie führt, noch eine andere Möglichkeit ab: Er läßt in seiner Rahmenhandlung aus einer Reihe von frappierend lebenstreuen Einzelporträts ein Gesamtbild seiner Nation erstehen.
Die vorliegende zweisprachige Ausgabe läßt die Welt Chauers wieder aufleben. Wer diese Pilgerfahrt mag, liest auch Peter Ackroyds Die Clerkenwell Erzählungen
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Von Ph. B. am 15. Dezember 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Über die Tales an sich wurde an dieser Stelle ja schon einiges gesagt. Auch ich selbst fand sie durchaus unterhaltsam, was mit Sicherheit an Chaucers Humor und einer gewissen "Bissigkeit" gelegen hat. So kann man die Tales durchaus auch mal zur Entspannung aufschlagen.

Wichtiger war mich als Student aber die Qualität der Übersetzung und der Anmerkungen. Beides ist sehr gut gelungen. Durch das zweisprachige Druckbild (links modernes Deutsch, rechts Mittelenglisch) kann man die Tales im Original lesen und sein Verständnis mit der Übersetzung prüfen. Die Übersetzung hält sich sehr nahe am Original, so das man die Bedeutung einzelner Vokablen gut nachvollziehen kann. Schön ist hierbei auch, dass die Verse sich im Original und der Übersetzung (fast) immer direkt gegenüber stehen, was langes Suchen erspart. Eine Ausnahme stellen hierbei die Prosatexte da, die bei Chaucer allerdings selten sind. Dennoch eignet sich das Werk wunderbar zum Selbststudium, um sich mit dem Mittelenglischen vertraut zu machen.

Toll ist auch die Ausführung der drei Bände in einem Pappschuber. So hat man "seinen" Chaucer ordentlich zusammen und im Bücherregal macht sich das Werk auch wirklich gut.

Alles in allem ist diese Übersetzung etwas, was jeder der sich mit dem Mittelenglischen befasst besitzen sollte.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Sehr gute Übersetzung. Das Buch ist, vermutlich entsprechend der Urfassung, die ich nicht gelesen habe, überwiegend in Reimform gefasst, dabei aber sehr gut zu lesen und äußerst spannend und interessant.Jede "sprechende" Figur hat eine eigene Charakteristik in Sprache, Form und Inhalt. Wie fern ist die mittelalterliche Welt und wie nah kommt doch manche Einsicht unseren heutigen Erfahrungen!
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