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Die Brüder Karamasow: Roman Taschenbuch – 1. April 1998


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1072 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Neuausg. (1. April 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423124105
  • ISBN-13: 978-3423124102
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3,4 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.337 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es ist das unbestreitbare Verdienst Swetlana Geiers, erkannt zu haben, dass Dostojewskij ein 'akustischer Autor' ist, der seine Romane höchst modern als Stimmentheater entwirft." (Karl-Markus Gauss, Spectrum)
"Dostojewskij ist eine hervorragende Lektüre, wenn nicht jetzt, dann in einer nicht allzu fernen Zukunft, wenn man ... ihn rein literarisch auffassen und damit zum ersten mal überhaupt richtig lesen und verstehen wird." (Ossip Mandelstam, 1922) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Brüder Karamasow
OT Brat’ja Karamazovy OA 1879/80 DE 1884Form Roman Epoche Realismus
Der letzte Roman Fjodor Dostojewskis übertrifft alle vorausgegangenen in der Breite und Komplexität der Anlage. Er kann als Vermächtnis, als die Summe seines Schaffens gelten: Hier laufen alle philosophischen und thematischen Hauptlinien zusammen. Eine geplante Fortsetzung kam wegen des frühen Todes des Autors nicht mehr zu Stande.
Inhalt: Es scheint beinahe unmöglich, die auf verschiedenen Ebenen sich entfaltende Handlung bündig zu referieren, zu Grunde liegt aber auch diesem Roman die bei Dostojewski typische Fabel einer Kriminalerzählung: Die drei Söhne von Fjodor Karamasow, einem alten Lüstling und Possenreißer, kehren als Erwachsene ins Elternhaus zurück und müssen sich mit ihrem Hass auf den Vater auseinander setzen, dessen Tod sie alle mehr oder minder offen wünschen. Mit dem Ältesten, dem sinnlichen und aufbrausenden Dmitri, konkurriert er um die Gunst der schönen Gruschenka. Der zweite Bruder, Iwan, ist ein stolzer Intellektueller und atheistischer Rationalist. Seine Weltanschauung erläutert er mithilfe der selbst gedichteten »Legende vom Großinquisitor«: Christus erscheint im mittelalterlichen Spanien und wird eingekerkert. Der greise Großinquisitor – ein Vertreter des von Dostojewski gehassten Katholizismus – beschuldigt den Heiland, die Menschheit mit falschen Versprechungen ins Unglück zu stürzen, während die totalitäre Macht der Kirche ihnen zumindest eine bescheidene weltliche Illusion des Glücks bieten könne. Christus küsst den Inquisitor, geht wortlos seiner Wege und kehrt nie zurück. Der jüngste Sohn, Aljoscha, lebt meistenteils im nahen Kloster in der Obhut des Abts Sosima, dessen einer Heiligenvita ähnelnde Lebensbeschreibung von Aljoscha niedergeschrieben und im Text ausführlich zitiert wird. Schließlich ist es aber ein vierter Sohn, der uneheliche, von Fjodor Karamasow mit der schwachsinnigen Lisaweta gezeugte Smerdjakow, der den Alten hinterrücks erschlägt. Der Täter begeht aus Langeweile und Ekel vor dem Leben, aber ohne jede Spur von Reue Selbstmord. An seiner Stelle wird Dmitri als Vatermörder verurteilt und als Zwangsarbeiter verschickt, auch deshalb, weil er in dem Bewusstsein, eine moralische Mitschuld am Tode des Vaters zu tragen, die Strafe resigniert annimmt. Die Zeugenaussage von Iwan, der den Mörder mit losen Bemerkungen zur Tat inspiriert hatte, kann den Schuldspruch nicht abwenden, er selbst wird von einem schweren Fieber befallen und schwebt am Ende des Romans zwischen Leben und Tod.
Dostojewskis Sympathien und Hoffnungen liegen ganz eindeutig bei dem frommen Aljoscha. Dieser ist in ideeller Hinsicht am wenigsten ein Nachkomme des alten Karamasow, sondern Ziehsohn und Lieblingsschüler des »heiligen« Sosima. Er geht ganz in tätiger Nächstenliebe auf und schart – wie Fürst Myschkin in Der Idiot – mit Vorliebe Kinder um sich. Anders als Myschkin ist Aljoscha Karamasow freilich kein handlungsunfähiger Idealist: Von seinen Brüdern zunächst nicht recht ernst genommen und als »Mönchlein« belächelt, wird er im Verlauf des Romans mehr und mehr zu einer moralischen Autorität. Die nicht mehr zu Stande gekommene Fortsetzung sollte Aljoscha als verheirateten Mann zeigen und seine Prüfungen in der Welt beschreiben.
Wirkung: Für Sigmund R Freud war Die Brüder Karamasow »der großartigste Roman, der je geschrieben wurde«. Thomas R Mann und James R Joyce lobten ihn und spielten in ihren eigenen Texten mehrfach auf Motive des Werks an. Eine höchst sinistere, aber durchaus »dostojewskische« Reverenz erwies ihm Truman R Capote in dem Roman Kaltblütig (1966): Capotes Held, ein stiller Student, erschießt seine ganze Familie, nachdem er zuvor noch in aller Ruhe Die Brüder Karamasow ausgelesen hat. N. S.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Thomas am 1. September 2003
Format: Taschenbuch
Für Sigmund Freud waren "Die Brüder Karamasow" eine Höchstleistung in der Weltliteratur, vor allem die Episode des "Großinquisitors". Ich kann diesem großen österreichischen Psychologen nur zustimmen. "Die Brüder Karamasow" ist der krönende Abschluss einer Schöpfung an literarischen Höchstleistungen. In diesen Roman fließen alle psychologischen und philosophischen Grundfragen, die Dostojewski in seinen 4 anderen großen Romantragödien ("Schuld und Sühne" - die Legitimation eines Mordes und die psychischen Qualen und Torturen nach einer solchen Tat, vgl. Iwan Karamasow, Ssmerdjakow, Dmitrij Karamasow; "Der Idiot" - die Kreation eines in sich völlig gutmütigen, christusähnlichen, don-quijote'schen Wohltäters, vgl. Aljoscha und den Staretz Sossima; "Die Dämonen" - die Frage nach Gott, die revolutionäre Jugend, Atheismus und Nihilismus par exellence, vgl. Iwan Karamasow und Kolja Krasotkin; "Der Jüngling" - der Generationenkonflikt und die Umgestaltung und Revolution der alten russischen Familie, vgl. die Karamasows als Paradigma einer der Dekadenz preisgegebenen Familie. Ferner ist zu sagen, dass "Die Brüder Karamasow" von autobiographischen Zügen wie kein anderes Buch durchzogen ist und es Dostojewski's eigenes Ringen nach der Glaubensfrage zum Gegenstand hat. Man spürt die große Skepsis die in Dostojeski in Betreff der Frage nach Gott vorherrschte. In diesem letzten Roman gelang es ihm diese ihn seit Lebzeiten zermürbende Frage so gut wie nur möglich durch die geniale Gegenüberstellung zweier in sich grundverschiedener Menschen, Aljoscha, den Gutgläubigen und Iwan, den Zweifler und Intellektuellen als Revolutionär, zu beantworten.Lesen Sie weiter... ›
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von TravisBickle am 25. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Die Brüder Karamazow ist ein Familiendrama, eine Kriminalgeschichte, eine philosophische Abhandlung und vieles mehr.

Die Handlung kreist um drei Brüder, die zwar äußerlich sehr verschieden, aber alle von tiefer Leidenschaft ergriffen sind. Dmitri, der älteste, ist ein Soldat des Zaren. Iwan, der die Universität besucht hat, verkörpert den atheistischen Intellektuellen, der sehr von den gängigen wissenschaftlichen und beinahe schon mystischen Überzeugungen des aufkeimenden Sozialismus beeinflusst ist. Alexei schließlich, den der Leser die meiste Zeit über begleitet, ist Novize in einem Kloster und somit ein klassischer Antagonist seiner beiden Brüder. Allesamt stehen sie jedoch in unerbittlichem Konflikt mit ihrem moralisch verkommenen Vater Fjodor. Der vierte Bruder ist - so wird es zumindest im Buch angedeutet - Smerdjakow, Bediensteter und unehelicher Sohn von Fjodor Pawlowitsch Karamasow und Lisaweta Smerdjastschaja (wörtliche Übersetzung: Die Stinkende, eine Verrückte aus dem Dorf, die der Vater noch in seiner Jugend vergewaltigt zu haben scheint).

Dmitri geht es um Geld, das ihm der Vater angeblich noch schuldet, zum anderen um eine hinreißende Frau, Gruschenka, die beide heiraten wollen und die ebenfalls mit beiden - Vater und Sohn - zu kokettieren scheint . Dmitri schwört, den Vater töten zu wollen und greift ihn dann auch tatsächlich an. Als der Vater wirklich umgebracht wird, fällt der Verdacht natürlich sofort auf den ältesten Sohn, zumal dieser am Tatort war und scheinbar die 3000 Rubel, die sein Vater aufbewahrt hatte, um sie der Geliebten Gruschenka zu schenken, später ausgegeben hat.
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73 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Forstner am 11. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem ich vor vielen Jahren die angestaubt antiquierten Übersetzungen der Dostojewski-Romane eher mit Mühe gelesen hatte, sind mir vor etwa 5 Jahren die neuen und lebendigen Übersetzungen von Swetlana Geier aufgefallen. Zuerst "Der Idiot", dann "Verbrechen und Strafe" und schliesslich "Böse Geister". Plötzlich wurde mir klar, weshalb Dostojewskis Romane Meisterwerke genannt werden und weshalb dies zu Recht geschieht. Nun habe ich mich endlich an die "Brüder Karamasow" herangewagt und wurde nicht enttäuscht. So schön, so lebendig, so modern und zeitgemäss habe ich noch keine der Übersetzungen empfunden. Ein echter Lesegenuss, und keine Minute Langeweile. Swetlana Geier hat hier ein übersetzerisches Meisterwerk geschaffen, indem sie einen dichten und schwer zugänglichen, komplexen Roman in eine Sprache übertragen hat, die den Zugang leichter (wenn auch nicht mühelos) macht.
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Yogi Wurzler am 5. August 2007
Format: Taschenbuch
Ich möchte mich nicht über den konkreten Inhalt dieses Buches auslassen. Da es ein Klassiker ist, kann man ohne Probleme Zusammenfassungen ausfindig machen.
Mir geht es darum zu betonen, dass ich dieses Buch für grandios halte. Eine Übertreibung ist m.E. ein Ding der Unmöglichkeit. Bis auf wenige Ausnahmen liebe ich Dostojewskijs Bücher sowieso, aber die Brüder Karamasow ist eine Klasse für sich. Jeder Protagonist ist bis ins kleinste Detail durchdacht und egal ob man den hasenfüßigen Aljoscha, den intellektuellen Iwan oder den hitzköpfigen Dimitri nimmt, sie alle erscheinen, als kenne man sie persönlich. Fernerhin ist ihr Handeln und gesamtes Wesen von solch enormen Gewicht und zeugt von so viel Weitsicht des Autoren, dass es sprachlos stimmt. Sie sind nicht nur irgendwelche Protagonisten, sie sind "richtige Menschen". Man kann sich geradezu in jeden der drei verlieben, obgleich sie so unterschiedlich sind. Jeder für sich könnte einen eigenen Roman ausfüllen, was im Fall des "Großinquisitors" ja auch geschehen ist. Dostojewskij vermag es in der Folge mit diesem Werk einiges an Weltliteratur aussehen zu lassen wie Groschenromane. Nach meinem Dafürhalten kann man an diesem Buch rein gar nichts bemängeln, wenn man es bis zum Schluss gelesen und nicht etwas vollkommen anderes erwartet hat. Soll heißen, dass es gewiss nicht den Geschmack von jedem trifft. Wer nach einem "guten Buch" für den Urlaub sucht oder beim Lesen überhaupt lieber abschaltet, sollte mit einem anderen Buch Vorlieb nehmen. Dieses ist gewaltig und tiefsinnig. Es ist zwar ein Krimi, aber keiner, den man mit gängigen - ohne jeden Zweifel guten - Detektivgeschichten auch nur ansatzweise vergleichen kann.
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