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Die Bruderschaft der Black Dagger: Ein Führer durch die Welt von J.R. Ward's BLACK DAGGER [Taschenbuch]

J. R. Ward , Astrid Finke , Carolin Müller
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

8. Dezember 2009
Ein Muss für alle »Black-Dagger«-Fans

Von den Fans sehnsüchtig erwartet und von den Vampir-Liebhabern sofort verschlungen – J. R. Wards »Black-Dagger«-Romane landen jedes Mal auf der Bestsellerliste! Mit ihren düster-erotischen Geschichten um den erbitterten Kampf und die dunklen Leidenschaften der letzten Vampire auf Erden hat J. R. Ward in der Mystery neue Maßstäbe gesetzt.


Hinweise und Aktionen

  • Black Dagger: Blinder König
    Black Dagger Special:
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Die Bruderschaft der Black Dagger: Ein Führer durch die Welt von J.R. Ward's BLACK DAGGER + Blinder König: Black Dagger 14 - Roman + Racheengel: Black Dagger 13 - Roman
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Produktinformation

Die Titel der Autorin: Auf einen Blick [177kb PDF]
  • Taschenbuch: 672 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453526384
  • ISBN-13: 978-3453526389
  • Originaltitel: The Black Dagger Brotherhood: Insider's Guide
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.947 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

J. R. Ward ist in den USA eine der erfolgreichsten Bestseller-Autorinnen für die Mischung aus Mystery und Romance. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften war sie zunächst im Gesundheitswesen tätig, wo sie unter anderem die Personalabteilung einer der renommiertesten Klinken des Landes leitete. Ihre "Black Dagger"-Romane haben in kürzester Zeit die internationalen Bestsellerlisten erobert. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Hund lebt J. R. Ward im Süden der USA.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Zsadist schnitt einen Kopf Romagna-Salat in zwei Zentimeter dicke Streifen. Er mochte Doc Jane. Und nicht nur das - er schuldete ihr was. Trotzdem musste er sich ermahnen, um seine guten Manieren nicht zu vergessen: Es wäre ziemlich schlechter Stil gewesen, einer Frau den Kopf abzureißen, die nicht nur die Shellan seines Bruders war, sondern auch noch die Liebe seines Lebens davor bewahrt hatte, im Kreißsaal zu verbluten.
"In den letzten zwei Monaten hat sie sich fantastisch erholt." Doc Jane beobachtete ihn vom Tisch aus. Ihre altertümliche Arzttasche stand neben ihrer Geisterhand. "Und Nalla macht sich prächtig. Einfach Wahnsinn, Vampirkinder entwickeln sich so viel schneller als menschliche Säuglinge. Sie hat die kognitiven Fähigkeiten eines neun Monate alten Babys."
"Es geht den beiden super." Zsadist schnitt immer weiter, bewegte die Hand nach unten und vorne, unten und vorne. Die abgetrennten Blätter lösten sich in gewellten grünen Bändern, als applaudierten sie ihrem Befreier.
"Und wie geht es dir jetzt mit dieser ganzen Vater-Nummer ..." "Scheißdreck!"
Fluchend ließ er das Messer fallen und hob die Hand, die den Salatkopf festgehalten hatte. Der Schnitt war tief, ging bis auf den Knochen, und Blut quoll daraus hervor und tropfte herunter.
Jane trat zu ihm. "Ganz ruhig. Komm mit zum Waschbecken."
Immerhin fasste sie ihn nicht am Arm an oder versuchte, ihn mit einem Schubs zwischen die Schulterblätter nach vorn zu treiben; sie stand nur dicht neben ihm und deutete auf die Spüle.
Nach wie vor durfte niemand außer Bella ihn berühren, wobei er schon Fortschritte gemacht hatte. Seine Hand tastete nicht mehr bei jedem unerwarteten Körperkontakt nach einer verborgenen Knarre, und er verpasste dem Übeltäter, der seine Finger nicht bei sich behalten konnte, immerhin keine Kugel.
Als sie gemeinsam vor der Spüle standen, riss Jane den Hebel rasch herum, so dass ein warmer Wasserstrahl in das tiefe Porzellanbecken strömte.
"Halt die Hand da drunter", ordnete sie an.
Er streckte den Arm aus und hielt den Daumen in das heiße Wasser. Der Schnitt brannte heftig, aber er verzog keine Miene. "Lass mich raten. Bella hat dich gebeten, mal mit mir zu reden."
"Nein." Als er ihr einen Seitenblick zuwarf, schüttelte die Ärztin den Kopf. "Ich habe sie und die Kleine nur untersucht. Sonst nichts."
"Dann ist ja gut. Denn mir geht's wunderbar."
"Ich habe schon geahnt, dass du so was in der Art sagen würdest." Jane verschränkte die Arme vor der Brust und bedachte ihn mit einem Blick, unter dem er am liebsten eine Ziegelwand zwischen ihnen beiden hochgezogen hätte. Ob in festem Zustand oder - wie jetzt gerade - durchsichtig, war völlig egal: Wenn Doc Jane einen auf diese Art und Weise fixierte, fühlte man sich wie mit dem Sandstrahler bearbeitet. Kein Wunder, dass sie und V so gut miteinander klarkamen.
"Sie hat erwähnt, dass du dich nicht von ihr nähren willst."
Z zuckte die Achseln. "Nalla braucht das, was ihr Körper bieten kann, mehr als ich."
"Aber es geht nicht um ein Entweder-oder. Bella ist jung und gesund, und sie hat einen gesegneten Appetit. Und du hast sie von dir trinken lassen."
"Natürlich. Sie soll alles bekommen. Sie und ihr Baby."
Ein langes Schweigen folgte. Dann sagte Jane: "Vielleicht möchtest du dich mal mit Mary unterhalten?"
"Worüber?" Er stellte das Wasser ab und schüttelte seine Hand über dem Becken aus. "Muss man jetzt schon zum Seelenklempner, nur weil man die Bedürfnisse seiner Shellan achtet? Was soll der Scheiß?"
Er riss ein Küchentuch von der Rolle an der Wand unter den Hängeschränken ab und trocknete sich die Hand damit ab.
"Für wen ist der Salat, Z?", fragte die Ärztin.
"Was?"
"Der Salat. Für wen ist der?"
Er zog den Mülleimer heraus und warf das Küchentuch hinein. "Bella. Er ist für Bella. Hör mal, nichts für ungut, aber ..."
"Und wann hast du zuletzt was gegessen?"
Er hielt die Hände abwehrend hoch. "Es reicht. Ich weiß, dass du es gut meinst, aber meine Geduld kennt Grenzen, und das Letzte, was wir brauchen können, ist dass Vishous hinter mir her ist, weil ich dich angeschnauzt habe. Ich verstehe, worauf du hinauswillst ."
"Sieh dir deine Hand an."
Er senkte den Blick. Blut floss über seinen Daumenballen auf das Handgelenk und den Unterarm. Hätte er kein kurzärmeliges T-Shirt angehabt, hätte sich das Zeug in seiner Armbeuge angesammelt. So aber tröpfelte es allmählich auf die Terrakotta-Fliesen.
Janes Stimme war aufreizend ruhig, ihre Logik ärgerlich schlüssig. "Du arbeitest in einer gefährlichen Branche, du musst dich auf deinen Körper verlassen können, wenn dir dein Leben lieb ist. Du willst nicht mit Mary sprechen? Na schön. Aber du musst physisch ein paar Zugeständnisse machen. Dieser Schnitt hätte sich längst schließen müssen. Hat er aber nicht, und ich möchte wetten, dass er noch eine Stunde lang blutet." Sie schüttelte den Kopf. "Meine Bedingungen lauten also folgendermaßen: Wrath hat mich zur Leibärztin der Bruderschaft ernannt. Wenn du Essen, Nähren und Schlafen so sehr vernachlässigst, dass es deine Leistung beeinträchtigt, dann ziehe ich dich aus dem Verkehr, und du kannst das nächste Spiel von der Bank aus verfolgen."
Z starrte auf die glänzend roten Tropfen, die aus der Wunde sickerten. Das Rinnsal floss über die gut zwei Zentimeter breite Sklavenfessel, die vor fast zweihundert Jahren um sein Handgelenk tätowiert worden war. Auch am anderen Arm und um den Hals trug er diese Kennzeichnung.
Er riss ein weiteres Stück Küchenrolle ab. Das Blut ließ sich leicht abwischen, doch das, womit ihn seine perverse Herrin gekennzeichnet hatte, war nicht abzustreifen. Die Tinte war tief in sein Gewebe eingebettet, um zu zeigen, dass er jemandes Eigentum zum freien Gebrauch war, kein Individuum mit einem eigenen freien Willen.
Unvermittelt musste er an Nallas Babyhaut denken, so unfassbar glatt und völlig unversehrt. Jeder bestaunte, wie zart sie war. Bella. Alle seine Brüder. Jede der Shellans im Haus. Es war immer einer der ersten Kommentare, die fielen, wenn jemand Nalla auf den Arm nahm. Ihre Haut, und dass sie so knuddelig war wie ein Daunenkissen.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
145 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin irgendwie enttäuscht... und entsetzt!!! 20. Dezember 2009
Von Sari
Format:Taschenbuch
Erst einmal: Wow! Da hat sich der Heyne-Verlag ja mal richtig beeilt und kurz nach der Veröffentlichung von "Vampirträume" diesen Black Dagger Führer auf den Markt geschmissen. Und - komisch - es ist ja doch möglich, ein Buch diesen Ausmaßes in einem Band zu veröffentlichen. Damit hat sich der Verlag meines Erachtens jedoch selbst ad absurdum gestellt und sich zur Geldmacherei bekannt. Aber man sollte auch nicht alles negativ sehen; deswegen freue ich mich doch glatt mal und sage artig Danke, den "offiziellen Führer durch die große Vampir-Serie" vollständig und am Stück genießen zu dürfen.

Zum Buch selbst, was der Führer so zu bieten hat und was ich darüber denke:

1. Teil: Eine Zsadist- und Bella-Novelle, die das Leben der beiden nach der Geburt ihrer Tochter beschreibt. Z ist nämlich noch lange nicht über die Zeit seiner Sklaverei hinweg und hat deswegen Schwierigkeiten, Gefühle und Zuneigung zu Nalla aufzubauen. Aber auch mit Bella läuft nicht mehr alles Bestens. ' Die Geschichte umfasst die ersten 130 Seiten und schließt zeitlich kurze nach Phurys Buch an. Mit Abstand hat mir dieser Teil am Besten gefallen. Es ist spannend, unterhaltsam und erotisch!

2. Teil: Über jeden der sechs Brüder, die ihr eigenes Buch zu Papier gebracht haben, gibt es einen Steckbrief, Fragebogen und ein anschließendes Interview mit der Autorin. Zudem beschreibt Ward hinterher noch, welche Probleme sie mit den jeweiligen Geschichte hatte, warum diese Reihenfolge, der Prozess des Schreibens, etc. ' den letzten Abschnitt fand ich noch durchaus unterhaltsam, aber nach dem die Autorin sich selbst in die Welt ihrer Bruderschaft hineinprojiziert hat... ich weiß nicht, das passt einfach nicht und mir kam die ganze Aktion nur lächerlich vor. Durch die Vermischung hat das ganze BD-Universum ein wenig gelitten. Zumal die Interviews in der Regel sowieso nicht besonders aufschlussreich waren. Entweder wurde gar nicht oder kaum gesprochen, es wurden so gut wie keine neuen Sachen zu Tage gefördert und die Situationen, in denen interviewt wurde, haben die Brüder für mich wirklich in ein schlechtes Licht gerückt.

3. Ein paar Tipps der Macherin, wie man erfolgreich sein Buch verlegen kann und was man tun muss, um bekannt und berühmt zu werden. Für zukünftige Schreiber durchaus interessant.

4. Die Urschrift und einige Informationen, wie und in welcher Form J.R. ihr erstes Buch an unterschiedliche Verlage geschickt hat. Das Manuskript hat mir dabei am Besten gefallen, vor allem, wenn man die teils gravierenden Unterschiede zu Endversion kennt.

5. Entfallene Szenen: Das fand ich auch noch sehr gelungen, wobei ich mich bei einigen Szenen wirklich gefragt habe, warum sie es nicht ins Buch geschafft haben. Na ja, die letzte nicht, die war einfach nur grauenvoll. Gut, das sie in einer dunklen Schublade verschwunden ist.

6. Lacher mit der Bruderschaft: Die lustigsten Dialoge aus den bisherigen 12 bzw. 6 Büchern. Nichts Neues dabei und einige witzige Szenen, die mir in Erinnerung geblieben sind, wurden gar nicht verwendet, während einige veröffentlichte "Kracher" einfach nur unlustig waren.

7. Jetzt kommt neben den fiktiven Interviews das Schlimmste: Die Bruderschaft macht das Forum der Autorin unsicher. Haben die Brüder 12 Bände hindurch versucht, böse, furchteinflößend und geheimnisvoll zu wirken, wurde dieser Eindruck mit einem Wisch zunichte gemacht. Die Kommentare sind schlicht und ergreifend kindisch und albern und ich habe mich richtig fremdgeschämt. Ich habe es auch als sehr anstrengend empfunden, lauter Sätze in der Art von *geht nervös im Zimmer auf und ab* *geht an den PC* *schielt vorsichtig um die Ecke*... da fällt mir spontan nur ein: *grusel*

8. Ein paar einzelne Szenen der Brüder: Wraths Rückkehr als Kämpfer, ein Kinoabend mit allen zusammen, Phury sinniert über das Leben und alles mal wieder gekrönt von einem albernen Interview mit Butch und V, das dann aber irgendwie doch nicht stattfand. Wie gesagt, die Existenz von Ward in der BD-Welt, in so ganz intimen Momenten als Zuschauerin, hat dem Ganzen echt seinen Reiz genommen.

9. Ein paar Fragen von Fans werden beantwortet, aber keinen neuen Erkenntnisse.

10. - 13. Und noch mehr Lückenfüller. Noch mehr Interviews, eine Zeittafel, wann wer geboren wurde, seine Transition hatte, etc. und eine Übersicht mit den Buchstaben der Alten Sprache
Danksagung, Überblick der bisherigen Bücher in der Reihenfolge und eine Leseprobe der neuen Ward Serie "Fallen Angels". 672 Seiten geschafft, man klopft sich auf die Schulter und - fertig!!!

Was nehme ich aus dem Buch mit? Zs und Bella Geschichte, ein paar zusätzliche Szenen und einige nette Hintergrundinformationen. Beim Rest tue ich einfach so, als ob das nie passiert wäre. Wirklich viel Neues erfährt man als Leser nicht und wenn es mal spannend wird, dann hüllt sich die Autorin in Schweigen. Für den Preis bekommt man nicht sehr viel geboten und deswegen empfehle ich den Führer auch nur den "Cellies", wie Ward ihre größten Anhänger tauft. Man verpasst aber auch keine für die weitere Reihe relevanten Inhalte, wenn man es nicht liest.
Die Zeit, die ich brauche, um eine Sache durchzulesen, ist für mich immer noch unterstreichend, wie gut und spannend etwas ist. Nach zwei Wochen kann ich sagen, dass ich froh bin, endlich etwas anderes lesen zu können. 2010 geht es dann hoffentlich wieder "richtig" weiter...
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ka "Happy-End-Buecher.de" TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eigentlich habe ich mir das Buch gekauft, um mir die Zeit des Wartens zwischen den Neuerscheinungen der Serienteile zu versüßen. Ja, ich bin ein Fan von Wards Black Dagger-Reihe. Wer nicht, sollte es fast heißen, oder?

Wie dem auch sei, für mich persönlich hat sich der Kauf definitiv gelohnt. Alleine schon, wenn man die beigefügte, knapp 120 Seiten lange Novelle über Zsadist und Bella - "Vater, mein Vater" - liest. Klar, jetzt werden wahrscheinlich Unkenrufe laut: Das Thema ist doch längst abgehakt. Bringt es einen in der laufenden Serie weiter? Meine beiden Antworten: Eigentlich ja. Nein. Und jetzt meine Frage: Na und?

Ich denke, dass sich Jessica Bird (J.R. Ward) durchaus die Freiheit herausnehmen darf, über ein Happy-End hinauszugehen. Ich für meinen Teil, fand es klasse, im ersten Kapitel des Buches Bella und Zsadist noch einmal zu Worte kommen zu lassen. Vor allem mit Rückblick darauf, was Zsadist an Qualen erleiden mußte. Er fühlt sich schlicht und ergreifend "unrein" - vor allem seiner Tochter Nalla gegenüber. Bella zerbricht fast daran. Das schlägt Wellen!

Im zweiten Kapitel, dem Dossier der Bruderschaft, widmet sich Ward den einzelnen Kriegern: Wrath, Rhage, Zsadist, Dhestroyer (alias Butch), Vishous, Phury. Hier findet man alles über sie, zusammengefaßt in Größe, Gewicht, Haarfarbe, Augenfarbe, Alter usw. Es werden persönliche Fragen an die Krieger gestellt und Ward "trifft" jeden einzelnen zu einem Interview.

O.K. Kapitel III war für mich als Leser nicht so interessant. Es ist aber auch eher an andere Personen der schreibenden Zunft gerichtet. Die Autorin legt z. B.: Schreibregeln, Vorgehensweisen etc. dar.

Im Black Dagger Proposal, dem IV Kapitel, geht es darum, wie Ward sich, mit ihrer Idee der Bruderschaft, an den Verlag gewendet hat. Sie gewährt uns einen Themenüberblick, nennt und beschreibt die Hauptfiguren, stellt Bedingungen auf, die in der Welt der Bruderschaft eingehalten werden müssen und gibt einen kurzen Handlungsverlauf an. J.R. Ward schreibt, dass sie genauso, wie im Buch beschrieben, bei ihrem Verlag "angeklopft" hat.

Das fünfte Kapitel zeigt entfallenen Szenen. Also Szenen, die ursprünglich angedacht waren, aber dann aus dem einen oder anderen Grund von Ward gestrichen wurden. Und manchmal habe ich mich wirklich gefragt: Warum nur?! Doch lustig geht es mit dem VI. Kapitel weiter. Der Name ist Programm: "Lachen mit der Bruderschaft".

Ab hier - der Seite 415 - fange ich allmählich an, das Buch als Wälzer zu bezeichnen. Zum Lachen gibt es einiges: Denn die Autorin hat humorvolle Szenen aus den Black Dagger Bänden "Nachtglut" bis "Vampirträume" herausgepickt, die einfach nur zum Kichern, Lachen und Schmunzeln einladen.

Auf den darauf folgenden 100 Seiten beschäftigt sich J.R. Ward (siebtes Kapitel) mit "Die Bruderschaft auf dem Forum". Die Brüder tauchen hier immer wieder auf und treten so in direkten Kontakt zu den Cellies (besonders aktive Bruderschaft-Forum-Anhänger). Sogar Fritz und die Jungfrau der Schrift melden sich hier *grins*.

"Aus dem Leben gegriffen" wird Kapitel VIII genannt. Es werden kurze (teils sehr heiße) Episoden aus dem Leben der Bruderschaft erzählt. Allein bei Wrath und Beth Teil, gehen einem die Lichter aus.

"Fragen und Antworten mit J.R. Ward" - neuntes Kapitel - ist eine kurze Zusammenfassung, was Leser von der Autorin wissen möchten und inwieweit Ward mit ihren Antworten darauf eingeht.

Im zehnten Kapitel, der Zeittafel der Bruderschaft, beginnt die Autorin chronologisch mit der Geburt von Darius im Jahre 1618 und endet mit Nallas Geburt 2007. Dem folgt im vorletzten Kapitel eine Seite mit einer "Tafel" der alten Sprache, die ich persönlich sehr dürftig finde. Irgendwie sehen die Buchstaben aus, als würden sie von einem anderen Stern kommen und nicht aus der Vergangenheit. Ich hatte mir mehr erhofft.

Das Interview der Brüder mit J.R. Ward - 12. Kapitel - macht dagegen wieder Spaß. Einfach kess, die Kerle! Wogegen "In Memoriam", das letzte Kaptel eher traurig ist. Gewidmet an Wellsie und ihren ungeborenen Sohn, ist es das letzte Interview, welches die Autorin mit Thor und Wellsie gemeinsam geführt hat.

Summa summarum ist das 672 Seiten starke Buch ein Leitfaden durch die Welt der Bruderschaft der Black Dagger. Ein Sahnestückchen, daß man genießen kann, aber nicht genießen muß. Von mir gibt es - weil ich das Sahnestückchen genossen habe - 4,5 Punkte.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das musste nicht sein 29. Dezember 2009
Format:Taschenbuch
Schade, aber dieses Buch ist sein Geld nicht wert.
Einzig die Kurzgeschichte darüber, wie Zadist und Bella sich nach der Geburt ihrer Tochter wieder zusammenraufen, ist halbwegs lesenswert. Die hätte aber auch als ein Kapitel in einem der folgenden Bücher auftauchen können.

Vollkommen uninteressant und daneben sind die Tipps der Autorin zum Schreiben von Büchern in einem Buch über die Bruderschaft. Was soll das?

Ganz witzig, aber nicht zuende gedacht und daher eher blutlos sind die gefakten Interviews mit den Brüdern. Lustig könnten die Forenbeiträge der Brüder sein, aber daraus hätte man auch mehr machen können.

Es macht sich bei mir der Eindruck breit, dass hier dringend für die Weihnachtszeit ein Fangeschenk erstellt werden sollte oder dass eine Lücke bis zum Erscheinen weiterer Black Dagger Bände bzw. der Fallen Angel-Reihe der Autorin gefüllt werden musste, um das Weihnachtsgeschäft noch mitzunehmen.

Wer dieses Buch noch nicht gekauft hat, sollte es lassen oder aber ein solcher Fan der Reihe sein, dass es ihn nicht stört, für nichts Geld auszugeben.
Es muss den Vergleich mit den Romanen über die Brüder ganz eindeutig scheuen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Fans der Reihe werden es mögen
J.R. Ward gewährt einen Blick hinter die Kulissen, erfreut uns mit einer Novelle, Interviews mit den einzelnen Vampiren. Sie teilt etliche Szenen, die den Kürzungen bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Binci 16 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super
was soll ich sagen ausser:
ich liebe alle davonich liebe alle davonich liebe alle davonich liebe alle davonich liebe alle davonich liebe alle davonich liebe alle davonich... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Nancy Knopf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen
Meine Meinung:
Wer mich inzwischen kennt, weiss dass ich - dank meinem eigenen persönlichen Phury - mit dem Black Dagger - Virus infiziert bin. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Melanie Drümper veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ist eben ein Sonderband
Die Hälfte des Buches fand ich gut, da auch teilweise die Story weitergegangen ist. Aber manches habe ich übersprungen, wie z.B. das Fan-Geschreibsel mit Ward. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von ramona2724 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen So lala
Die Idee des Buches ist nicht schlecht und das man noch etwas über die Hintergründe erfährt ist auch toll! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Lesemaus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wirklich super!
Das Buch war im spitzen Zustand! Den ersten Teil hatte ich schnell durch gelesen, jedoch war es bei den Teilen mit den Interviews etwas zäh.
Vor 4 Monaten von super buch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlimm :-(
Das Beste am ganzem Buch ist wirklich die erste Geschichte mit Z und Bella...

Ganz furchtbar ist die Sache mit den Forum, da weiß man wirklich nicht was das... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Natascha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die beste Buchreihe der Welt!!
Ich bin ein Großer Fan dieser Buchreihe !!
Ich besitze die gesammten 18 Bücher !!
Da gehöhrt dieses einfach dazu !
Vor 4 Monaten von Renate Hommel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eintauchen in die Gedanken der einzelnen Charakteren
Wahnsinn...selbst hier schafft es J.R.Ward die Leser zu faszienieren...durch Interviews mit ihren Hauptdarstellern gibt sie uns die Möglichkeit die Charakteren noch besser... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sunny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer gut
Ich lese viel und gerne es gab bisher keine Buchreihe die mich persönlich so gefesselt hat wie die Black Dagger. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Nachtschatten veröffentlicht
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