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Die Brandmauer: Der achte Fall von Kommissar Kurt Wallander
 
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Die Brandmauer: Der achte Fall von Kommissar Kurt Wallander (Gebundene Ausgabe)

von Henning Mankell (Autor), Wolfgang Butt (Übersetzer)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (155 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 574 Seiten
  • Verlag: ZSOLNAY-VERLAG; Auflage: 8 (27. Oktober 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552051686
  • ISBN-13: 978-3552051683
  • Originaltitel: Brandvägg
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,9 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (155 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 264.488 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Deutliche Gesellschaftskritik verpackt in absolut hochkarätiger Spannung, das kann nur einer: Henning Mankell. Endlich ist er da, der neue Wallander-Krimi und auch in diesem Fall ermittelt der einsame 50-jährige Kommissar, der sich "uralt und kraftlos" fühlt, eigenwillig, manchmal dickköpfig, aber doch immer mit dem seinen Fans schon so vertrauten Team. Ein brillant erdachter Fall, der nach 570 fesselnden Seiten bedrückende und bedrohliche Visionen zurücklässt. In einem Interview sagt Mankell, gefragt, warum die Verbrechen, die er beschreibt oft so bestialisch seien: "Die Welt ist viel schlimmer als die Verbrechen in meinen Büchern." Wohl wahr!

Ein Taxifahrer wird brutal von zwei jungen Mädchen ermordet, ein Mann bricht vor einem Geldautomaten tot zusammen, seine Leiche wird aus der Pathologie gestohlen, in einer Transformatorstation finden die Beamten eine verkohlte Leiche. Ein turbulenter Fall, in dem lange so wenig zueinander passen will. Die Ermittlungen führen von dem kleinen schwedischen Städtchen Ystad bis nach Angola, reichen von Mord bis zu einem perfiden Computerverbrechen von internationalem Format.

Brandmauern oder Firewalls -- natürlich geht es um Datennetze, elektronische Kommunikation, die Welt des Internets. "Die Verwundbarkeit der Gesellschaft in der sie lebten, war größer, als jemand hatte ahnen können". Computerspezialisten als Terroristen, ein einzelner Rechner, der die ganze Welt lahm legt?

Als Krimi genial und atemberaubend, als reales Geschehen nicht mehr utopisch, eher eine Angst erregende Vorstellung. Nüchtern schreibt Mankell, oft kurz und bündig, das ist nervenaufreibend, macht süchtig. Aber: Er legt es nicht nur auf Spannung allein an. In seinen Romanen will er gesellschaftliche Entwicklungen beleuchten: "Wir müssen ein neues Sozialsystem schaffen, sonst geht die Welt zugrunde."

Wallander in Höchstform. 26 Länder hat dieser Kommissar mit begnadeter Intuition im Sturm erobert, er wurde verfilmt, bescherte seinem Erfinder Millionenauflagen und Preise. Kaum zu fassen, dass der ihn demnächst in den Ruhestand schicken will. Wer weiß, vielleicht überlegt er es sich ja doch noch. --Barbara Wegmann

Audiobook-Rezensionen

Unverkennbar ein echter Mankell: zwei junge Mädchen töten ohne jegliche Schuldgefühle einen Taxifahrer. Und Kommissar Wallander wird das enorme Gefahrenpotential der "weltweiten Vernetzung" anerkennen müssen. Der schwedische Kultautor Henning Mankell beweist hier erneut seinen kritischen Blick auf den Zustand unserer Gesellschaft.

Es beginnt scheinbar harmlos: Der unauffällige Computerspezialist Falk wird tot vor einem Geldautomaten gefunden. Eines der beiden Mädchen kann auf ominöse Weise aus dem Präsidium fliehen und wird anschließend in einer Transformatorenstation verkohlt aufgefunden. Doch damit nicht genug, es folgen weitere Tote; auf Wallander werden Anschläge verübt. Langsam kommt der Verdacht auf, dass Falk ein Hacker war. Wer mit Falk zu tun hatte, lebt in Gefahr. Die Drahtzieher im Hintergrund schrecken vor nichts zurück.

Die Verwirrung über die ungeheuerlichen Ereignisse steigert sich ins Unermessliche. Parallel zu den turbulenten Ermittlungen muss sich Wallander gegenüber seiner Vorgesetzten wegen einer Anzeige rechtfertigen, und sein Kollege intrigiert in höchstem Maße gegen ihn. Die letzte Enttäuschung: Elvira, seine neue Freundin ist in die Geschichte verstrickt. Amüsant ist der unverdorbene Ansatz, mit dem Wallander an die Internettechnologie geht: "Brandmauer"! Eine Glanzleistung ist die Musik, die exakt die atemberaubende, eiskalte Atmosphäre dieses Hörspiels trifft. Garant für eine neue mitreißende Wallander-Krimi-Session sind die Stimmen von Christoph Schobesberger (Erzähler) und Heinz Kloss als Wallander. Kriminalhörspiel mit Musik, Spieldauer: ca. 172 Minuten, 2 MC. Auch erhältlich als CD (3895845795).

-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Der letzte und schlechteste Wallander-Fall, 13. September 2004
Von Ein Kunde
Ich bin eigentlich ein großer Fan von Henning Mankell, aber "Die Brandmauer" hat mich nicht überzeugt - zwar ist das Buch sehr spannend geschrieben, aber die Story ist haarsträubend und total unrealistisch. Der Schluß ist, wie schon einige andere geschrieben haben, sehr enttäuschend, und es bleiben viele Fragen ungeklärt.
Fazit: Der mit Abtstand schlechteste Krimi aus der Wallander-Reihe - muß man nicht lesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit Schönheitsfehlern, 24. November 2003
Ich habe bisher alle acht als Taschenbuch erschienenen "Wallanders" gelesen und muss sagen, dass dies der Schwächste ist. Als bekennender Wallander-Fan fällt es mir natürlich schwer, eine unbefangene Kritik zu schreiben. Aber ich muss gestehen, dass mir der zu Depressionen neigende Kriminalkommissar diesmal etwas zu häufig über den Niedergang der schwedischen Gesellschaft jammert. Außerdem übertreibt Mankell es mit den Rückblenden in vergangene Fälle. Für Neulinge und - vielleicht - künftige Mankell-Fans wird da einfach zu viel vorweggenommen. Auch die Welt der Computerkriminalität scheint nicht Mankell's Terrain zu sein: Zahlencodes, die über einen schwarzen Bildschirm laufen, sind in Zeiten von Windows dann doch etwas anachronistisch. Aber nichts desto trotz: Zur Vervollständigung der Wallander-Reihe muss man das Buch natürlich lesen. Und die Story ist trotz der genannten Schönheitsfehler spannend und durchdacht - nur eben einem Wallander-Neuling nicht unbedingt zu empfehlen. Vier Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wallander wie gewohnt, 19. November 2001
Auch in seinem letzten Fall agiert Kommissar Wallander wieder so, wie wir es von ihm gewohnt sind: beruflich von ständigen Selbstzweifeln geplagt, privat wie immer glücklos. Und das alles in einem Fall, der außergewöhnlich kompliziert ist: anfangs will nichts so recht zusammenpassen. In mühevoller Kleinarbeit tragen Wallander und sein Team die Details zusammen. Dabei schafft Mankell es, die langwierige Ermittlungsarbeit darzustellen und dabei den Spannungbogen stetig ansteigen zu lassen. Der Fall spielt sich vor allem im Milieu der Computerkriminalität ab, so daß der Laie wohl keine Chance hat, die Details genau nachzuvollziehen. Das mindert das Lesevergnügen etwas, kann aber insgesamt dem Krimi keinen Abbruch tun.
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Veröffentlicht am 21. Januar 2007 von firdalion

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