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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Warum musste der alte Brillenmacher sterben?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Brillenmacherin (Gebundene Ausgabe)
Catherine ist die junge Ehefrau des englischen Brillenmachers Elias Rowe, ein Berufsstand dessen Angehörige im Europa des 14. Jahrhundert nur sehr dünn gesät waren. Sie ist eine neugierige Frau, die ihrem alten Ehemann Elias immer sehr genau auf die Finger sieht und dabei auch begreift und lernt was er tut. Elias soll für Sir Latimer eine Brille herstellen. Latimer gehört zu einer Gruppe 'Ketzer', die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dafür zu sorgen, dass die Bibel in die Sprache des Volkes übersetzt wird. Letztlich aber kostet genau dies dem herzensguten Elias das Leben und Catherine ihre Bleibe und Existenz. Das kann natürlich nicht angehen und so nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand - das Abenteuer kann beginnen. Rund um die reale Figur des John Wycliff, der die Bibel aus dem Lateinischen ins Englische übersetzte und die fiktive Figur der Catherine Rowe schreibt Titus Müller einen packenden Roman um Macht und Intrige der alles hat, was man von einem historischen Roman erwarten darf.Sprachlich aber auch stilistisch ragt das Werk von Titus Müller deutlich aus der breiten Masse heraus. Es ist ein Genuss dieses Buch zu lesen - weniger wegen der Spannung, als viel mehr der schönen Metaphern und Beschreibungen wegen. Der Autor schafft es auch den handelnden Personen Leben einzuhauchen, wie es ihm nur wenige gleichtun können. Eine meiner großen Befürchtungen ehe ich mit dem Lesen begann hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet, sondern das ganze Gegenteil ist eingetroffen: Die Protagonistin ist absolut glaubhaft dargestellt und der Autor erlaubt auch Blicke auf ihr tiefstes Innerstes. Aber nicht nur die Hauptfigur ist in ihrer inneren Zerrissenheit dargestellt, auch alle anderen handelnden Charaktere beheimaten zwei Herzen in ihrer Brust. Es handelt sich mit Sicherheit um einen der besten historischen Romane. Vergleichbar bestimmt mit Ken Follets "Säulen der Erde" und "Pfeiler der Macht", aber auch mit Donna W. Cross "Die Päpstin". Inhaltlich höchst interessant und spannend. Sprachlich und stilistisch wirklich gelungen. Was braucht man mehr für einige Stunden erstklassige Unterhaltung? Wer gerne historische Romane liest, wird dieses Werk lieben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
tolle junge Stimme,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Brillenmacherin (Gebundene Ausgabe)
Wenn man die Klappe durchliest und das Fotos des Jungen Autor sieht, denkt man zuerst, man hätte sich getäuscht: so klug, so besonnen, mit solch feinen Zwischentönen erzählt Titus Müller die Geschichte seiner Brillenmacherin Catherine im hochmittelalterlichen England. Er besitzt ein Gefühl für Sprache, kann Charaktere zeichnen, dass sie einen fesseln und berühren, und beherrscht eine Kunst, die selten geworden ist - die des offenen Ausgangs. So kann die Geschichte im Leser nachwirken - und der Autor lässt sich auf kluge Weise die Option einer nicht weniger aufregenden Fortsetzung offen.Kaufen! Lesen! Genießen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kampf für die englische Reformation,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Brillenmacherin (Gebundene Ausgabe)
Was bei uns in Deutschland erst im 16. Jahrhundert durch Martin Luther stattfand, geschah in England schon rund zweihundert Jahre früher: Die Übersetzung der Bibel aus dem lateinischen in die Sprache des Volkes. Wie Luther und andere Reformatoren in Europa wurde auch John Wycliff von der mächtigen katholischen Kirche zum Ketzer erklärt. Doch der von einigen Freunden versteckte Doktor Nicholas Hereford will das Werk des ermordeten Wycliff fortsetzten. Dies wollen papsttreue Kräfte wie Erzbischof Courtenay und seine Helfershelfer mit allen Mitteln verhindern.Soweit die Ausgangslage von Titus Müllers drittem historischen Roman "Die Brillenmacherin". Schon der Vorgänger "Die Priestertochter" hatte mir gut gefallen, doch sein neues Buch fand ich noch besser, weil noch farbenprächtiger und spannender erzählt. Das Buch, man glaubt übrigens kaum, dass der Autor erst achtundzwanzig Jahre alt ist, fesselnd vom Anfang bis zum Ende und hat wirklich alles, was einen richtigen Abenteuerroman ausmacht: eine schöne und mutige Frau namens Catherine Row (die Brillenmacherin), Helden wie die "Bedeckten Ritter", allen voran Sir Thomas Latimer, Schurken wie der gerissene Courtenay und der ekelhafte Sligh. Titus Müller beschreibt meisterhaft die Kämpfe, Städte, Dörfer, man sieht alles wie in einem Film vor sich. So ging es mir jedenfalls. Das Buch ist für mich ein absolutes Muss für jeden Liebhaber historischer Romane, von denen ja zur Zeit immer mehr auf den Markt kommen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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