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Die Brooklyn-Revue [Taschenbuch]

Paul Auster , Werner Schmitz
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Oktober 2007 --  

Kurzbeschreibung

1. Oktober 2007
Nathan Glass kommt zum Sterben nach Brooklyn. Doch das ist erst der Anfang. Nathan ist 59 und frühpensionierter Versicherungsvertreter. Er hat seine Frau durch Scheidung verloren, eine Therapie gegen Lungenkrebs hinter sich und ist aus New Jersey nach Brooklyn gezogen, um dort „auf den Tod zu warten.“ Eines Tages trifft er seinen Neffen Tom, den er Jahre nicht gesehen hat. Tom scheint ziemlich auf den Hund gekommen. Er jobbt bei einem merkwürdigen Antiquar namens Brightman. Auch Nathan beginnt sich öfter in dessen Antiquariat aufzuhalten. Eines Tages erzählen ihm Tom und Brightman von ihrem großen Plan, in dem es um ein gefälschtes Manuskript eines berühmten Schriftstellers und einen leichtgläubigen Millionär geht … Paul Auster erzählt meisterhaft von Menschen, ihren Torheiten und von Brooklyn. „Ein Abgesang auf die Tage der Unschuld … ein wunderbar wehmütiger Roman.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499238144
  • ISBN-13: 978-3499238147
  • Originaltitel: The Brooklyn Follies
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 466.723 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Den ersten Entwurf eines Romans schreibt Paul Auster noch immer mit der Hand, ein echtes Manuskript also. Die Arbeitsweise passt zu dem Autor, der mit seiner Frau zurückgezogen in Brooklyn lebt und nicht gern über seine literarische Arbeit spricht. Geboren wurde Auster 1947 in Newark, New Jersey. Seine Vorfahren waren jüdische Einwanderer aus Österreich. Nach dem Studium fuhr er als Matrose auf einem Öltanker zur See. Von 1971-74 lebte Auster in Frankreich. Danach hatte er einen Lehrauftrag an der Columbia University und war Übersetzer und Herausgeber französischer Autoren. Mit Romanen wie "Mond über Manhattan", "Die Brooklyn Revue" und "Unsichtbar" sowie seiner klaren, bildreichen Sprache avancierte er zu einem der erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren.

Produktbeschreibungen

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Paul Auster, in Brooklyn ansäßig, scheint seinen Stadtteil und dessen Bewohner über alle Maßen zu lieben. In diesem summenden Biotop -- weit entfernt von der naserümpfenden Hipness Manhattans --, lässt er uns einen Blick durch sein Menschen-Kaleidoskop werfen. Gestrauchelte und Gescheiterte taumeln vorüber, so der düster philosphierende Ex-Literaturstudent und Ex-Taxifahrer Tom Wood, der bei dem schwulen Buchantiquar und Ex-Galeristen Harry Brightman als Aushilfe arbeitet. Die Vorsilbe "Ex" spielt eine gewichtige Rolle in Austers Roman. Versager, Aussteiger, Verlassene, ein jeder lechzt nach Neujustierung und Läuterung. Oder einem gnädigen Ende wie Nathan Glass, Toms krebskranker Onkel und Chronist all dieser liebenswert vermurksten Lebensentwürfe.

Ehe gescheitert, Tochter Rachel entfremdet, Lungenkrebs, Frührente. Nach dieser Knockout-Serie beschloss der Ex-Versicherungsmann aus New Jersey, in seiner früheren Heimat Brooklyn sein freudlos gewordenes Leben zu beenden. Doch so schnell lässt Brooklyn, dieser Dampfdruckkessel aus Zählebigkeit und robustem Humor, seine Pappenheimer nicht entfleuchen. Dem Literaturfreund Nathan schwebt ein Alterswerk vor. Die kuriose Zettelsammlung "Buch der Torheiten" entsteht. Auf Inspirationen muss Nathan nicht lange warten.

Mit welch geschliffener und kultivierter Sprache Paul Auster seinen Brooklyn'schen Reigen über Gott und die Welt, Liebe, Leid und Literatur inszeniert, ist schlicht atemberaubend. Gespickt mit klugen Binnenstories über Kafka und die Puppenbriefe, Wittgenstein, den prügelnden Philosophen, wie auch literarisch-philosophischen Diskursen über Poe, geleitet Erzähler Nathan durch ein wahres Schicksalslabyrinth. Das Wiedersehen mit seinem Neffen Tom nach dessen geplatztem Literaturstudium führt direkt zu Harry Brightman, dessen eigentlicher Name "Dunkel" auf seine unrühmliche Vergangenheit als Bilderfälscher hinweist. Als schließlich die neunjährige Ausreißerin Lucy bei Tom auftaucht, die Tochter seiner verschollenen Schwester Aurora, die christlichen Fundamentalisten in die Hände gefallen ist, wird dem "Buch der Torheiten" ein düsteres Kapitel hinzugefügt.

Austers Sommernachtstraum vom ewigen Idyll endet abrupt in einer Staubwolke, die an einem strahlenden Septembertag des Jahres 2001 Brooklyn verdunkelt. Mit unendlicher Weisheit und Kunstfertigkeit lässt er zahlreiche Nebenflüsse zu einem großen Erzählstrom zusammenfließen, der die Schleifspuren und Schürfwunden des Lebens exakt abbildet. Den letzten Satz seines Helden, "man unterschätze nicht die Macht der Bücher", hat Paul Auster aufs Schönste bestätigt. Sein Werk über das Scheitern als wahren Erkenntnisgewinn, ist ein machtvolles Stück Literatur. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Paul Auster erzählt meisterhaft von Menschen, ihren Torheiten und von Brooklyn. Ein Abgesang auf die Tage der Unschuld - ein wunderbar wehmütiger Roman." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen liebenswürdige Männerfreundschaft in Brooklyn 2. Juni 2008
Format:Taschenbuch
Mein erstes Auster Buch. Am Anfang hat es mich nicht umgehauen, die Geschichte entwickelt sich erst ein wenig schwerfällig. Nach und nach blüht die Handlung jedoch auf wie eine Blüte und man gewinnt die skurillen Gestalten irgendwie doch lieb. Harry Brightman - den kriminellen schillernden Buchladenbesitzer; Tom - den hoffnungslosen Versager und nicht zu vergessen Nathan, der zwar völlig unfähig für die Ehe ist, aber alles in allem ein recht symphatischer Mann mit dem Herzen auf dem rechten Fleck ist. Diese drei unterschiedlichen Männer verbindet eine ungewöhnliche Freundschaft und zusammen träumen sie von einem gemeinsamen Platz, einem Hotel Existenz, an dem sie alle leben können. Doch wie immer entwickelt sich das Schicksal anders als erwartet.

Ein guter Einstieg in Austers Bücher.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich toll erzähltes Buch! 15. Mai 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Leider hatte ich diesen wunderbar erzählten Roman viel zu schnell durchgelesen. Als großer N.Y. Fan kenne ich alle Bücher von Auster, und dieses gefiel mir am Besten. Warm und lebendig erzählt, die verschiedenen Charaktere toll dargestellt, eine grandiose Geschichte! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, und war traurig, als ich es durchgelesen hatte. Ein absolutes LESE-MUSS, nicht nur für New York Fans!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Auster 28. September 2007
Von Andy
Format:Taschenbuch
Nachdem seine letzten Bücher mich nicht ganz so begeistert haben, ist "Brooklyn Revue" wieder absolut klasse.
Schon nach den ersten Zeilen ist man in der Geschichte, streift mit Nathan durch Brooklyn - und es ist wieder der unvergleichliche Erzählstiel von Auster, mit dem er schon "Mond über Manhattan" zu einem meiner Lieblingsbücher gemacht hat.
Für alle Auster-Fans ein Muss, für alle die Paul Auster "kennen lernen" wollen, der ideale Einstieg in seine Literatur.
Ein Lesegenuss - 5 Sterne !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Stück weit New York und dennoch Brooklyn 6. Oktober 2010
Von Esther TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nathan Glass kommt, nachdem er dem Lungenkrebs Einhalt geboten hatte zurück nach Brooklyn, um dort in Ruhe auf den Tod zu warten. Doch diese Ruhe wird ihm nicht lange gewogen sein. Unvermutet trifft er auf seinen Neffen Tom, ein ehemals erfolgreicher, mittlerweile gebrochener Doktorand der Literaturwissenschaften, der sich sein Auskommen als Taxifahrer verdient machte und nun in einem Antiquariat eine Anstellung gefunden hat.

Mit der Familie über lange Jahre entzweit - nach dem Tod seiner Schwester - hat Nathan nun zurück in ein zerbrochenes Nest gefunden und macht sich gemeinsam mit Tom ans Flicken. Nach und nach baut sich familiäres Vertrauen auf, in dem ein immer größerer Kreis aus Bekannten, Nachbarn und verschollenen Familienmitgliedern Platz findet.

Die Beschreibung des Romans im Klappentext kommt zwar nebenbei und kurzfristig auch in Fahrt, dennoch ist diese Geschichte eine ganz andere! Es ist die Geschichte vom Heimkommen, von Brooklyn und seinem dörflichen Charakter, von familiärem Zusammenhalt, von der Weisheit des Alters und dem Altwerden schlechthin; eine Hommage an das Leben für sich.

Obwohl ich mit einer anderen Erwartung an den Roman herangegangen bin, wurde ich nicht enttäuscht. Die Geschichte liest sich sehr nüchtern, flüssig und ist in jedem Fall ausnahmslos gut erzählt. Die Charaktere sind ganz gewöhnliche Menschen mit alltäglichen Problemen und bestechen vor allem durch ihre Aufrichtigkeit (selbst die Ganoven).
Dennoch hat Auster hier spontan seinen roten Faden gewechselt und mitten in der Story noch einmal von vorne angefangen - das ist zwar nicht neu, kann sich aber dennoch unbehaglich anfühlen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weniger ist manchmal mehr 12. April 2006
Von F. Martin
Format:Gebundene Ausgabe
Um die Katze gleich aus dem Sack zu lassen: Paul Auster bleibt in seinem neuen Roman den uns aus der "Stadt aus Glas" oder der "Musik des Zufalls" bekannten Erzählprinzip treu. Schlichte Wahrheit: Wo Paul Auster drauf steht, da ist auch Paul Auster drin. Das mag beruhigen. Befriedigend ist es diesmal nicht.

In seiner "Brooklyn-Revue" steht im Mittelpunkt eines wirren Geschehens wieder einer jener auster-typischen Anti-Helden, um welchen sich, diesmal sichtlich bemüht - das hektische Handwerksgeklapper im Hintergrund ist tatsächlich unüberhörbar - skurille Zeitgenossen in grotesken Situationen bewähren dürfen. Nur: der Zufall verkommt bei Auster jetzt zur Masche. Und deshalb finden sich in seinem neuen Roman auch keine Überraschungen. Das heißt auch: Austers "Revue" ist fade. Farbenfroher Konfettiregen fällt aktuell woanders. Beherzten Swing findet man im Brooklyn eines Paul Auster nicht.

Auch Hubert Winkels will in der "Zeit" vom 16.03.2006, "Paradise Lost", das endgültige Scheitern des Paul-Austers-Prinzips festgestellt haben. Und er notiert: "In Europa war man entzückt über die Klarheit seiner Konstruktionen, die in Krimis eingebettet werden konnten, sich zur kafkaesken Großparabeln auswuchsen. Eine Fiktion gebar die nächste, bis am Ende die Ausgangstatsachen "Autor" und "Roman" ein Teil der Funktion waren". Nur stellt sich Winkels jetzt die Frage "ob dieses Spiel ewig weitergehen kann". Er beantwortet sich die Frage auch gleich selbst: leider nein.
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5.0 von 5 Sternen wunderbar erzählt
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