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Wie durch ein Wunder schafften es Regisseur Rob Reiner und Goldman, diese romantische Fabel auf die Leinwand zu bringen, und dabei die Stimmung, die der Erzähler vermittelt, intakt zu erhalten. Als Erzählform benutzten sie die "Geschichte in der Geschichte": der Großvater (Peter Falk) schafft es, seinen skeptischen Enkel (Fred Savage) nach und nach in das absurde, aber unwiderstehliche Melodram der Geschichte hineinzuziehen. Und was für eine Geschichte: der Stalljunge Westley (Cary Elwes) gesteht Buttercup (Robin Wright, verheiratet mit Hollywoods Enfant terrible Sean Penn) seine Liebe, wird aber von Piraten entführt und für tot erklärt, während Buttercup dem bösen Prinzen Humperdinck versprochen wird. Buttercup selbst wird von einem Sizilianer entführt, der seine listigen und kriminellen Pläne aus dem Hintergrund steuertund von einem spanischen Meister des Degens und einem reimenden Riesen begleitet wird. Ein geheimnisvoller maskierter Pirat (könnte es Westley sein?) nimmt die Verfolgung auf. Als sie auf die Klippen des Wahnsinns zusegeln.
Die wilden und verschlungenen Pfade der Geschichte, die plötzlichen Änderungen des Schicksals und die zur Karikatur veränderten Charaktere funktionieren alle. Dies liegt daran, dass Goldman aus seiner eigenen Vorlage ein sehr lustiges Drehbuch gemacht hat. Reiners selbstbewusste Regie und eine hervorragende Besetzung tragen das ihre bei. Westley und Buttercup sind die ersten Filmrollen für Elwes und Wright, die beide im Original ihren besten britischen Akzent einsetzen. Die Nebenrollen sind mit so hervorragenden Schauspielern wie Mandy Patinkin (als Fechter Inigo Montoya), Wallace Shawn (der unglaubliche Planer Vizzini) und Christopher Guest als böser Graf Rugen besetzt. Außerdem gibt es kurze und lustige Gastauftritte von Billy Crystal, Carol Kane und Peter Cook. --Sam Sutherland
Wer bereit ist sich auf diesen Film einzulassen wird es vermutlich nicht bereuen.
Zur Handlung wurde hier schon viel geschrieben, deshalb nur soviel. Das Versprechen in der ersten Szene, "es geht um wahre Liebe, Piraten, Folter.......etc. wird eingehalten. Sowohl Erwachsene als Kinder kommen hier voll auf Ihre Kosten.
Zur Technik:
Die DVD als technisches Medium ist gruselig. Das Bild körnt, Kompressionsartefakte bei schnellen Bewegungen, latentes Zittern. In der Gift-Szene läuft ein deutlicher Kratzer übers Bild. Der Ton ist flach, keine Tiefe, keine echte surround Wirkung. Ich hab den Film auf einer amerikanischen Laserdisc und weiss, das es besser geht. Auch die engl. Import DVD ist um Klassen besser. Auf einem 70er Fernseher mag das alles noch akzeptabel sein, auf einer Leinwand nicht.
Dazu noch null Extras und Hintergrundinformationen.
Schrecklich.
Fazit: Puristen kaufen die Import Scheibe, wer ihn unbedingt in deutsch braucht, wird mit den technischen Mängeln leben müssen.
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