Juliet wuchs als Waise auf, bevor sie von einer Familie aufgenommen wurde und dort das Kochen erlernte. Fälschlicherweise für eine Mörderin gehalten, musste sie dort fliehen und Monsieur Valmont nutzte diese Gelegenheit für sich aus.
Jetzt arbeitet sie als Köchin und Kurtisane für ihn. Dennoch ist sie noch Jungfrau, da sie die Gabe hat ihre besonderen Freier, die teuer für sie bezahlen, erst mit Essen zu betäuben und ihnen dann falsche Erinnerungen eingibt, die sie glauben machen, sie hätten eine heiße Nacht mit der begehrenswerten Frau gehabt.
Leider ist sie Opiumsüchtig und leidet unter Phobien, die Valmont ausnutzt, um sie sich gefügig zu halten.
Eines Tages beobachtet sie von einer Brücke aus einen aufregenden Mann beim Sex mit einer Frau und ist sehr erregt.
Bisher hatte sie alle sexuellen Gefühle beiseite geschoben, weil Valmont ihre Jungfräulichkeit streng kontrolliert und droht sie ins Gefängnis zu bringen, wenn sie diese verliert.
Auch Lyon, der jüngste der Satyr-Brüder, findet sofort gefallen an Juliette, die er für die von ihm gesuchte Fee hält. Aber auch die Nereide Sibela scheint eine Fee zu sein, mit ihr hatte er den beobachteten Sex, und er ist völlig verwirrt, zumal sich Juliette und Sibela extrem ähnlich sehen.
Er erkauft sich eine Nacht mit Juliette, genau eine Vollmondnacht, die Nacht des Rufes, in der er unbedingt Sex haben muss, um überleben zu können. In dieser Nacht verwandelt er sich in einen Satyr. Juliette trickst ihn auch aus und er wird sterbenskrank. Sibela schleicht sich eifersüchtig bei ihm ein, hat Sex mit dem bewusstlosen Mann und raubt ihm seinen fruchtbaren Samen.
Er ist tagelang krank und einzig Juliette kann ihn retten.
Schließlich muss Juliette vor Valmont fliehen und Lyon überredet sie mit ihm zu kommen. Aber da ist noch ein Geheimnis, das sie voneinander trennt und die schwangere Sibela wartet auch schon und sie ist nicht, wer sie zu sein scheint.
Die dritte Geschichte um die Satyrbrüder ist viel komplexer als die Vorgängerbände und enthält viel mehr Rahmenhandlung um die Protagonistin. Lyon ist ein Naturbursche und in den Salons ziemlich unbeholfen, was ihn nur sympathischer macht. Die Sexszenen sind wie gehabt erotisch, speziell und bestimmt nicht jedermanns Sache. In der Rufnacht wächst den Satyren ein zweites Glied oberhalb des natürlichen, das ebenfalls an Größe zunimmt. Auch dieser Penis muss gleichzeitig mit dem anderen Sex haben. Wohin es dann geht und in welcher Stellung, dürfte klar sein.
Ich finde diese Erotikszenen, die gut gepolstert in der eigentlichen Geschichte ruhen, ausgezeichnet gelungen. Weder Handlung noch Erotik kommen zu kurz, zumal Lyon zwei männliche Nebelnymphen ruft, die beide heiße Szenen mit Juliette bieten. Da könnte man fast neidisch werden.
Zum Ende des Buches gibt es noch ein paar gelungene Überraschungen.
Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass es noch weitere Bücher der Autorin geben wird, die genauso gut sind.