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Kundenrezensionen

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am 4. Januar 2013
Der Todbringer hatte mich enttäuscht, und um so erfreuter war ich, wieder einen John Connolly in (annähernd) "alter Form" zu finden. Charlie-Parker-Fans kommen in diesem, bekannt mystisch angehauchten, psychologisch dichten Thriller zum atemlosen Lesevergnügen und die (gewohnt) ausgezeichnete Recherche, sorgt trotz gut geführten Spannungsbogens des intelligenten Romans, für ein geistiges Innehalten, ohne dass dieser Input zu vordergründig belehrend wird. Die Mischung macht's und sie scheint gelungen!

Gerade das okkulte, abgründige Element adelt die Charlie-Parker-Reihe und macht sie so beliebt, aber auch "störanfällig" in der Logik. Ich gestehe freimütig, Connolly passagenweise in dieser Welt nicht vollkommen folgen zu können. Die Ursache mag vielleicht auch meiner partiellen Gedächtnisschwäche zuzuschreiben sein, liegt der erste Pageturner Das schwarze Herz immerhin schon rund zwölf Jahre hinter mir. Das Flüstern der immer zahlreicher werdenden Dämonen und Toten wird nach nunmehr neun Thrillern so polyfon und laut, dass die Story manchmal kaum noch hörbar ist. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, bzw. wie weit geht es überhaupt noch?
(T)
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am 7. Oktober 2012
Der neue Charlie Parker-Roman beginnt diesmal in Bagdad und lässt den Leser die Kriegswirren und die Plünderung des Nationalmuseums miterleben, an der augenscheinlich US-Soldaten beteiligt sind. Als sich der Soldat Damain Patchett das Leben nimmt, schaltet dessen Vater Charlie Parker ein, weil er sich nicht damit abfinden kann, dass sein Sohn sich umgebracht hat. Als Parker der Sache auf den Grund geht, tritt er eine Lawine los ...

Soweit so gut, aber irgendwie war dies nicht der John Connolly, den ich so mag. Die Story war für mich nicht so richtig rund, die mystischen Effekte wurde irgendwie nur "eingestreut", ich fühlte mich nicht richtig mitgenommen von der Handlung, auch wenn man so einige Bekannte aus den übrigen Büchern wiederfinden konnte ...

Diesmal war es einfach ein wenig zu viel von "Drei gegen den Rest der Welt" und die richtige atemlose Spannung habe ich auch nicht so recht gespürt und Louis und Angel hatten leider nur Statisten-Rollen.

Als Connolly-Fan hoffe ich sehr, dass das nächste Buch wieder zur alten Form zurückfindet.
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TOP 100 REZENSENTam 23. Oktober 2012
Eigentlich hatte ich nach dem letzten Band der Charlie-Parker-Reihe -> Pakt der Liebenden erwartet, dass man deutlich mehr über Mr. Gutfreund erfährt. Derjenige, der hinter Glas wartet, hat zwar eine Rolle in diesem Buch, allzu viel über seinen Hintergrund wird dem neugierigen Leser aber nicht erzählt. Insofern verspricht der deutsche Titel BRUDERSCHAFT DER NACHT mehr, als dass er halten kann. Der Originaltitel The Whisperers (Die Flüsternden) ist sehr viel passender, bezieht er sich doch auf das Innenleben von jenem geheimnisvollen Kästchen, das auf der Titelseite zu sehen ist.

Dass ich dennoch nicht enttäuscht bin, liegt nicht nur daran, dass mich die Handlung gefesselt hat, sondern auch an dem unnachahmlichen Schreibstil von John Connolly. Vor allem die Gespräche zwischen Charlie Parker sowie seinen beiden Männern für's Grobe, Louis und Angel, sind ein Vergnügen. Daneben trifft man andere alte Bekannte wie den Kollektor, auch Kushiel genannt nach dem Dämon, der angeblich Beschließer der Hölle war. Er sorgt für ausgleichende Gerechtigkeit, indem er diejenigen tötet, die durch ihre Sünden ihr Recht auf Leben verwirkt haben. Von jedem Getöteten nimmt er ein Andenken für seine Sammlung mit, woraus sich der eingangs erwähnte Name 'Kollektor' ableitet.

John Connolly beginnt seine Geschichte mit dem letzten Irakkrieg, der Plünderung des archäologischen Museums in Bagdad. Im Anschluss wechselt er in die heutige Zeit: nach Maine, dem Veteranenstaat. So genannt wegen der großen Anzahl von Veteranen aus den unterschiedlichsten Kriegen. Charlie Parker's neuester Auftrag betrifft die Mitarbeiterin eines Diners. Ihr Chef befürchtet, ihr Freund könne sie schlagen, und macht sich Sorgen. Das ist aber nur ein Vorwand. Eigentlich geht es dem Auftraggeber darum, mehr über den Selbstmord seines Sohnes, eines Irak-Veteranen, zu erfahren. Und zufälligerweise ist der Freund der Mitarbeiterin auch ein Veteran, und hat mit dem Sohn zusammen gearbeitet. Relativ schnell stösst Charlie Parker auf finanzielle Ungereimtheiten. Relativ schnell findet er auch heraus, dass es weitere Selbstmorde unter den Veteranen gibt. Aber erst als Charlie Parker gefoltert wird, wird die Angelegenheit zu etwas Persönlichem, und unser Held begibt sich wieder einmal auf einen Kreuzzug.

Parallel dazu wird ein Sammler mit einem reichlich seltsamen Wertesystem vorgestellt: Herod. Von Krankheiten geplagt, die ihn körperlich verunstalten. Das Fleisch fault ihm buchstäblich am Körper. Wer ihn verrät, auch wenn es nur um finanzielle Vorteile geht, darf nicht mit Nachsicht rechnen. Der Tod allein scheint für Herod ausgleichende Gerechtigkeit zu sein. Mit dem Kollektor darf man ihn jedoch nicht vergleichen. Denn Herods Vorbild und Gefährte ist kein anderer als Mr. Gutfreund.

Das Kästchen. Die Veteranen-Schmuggler besitzen es. Herod will es. Das Kästchen, das aus dem archäologischen Museum von Bagdad gestohlen wurde, und das jetzt in Maine auftaucht. Was es damit auf sich hat, wird natürlich nicht verraten, aber Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass der Inhalt dieses Kästchens nicht aus Friede, Freude, Eierkuchen besteht, sonst wäre das Böse kaum daran interessiert. Ach ja, und Herod sammelt nicht nur, er selbst wird auch gejagt. Vom Kollektor, von wem auch sonst.

Und das weibliche Element? Das wird einerseits durch Karen Emory dargestellt. Jene Bedienung, um die sich der Diner-Chef Sorgen macht, und mit deren Mutter Charlie Parker einst in dieselbe Schule ging. Und andererseits gibt es da noch eine Psychologin, die sich mit Veteranen beschäftigt und deren Spezialgebiet das posttraumatische Belastungssyndrom ist.

Bemerkenswert ist, dass sich John Connolly aus den politischen Bewertungen des Irakkrieges heraushält. Ihm geht es hier vor allem um die Darstellung, was die Soldaten vor Ort erlebt haben. Von den euphorischen Momenten der Befreiung über das Misstrauen gegenüber der Bevölkerung bis hin zu den Folterszenen von Abu Ghraib. Was Menschen anderen Menschen antun. Wie immer erforscht er dabei die dunkelsten Ecken der Seele.

Zum Schluss hin führt Connolly alle Handlungsstränge gekonnt zusammen. Dennoch, der finale Show-down mit dem Bösewicht Herod, aus dem unser Held natürlich lebend herauskommt, sonst gäbe es ja keine Fortsetzungen, wurde kurz und schnell abgehandelt. Irgendwie hätte man diese Szene mit dem, was in dem Kästchen drinnen ist, meiner Meinung nach ruhig etwas phantasievoller ausgestalten können. Aber immerhin gibt es noch die üblichen Anspielungen auf das, was der Leser noch nicht weiß - Cliffhanger nennt man so etwas normalerweise. Diesmal stehen der Kollektor und Parker vor einem Spiegel ...

Die Mystik kommt in diesem Band für meinen Geschmack etwas zu kurz. Man findet sie vor allem im hinteren Teil. Alles in allem dennoch ein spannender Thriller mit Charlie Parker, dem unermüdlichen Kreuzritter gegen das Böse.

Die Charlie Parker Thriller:
Teil 9 Die Bruderschaft der Nacht
Teil 8 Der Pakt der Liebenden
Teil 7 Todbringer
Teil 6 Der Kollektor
Teil 5 Der brennende Engel
Teil 4 Die weiße Straße
Teil 3 In tiefer Finsternis
Teil 2 Das dunkle Vermächtnis
Teil 1 Das schwarze Herz
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am 11. Oktober 2012
Mit Freude habe ich den neuen Connolly erwartet und wurde, bis auf einige kleine Dinge, nicht enttäuscht. Connolly bleibt sich und seinem melancholischen, einsamen Helden treu. Die Handlung setzt einige Zeit nach THE LOVERS ein. Parker wird von einem alten Diner-Besitzer beauftragt, Informationen über den Freund einer Angestellten einzuholen. Der wirkliche Grund für den alten Mann ist aber der eigenartige und unklare Selbstmord seines Sohnes. Beide Männer waren als Soldaten in der gleichen Einheit im Irak stationiert. Parkers Auftraggeber sucht nach Antworten für seinen Seelenfrieden.
Für Parker wird aus Routine und Normalität bald wieder ein dunkler Alptraum, denn beide Ex-Soldaten waren in eine gefährliche Unternehmung verstrickt und sind in den Bann dunkler Mächte geraten...die hinauswollen in diese Welt.

Das Thema der Kriegsheimkehrer ist für Connolly innerhalb dieser Reihe frisches Gebiet. Er bringt dem Leser nicht nur deren Schicksale nahe, sondern verarbeitet auch viele Fakten zu diesem Thema, die mir so noch nicht geläufig waren.

Wie immer bei Connolly ist die Welt des Charlie Parker ein schmaler Grat zwischen "normaler" Realität und einem dunklen, mystischen Universum mit geheimnisvollen, fast ätherischen Figuren im Hintergrund, welche die Fäden ziehen und ihre menschlichen Figuren den ewigen Krieg, Gut gegen Böse, führen lassen. Neben der, schon in den vergangenen Romanen, eingeführten Figur des ominösen Kollektors, tritt nun erstmals (meines Wissens in THE LOVERS nur angesprochen) Mr. Gutfreund in Aktion. Das Gesicht, das hinter dem Spiegel wartet. Aus den Aussagen der Akteure dieses Romans kann man noch Großes von der Storyline erwarten, auch wenn es am Ende vielleicht nicht jedem Gefallen wird.

Nicht so Gefallen hat mir der sperrige Anfang des Buches, welcher im Irak angesiedelt ist. Die Prologe früherer Parker Bücher empfand ich als stimmiger. Angel und Luis, Parkers Freunde und Waffengänger, die im TODBRINGER ihren eigenen großen Auftritt hatten, sind zwar wieder mit in diese Geschichte involviert, bleiben aber reichlich blass und leider irgendwie austauschbar. In einer anderen Rezension habe ich sinngemäß mal gelesen, das DER TODBRINGER nicht sehr erfolgreich gewesen ist und Connolly deswegen der Meinung sein soll, die Leserschaft will nicht zuviel von den Beiden erfahren. Das ist ein Irrtum!!!
Aufgefallen ist mir auch, das der Roman über weite Strecken mehr wie ein klassischer Detektivroman wirkt, was der Held Charlie Parker ja letzlich auch ist und weniger wie ein Thriller. Das will ich aber nicht negativ beurtielen, denn mir gefällt die Art wie Connolly seinem Helden bei seiner Arbeit zusieht.

Ein echter Minuspunkt aber ist das Gebaren des deutschen List-Verlags bei der Titelwahl. BRUDERSCHAFT DER NACHT!!!???...was soll das denn? Klingt wie der letzte Groschenroman vom Grabbeltisch und hat auch gar nichts mit dem Buchinhalt zu tun. Eine einigermassen stimmige Übersetzung des Originals, swie z.B. DIE FLÜSTERNDEN hätte dem Roman besser gestanden und wäre dem Ansinnen des Autors mehr entgegengekommen.
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HALL OF FAMEam 14. Mai 2014
„Die Bruderschaft der Nacht“ (Ullstein 28581 – „TheWhisperers“, 2010) ist nach "Das schwarze Herz" (Ullstein 25150 - "Every Dead Thing", 1999), "Das dunkle Vermächtnis" (Ullstein 25533 - "Dark Hallow", 2001), "In tiefer Finsternis" (Ullstein 26623 - "The Killing Kind", 2002), "Die weiße Straße" (Ullstein 26789 - "The White Road", 2002), "Der brennende Engel" (Ullstein 28048 - "The Black Angel", 2005), "Der Kollektor" (Ullstein 28273 - "The Unquiet", 2007), "Todbringer" (Ullstein 28247 - "The Reapers", 2008) und "Der Pakt der Liebenden" (Ullstein 28509 - "The Lovers", 2009) der neunte Roman von John Connolly mit Charlie "Bird" Parker, Privatdetektiv. Hintergrund des Romans ist die Plünderung des Irakischen Nationalmuseums im Zuge des 2. Irakkriegs. Diese erfolgte zum Teil durch US-Soldaten. Eine Gruppe von ihnen hat eine Menge dieser wertvollen Altertümer aus dem Irak nach Kanada verschoben. Darunter befindet sich auch – und das ist das einzig Mystische dieses Romans, die (Unglück bringende) „Büchse der Pandora“. Charlie Parker arbeitet - nachdem die ihm im Zuge der in "Todbringer" geschilderten Vorkommnisse entzogene Privatdetektiv-Lizenz erneut ausgestellt wurde – wieder als Privatdetektiv. Den Job als Barchef im Great Lost Bear in Portland, Maine, übt er nur mehr gelegentlich aus. Bennett Patchett, Besitzer des Downs Diners, engagiert ihn vordergründig, um den offenbar gewalttätigen Freund einer Serviererin, Joel Tobias, zu überprüfen. In Wirklichkeit will er jedoch wissen, ob und was Joel Tobias mit dem Selbstmord seines Sohnes Damien Patchett zu tun hatte. Beide waren wie auch eine Reihe anderer junger Männer im Irak unter denen es eine Reihe von Selbstmorden gegeben hat. Charlie Parker nimmt den Auftrag an und sticht in ein Wespennest von Kunstdiebstahl und Kunstschmuggel und die darauffolgenden Bemühungen aus den Artefakten Geld zu machen. In 428 Seiten befasst sich der Autor nicht nur mit dem Thema der Kunstdiebe als Kriegsgewinner, sondern widmet viele Passagen auch den psychischen Problemen der Kriegsheimkehrer. Alles in allem ein in der bekannten John Connolly-Art spannend geschriebenes Buch, wobei erfreulich ist, dass die Mystery-Komponente nur eine Nebenrolle spielt und der Thriller im Vordergrund steht.
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am 14. September 2015
Auch diesen Teil konnte ich nicht aus der Hand legen.
Obwohl sich einiges wiederholt, packt einen das Buch auf jeden Fall.
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am 24. Juli 2014
leider werden die ersten (7?) Bände nicht als E-Book erscheinen. Die Info bekam ich vom Ullstein Verlag nach meiner Anfrage.
Deswegen gebe ich auch nur ein Stern.
Dies ist keine Bewertung des Buches, sondern soll ein Hinweis für Diejenigen sein, die gern eine vollständige Reihe zusammen haben.
Wer das will sollte sich die englischsprachigen Ausgaben holen, welche alle als E-Book zu haben sind oder *hust* die deutschen Bände gebraucht *hust*.

Ist meine persönliche Meinung und wie schon geschrieben, nur ein Hinweis für Leser die eventuell davon ausgehen das der Ullstein Verlag die anderen Bände als E-Book veröffentlicht.

MfG
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am 7. Oktober 2012
Ich fand den neuesten "Charlie-Parker-Mystery-Thriller" wieder einmal sehr spannend und unterhaltsam.
Kann den nächsten kaum erwarten...Weiter so Mr. Connolly ;-)
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