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Die CIA-Lüge: Folter im Namen der Demokratie
 
 
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Die CIA-Lüge: Folter im Namen der Demokratie [Gebundene Ausgabe]

Egmont R. Koch
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (12. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351026587
  • ISBN-13: 978-3351026585
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.020 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Egmont R. Koch
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Guantanamo und Abu Ghraib sind nur zwei Namen, die für unfassbare Vorwürfe an die derzeitige US -Regierung wegen Menschenrechtsverletzungen stehen. Aber die brutalen Verhörmethoden der CIA lassen sich nachweislich bis zu Erkenntnissen aus Menschenversuchen des Dritten Reichs zurückverfolgen. Bis in die 60er Jahre hinein und auf deutschem Boden perfektionierte der amerikanische Geheimdienst die grausame Verhörpraxis der Nazis und schrieb sie in einem Folter-Handbuch fest, das heute wieder verstärkt Anwendung findet - ein Skandal von ungeahntem Ausmaß. In seinem aufwendig recherchierten, schockierenden Report entlarvt der bekannte Fernsehjournalist und Buchautor Egmont R. Koch die Doppelmoral, mit der die USA gegen den weltweiten Terrorismus Krieg führen.

Über den Autor

Egmont R. Koch, geb. 1950, wurde 1978 mit dem Bestseller »Seveso ist überall« (mit Fritz Vahrenholt) bekannt. Vielfach ausgezeichnet sind seine investigativen TV-Dokumentationen, die er für ARD und ZDF produziert. Auch mit seinen Büchern sorgte er für Furore - sie sind weltweit in zwölf Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von RunLucky
Format:Gebundene Ausgabe
.............und nichts für sensible Gemüter. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte,habe ich überlegt weiter zu lesen oder nicht. Es ist schon harter Stoff , der so realistisch und eindringlich erzählt wird ,dass es einem reihenweise kalte Schauer überjagt und zuweilen auch Tränen in die Augen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend , man ist gebannt von dem was man über die menschlichen Abgründe so im Detail erfährt. Vieles , was man sich ansatzweise schon mal so gedacht hatte ,findet sich hier bestätigt , nur noch viel schlimmer und ausführlicher. Wer mal irgendwelche Spionagefilme gesehen hat , weiss , dass das PillePalle ist gegenüber der gruseligen Realität , die uns Herr Koch hier nahe bringt.
Mein Fazit :wer schon enttäuscht genug ist von der Menschheit , sollte auf dieses Buch besser verzichten , allen Anderen wird das letzte Fünkchen Glaube an das Gute im Menschen auch noch genommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Mit dem Buch "Die CIA-Lüge" legte der Autor 2008 ein lesenswertes Buch vor, dass auch zwei Jahre nach dem Erscheinen nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Eine Vielzahl der Themen, die Koch aufgreift, sind einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, so zum Beispiel die Geschehnisse in Abu Ghraib oder Guantanamo. Oft genug gelingt es dem Autor, sein Buch mit weniger bekannten Fakten anzureichern und diese mit dem umfangreichen Quellenverzeichnis zu belegen. Die Auswahl der Themen ist vielfältig, wenngleich das Wirken der CIA während und nach dem Zweiten Weltkrieg den Schwerpunkt bildet. Dem Leser wird zunächst eine Vielzahl von Foltermethoden und deren Herkunft aufgezeigt. Gut nachvollziehbar schildert der Autor, wie die CIA ihre Erkenntnisse im Umgang mit Foltermethoden vertiefte und in wie vielen Punkten sich die offizielle Politik der USA von der Realität differenziert.

Das Buch von Egmont R. Koch auch drei Jahre nach dem Erscheinen eine sinnvolle Anschaffung dar. Der Leser erfährt mehr über die Herkunft diverser Foltermethoden sowie deren Wirkung und Anwendung in der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart.
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Von Jazzer
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich bin auf diesem Gebiet beruflich tätig und halte auch Vorträge zu sehr verwandten Themen vorwiegend auf rechtlicher Grundlage.

Weltweit, aber auch in der Bundesrepublik Deutschlanderleben die Geheimdienste eine Renaissance. Sie sind ach so wichtig und sehr dümmliche Politiker wie auch einfach gestrickte Juristen sind der Auffassung, diese seien unbedingt erforderlich. Sie werden mit der Polizei in einem Atemzug genannt. Der Unterschied ist nur: Bei aller fraglichen Rechtmäßigkeit einzelnen polizeilichen Handelns bleibt dieses überprüfbar - Geheimdiensthandeln gerade nicht ! Diesem ist man in aller Regel hilflos ausgesetzt.

Und so macht die "Renaissance" ja auch Sinn: Viel zu sehr und zu willfährig arbeiten auch deutsche Behörden mit fremden Behörden - vorwiegend US-amerikanischen - im Geheimdienstbereich zusammen und Befürchtungen, dass diese auch auf deutschem Gebiet operieren, haben schon längst den einfachen Verdachtsgrad überschritten.

Da lohnt es sich schon, einmal darüber nachzudenken, wen oder was man sich da ins Boot holt ! Hierüber bietet dieses Buch einen schönen Überblick, insbes. wie es die Amerikaner verstanden haben, Nazi-Folterer nach dem Kriege in ihre Dienste einzustellen und aufgrund ihrer dann dort fortgesetzten einschlägigen "Verdienste" zu ehren. Es zeigt weiter, wie in der Hysterie des kalten Krieges Foltermethoden - in der Angst die Russen und Chinesen seien da voraus - derart paranoide Entwicklungen folgten, die nur schwer begreifbar sind: Nachdem erst Experimente an Kriegsgefangenen - bis zum gezielten Tod - durchgeführt wurden, hat man sogar eigene Landsleute in einem großen Komplott in den eigenen amerikanischen Kliniken unter reger "Mittätäterschaft" der Wissenschaft missbraucht und gegen bzw. ohne deren Willen hilfsbedürftige Menschen genauso vernichtet wie wohl auch Wissenschaftler, denen dann doch -spät- das Grausen kam.

Letztlich haben diese aus der Nazizeit fortgeführten Erkenntnisse zu dem Folterhandbuch der CIA geführt, welches unter dem Namen "KUBARK" weltweit Schrecken verbreitete und zu einem "Schlager" in der internationalen und verantwortungslosen Geheimwursteltätigkeit geführt hat, an dem ständig weitergearbeitet wird. Jetzt sind die Opfer halt Muslime.

Das Buch zeigt weiter auf, wie sich die Folter unter Hilfe unserer speziellen amerikanischen Freunde (bei Weitem nicht alle Amerikaner teilen diese Auffassung, soweit sie davon überhaupt Bescheid wissen)in den Psycho-Bereich verlagert hat, der ja gerade wegen fehlender körperlicher Auswirkungen dann als "Nicht-Folter" oder nur "harsh-methods" ausgegeben wird. Eine regelrechte Schweinerei, weil den Foltereren genau bewusst ist, dass es sich um wissenschaftlich fundierte perfektionierte Folter handelt, die sie wegen der Vergleichbarkeit mit der hergebrachten Folter dann anders verstanden wissen wollen, obwohl die Auswirkungen dieselben sind.

Kurz: Es muss gar nicht mehr "klassich gefoltert" werden und trotzdem wird - psychisch - gefoltert. Das Volk aber kennt diese Auswirkungen nicht. Daher werden seltener Folterspuren von wissenschaftlich-professionellen Foltereren vorzufinden sein.

Die bewusste neurolinguistische Programmierung des Souveräns (das Volk) durch Politiker (faktischer Souverän), die sehr bewusst die Folter leugnen wird genau analysiert. Es fehlt freilich die Analyse der allzu sklavischen Rolle vieler Journalisten, die dieses Orwellsche Neusprech der Machthabenden gezielt so verbreiten, dass die Brisanz dieser Geheimdienstvorgehensweise von vornherein unerörtert bleibt.

Die brisanten Fälle - soweit bekannt - werden alle auch thematisiert, wie auch die deutschen Fälle bzgl. Kurnaz und El Masri.
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