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Die Bushs: Weltmacht als Familienerbe
 
 
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Die Bushs: Weltmacht als Familienerbe [Gebundene Ausgabe]

Robert von Rimscha
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 271 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (16. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593373092
  • ISBN-13: 978-3593373096
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 859.471 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der 41. und der 43. Präsident der USA, George Bush und sein Sohn George W.(alker), haben vieles gemeinsam, was einer politischen Karriere eigentlich nicht unbedingt förderlich sein sollte. Beide sind, um es schmeichelhaft auszudrücken, rhetorisch keine großen Meister, und in der Welt (von der sie erstaunlich wenig wissen) sind beide nicht sonderlich beliebt. Trotzdem: Die Bushs wurden und werden, und dies ist eine weitere Gemeinsamkeit, gemeinhin unterschätzt. Dies jedenfalls meint Robert von Rimscha, der mit Die Bushs. Weltmacht als Familienerbe nach seinem hoch gelobten Buch Die Kennedys ein weiteres ausgesprochen lesens- und bedenkenswertes Familienporträt vorgelegt hat.

Darin legt der Autor sehr anschaulich dar, weshalb man seiner Meinung nach, wenn man Amerika verstehen will, an der Familie Bush nicht mehr vorbeikommt. Ja, am Ende äußert er sogar die Überzeugung, dass unabhängig davon, ob George W. in seinem Amt bestätigt wird, die Bushs Amerika und damit der Welt erhalten bleiben werden. Und tatsächlich: Mit George P.(rescott) Bush, dem Sohn von George W. Bushs jüngerem Bruder und Gouverneur von Florida, Jeb (dem Ambitionen für die Präsidentschaftswahl 2008 nachgesagt werden), steht nämlich die nächste politische Generation der Bushs schon in den Startlöchern. Bereits 1988 hatte der damals erst zwölfjährige George P. bei republikanischen Wahlparteitagen Reden für seinen Großvater halten dürfen. Und später hat er den Wahlkampf seines Onkels tatkräftig unterstützt. Nicht ausgeschlossen, dass der an der Rice-University und der University of Texas ausgebildete Jurist der Familiengeschichte dereinst ein weiteres präsidiales Kapitel hinzufügen könnte. --Andreas Vierecke

literaturtest.de

Der langjährige Amerika-Korrespondent des Berliner "Tagesspiegel", Robert von Rimscha, legt nach Die Kennedys - Glanz und Tragik eines amerikanischen Traums nun eine weitere Familiengeschichte vor. Es geht um die "schießwütigen Cowboys" (Heide Simonis) aus Texas, die Bushs. Hauptakteure sind der 41. Präsident der USA, George Bush, dessen Sohn George W. Bush, 43. Präsident der Vereinigten Staaten, und -- nicht zu vergessen -- Barbara Bush, die Frau von Bush senior. Vater und Sohn Bush verbindet, dass eigentlich keiner damit gerechnet hat, dass sie den einflussreichsten Posten in der Weltpolitik bekommen würden.

Auch bei von Rimscha wird Kritik am Gebaren der letzten Supermacht deutlich. Anders aber als Politiker wie Simonis oder Kommentatoren hierzulande bemüht sich der Autor, das starke Ressentiment gegen das Amerika der Bushs nicht zu pflegen. Diese Form der Annäherung macht das Buch für alle interessant, die mehr erfahren wollen über eine Familie, die sich zunächst in die wirtschaftliche Elite des Landes hocharbeitete, um dann mehr und mehr ins Politikgeschäft einzusteigen. Die Bushs bietet keine spektakulären Enthüllungen. Das Buch ist auch kein Frontalangriff aus dem "alten Europa". Robert von Rimscha ermöglicht einfach einen interessanten Einblick in die Familiengeschichte der Bushs. Eine Familie, von der man, unabhängig vom Ausgang der nächsten Präsidentschaftswahlen, sicher noch hören wird. --Carsten Hansen


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer glaubt, in einer Demokratie, die schon über 200 Jahre alt ist, gäbe es keine Dynastien, der sollte unbedingt "Die Bushs" lesen. George H. W. Bush, der 41. und sein Sohn Georg W. Bush, der 43. Präsident sind ja nur die aktuellen Spröslinge dieses Clans, der die Vereinigten Staaten über die Zeit entscheidend mitgeprägt hat.
Nach dem Buch über die Kennedys ist dies ein weiteres Buch von Rimschas, dass Amerika Interessierten das Land jenseits des Atlantik ein Stück näher bringt und erklärt, warum die Nachfahren europäischer Auswanderer so ein kleines Stück anders sind als wir hier im alten Europa.
Im Vorfeld der Präsidentenwahlen 2004 ein "must-read".
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch in seinem neuesten Buch stellt Robert von Rimscha sein Können als Beobachter der amerikanischen Politik und ihrer Eliten unter Beweis. In der Tradition seiner vorherigen Bücher gelingt ihm hier eine umfassende und detailreiche Beschreibung der Familie Bush und ihres Wirkens. Erfrischend wie von Rimscha frei von den üblichen vorgestanzten Meinungen ein facetten- und detailreiches Bild dieses Clans zeichnet. Hinzu kommt die schon gewohnte erstklassige Schreibe von Rimschas, die auch dieses Buch ausgesprochen lesenswert macht.
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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Den Ton, der nach den Anschlägen vom 11. September 2001 die europäische Debatte um die politische Führung der USA, und besonders um den Präsidenten George W. Bush, prägte als schrill zu bezeichnen, wäre wohl noch untertrieben. Da wurden kaum verhohlene Vergleiche mit dem Dritten Reich gezogen und Spekulationen angestellt, ob die konservative Führungsclique das Inferno in New York nicht vielleicht selbst angerichtet haben könnte. Gründe ließen sich in der Biographie eines Präsidenten zu Genüge finden, der seinen Wohlstand in erster Linie dem Ölgeschäft und regen Kontakten zu teils recht zweifelhaften Geschäftemachern in aller Welt verdankte, unter anderem sogar der Familie Bin Laden. Dass solche Vorwürfe meist eher dem politischen Kalkül hiesiger Staatsmänner, denn einer kritischen Analyse der Fakten entsprangen, kann mittlerweile als gesichert gelten. Daher war es wohl an der Zeit, dass sich ein etwas kühlerer Kopf in die hitzige Debatte einschaltet. Autor Robert von Rimscha ist ein solcher. In seinem Buch "Die Bushs - Weltmacht als Familienerbe" spürt er den Ursachen der heftigen Kritik nach, die hierzulande dem US-amerikanischen Präsidenten entgegenschlägt und rückt ein sehr verzerrtes Bild mit angenehm kritischer Distanz wieder gerade.

Zwei Wege macht Robert von Rimscha aus, die von jeher von der Familie Bush beschritten wurden, und die sich nicht selten problematisch nahe kamen und kreuzten: "Da war zum einen die erfolgreiche wirtschaftliche Betätigung als Unternehmer und Investor. Und da war zweitens die Auseinandersetzung mit Politik, Gewalt und Krieg." Bis ins 19. Jahrhundert lassen sich die Anlagen hierzu zurückverfolgen. Jedoch geht der Autor nur auf wenigen Seiten auf die weitere Familiengeschichte ein. Diese wenigen Informationen sind aber unverzichtbar, um die besondere Rolle verstehen zu können, die persönliche und verwandtschaftliche Beziehungen im öffentlichen Leben Amerikas spielen.

Der größte Teil der Biographie ist schließlich den Hauptakteuren des Bush-Clans gewidmet, dem 41. und dem 43. Präsident der Vereinigten Staaten, George und George W. Bush. Eigentlich von der Ostküste stammend, zog der Ältere mit seiner Frau Barbara in das kleine texanische Städtchen Midland, wo sie es, den Ölboom der 1950er Jahre nutzend, schnell zu eigenem Reichtum brachten, der sie auch unabhängiger von dem großen Erbe der Familie machte.

Robert von Rimscha geht ausführlich auf den Ortswechsel und die sich daraus ergebenden neuen geschäftlichen Beziehungen ein. Hier liegt zumindest ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis auch der aktuellen Politik des amerikanischen Präsidenten. Bereits der Vater und Vorgänger im Amt war ein Außenseiter, sowohl in der texanischen Gesellschaft, in der er lebte, als auch in der Politik. Damit zeigt sich eine zweite wichtige Voraussetzung, in Amerika zu Macht und Anerkennung zu gelangen, die das Paradox einer ganzen Nation illustriert. Neben Familienehre und Tradition lieben es die US-amerikanischen Wähler, jemandem von außerhalb ins Präsidentenamt zu verhelfen, einem Unverbrauchten, der den Traum vom Aufstieg noch selbst gelebt hat. Beide, Vater und Sohn Bush, waren für diese Rolle prädestiniert, auch wenn sie sich, gerade bei dem Jüngeren, mit seinem manchmal rüpelhaften Auftreten und dem Desinteresse an vielen Gebieten etablierter Politik, manchmal auf eine Art äußerte, die in Europa nur ungläubiges Kopfschütteln hervorruft.

Die große Stärke von dem Buch "Die Bushs" liegt in genau diesem Einfühlvermögen in die amerikanische Seele, das anderen Europäern meist abgeht. Damit zeigt Robert von Rimscha eine Toleranz gegenüber andersartiger politischer Kultur, wie sie gerade die schärfsten Kritiker des amerikanischen Präsidenten von diesem einfordern, ohne selbst zu üben. Und auch den Beweis, dass Toleranz nicht mit kritikloser Akzeptanz einhergehen muss, führt er in seiner Biographie. Der unaufgeregte Ton, den er anschlägt, ermöglicht es ihm, sehr genau auf die verschiedenen Vorfälle und Problemstellungen um George W. Bush und seine Familie einzugehen: Angefangen bei der Iran-Contra Affäre, die die Problematik der Verschränkung von finanzieller und politischer Macht verdeutlichte, über den starken Einfluss der sogenannten Neocons, bis hin zu George W. Bushs tiefer und offensiv gelebter Religiosität.

Ein Stammbaumplan und eine Reihe interessanter Fotografien aus dem öffentlichen und privaten Leben der Familie Bush ergänzen das übersichtlich gestaltete Buch "Die Bushs".

Man kann dies alles vielleicht erst verstehen und angemessen kritisieren, wenn man sich frei macht von kurzsichtigem politischem Kalkül und hysterisch verbreiteten Vorurteilen. Robert von Rimschas Werk "Die Bushs" ist dabei ein wichtiger Beitrag zu einem analytisch scharfen Verständnis amerikanischer Politik in Europa!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Eher konservativ, aber interessant
Journalist von Rimscha (der inzwischen seine berufliche Heimat bei der FDP gefunden hat), erzählt auf ruhige Art von der Karriere der Bush-Familie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2005 von www.dielegende.info
Mut zur Fairness
Zur Beruhigung: Ja, auch dieses Buch ist ein Anti-Bush-Buch. Und doch ist es anders, als die in Deutschland so beliebte Bush-ist-Böse-Literatur. Lesen Sie weiter...
Am 13. Juni 2004 veröffentlicht
Zu wenig gehaltvoll
Ich habe mir dieses Buch besorgt und gelesen. Mein Eindruck ist zwiespältig. Es ist einerseits flott geschrieben, enthält meines Erachtens aber zu wenig Informationen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2004 von Bernhard Nowak
Unbedingt empfehlenswert!!!
Robert von Rimscha hat mit "Die Bushs" wieder einmal seine seine Fähigkeit, auch kompliziert anmutende Sachverhalte verständlich auszuarbeiten, unter Beweis... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2004 von heidi
Tiefe Einblicke in US-amerikanische Funktionsweisen
Der Autor war einige Jahre Korrespondent des Berliner Tagesspiegel in Washington DC. Dass er nicht nur dort Politik beobachtet hat, sondern kreuz und quer durch dieses sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2004 von Elmar Sulk
Höhepunkte und Schattenseiten der Familiendynastie Bush
Dieses Buch ist geschrieben mit Leidenschaft fÃr die Gröþe Amerikas, erspart dem Leser zwischen den Zeilen aber auch nicht die sicherlich notwendige Kritik. Lesen Sie weiter...
Am 24. Februar 2004 veröffentlicht
Wieder ein gelungenes Werk.
Wer schon "Die Kennedys" gelesen hat, wird auch vom neuesten Werk begeistert sein. Kurzweilig, spannend, aufschlussreich.
Am 23. Februar 2004 veröffentlicht
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