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Die Brautjungfer
 
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Die Brautjungfer

Benoît Magimel , Laura Smet , Claude Chabrol    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Rezensionen

Movieman.de

Der französische Altmeister Claude Chabrol will es noch einmal wissen, doch es bleibt beim ehrbaren Versuch. "Die Brautjungfeer" ist ein enttäuschender Film, was nicht zuletzt an den wenig ausgearbeiteten Figuren und der Vorhersehbarkeit der Handlung liegt. Fazit: Nur für Chabrol-Enthusiasten

Moviemans Kommentar zur DVD: Qualitativ durchwachsen, beim Bonus hätte man sich etwas mehr anstrengen können (z.B. die komplette Dokumentation).

Bild: Die Farbsen sind sehr schwach ausgeprägt. Sie erzeugen ein realistisches Feeling, wirken aber viel zu kalt und lassen so auch nur schwerlich emotionale Wärme aufkommen. Hin und wieder wirken die Gesichter auch viel zu bleich. Rauschen ist bemerkbar, allerdings nicht zu störend (00:26:48). Die Kompression fällt hin und wieder auf, der Kontrast ist relativ sorgfältig gesetz und zieht einen hohen Schwarzwert mit ein. Die Schärfe hätte deutlich besser akzentuiert sein müssen. Das Bild wirkt oftmals viel zu weich und lässt Einzelheiten zum Brei werden (Essenstisch bei 00:38:15).

Ton: "Die Brautjungfer" ist mehr ein Dialogfilm denn alles andere. Dementsprechend spielt sich das Audiogeschehen auch an der Front ab. Die Dialoge sind klar zu verstehen, vielleicht einen Tick zu leise abgemischt. Der Unterschied zwischen 5.1 und DTS ist eigentlich keiner. Beide Spuren sind ziemlich ähnlich, was letzten Endes auch nicht wirklich überrascht. Räumlichkeit ist nur bedingt gegeben, der Effekteinsatz eher schmal.

Extras: Das Bonusmaterial hält sich in Grenzen. Trailer, Bilder, Texttafeln. Dazu eine zehnminütige Featurette, die sich als Auszug eines größeren Dokumentarfilms erweist. Nett, aber nur Stückwerk. --movieman.de

VideoMarkt

Als der 25-jährige Philippe auf der Hochzeit seiner Schwester die geheimnisvolle Senta kennen lernt, ist es um ihn geschehen. Mit ihrer Laszivität, ihrer sexuellen Tabulosigkeit und ihren schrägen Geschichten zieht die junge Frau den bis dato äußerst korrekten jungen Mann in ihren Bann. Doch Senta lebt in einer Scheinwelt und verstrickt ihren Lover immer tiefer in ihre düsteren Machenschaften. Dennoch kann er nicht von ihr lassen. Nach einem handfesten Streit verlangt sie schließlich den ultimativen Liebesbeweis. Philippe soll jemanden töten.

Video.de

Claude Chabrol, der französische Großmeister des eleganten Suspense-Kinos, verfilmt nach "Biester" ein weiteres Werk der britischen Krimi-Bestsellerautorin Ruth Rendell. Und erneut ist in diesem Erotik-Thriller eine Frau die Wurzel allen Übels, eindrucksvoll verkörpert von der attraktiven Neuentdeckung Laura Smet. In ihr Intrigenspiel verwickelt sich Benoît Magimel, der nach "Die Klavierspielerin" einmal mehr einer Frau auf den Leim geht. Das frankophile Publikum und die (alternde) Chabrol-Fangemeinde wird ihm gerne dabei zusehen.

Blickpunkt: Film

Wenn Claude Chabrol das Zepter führt, ist das unergründlich Böse nicht weit. In seiner zweiten Ruth Rendell-Adaption nach 'Biester' stürzen sich Frankreichs Darling Benoit Magimel und Laura Smet, Tochter von Nathalie Baye und Johnny Hallyday, in eine verrückte Affäre und geben sich ganz ihren Gefühlen hin. Bis die junge Frau einen schrecklichen Liebesbeweis fordert: Mord!

Am Anfang glaubt man an eine 'boy meets girl'-Story. Der 25jährige Philippe ist der perfekte Schwiegersohn. Der Ausbund an korrektem Verhalten kümmert sich liebevoll um Mutter und die beiden Schwestern, sein Chef will ihn in der Baufirma als Partner aufnehmen, es fehlt nur noch die passende Frau. Und die trifft er bei der Hochzeit seiner Schwester Sophie, er verguckt sich in die geheimnisvolle Brautjungfer Senta. Nach dem Fest folgt sie ihm nach Hause und ehe der verblüffte kleine Angestellte etwas sagen kann, küsst sie ihn und lässt die Hüllen lasziv fallen. Beginn einer amour fou, die in einer tödlichen Leidenschaft endet.
Nach und nach setzt sich der Psychothriller bis zur Klärung wie ein Mosaik aus vielen kleinen Teilen zusammen, da erhalten Andeutungen und Liebesschwüre im Nachhinein einen ganz anderen Sinn. Der Altmeister für seelische Abgründe führt in der Deutung der Zeichen aufs Glatteis, auch wenn schon bald klar ist, dass Senta in einer mysteriösen Scheinwelt lebt. Langsam gerät die Normalität aus den Fugen, die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit zeigt Brüche. Philippe wird zu einem Wanderer zwischen zwei Welten, was vor allem durch Sentas Haus versinnbildlicht wird, eine Mischung aus 'Psycho'-Villa und bürgerlichem Domizil, in der Sentas Stiefmutter eine Etage höher wie in Trance mit einem südamerikanischen Jüngling Tango tanzt. Als Kontrast wirft Chabrol immer wieder einen Blick in die Realität - die Konflikte mit der unzähmbaren jüngeren Schwester, die als Diebin vor Gericht landet, die Mutter, die sich in einen Schwätzer verliebt und sinnlos Pläne für die Zukunft schmiedet, die Querelen mit unzufriedenen Kunden, Gespräche mit einem Clochard vor Sentas Haus, der ihr ein Dorn im Auge und Auslöser für die tragische Entwicklung ist.
Parallel dazu lebt das Paar im Souterrain wie in einem Kokon, eingewebt in ein Netz aus wildem Begehren, bizarren (Lügen)Geschichten und bedrückender Nähe, auch wenn in manchen Szenen die Erotik zwischen Magimel und Smet etwas gedämpft wirkt, vielleicht weil der männliche Charakter sich nur schwer von Pflicht- und Ordnungsdenken befreien kann. Ganz langsam baut sich die Spannung auf, die düstere Atmosphäre, bis am Ende die harte Wahrheit allen Träumen ein Ende macht. Die Blume des Bösen, sie blüht nirgends schöner als bei Chabrol. mk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Mysteriöser Liebesthriller von nach der Krimi-Bestsellervorlage von Ruth Rendell.

Kurzbeschreibung

Der 25-jährige Philippe verliebt sich auf der Hochzeit seiner Schwester in eine ihrer Brautjungfern. Senta und Philippe beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Bis er erkennt, dass seine Herzdame offensichtlich in einer gefährlichen Scheinwelt lebt. Nach einem Streit verlang Senta einen verhängnisvollen Liebesbeweis von Philippe: Er soll jemanden töten.

Produktbeschreibungen

Der 25jährige Philippe (Benoit Magimel) verliebt sich auf der Hochzeit seiner jüngeren Schwester in eine der Brautjungfern. Senta ist schön, verführerisch und geheimnisvoll, erzählt bizarre Geschichten und verkriecht sich in eine Scheinwelt. Aber Philippe verfällt ihr mit Haut und Haar, merkt nicht, wie sich trotz leidenschaftlicher Affäre das Böse in ihr Leben schleicht und die Normalität langsam aus den Fugen gerät. Während er versucht, weiter im Job erfolgreich zu sein und Mutter und Schwestern zur Seite zu stehen, verliert er sich immer mehr in dieser absoluten Beziehung, gerät immer tiefer in den Sog von Sexualität und Sinnlichkeit. Bis Senta eines Tages einen verhängnisvollen Liebesbeweis fordert: Mord! Was Liebe auf den ersten Blick war, wird mit jeder weiteren Begegnung zur riskanten Gratwanderung zwischen fesselnder Erotik und düsterer Dämonie. Aus dem Spiel mit Worten wird tödlicher Ernst, aus der "amour fou" eine
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