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Die Bruderschaft von Yoor [Broschiert]

Harald Evers
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 797 Seiten
  • Verlag: Heyne (9. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453520572
  • ISBN-13: 978-3453520578
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 143.580 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannender unterhaltsamer Trash 3. Juni 2008
Von Uwe
Eins vorweg: Ich mag trashige Fantasy- und Science-Fiction-Filme. Ich mag auch die trashigen Geschichten von Computerspielen. Insbesondere letztere findet man in diesem Buch wieder.

Bedenkt man, was die Verlage so im Bereich Fantasy verlegen, kann man dieses Buch getrost als überdurchschnittlich bezeichnen.
Die Geschichte ist zwar eklektisch und nicht gut durchdacht. Aber sie ist wenigstens originell, nicht das übliche Tolkienplagiat. Sie ist überwiegend spannend erzählt. Geschwafel gibt es nur selten.
Überwiegend agieren die Charaktere glaubwürdig. Daß der Autor auf manches nicht näher eingeht, tut der Geschichte nur gut.
Sehr gut finde ich auch, daß es in diesem Buch nicht die üblichen Disney-Weihnachtselfen gibt.

Leider haben die enthaltenen Beschreibungen von Sexualität etwas Schmieriges an sich. Der Autor teilt da Fantasien mit, die er besser für sich behalten hätte.

Bleibt noch die Sprache. Die ist besser als die übliche Fantasyschrottübersetzung, aber trotzdem schlampig, so wie Deutsche eben sprechen, die sich keine Mühe mit ihrer Sprache geben.

Fazit: Wer ein gehöriges Maß an Toleranz gegenüber logischen Mängeln und einer kruden Sprache aufbringt, wird von diesem Buch gut unterhalten werden.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leandra
Dieser erste Band - ohne Science Fiction Elemente - ist ein wundervoller Auftakt zu einer Fantasyreihe, die sich wohl mit der Belgariad-Saga von D. Eddings oder Ruwenda-Reihe v. M. Zimmer-Bradley wird messen können.

Harald Evers hat eine reinrassige, völlig neue Fantasy-Welt erschaffen, wie sie ihres gleichen sucht. Farbenprächtig entführt der Autor den Leser in die Höhlenwelt und vermag fast von den ersten Seiten an zu fesseln, denn etwas fad, geruhsam plätschernd kommt die Story daher, nicht mit einem Donnerhall. Keine exakte anfängliche Beschreibung und Vermittlung von Ortskenntnissen - der Leser wird subtil aufgefordert, seiner Fantasie anfangs freien Lauf zu lassen, die langsam einsickernden Informationen zu sammeln und am Ende die Höhlenwelt zu erschaffen:

Leandra, Novizin der Magie, steht vor ihrer Aufnahme zur Adeptin und beschließt in einer stürmischen Nacht zum Asgaard - einen magischen, mit äußerst starken und für Novizen gefährlichen Energien aufgeladenen Steinkreis - zu gehen, um sich einen sog. Norikelstein zu suchen. Ihre magisch geschulten Sinne erfassen bald eine näher kommende dunkle Präsenz, schwarze Reiter nähern sich der heiligen Stätte. Angesichts dieser Gefahr sucht sich Leandra ein notdürftiges Versteck und wird Zeugin eines magischen Mordes. Doch ihre Anwesenheit bleibt nicht unentdeckt und so entkommt die Novizin nur knapp dem aus stygischer Energie entfesselten Ungeheuer.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3 1/2 Sterne... 24. September 2006
Von Amazon bestätigter Kauf
Zunächst einmal vorweg: Ja, diese Geschichte ist etwas "Neues". Sie verbindet klassische Fantasy-Elemente (wie z.B. etwas sehr Böses, Magie, Lehrer-Schüler-Verbindung, etc.) mit neuartigen Elementen (wie z.B. eine "Höhlenwelt", eine andere Erklärung bzw. ein anderer Zugang zur Magie, etc.)

Der Plot/Die Story selbst ist erfrischend, wenn auch mit anderen typisch klassischen Geschichten gleichzusetzen. Eine böse Macht erwacht und die guten müssen mit Hilfe von Artefakten versuchen, dieser Macht entgegen zu treten. Die Art, in welcher sich diese Geschichte entwickelt, ist jedoch erfrischend und keineswegs klassisch. Evers bringt neue Aspekte, die bisher kaum bis gar nicht vorkamen, spricht Dinge an, die andere Autoren aufgrund ihrer "Selbstverständlichkeit" beim Leben der Protagonisten weggelassen haben.

Warum also nur 3 1/2 Sterne?

Nunja.. leider strotzt Evers Erzählung nur so vor sprachlicher und "stimmungstechnischer" Schwächen. Sprachlich gesehen sind oft Worte und Beschreibungen zu finden, die teilweise nicht nur unpassend, sondern schlichtweg falsch (nicht im Sinne der Bedeutung, sondern des Kontextes) sind.

Ein Beispiel:

Evers beschreibt eine Stadt, die auf einer Insel inmitten von 3 Säulen steht. Diese bewohnen 80.000 Menschen, also die Zahl einer Kleinstadt. Jedoch soll man zum einen die Säulen alle sehen, zum anderen ist diese Insel auf einem Fluss. Das muss ein ziemlich gewaltiger Fluss sein. Diese Säulen sind darüber hinaus spitz zulaufend und sehr hoch - trotz allem befindet sich laut Evers in jeder zweiten Säule eine riesige Festung incl. Hofstaat. Ich frage mich einfach, wie solche Dinge sein sollen...
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich gute fantastische Literatur 1. Januar 2006
Von Ein Kunde
Wer gerne gute fantastische Literatur liest und diese auf sich einwirken lassen kann, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Der Autor versteht es den Leser so an die Geschehnisse zu binden, sodass eben dieser dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Unbedingt möchte man erfahren, wo das alles hinführt; und so eröffnet Harald Evers mit dem ersten Buch einen viele Bände umfassenden Zyklus, der nach meiner Meinung im Moment das Beste ist, was die Riege deutscher Autoren in diesem Bereich bietet. Dieses Buch hat mehr Leser verdient.
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