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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2014
Auch ich habe mich, wie viele Freunde des Films, auf diese BLU RAY Veröffentlichung gefreut. Leider hörte man schon im Vorfeld aufgrund der US Veröffentlichung keine Lobesworte über die Bildqualität. Dies hat sich nun zu meinem Bedauern auch bestätigt. Nun aber mal der Reihe nach zur deutschen BLU RAY von DIE BRÜCKE VON ARNHEIM.
Zuerst einmal kommt der Streifen im herkömmlichen Armaray Case daher. Wendecover gibt es wie man es bei Fox kennt leider keines. Einzig ein kleiner Flyer über weitere Filme liegt meiner Erstauflage bei.

Der Film startet auf meiner PS3 problemlos und als Hauptmenü sieht man einige Szenen aus dem Film. Den Button für die Extras hätte man sich sparen können, den hier gibt es leider nur einen lausigen Trailer.

Die Tonspuren liegen in Deutsch, Englisch und Spanisch in Dolby 5.1 vor. Der Ton ist auch nicht das Problem, den dieser kommt recht dynamisch daher. Wobei mir hier aber die technischen Voraussetzungen fehlen um dies genauer zu beurteilen. Die Untertitel liegen in genau denselben Sprachen vor.

Der Film ist nun tatsächlich erstmals in seiner vollen Länge zu bewundern und läuft 176 min. Die bisher nicht eingefügten Szenen liegen dabei in Originalsprache vor mit Untertiteln. Optisch fügen sich die neuen Szenen nahtlos in den Film ein und man merkt keinen Unterschied zum Rest des Films.

Der Schwachpunkt dieser Veröffentlichung ist leider die Bildqualität. Dieser Klassiker hätte besseres verdient gehabt. Es fehlt die Schärfe und HD Feeling kommt in den knapp drei Stunden nie auf. Auch der Schwarzwert könnte etwas besser sein. Auch in Nahaufnahmen wenn es Gesichter zu sehen gibt ist der Unerschied zur DVD nicht wirklich groß. Schade dass man aus dieser Veröffentlichung nicht mehr gemacht hat. Bei unzähligen Klassikern, ich verweise hier mal z.B. auf BEN HUR oder LAWRENCE VON ARABIEN, bekommt man einen Quantensprung in Sachen Bildqualität geboten, hier leider nicht. Die Bildqualität ist nicht schlecht, aber hier gibt es eben Luft nach oben wenn man diese Veröffentlichung mit genannten Klassikern vergleicht.

Der Umstieg zur BLU RAY ist leider nur lohnenswert da es den Film hier endlich ungeschnitten gibt. Wenn es diese nicht gäbe, könnte man auch bei der DVD bleiben.

Der Film selbst ist für mich ein Klassiker der Filmgeschichte mit einer Topbesetzung. Die Liste der Schauspieler mit Akteueren wie Sean Connery, Robert Redford, James Caan, Michael Caine, Hardy Krüger, Maximillian Schell, Eward Fox u.v.a. liest sich wie das damalige Who is Who in Hollywood. Einfach nur großartig was man hier ohne Computereffekte geschaffen hat. Ohne CGI Effekte wäre solch ein Film heutzutage wohl gar nicht mehr möglich. Sicher ist der Film in punkto Kriegsfilm nicht der realistischste, aber er ist hochgradig unterhaltsam und richtig spannend.

Fazit: Großartiger Klassiker aus sehr schwacher BLU RAY. Ein Plus gibt es für die ungeschnittene Fassung und den Ton. Schwach hingegen ist leider die Bildqualität und auch die Extras. Eine Aufmachung im Digipack oder Steelbook mit umfangreichen Bonusmaterial wäre hier angebracht gewesen.
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60 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2004
DIE BRÜCKE VON ARNHEIM - wie DER LÄNGSTE TAG nach einem Buch von C. Ryan - gehört in die Liste der gigantisch-großen Kriegsfilme, bei deren Ansehen man sich immer wieder fragt, wo denn das viele Geld, das Hollywood heutzutage in viele eher mittelmäßige Filme steckt, eigentlich genau hinfließt. DIE BRÜCKE VON ARNHEIM ist jedenfalls ein grandioses Spektakel mit beeindruckendem Staraufgebot, ein dramatischer Film mit einigen Momenten, die unter die Haut gehen.
Die ansonsten gute DVD bekommt von mir aber einen Abzug, weil beim Zusammenspiel zwischen deutscher Synchronisation und Untertitelung des Films böse geschludert wurde: Die DVD enthält 3 deutsche Untertitelspuren. Eine für den Audio-Kommentar und zwei für das Ansehen der *englischen* Tonspur (eine davon für Gehörlose). Es ist zwar lobenswert, dass MGM sich auch um Minderheiten kümmert, die oft genug übersehen werden, sollte aber keine Ausrede dafür sein, ausgerechnet die für die Mehrheit der Käufer wohl wichtigste Untertitelung auszulassen. Die nämlich für die *deutsche* Tonspur, auf der etliche Szenen komplett in Holländisch vorliegen und von denen die meisten Käufer vermutlich kein Wort verstehen.
Wer das trotzdem möchte, hat die Wahl der Qual: Entweder fast überall deutsche Untertitel oder überhaupt keine. Oder man traut sich zu, bei den holländischen Szenen blitzschnell die Untertitel per Fernbedienung einzuschalten und danach genauso flott wieder auszuschalten. Mal ehrlich - eine solche Krückerei kann ja wohl wirklich nicht im Sinne des Erfinders sein! Und weil das einer dieser ärgerlichen, leicht vermeidbaren und absolut unnötigen Eselsfehler ist, die eine ansonsten gute DVD runterziehen: 2 Punkte Abzug.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2007
Der Film: Die Brücke von Arnheim" von Regisseur Richard Attenborough wurde im Jahre 1977 gedreht; das Budget betrug ca. 22 Millionen Dollar. Diese beiden Details müssen berücksichtigt werden. Zum einen fällt die relativ große zeitliche Distanz zum tatsächlichen Geschehen auf (immerhin 33 Jahre) und zum anderen ist das Budget für die damalige Zeit ziemlich hoch. Und beide Faktoren wirken sich äußerst positiv aus. Es gibt viele Gründe, warum man Die Brücke von Arnheim" als einen der besten Kriegsfilme bezeichnen kann. Ich möchte hier nur eine kleine Auswahl nennen:
- Zuerst wäre das grandiose Staraufgebot zu erwähnen. Nahezu jede Rolle wurde mit einem bekannten und vor allem passenden Gesicht besetzt. Die großen Namen wurden hier nicht nur als Selbstzweck engagiert, sondern heben die Attraktivität des Filmes enorm. Die Namensliste wäre allein mit James Caan, Michael Caine, Edward Fox, Elliot Gould, Gene Hackman, Anthony Hopkins, Hardy Krüger, Ryan O'Neal, Robert Redford und Liv Ullmann schon Anlass zum Frohlocken. Besonders im Gedächtnis bleiben jedoch die Rollen von Sean Connery als britischer Generalmajor Robert Urqhart, Dirk Bogarde als britischer Generalleutnant Frederick Browning, Laurence Olivier als niederländischer Dr. Jan Spaander sowie Maximilian Schell als deutscher Generalleutnant Wilhelm Bittrich.
- Als zweiter Punkt ist die hervorragende Technik des Films zu erwähnen. Die Spezialeffekte sind noch handgemacht, womit handgemacht im positivsten Sinne zu verstehen ist: keine unrealistischen CGI-Effekte, wie sie häufig in modernen Produktionen zu finden sind, sondern Explosionen, die noch echte Explosionen sind. Der Film bietet hervorragende Action, wobei immer deutlich bleibt, dass es sich hier nicht um einen unterhaltsamen Actionfilm handelt, sondern um einen reinrassigen Kriegsfilm, der die Geschehnisse in der Schlacht ungeschönt darstellt. Die Kameraarbeit von Geoffrey Unsworth, der bei Filmen wie 2001: Odysee im Weltraum" von Stanley Kubrick oder Superman" von Richard Donner für die richtigen Bilder sorgte, ist grandios und sucht im Kriegsfilmgenre meines Erachtens bis heute seinesgleichen. Auch der Score von John Addison ist hervorzuheben: an und für sich eher ungewöhnlich wegen seiner eher unmartialischen Erscheinung und seiner fröhlichen Grundstimmung ist er Bestandteil einer hervorragenden Montagetechnik: dem optimistischen und frohen Vorrücken der Alliierten in Europa mit eben dieser positiven Musik als Untermalung stehen große Verluste und letztlich ein Desaster der Alliierten in den Schlachtszenen gegenüber: filmisch hervorragend und erfrischend anders im Vergleich zu anderen Kriegsfilmen. Auch die historische Authentizität ist gewährleistet: der Film hält sich in allergrößtem Maße an die historischen Geschehnisse und auch das Produktionsdesign kann überzeugen: die Uniformen wie die Ausrüstung erscheinen glaubhaft, und wo z.B. keine originalen Panther mehr verfügbar waren, wurden Leopard-Panzer überzeugend umgebaut.
- Ein dritter und durchaus entscheidender Punkt ist die Darstellung der Kriegsparteien. Die Alliierten (v.a. die US-Amerikaner) werden nicht, wie sonst üblich, als glorreiche Sieger präsentiert, sondern erleiden hier einen bitteren Rückschlag im Zweiten Weltkrieg. Dies ist realistisch, denn die Alliierten gewannen zwar den Krieg, konnten sich bei vielen Schlachten jedoch nicht als Sieger präsentieren. Auch das Bild der Deutschen unterscheidet sich deutlich von dem anderer Kriegsfilme. Zwar stellt Hardy Krüger den harten und eher unnachgiebigen Generalmajor Ludwig dar, aber die historisch korrekte, von Maximilian Schell äußert glaubhaft dargestellte Figur des Generalleutnant Wilhelm Bittrich, der den von den Briten vorgeschlagenen zwei Stunden Waffenstillstand zustimmt, um britische Verletzte zur Versorgung ins deutsche Lazarett bringen zu können, präsentiert einen geraden, trotz aller Strenge menschlichen deutschen Soldaten hohen Ranges, die es in der Realität auch gab. Auch dies ist eine Seltenheit.
- Abschließend seien noch der gelungene Aufbau des Filmes und der Schluss erwähnt. Die Brücke von Arnheim" bietet eine gelungene Mischung aus geschliffenen Dialogen, die nie zu lange, sondern stets prägnant und logisch sind, und erstklassigen Schlachtszenen. Diese befinden sich in einem ständigen Wechsel, so dass einem der Film trotz seiner 160 Minuten Länge durchaus eher kurz erscheint. Die Dialoge sind nicht selten auch äußerst sarkastisch, während der Schluss, der im Original auf den Titel A Bridge Too Far" anspielt, Zynismus in Reinform bietet.
Fazit zum Film: Die Brücke von Arnheim" kann auf ganzer Linie überzeugen. Grandiose Darsteller, gute Dialoge, exzellente Action und viel historische Genauigkeit: das wünscht sich ein Fan von Kriegsfilmen. Auch erfrischend: eine Antikriegsbotschaft wird nicht präsentiert, sondern stattdessen der Krieg in seiner Brutalität gezeigt. Die Soldaten werden nicht glorifiziert, sondern als mutige Männer gezeigt, die oft Opfer ihrer Heeresführung wurden. Ein grandioses Werk von Richard Attenborough, ein Muss in jeder Filmsammlung. Die literarische Vorlage lieferte Cornelius Ryan, der auch schon den Stoff für das Kriegsepos Der längste Tag" lieferte.

Die DVD: Wie viele Filmklassiker wurde auch Die Brücke von Arnheim" von 20th Century Fox in die Special Edition"-Reihe aufgenommen. Die Gestaltung des Steelbooks aus dem Jahre 2006 ist äußerst gelungen und wirkt sehr hochwertig.
Die Bildqualität ist in Anbetracht der 30 Jahre, die der Film auf dem Buckel hat, durchweg als gut zu bezeichnen, kleinere Bildfehlerchen und gelegentliches Rauschen fallen kaum ins Gewicht.
Nicht nur gut, sondern grandios ist der Sound: der Dolby Digital 5.1-Mix, der für alle drei Sprachen (Englisch, Deutsch, Spanisch) zur Verfügung steht, ist sehr gut geglückt: gut verständliche Stimmen, tolle Direktionaleffekte und genügend Bass, um den Subwoofer zu beschäftigen. Der Score klingt äußert klar und voluminös und überzeugt auf ganzer Linie.
Ein ganz besonderes Schmankerl bietet sich für deutsche Filmfans auf dieser DVD: die englische Tonfassung ist nämlich nur bedingt" englisch: Amerikaner reden amerikanisches Englisch, Briten reden britisches Englisch (Sean Connery natürlich mit schottischem Akzent) und die Deutschen reden deutsch. Auch die Niederländer sind wie in der deutschen Tonspur im Original belassen. Authentischer kann man einen Kriegsfilm nicht erleben. Die Untertitel sind unter anderem auch auf Deutsch (mit und ohne Hörgeschädigtenhinweise) verfügbar: Briten und Amerikaner werden untertitelt, genauso wie die Niederländer. Die Deutschen werden lobenswerter Weise bei den meisten Szenen nicht untertitelt.
Das Bonusmaterial kann ebenfalls überzeugen:
- Helden des Himmels": eine interessante, 43-minütige Dokumentation über den Film im Kontext der historischen Ereignisse
- Erinnerungen an eine vergangene Schlacht: Die Operation Market Garden": eine ebenfalls sehenswerte, 17-minütige Doku über die historische Operation Market Garden
- Richard Attenborough: Erinnerungen eines Filmemachers": in dieser 18-minütigen Doku kommt der Regisseur selbst zu Wort: empfehlenswert!
- Bildergalerien
- Kinotrailer
- Audiokommentar auf der ersten DVD
Fazit DVD: eine rundum gelungene Umsetzung: technisch ausgezeichnet und mit sehr interessantem Zusatzmaterial.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2012
Zum Film selber, also zur Handlung, muss man bei diesem Klassiker eigentlich nichts mehr sagen da der Film ja schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat und er dem interessierten Filmfreund geläufig sein müsste.
Ich fange auch gleich mit dem m.E einzigen Kritikpunkt an. Die Brutaltität des Krieges wird im Gegensatz zu z.B. Soldat James Ryan nicht wirklichkeits getreu dargstellt. Man muss hier allerdings dazusagen daß es im Jahre 1969 wahrscheinlich A, technisch noch nicht möglich war und B, 24 Jahre nach Kriegsende auch nicht gewünscht war.

Was den Film aber wirklich, zumindest für mich, zu einer echten Ausnahme macht ist die detailgetreue Darstellung und daß die Gegenseite, (also die Wehrmacht und die Waffen-SS), hier AUSNAHMSWEISE mal nicht als brutalisierte, menschenverachtende und vor allem als taktisch völlig ungeschulte Trotteltruppe dargestellt wird. Dies gab es m.W. seit diesem Film nicht mehr und hebt ihn von den zahlosen anderen US-Kriegfilmen, mit Abstand, hervor. (negative Beispiele: Soldat James Ryan, Band of Brothers usw. usw.)

Bild und Ton sind für so einen alten Film absolut in Ordnung, auch bei den Uniformen und der technische Ausrüstung hat man sehr viel Wert auf Details gelegt.

Fazit: Wer einen realistschen Kriegsfilm sehen will, bei dem nicht immer ein US-GI mit einem Schuss DREI Wehrmachtssoldaten trifft, soll zuschlagen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hier haben die Verantwortlichen wirklich an alles gedacht: Bis auf die Schwärme von Dakotas beim Anflug der Fallschirmjäger hat man fast ganz auf Tricktechnik verzichtet. Es spratzelt quasi noch analog!
Deutsche Fahrzeuge sind leider Mangelware und man musste sich mit Bundeswehr-Leos behelfen, um den Gegenstoß zu filmen.
Dennoch orientiert sich der Streifen an vielen wahren Begebenheiten. Den Versuch der Wehrmacht, die Brücke mittels Spähwagen und Schützenpanzern zu überrollen, hat es gegeben, das kann man nachlesen. Auch die Sache mit der Nervenklinik, der falschen Funkgeräte-Kristalle und dem Drama mit den Polen und den falsch abgeworfenen Versorgungscontainern.
Highlight ist für mich der Artillerieangriff auf den mit Pak-Geschützen vollgepfropften Wald durch immer näher rückendes Sperrfeuer - wahrlich gruselig gemacht, und es sind keine Flammenpilze erzeugenden Benzinbomben, sondern da staubt es haushoch. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass der Pak-Riegel so eng gefügt war...die hätten das weiträumiger aufgestellt, denn eine 7,5er stoppt einen Panzer noch auf 1km Entfernung.
Nervige und typische Klischees gegen deutsche Soldaten werden leider auch oft genug herangezogen, damit der Landser ja nicht
zu sympathisch rüber kommt...dennoch ein echtes Monumentalwerk mit Schauspielern und Beratern, die das zum Teil noch erlebt haben.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2005
Ich schließe mich der meinung an, dass das mit den Untertieteln eine ziemlich schwache Kür ist.Ganz davon abgesehen verstehe ich es nicht,dass ausgerechnet bei der "Gold Edition" irgendjemand die Schere angesetzt und den Film um einige Szenen gekürzt hat.Eigentlich schade dass ein wirklich herausragender Film durch solche Dinge,welche doch wirklich nicht hätten sein müssen,dermaßen verstümmelt und das Seh - und Höhrvergnügen geschmälert wird.
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50 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2005
Zum Film möchte ich hier nicht mehr viel sagen, da schliese ich mich natürlich der Meinung an, das der Film großartig ist.
Aber diese "Gold Edition" ist das letzte,nicht nur das die szenen in denen Holländisch gesprochen wird nicht untertitelt sind (mal abgesehen davon das sie in der Ursprünglichen Deutschen Kinofassung
sogar Syncronisiert wahren), die Soundqualität der Deutschen Tonspur ist das letzte, jeder der mal auf die Englische umgeschaltet hat,wird kaum seinen Ohren trauen wie glasklar dort der Sound klingt. Ich kann nur jedem raten, Finger weg von dieser DVD,
sie ist Ihr Geld nicht wert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Einführende Wochenschaubilder erläutern die Lage nach der als D-Day in die Geschichte eingegangenen Operation Overlord vom 6. Juni 1944, womit die Westallierten durch die Landung in der Normandie die zweite Front gegen Deutschland eröffneten. Gegen seinen US-Rivalen Patton kann der britische Oberbefehlshaber Montgomery die "Operation Market Garden" durchsetzen, bei der nach dem Absprung von 35000 alliierten Fallschirmjägern hinter der Frontlinie in den Niederlanden sechs wichtige Brücken bis zum Nachrücken der Bodentruppen besetzt werden sollten. Trotz im Operationsgebiet um Arnheim stationierter deutscher Panzertruppen wird die Operation nicht gestoppt, wodurch die Fallschirmjäger ins Kreuzfeuer zweier Panzerdivisionen geraten und getrennt werden. Die Kämpfe werden zu einem blutigen Massaker, dass auf alliierter Seite mehr Opfer fordert als der D-Day.

Richard Attenborough (*1923), der selbst 3 Jahre in der Royal Air Force kämpfte, drehte den noch heute beeindruckenden Film mit zahlreichen Weltstars in den Hauptrollen nach dem erfolgreichen Roman von LONGEST-DAY-Autor Cornelius Ryan (1920-1974) mit gigantischem Aufwand an Originalschauplätzen. Mit 22 Millionen US-Dollar hatte die über 2 Jahre gedrehte und 1977 uraufgeführte United-Artists-Produktion ein für damalige Verhältnisse sehr hohes Budget.

Die Blu-ray von MGM/FOX zeigt den in Deutschland bisher nur gekürzt veröffentlichten Film exklusiv (DVD-Neuauflage wiederum geschnitten) erstmals in der vollständigen Fassung mit einer Laufzeit von 176 Minuten. Die fehlenden Szenen (ca. 13 min) verfügen über deutsche Untertitel. Die Bildqualität ist dem Alter des Films entsprechend in Ordnung und eine Verbesserung gegenüber der DVD, verfügt jedoch über kein HD-Referenzniveau. Der Ton (Deutsch und Spanisch DTS 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1) ist sehr gut. Untertitel liegen in Deutsch, Englisch und Spanisch vor. Als Extra gibt es nur den englischen Kinotrailer. Die zahlreichen Extras der DVD-Specialedition (untertitelter Audiokommentar von Drehbuchautor William Goldman sowie 3 Dokumentationen mit 78 min Gesamtlaufzeit) wurden leider nicht übernommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Dezember 2012
Bereits die Buchvorlage von Cornelius Ryan verspricht gewaltiges. Er selbst erlebte die Veröffentlichung nicht mehr, indes war seine Frau an den Arbeiten beteiligt.
Ein gewaltiges Epos erzählt von der Luftlandeoperation "Market Garden" in den Niederlanden. Alle Rollen werden von Stars der damaligen Zeit besetzt, von denen auch heute noch viele bekannt sind.
Wie bei Ryan üblich, beginnt die Handlung mit den Vorbereitungen der Allierten. Im zweiten Drittel des Films werden dann unzählige Kriegsszenen geboten, wiederum mit den Spezialeffekten der damaligen Zeit.
Allerdings ist Die Brücke von Arnheim keine heroische Verklärung der Geschichte, sondern zeigt sehr genau die Grauen des Krieges. Dennoch sind die Alliierten letztlich die Helden des Films.
Der Regisseur wählte einen interessanten Weg, um den Spannungsbogen zu errichten: Zu Beginn wird dem Zuschauer erklärt, dass die Fallschirmspringer an der letzten der zu haltenden Brücken von den Bodenstreitkräften entsetzt werden müssen, um zu überleben. In nur zwei Tagen sollen über 60 Meilen zurückgelegt werden.
Während die Luftstreitkräfte sich auf den Weg machen, versuchen die Panzer vorzurücken, um Stück für Stück die einzelnen Brücken zu entsetzen. Natürlich nicht ohne Schwierigkeiten...
Auch wird von den Begegnungen zwischen den Alliierten Soldaten und den Holländern berichtet. Ebenso wird der holländische Widerstand gewürdigt und holländische Helfer.

Fazit:
Alles in allem ein Kriegsfilm, der den Krieg nicht nur von seiner "besten" Seite zeigt. 35 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung noch immer das Maß aller Dinge für ein Kriegsepos des zweiten Weltkrieges.
+ historisch (weitestgehend) korrekt
+ der Krieg auch in seinen Grauen
+ Spezialeffekte und Spannungsbogen = ein Epos
+ Starbesetzung, viele Stars noch heute bekannt

Update 03/2015:
Die englische Blu-Ray-Version konnte die Spezialeffekte nicht mit auf die Scheibe retten, was doch sehr schade ist. Man kann etwa deutlich erkennen, wie kleine Flugzeugmodelle umherfliegen, statt das Gefühl zu haben, es wären wirklich welche unterwegs...
Daher: Lieber die DVDs ("Gold") kaufen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1944/Niederlande:
Feldmarschall Montgomery entwirft einen Plan um schnell und ohne große Verluste an die Rhein-Brücken vorzustoßen um ins Herz der Deutschen Industrie vorzudringen: Das Ruhrgebiet.
Diesen Plan nennt er "Market Garden" wobei Market für die Luftstreitkräfte steht, die via Lastenseglern und Flugzeugen nebst Fallschirmspringern aus der Luft agieren sollen.
Garden steht für die Bodentruppen die, die Lufteinheiten unterstützen soll.
Ziele sind die Brücken von Eindhoven, Son, Graven, Nijmegen und Arnhem.
Soweit so gut....
Fatalerweise verbindet die Ziele nur eine schmale Strasse und die Deutschen ziehen eine komplette Panzer-Division zur Erholung nach Arnhem.
Davon ahnen die Alliierten, rund um die Kriegshelden Browning, Urquhart, Vendeleur, Frost, Horrocks, Gavin, Taylor und Sosabowski, nichts als sie die Operation Market Garden starten.
Was als schneller Vorstoß beginnen soll entpuppt sich als Fleischwolf für beide Parteien.

Was soll man zu diesem Film noch großartig schreiben?
Die Brücke von Arnheim ist nahezu perfekt inszeniert und spannend von Anfang bis Ende.
Atmosphärisch dicht, brillant besetzt und mit 1 A Dialogen ausgestattet ist dieser Kriegsfilm aus dem Jahr 1977 einfach eine Wucht.

Historisch zwar mit einigen Ungenauigkeiten aber trotzdem unheimlich fesselnd und interessant.
Auch die Kampfhandlungen, auf die man etwas warten muss, sind grandios in Szene gesetzt.
Die Settings sind ebenfalls klasse.
Desweiteren wartet der Film mit einem Allstar-Cast auf der seines gleichen sucht.
Mit dabei sind u.a.: Sean Connery, Dirk Bogarde, Michael Caine, Gene Hackman, Robert Redford, Edward Fox, James Caan, Elliott Gould, Maximilan Schell, Anthony Hopkins, Ryan O'Neal, Laurence Olivier, Hardy Krüger, Liv Ullmann, Paul Maxwell, Wolfgang Preiss, Simon Chandler, Walter Kohut, Christopher Good, Hans von Borsody, Denholm Elliott und Ben Cross.

Alles in allem also ein rundum perfekter Kriegsfilm den Sir Richard Attenborough da inszeniert hat.

Zur BD: Die erweiterten Szenen sind OmU was aber nicht stört da sie nicht während eines Synchronisierten Dialoges auftauchen.
Die Szenen selber sind hauptsächlich Dialoge aber auch ein paar erweiterte Kampfszenen.
Sie runden den Film noch etwas besser ab...meiner Meinung nach.
Das Bild ist deutlich verbessert im Vergleich zur DVD vor allem bei den Dunkelszenen.
Einzig die Luftaufnahmen wirken nach wie vor leicht schwammig.
Der Ton klingt etwas "entschleunigt" was mir den Eindruck leicht tieferer Stimmen vermittelte.
Hat mich persönlich aber nicht gestört.
Laufzeit dieser Langfassung: Ca. 176 Minuten.
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