Die Brooklyn-Revue und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
EUR 4,40
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von flowbooks
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: rororo, Taschenbuch, 2007 - Lesespuren am Rücken, Ecken gering berieben, keine nennenswerten Gebrauchsspuren im Buch, kein Mängelexemplar
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Die Brooklyn-Revue Taschenbuch – 1. Oktober 2007


Alle 4 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch, 1. Oktober 2007
EUR 6,10 EUR 0,01
4 neu ab EUR 6,10 29 gebraucht ab EUR 0,01
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Alles muss raus - Kalender 2015
Entdecken Sie bis Ende März 2015 unser Angebot an reduzierten Kalendern für das Jahr 2015. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499238144
  • ISBN-13: 978-3499238147
  • Originaltitel: The Brooklyn Follies
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,4 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 620.826 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Den ersten Entwurf eines Romans schreibt Paul Auster noch immer mit der Hand, ein echtes Manuskript also. Die Arbeitsweise passt zu dem Autor, der mit seiner Frau zurückgezogen in Brooklyn lebt und nicht gern über seine literarische Arbeit spricht. Geboren wurde Auster 1947 in Newark, New Jersey. Seine Vorfahren waren jüdische Einwanderer aus Österreich. Nach dem Studium fuhr er als Matrose auf einem Öltanker zur See. Von 1971-74 lebte Auster in Frankreich. Danach hatte er einen Lehrauftrag an der Columbia University und war Übersetzer und Herausgeber französischer Autoren. Mit Romanen wie "Mond über Manhattan", "Die Brooklyn Revue" und "Unsichtbar" sowie seiner klaren, bildreichen Sprache avancierte er zu einem der erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Paul Auster, in Brooklyn ansäßig, scheint seinen Stadtteil und dessen Bewohner über alle Maßen zu lieben. In diesem summenden Biotop -- weit entfernt von der naserümpfenden Hipness Manhattans --, lässt er uns einen Blick durch sein Menschen-Kaleidoskop werfen. Gestrauchelte und Gescheiterte taumeln vorüber, so der düster philosphierende Ex-Literaturstudent und Ex-Taxifahrer Tom Wood, der bei dem schwulen Buchantiquar und Ex-Galeristen Harry Brightman als Aushilfe arbeitet. Die Vorsilbe "Ex" spielt eine gewichtige Rolle in Austers Roman. Versager, Aussteiger, Verlassene, ein jeder lechzt nach Neujustierung und Läuterung. Oder einem gnädigen Ende wie Nathan Glass, Toms krebskranker Onkel und Chronist all dieser liebenswert vermurksten Lebensentwürfe.

Ehe gescheitert, Tochter Rachel entfremdet, Lungenkrebs, Frührente. Nach dieser Knockout-Serie beschloss der Ex-Versicherungsmann aus New Jersey, in seiner früheren Heimat Brooklyn sein freudlos gewordenes Leben zu beenden. Doch so schnell lässt Brooklyn, dieser Dampfdruckkessel aus Zählebigkeit und robustem Humor, seine Pappenheimer nicht entfleuchen. Dem Literaturfreund Nathan schwebt ein Alterswerk vor. Die kuriose Zettelsammlung "Buch der Torheiten" entsteht. Auf Inspirationen muss Nathan nicht lange warten.

Mit welch geschliffener und kultivierter Sprache Paul Auster seinen Brooklyn'schen Reigen über Gott und die Welt, Liebe, Leid und Literatur inszeniert, ist schlicht atemberaubend. Gespickt mit klugen Binnenstories über Kafka und die Puppenbriefe, Wittgenstein, den prügelnden Philosophen, wie auch literarisch-philosophischen Diskursen über Poe, geleitet Erzähler Nathan durch ein wahres Schicksalslabyrinth. Das Wiedersehen mit seinem Neffen Tom nach dessen geplatztem Literaturstudium führt direkt zu Harry Brightman, dessen eigentlicher Name "Dunkel" auf seine unrühmliche Vergangenheit als Bilderfälscher hinweist. Als schließlich die neunjährige Ausreißerin Lucy bei Tom auftaucht, die Tochter seiner verschollenen Schwester Aurora, die christlichen Fundamentalisten in die Hände gefallen ist, wird dem "Buch der Torheiten" ein düsteres Kapitel hinzugefügt.

Austers Sommernachtstraum vom ewigen Idyll endet abrupt in einer Staubwolke, die an einem strahlenden Septembertag des Jahres 2001 Brooklyn verdunkelt. Mit unendlicher Weisheit und Kunstfertigkeit lässt er zahlreiche Nebenflüsse zu einem großen Erzählstrom zusammenfließen, der die Schleifspuren und Schürfwunden des Lebens exakt abbildet. Den letzten Satz seines Helden, "man unterschätze nicht die Macht der Bücher", hat Paul Auster aufs Schönste bestätigt. Sein Werk über das Scheitern als wahren Erkenntnisgewinn, ist ein machtvolles Stück Literatur. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Paul Auster erzählt meisterhaft von Menschen, ihren Torheiten und von Brooklyn. Ein Abgesang auf die Tage der Unschuld - ein wunderbar wehmütiger Roman." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Weinpflaume am 2. Juni 2008
Format: Taschenbuch
Mein erstes Auster Buch. Am Anfang hat es mich nicht umgehauen, die Geschichte entwickelt sich erst ein wenig schwerfällig. Nach und nach blüht die Handlung jedoch auf wie eine Blüte und man gewinnt die skurillen Gestalten irgendwie doch lieb. Harry Brightman - den kriminellen schillernden Buchladenbesitzer; Tom - den hoffnungslosen Versager und nicht zu vergessen Nathan, der zwar völlig unfähig für die Ehe ist, aber alles in allem ein recht symphatischer Mann mit dem Herzen auf dem rechten Fleck ist. Diese drei unterschiedlichen Männer verbindet eine ungewöhnliche Freundschaft und zusammen träumen sie von einem gemeinsamen Platz, einem Hotel Existenz, an dem sie alle leben können. Doch wie immer entwickelt sich das Schicksal anders als erwartet.

Ein guter Einstieg in Austers Bücher.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Schulte am 15. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Leider hatte ich diesen wunderbar erzählten Roman viel zu schnell durchgelesen. Als großer N.Y. Fan kenne ich alle Bücher von Auster, und dieses gefiel mir am Besten. Warm und lebendig erzählt, die verschiedenen Charaktere toll dargestellt, eine grandiose Geschichte! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, und war traurig, als ich es durchgelesen hatte. Ein absolutes LESE-MUSS, nicht nur für New York Fans!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andy am 28. September 2007
Format: Taschenbuch
Nachdem seine letzten Bücher mich nicht ganz so begeistert haben, ist "Brooklyn Revue" wieder absolut klasse.
Schon nach den ersten Zeilen ist man in der Geschichte, streift mit Nathan durch Brooklyn - und es ist wieder der unvergleichliche Erzählstiel von Auster, mit dem er schon "Mond über Manhattan" zu einem meiner Lieblingsbücher gemacht hat.
Für alle Auster-Fans ein Muss, für alle die Paul Auster "kennen lernen" wollen, der ideale Einstieg in seine Literatur.
Ein Lesegenuss - 5 Sterne !
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Format: Gebundene Ausgabe
Nathan Glass, der Ich-Erzähler von Pauls Austers Buch "Brooklyn-Revue" ist ein ehemaliger Versicherungsvertreter, der nach seiner Frühverrentung sowohl die Scheidung von seiner Frau als auch eine Krebstherapie gut überstanden hat. Es zieht ihn von New Jersey zurück nach Brooklyn, wo er seine ersten drei Lebensjahre verbrachte.

Nathan Glass liebt das Schreiben und so beginnt er ein Buch so ganz eigener Art. Er gibt ihm den Namen "Das Buch menschlicher Torheiten" und sein Ziel ist es "in möglichst einfacher und klarer Sprache jeden Fehler festzuhalten, jede Blamage, jede Peinlichkeit, jede Idiotie, jede Schwäche und jede Albernheit, die ich im Laufe meiner langen buntscheckigen Karriere als Mann begangen habe."

Einige Geschichten werden auch berichtet, doch als Nathan Glass in Brooklyn auf seinen Neffen Tom Wood trifft, beginnt das Leben die Geschichten selbst zu schreiben. Tom jobbt bei dem jüdischen Antiquar Harry Brightman. Die Schilderung dieses Buchparadieses erinnert sehr an die beiden Filme "Smoke" und "Blue in the Face", wo auch ein Eckladen Ort der Begegnung vieler einzigartiger Menschen ist.

Nathan Glass rekonstruiert seine Familiengeschichte und führt zusammen, was zusammengehört. Selbst Harrys Tod kann Nathan Lebenslust nicht bremsen. Wollte er mit diesem noch ein "Hotel Existenz" aufbauen, plant er nun ein neues Projekt: er will Bücher herausbringen über Menschen, die niemals einen Namen hatten. Gegen ein kleines Honorar will er den Hinterbliebenen von vergessenen Menschen einen Namen, eine Geschichte, einen Text, ein Buch geben.
Lesen Sie weiter... ›
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von F. Martin am 12. April 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Um die Katze gleich aus dem Sack zu lassen: Paul Auster bleibt in seinem neuen Roman den uns aus der "Stadt aus Glas" oder der "Musik des Zufalls" bekannten Erzählprinzip treu. Schlichte Wahrheit: Wo Paul Auster drauf steht, da ist auch Paul Auster drin. Das mag beruhigen. Befriedigend ist es diesmal nicht.

In seiner "Brooklyn-Revue" steht im Mittelpunkt eines wirren Geschehens wieder einer jener auster-typischen Anti-Helden, um welchen sich, diesmal sichtlich bemüht - das hektische Handwerksgeklapper im Hintergrund ist tatsächlich unüberhörbar - skurille Zeitgenossen in grotesken Situationen bewähren dürfen. Nur: der Zufall verkommt bei Auster jetzt zur Masche. Und deshalb finden sich in seinem neuen Roman auch keine Überraschungen. Das heißt auch: Austers "Revue" ist fade. Farbenfroher Konfettiregen fällt aktuell woanders. Beherzten Swing findet man im Brooklyn eines Paul Auster nicht.

Auch Hubert Winkels will in der "Zeit" vom 16.03.2006, "Paradise Lost", das endgültige Scheitern des Paul-Austers-Prinzips festgestellt haben. Und er notiert: "In Europa war man entzückt über die Klarheit seiner Konstruktionen, die in Krimis eingebettet werden konnten, sich zur kafkaesken Großparabeln auswuchsen. Eine Fiktion gebar die nächste, bis am Ende die Ausgangstatsachen "Autor" und "Roman" ein Teil der Funktion waren". Nur stellt sich Winkels jetzt die Frage "ob dieses Spiel ewig weitergehen kann". Er beantwortet sich die Frage auch gleich selbst: leider nein.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden