Es geht um einen Mord im Regierungsgebäude in Reykjavik, den eine Rechtsanwältin (die Ich-Erzählerin), die den Hauptverdächtigen vertritt, aufklärt, während sie eigentlich als Haupteinnahmequelle ein Inkassobüro betreibt. Die Handlung ist ziemlich konstruiert und streckenweise offensichtlich überzogen.
Die Hauptfigur (Ich-Erzählung) und wohl auch die Verfasserin, die sich mit dieser offenbar identifiziert, scheint der irrigen Meinung zu sein, eine Frau sei dann besonders emanzipiert und anerkannt, wenn sie die untersten Schubladen männlichen Chauvinismusses imitiert, mengenweise Jack Daniels säuft und sich ausgiebig des untersten sexuellen Vokabulars bedient.
Den Schwachsinn auf dem Niveau des Groschenromans muss man sich wirklich nicht antun.
Unverständlich, warum der Goldmann-Verlag für die Übersetzung Geld ausgegeben hat.