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Die Brücke
 
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Die Brücke

Volker Bohnet , Fritz Wepper , Bernhard Wicki    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,49 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Volker Bohnet, Fritz Wepper, Michael Hinz, Volker Lechtenbrink, Cordula Trantow
  • Regisseur(e): Bernhard Wicki
  • Komponist: Hans-Martin Majewski
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 13. September 1999
  • Produktionsjahr: 1961
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RYRQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.555 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Der berühmte und erschütternde Antikriegsfilm von Bernhard Wicki aus den fünfziger Jahren erhielt zahlreiche Preise. Acht noch minderjährige Jungen erhalten in den letzten Kriegstagen 1945 den völlig sinnlosen Befehl, eine Brücke bei einer Kleinstadt im Bayerischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Mit patriotischem Enthusiasmus und Begeisterung glauben sie, ihren Auftrag erfüllen zu müssen. Erst nachdem einer nach dem anderen bei der Verteidigung der Brücke sein Leben lassen muß, wird die Sinnlosigkeit des Befehls offenkundig.

Produktbeschreibungen

Acht noch minderjährige Jugendliche erhalten in den letzten Kriegstagen 1945 den völlig sinnlosen Befehl, eine Brücke bei einer Kleinstadt im Bayrischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Mit patriotischen Enthusiasmus und Begeisterung glauben sie, ihren Auftrag erfüllen zu müssen. Erst nachdem einer nach dem anderen bei der Verteidigung der Brücke sein Leben lassen muss, wird die Sinnlosigkeit des

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
75 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Kaum ein anderer Anti-Kriegsfilm schafft es wie "Die Brücke", die Sinnlosigkeit des Krieges so schonungslos zu zeigen.

Zum Inhalt:
Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges werden Frauen und Kinder zur Wehrmacht "als eiserne Reserve" einberufen. Kaum ausgebildet kommen so auch 8 Schüler zu ihrem Kommando. Sie sollen eine kleine unwichtige Brücke in einem bayerischen Dorf verteidigen. Völlig geblendet von Hitler's Parolen und im Glauben an den Endsieg nehmen die Kinder ihre Aufgabe mehr als ernst. Während nach und nach sich schon die ersten Offiziere von der Front zurückziehen und mit den Soldaten und Verwundeten vor den Allierten fliehen, wächst der Eifer der Jugendlichen immer mehr. Sie verachten die Offiziere (eigentlich ihre Vorgesetzten), welche ihnen sogar noch raten, nach Hause zu gehen.
Als dann die Allierten kurz vorm Dorf stehen, sind die Jungen zu allem entschlossen. So kommt es zu einem furchtbaren Showdown zwischen den Kindern und den einrückenden Truppen der Allierten.
Jetzt erst erfahren die Jugendlichen die volle Härte und Grausamkeit des Krieges: Scharfschützen, Bauchschüsse mit endlosen Qualen, Verstümmelungen durch Granaten, Panzerangriffe usw. Am Ende überlebt nur einer von den Kindern, verstört und sich fragend, wofür alle gestorben sind.
Die strategisch völlig unwichtige Brücke, das absehbare und unabwendbare Ende des Krieges, die Blendung durch die Nazis - all das haben die Jugendlichen zu spät erkannt.

Meiner Meinung nach ist der Film megahart, man kann ihn nicht mit aktuellen Hollywood-Produktionen (z.B. Soldat James Ryan) vergleichen. Am ehesten fällt mir noch der Film "Im Westen nichts Neues" (u.a. die Szene, als die jungen Soldaten miterleben mussten, wie die Pferde von den Bomben zerfetzt wurden) dazu ein.

Zur DVD (von Arthaus) ist noch zu sagen, dass der Film in einer für das Alter (1959) des Filmes fantastischen Qualität daherkommt. Lediglich der Layerwechsel wurde ungünstig gewählt (mitten in einem Gefecht). Bei neueren DVD-Playern ist der Layerwechsel aber nicht mehr sichtbar.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genauer hinschauen ! 30. Juni 2011
Von Atomfried
Format:DVD
Die offizielle Filmbeschreibung ist ein Witz:
"Acht noch minderjährige Jungen erhalten in den letzten Kriegstagen 1945 den völlig sinnlosen Befehl, eine Brücke bei einer Kleinstadt im Bayerischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen".

Es war schon ein wenig anders:
Acht Buben werden in den letzten Kriegstagen eingezogen. Sie werden schon in dem Bewustsein von ihren Unteroffizieren ausgebildet, daß der Krieg bald zu Ende sein wird. Auch wird der Lehrer der acht Buben beim Kompanieführer vorstellig und bittet um das leben seiner Ex-Schützlinge in einer Art, die ihn leicht vor den Volksgerichtshof hätte bringen können. Jedoch, seine ehrliche Art hat Erfolg, und der Kompanieführer nutzt eine günstige Minute (wortwörtlich), um die Jungens aus dem Ärgsten herauszuhalten; mehr noch, es gelingt ihm seine Auffassung einem alten Unteroffizier zu vermitteln, der diese vollständig teilt. Die Jungens sind also durch eine kleine Verschwörung an einen vermeintlichen Druckposten gelangt.

Was nun folgt, ist eine Tragödie: Durch widrige Umstände wird der Unteroffizier der Gruppe getötet, der (etwas reifere)Vertreter der Gruppe verliert seinen Führungsanspruch zugunsten zweier Durchsetzungsstarker Charaktere (Baumschütze, Panzerfausschütze), die die Staatspropaganda so verinnerlicht haben, daß jedes rationale Denken, jeder natürliche Impuls - wie z.B. die Flucht der RK-Trägers von der Brücke - vollkommen überlagert wird. Die Buben funktionieren automatisch, sie bleiben auf der Brücke aus vermeintlich freien Stücken.
Die Menschen die sie hätten aufklären können, sind entweder weit weg, tot, oder werden zunächst als Feiglinge abgetan (der Flüchtling im Haus). Erst im Feuer der Amerikaner zerfallen die Phrasen, da jedoch Gründlich, ein nachträglicher legitimierender Sinn der Aktion wird ihnen Brutal genommen durch den Offizier des Sprengkommandos. Die Überlebenden sind Seelisch, Körperlich, aber auch moralisch am Ende. Und das in verhältnismäßig kurzer Zeit !

Noch ein Wort zur Darstellung der Wehrmacht in diesem Film:
Der Film ist für den heutigen Zeitgeist ärgerlich: Das soll die Heer/Remtsma/Verbrecherwehrmacht sein ? Viel zu positiv geraten aus heutiger Sicht sind die Soldaten. Aus Amerikanischen Produktionen ist man eh nur Grunzgesichter gewohnt; hier nun, viel männliche Tugenden, keine grosse Kultur, aber Zupackend, Diszipliniert und Ehrlich, viel Sicherheit im Verkehr untereinander. Ganz groß, wie der KP-Chef noch beim heranfahrenden Cabrio des BTL-Kdr die Gefahr einer Panik durch junge davonlaufende Soldaten heraufbeschwört und sich flugs eine Genehmigung zur
S I C H E R U N G der Brücke geben lässt. Das hat einer Beobachtet und in Szene gesetzt, der wusste wie es beim Militär läuft. Gerade die kleinen Szenen des Films sind oft ganz groß !
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschütternd direkt 11. August 2007
Format:DVD
Was für Ansprüche stellt der Zuschauer von heute an einen Kriegsfilm? Die Fetzen fliegen, Leute sterben und irgendjemand, der 'Held', überlebt den Irrsinn und zieht seine Lehre aus dem Erlebten. Und an einen Antikriegsfilm? Es wird nicht an Drama gespart, weinende, verängstigte Frauen und Kinder fliehen aus ihren zerbombten Baracken. So weit die Klischees. 'Die Brücke' ist weder wirklich das eine, noch das andere - was dazu führt, dass der Eindruck, den dieses Werk hinterlässt, umso tiefer ist.

Die Brücke erzählt die Geschichte von sieben Jugendlichen im Alter von 16 Jahren, die im Frühjahr 1945, als die Alliierten die Deutschen bereits hinter ihre eigenen Landesgrenzen zurückgedrängt haben, zur Wehrmacht einberufen und nach nur einem Tag Ausbildung an die Front geschickt werden sollen. Ihr Lehrer setzt sich bei dem zuständigen Offizier dafür ein, die durch Propaganda völlig verblendeten Jungen möglichst vom Kampfgeschehen fern zu halten, woraufhin dieser durchsetzt, dass sie an einer kleinen Brücke nahe ihrem Heimatort eingesetzt werden. Da die Amerikaner bereits einen Brückenkopf weiter nördlich erobert haben scheint es unwahrscheinlich, dass die Brücke angegriffen wird. Als der kommandierende Unteroffizier ohne sein Gewehr in das Hauptquartier zurückkehrt, um Kaffee für sich und die Jungen zu holen, wird er für einen Deserteur gehalten und erschossen. Die unerfahrenen Jungsoldaten sind nun auf sich gestellt, ohne es zu wissen. Als die Amerikaner dann wider erwarten mit Panzern die Brücke überqueren wollen, stellen sich die fanatischen Jugendlichen ihnen entgegen....

Der Film zeigt eindrucksvoll und realitätsnah das Schicksal tausender Hitlerjungen, die, ahnungslos und unerfahren, verblendet durch NS-Propaganda und Patriotismus, gegen Kriegsende wie Lemminge in ihr Verderben rannten. Regisseur Bernhard Wicki schaffte es, die Schrecken des Krieges klar und glaubwürdig zu vermitteln, ohne jedoch, wie viele andere Gerne-Kollegen, gen Drama-Kitsch abzudriften. Dass der Film schwarz-weiss ist, kommt der Wirkung dabei noch zu Gute. Die erbrachte dramaturgische Leistung rundet das Gesamtbild ab.

Die Brücke ist das, was Filme wie 'Napola' sein wollen, deren Intensität und Nachhaltigkeit sie allerdings nicht erreichen. Wenn man sein Alter bedenkt erstaunt, dass inmitten einer Zeit von 'Nachkriegspseudoidylle' ein solch hartes Werk überhaupt möglich war. Die Brücke ist ein absoluter Pflichtkauf für alle, die sich mit der Ära des Zweiten Weltkriegs auseinander setzen wollen, doch vor allem für unsere Jugend empfinde ich ihn als pädagogisch wertvoll, da er ziemlich effektiv aufzeigt, wohin der Verzicht auf eigenständiges Denken führen kann. Fünf Sterne.
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Major Eduard Kiefer (1915-1995)
Rezension zu: "Die Brücke" (D 1959)

Zum historischen Hintergrund:

Gregor Dorfmeister, geboren am 7. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von W. E. veröffentlicht
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Beeindruckende Geschichte
Dieser Film von 1959 zieht einen voll in den Bann, und das auch ohne viel Action.

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Vor 13 Monaten von Carsten Lausch veröffentlicht
Die Brücke
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Vor 17 Monaten von Blank veröffentlicht
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Veröffentlicht am 20. April 2010 von Myop
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Antikriegsfilm
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Veröffentlicht am 22. August 2008 von Historienfreak
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