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Die CIA und der 11. September: Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste
 
 
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Die CIA und der 11. September: Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste [Taschenbuch]

Andreas von Bülow
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 7 (September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492242421
  • ISBN-13: 978-3492242424
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 277.011 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andreas von Bülow
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer steckt hinter den Terroranschlägen vom 11. September? Der ehemalige SPD-Bundesforschungsminister Andreas von Bülow präsentiert in diesem Buch eine Aufsehen erregende These: Nicht die 19 muslimischen Selbstmord-Attentäter mit dem Al-Qaida-Paten Osama bin Laden im Hintergrund seien für die Angriffe auf das World Trade Center verantwortlich. Vielmehr gehe der 11. September auf das Konto von westlichen Geheimdiensten -- mutmaßlich der CIA und des israelischen Mossad.

Für sein stark von Verschwörungstheorien geprägtes Buch hat von Bülow mehr oder weniger plausible Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs zusammengetragen. Der Autor entwirft ein ganz eigenes Szenario: Die entführten Passagierflugzeuge seien von Geheimdienstagenten per Fernsteuerung unter Kontrolle gebracht und in die Türme des WTC gelenkt worden. Der Aufprall der Flugzeuge habe aber längst nicht ausgereicht, um die Gebäude tatsächlich einstürzen zu lassen. Daher seien die tragenden Elemente der Türme zeitgleich gezielt gesprengt worden. Sinn der Aktion laut von Bülow: Die USA und Israel wollten die Anschläge als Vorwand benutzen, um danach ungehindert ihre vor allem gegen muslimische Länder gerichtete Politik weltweit durchsetzen zu können.

Wer solch Ungeheuerliches behauptet, muss gute Argumente haben. Doch genau da liegen die gravierenden Schwächen des Buches. Von Bülow beruft sich auf teilweise hanebüchene Quellen, etwa auf vorgebliche Stellungnahmen anonymer Experten im Internet. Immer wenn es konkret werden sollte, weicht der Autor ins Ungefähre aus, formuliert im Konjunktiv oder bläst Nebensächlichkeiten zu schwerwiegenden "Beweisen" auf. Zwar hat er Recht, wenn er auf die vielen Ungereimtheiten hinweist, die es bei den Ermittlungen gab. Und zweifellos wurden die Terroranschläge von der US-Regierung nachträglich für politische Ziele instrumentalisiert. Doch daraus den Vorwurf abzuleiten, der Tod tausender Menschen sei von westlichen Geheimdiensten bewusst geplant und inszeniert worden, ist absurd. --Christoph Peerenboom -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Andreas von Bülow hat mit großem Detailwissen sämtliche Ungereimtheiten um den 11. September zusammengetragen. Ein intensiv recherchiertes Buch, das jede Menge Fragen offen lässt.« Norddeutscher Rundfunk

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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es wird zwar viel gegen "Verschvvörungstheorien" geeifert, aber nur eine Handvoll Autoren deutscher Sprache vertreten tatsächlich Positionen, welche die Ereignisse vom September 2001 in einen logischen Kontext mit der nach den Weltbeherrschungsplänen von Zbigniew Brzeziñski (Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft) abgespulten Weltbeherrschungspolitik der USA bringen.

Von "SPIEGEL" bis "Maischberger" wurde Dr. Andreas von Bülow in härtester Weise - oft weit unter der Gürtellinie - angegriffen, während keine führende Medienmacht der Republik den Mut fand, selbst eine zusammenfassende Interpretation der vorliegenden Daten zu líefern. Möglicherweise ist insbesondere der SPIEGEL nach mutigen Aufklärungsartikeln wie z.B. über Pearl Harbor oder Weizsäcker durch eine harte Lehre gegangen und vermeidet weitere Provokationen der Macht - so wird aus der angeblichen 4. Gewalt ein Team hochbezahlter Pressesprecher der (ehemaligen?) Besatzungsmacht.

Wer sich also nicht mit den "offiziellen" Darstellungen der US-Regierung, wie sie auch fast 1:1 in der deutschen Wikipedia zu finden sind, zufrieden geben will, sollte sich doch mal gönnen, die Kritiker selbst zu lesen. Der Journalist Mathias Bröckers líeferte mit Verschvvörungen, Verschvvörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9. ein pointiertes und aggressives Buch der ersten Stunde ab, dessen Sprache für manchen allerdings etwas zu provokativ und sarkastisch wirkt. Dr. Andreas von Bülow äußert sich - passend zu seinem Werdegang - eher ruhig, vorsichtig und abgewogen.

Aufschlussreiche Bilddokumente líefert dazu die vorzügliche Filmdokumentation von Dylan Avery Loose Change (2 DVDs). Auf die Einbettung der Attentate in die US-amerikanische Befindlichkeit versteht sich zweifellos der berühmte Dokumentarfilmer und Oscarpreisträger Michael Moore Fahrenheit 9/11: Alle Fakten - Alle Beweise - Alle Szenen am besten. Die umfassendste und am besten lesbare Darstellung bietet Operation 9/11: Angriff auf den Globus von Gerhard Wisnewski, einem übrigens seinerzeit wegen dieses Themas durch eine Spiegel-Intrige gefeuerten Star-Journalisten des WDR. Sowohl von Wisnewski als auch von Bröckers erscheinen im Sommer 2011 - 10 Jahre danach - neue Bücher mit neuen Fakten.

Der 1937 in Dresden geborene Jurist Dr. Andreas von Bülow, übrigens ein Verwandter des bekannten Karikaturisten Loriot, trat 1966 in den höheren Verwaltungsdienst ein. Er war ein viertel Jahrhundert Mitglied des Deutschen Bundestages und gehörte der "Parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste" an. Nach vierjähriger Tätigkeit als parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium wurde er in der Regierung Schmidt Bundesminister im BMFT. Weitere Insider-Erfahrungen zu Geheimdiensten sammelte er als SPD-Obmann im Schalck-Golodkowski-Untersuchungsausschuss.

Im Vergleich zu Bröckers beschränkt sich Dr. von Bülow auf relativ wenige Details, die er allerdings planvoll in einen großen Zusammenhang stellt. Dabei nehmen die Ereignisse im Vorfeld des Septemberattentats einen besonderen Raum ein, insbesondere die Ermittlungsergebnisse zu vorherigen Bombenanschlägen. Vor allem aber die Einbettung in die politischen Weltbeherrschungspläne rechts*xtremer Kreise, zu denen insbesondere der Vordenker Brzeziñski, aber natürlich auch die militärisch-industriellen Kräfte einschließlich Bush zählen, wird umfangreich dargelegt. Obwohl sich Dr. von Bülow in dem nicht besonders umfangreichen Büchlein ansonsten weniger in Details verliert, findet man auch die vollständigen Passagierlisten der Unglücksmaschinen. Im Kern vertritt Dr. von Bülow in Form einer Theorie folgende Erklärungsansätze:

- Die benannten Attentäter hätten weder die Möglichkeit gehabt, eine solche fliegerische Leistung zu vollbringen, die selbst erfahrene Kampfpiloten nur mit Druckanzügen vollbringen könnten, noch seien sie überhaupt mehr als vorgeschobene Ersatztäter.

- Die Maschinen seien mit in vielen Boeing-Maschinen standardmäßig eingebauten Fernlenkeinrichtungen übernommen und ferngesteuert durch erfahrene Kampfpiloten in ihre Ziele geflogen worden. [2]

- Die eigentliche Zerstörung der WTC-1 und WTC-2 könne weder durch den Aufschlag der Maschinen noch durch die relativ "kalten" Brände erfolgt sein, sondern sei durch gezielte Sprengungen vorgenommen worden. [1] Als Standort der Leitstelle für all dies vermutet von Bülow den WTC-7.

Die Referenzen und Literaturhinweise sind im Gegensatz zu mancher Kritik meines Erachtens durchaus umfangreich und substanziell. "Zirkelbezüge" findet man bekanntlich nicht nur bei Kritikern, sondern auch bei Verteidigern der Regierungsdarstellungen. Wenn überhaupt - denn bekanntlich wurden von fast allen führenden Presseorgangen bereits nach wenigen Tage Behauptungen von US-Politikern ungeprüft als wahr wiedergegeben, was nicht im Mindesten auch nur einfachsten journalistischen Ansprüchen genügt.

Wie bereits oben angeführt, fragt man sich, wieso Organe wie "DER SPIEGEL", die über vergleichsweise gigantische Möglichkeiten der Recherche verfügen, sich damit begnügen, die laut Wikipedia in über 900 Fällen nachgewiesen falschen Darstellungen der am Kríeg beteiligten Regierungen immer wieder als wahr zu unterstellen.

Dass Dr. von Bülow aufgrund seiner früheren Tätigkeiten über Wissen und Kontakte verfügt, die seinen "Theorien" besondere Glaubwürdigkeit verschaffen, sollte nicht übersehen werden.

Ich finde, ehrlich gesagt, das Buch nicht besonders gut geschrieben - man muss schon konzentriert lesen und ein gutes Gedächtnis besitzen, um nicht den Überblick zu verlieren. Insofern - auch wegen der größeren Fülle an Fakten und Fragen - würde ich auf jeden Fall auch das Buch von Bröckers ergänzend nochmal lesen. [3]

Die weltpolitische Dimension sowie der tiefe Einblick in die "Arbeitsweise" der Geheimdienste hingegen überzeugen. Hier bringt die Tatsache, dass ein erfahrener Politiker und Jurist schreibt, eindeutig Vorteile. Viele werden auch die unpolemische und vorsichtige Argumentation zu schätzen wissen, die man von anderen besser auch dann verlangt hätte, wenn gerade mal wieder ein amerikanischer Präsident zum Kríeg blies.

jury 4* A0266 13.8.2011eg

[1] Im April 2009 wurde diese Vermutung durch die Untersuchgen des dänischen Chemikers Prof. Dr. Niels Harrit zweifelsfrei belegt. Mit den Suchworten "Harrit" und "Nanothermit" findet man Fernsehberichte und Vorträge.

[2] Die Strategie zum Austausch einer Verkehrsmaschine durch eine unbemannte, ferngesteuerte CIA-Maschine stammt aus der geheimen Militärplanung "Northwoods" von 1962, die inzwischen veröffentlicht worden ist. Damals sollte ein Angriff auf Kuba durch ein angebliches Abschießen einer US-Maschine auf diese Art "erklärt" werden.

[3] Die aktuellste und umfangreichste Zusammenfassung sowie zahlreiche neue Beweise und Erklärungen bietet das 2011 erschienene Buch Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur von Gerhard Wisnewski.
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42 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch gehört, trotz mancher Kritik, zu den auf jeden Fall lesenswerten zum 11.September. Von Bülow beginnt mit den Grundlagen dieses Anschlags, den geheimen Geschäften der CIA, insbesondere im Nahen Osten. Der Schreibstil ist spannend, manche langen Sätze mit vielen eingeschlossenen Gedanken muß man mehrmals lesen um alles zu verstehen. Ein paar Abbildungen mehr als die vorhandenen 12 wären sicher noch informativer gewesen. Das Buch kommt ohne jede Haß-Parade auf die USA aus, bedankt sich von Bülow doch bei den Amerikanern, ohne deren Mitarbeit und kritischen Blicken das Buch kaum so hätte geschrieben werden können. Zudem heißt es:

"Die Menschheit braucht das alte ideale Amerika, das Land der Freiheit, der Verheißung für Milliarden von Menschen, das Land, dem Frankreich die Freiheitsstatue zum Dank dafür errichtete, daß es der Welt noch vor der französischen Revolution zeigte, wie Menschen selbstbewußt und stolz in einer Demokratie leben...Wir Europäer sind nach dem Sturz von Nationalsozialismus und Faschismus auch heute noch dankbar für diese Botschaft. Doch könnte heute nicht auch Amerika von Europa lernen...?"

Leider macht der Inhalt des Buches kein besseres Gefühl für die Zukunft und weißt auf das "Neue Amerikanische Jahrhundert" hin, ein Projekt, das vor dem 11.9.2001 von Mitgliedern der Regierung unterzeichnet wurde. Eine düstere Prognose für Europa und die Welt, wenn es um die neue internationale Machtverteilung und die letzten Ressourcen geht und wem sie gehören sollen.

Vor allem die Macht der Geheimdienste wird aufgezeigt, die ihre Operationen mit dem Drogenhandel finanzieren, wobei wir hier nicht von 10 Gramm-Geschäften sprechen dürfen.

Das Buch eröffnet immer wieder unbekannte, erstaunliche Informationen zu dem Anschlag und ist eine wirklich spannende Faktenlektüre. Der Schreibstil ist sachlich geprägt und "verkümmert" nie zu einem Science-fiction-Roman.

Es wird manchmal kritisiert, daß das Buch in manchen Fällen keine wirklichen Beweise vorlegt für die aufgestellten Behauptungen. Herrn von Bülow geht es auch nicht um das Beweisen sondern vielmehr um das schlüssige "Zusammenreimen", Zusammensetzen von Tatsachen und Puzzles zu einem Bild. Alleine die vielfältigen Tatsachen, die offiziell verschwiegen oder unlogisch zusammenhängend präsentiert wurden, sollen Anlaß zum Nachdenken geben. Es geht ihm hier nicht darum einen Untersuchungsbericht zu schreiben, sondern er fordert, daß man jedem der diese Theorien unterstützt doch mit wahrheitsgetreuen Antworten vom Gegenteil überzeugen kann. Warum werden sogar Beweismittel zurückgehalten, die doch die offiziellen Darstellungen untermauern könnten?

Ein erschütterndes, spannendes unbedingt lesenswertes und gut lesbares Zeitdokument.
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113 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Seit Monaten gibt Ex-Bundesforschungsminister Andreas von Bülow jedem, der es wissen will, seine vehementen Bedenken über die haarsträubende Theorie der 19 islamistischen Terrorpiloten des 11. Septembers 2001 zu Protokoll. Mit "Die CIA und der 11. September" wagt er es nun, die erschreckenden Ungereihmtheiten der "offiziellen" Version der grausamen Terroranschläge in einem sauber recherchierten Buch zusammenzufassen.
Auf knapp 280 Seiten - mit einigen interessanten Fotos und Skizzen - entwirft von Bülow dabei ein furchtbares Bild: Die weithin propagierte (und leider anerkannte) Theorie über die Geschehnisse vor, am und nach dem 11. September ist nicht nur nicht beweisbar, sondern sogar äußerst unwahrscheinlich. Akribisch durchleuchtet von Bülow alle wesentlichen Aspekte der Verbindungen, Aktivitäten und Fakten von "9/11".
Da der Autor betont, mit seiner Arbeit zwar durchaus die von der amerikanischen Regierung verbreitete Version ins Wanken bringen zu wollen, demgegenüber jedoch keine lupenreine "Wahrheit" bieten zu können - ist die Aburteilung von Bülows als bloßer "Verschwörungstheoretiker" ungerecht, bösartig und schlicht falsch. Andreas von Bülow gehört vielmehr zum (leider allzu kleinen) Kreis der letzten Bastion eines "wahren", d.h. investigativ operierenden, stets dem gesunden Menschenverstand verhafteten Journalismus, zu dem darüberhinaus (in Bezug auf die mediale Verarbeitung des 11. Septembers) vor allem Gerhard Wisnewski, Mathias Bröckers und Andreas Hauß zählen.
Daher zeugt es von großem Unverständnis und beängstigender Leichtgläubigkeit, die Arbeit kritischer, seriöser und mutiger Schriftsteller auf solch unflätige Weise zu diffamieren, wie es diesen beispielhaften Autoren vielfach widerfährt.

Dieses Buch ist schlichtweg als Pflichtlektüre für den frei denkenden, demokratisch orientierten Bürger zu bezeichnen, der sich von einer immer bedrohlicher werdenden Propagandamaschinerie nicht sang- und klanglos überrollen lassen will.
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