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Die Bräuteschule 1958 (2 DVDs)

 Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
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Produktinformation

  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 9. Februar 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 400 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000KRN0ZA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.158 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Zehn moderne, junge Frauen begaben sich für diese Doku-Soap auf Zeitreise. Sie gingen in eine so genannte Bräuteschule - eine Art Hauswirtschaftsschule in der in den 50er-Jahren junge Frauen das Rüstzeug zur richtigen Hausfrau erlernen sollten. Sechs Wochen lebten sie unter realistischen Bedingungen in dem Internat. Nicht alle taten sich leicht mit den strengen Vorschriften und den Anforderungen beim Putzen, Kochen und Nähen. Doch die Mädels hielten durch und wurden zu einer eingeschworenen Truppe.

Produktbeschreibungen

Die Bräuteschule

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Kundenrezensionen

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von starfish
Diese Serie verdient eigentlich volle 5 Sterne.

Es macht einfach Spaß zu sehen, wie sich Deutschland in nur einem halben Jahrhundert verändert hat und wie sich moderne Frauen von heute in der Welt ihrer Großmütter durchkämpfen müssen. Fräulein Hanna, Fräulein Sabrina und Co. machen ihre Sache ausgezeichnet und wachsen erstaunlicherweise so in ihre Zeitreise hinein, dass sie zu jedem Zeitpunkt authentisch bleiben. Traurig allerdings, dass ein beträchtlicher Teil der jungen Damen keine 6 Wochen ohne Zigarette aushalten konnte - das gehörte eben mit zum Projekt!

Sehenswert wird diese etwas andere Dokusoap auch durch die Lehrerinnen - Frau Direktor oder Mama, Hausdrachen Limbrock oder alles nur Show?

Aufgelockert werden die Folgen durch Originalmaterial aus den 50ern, wie Werbespots und Lehrfilme, die dem heutigen Zuschauer manchmal so fremd wie vom anderen Stern erscheinen.

Das Zusatzmaterial - eine ungezeigte Folge, Videotagebuch, die Rezepte der Bräuteschule zum Nachkochen im PDF-Format - ist eine hübsche Ergänzung.

Den Abzug gibt es für die DVD, die schlicht und einfach schlecht gepresst ist und auf 3 von 4 ausprobierten Geräten Schwierigkeiten beim Abspielen machte (Hänger und Artefakte ab DVD-Mitte bei beiden Discs).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
ich hatte mir die Dvd bestellt und aufgehoben für die Zeit als ich Besuch von meiner Freundin bekam. Als Mütter von vollpubertären Kindern, in den Sechzigern geboren und nebenberuflichen Hausfrauen hatten wir einen höllischen Spaß an den Dvds. Hätte ich die Serie im Fernsehen gesehen wären mir die einzelnen Folgen definitiv zu kurz gewesen.

Sehr spannend finde ich die Diskrepanz zwischen den jungen selbstbewussten Frauen von heute und den jungen kriecherischen Fräuleins von damals. Auch in den 50er Jahren hatte die heimliche Zigarette genauso viel Nervenkitzel wie heute.

Ich bin mir sicher, dass diese Filme den Hausfrauen von heute sehr deutlich macht, warum Frauen früher kaum arbeiten gehen konnten, da sie so schrecklich viel in Handarbeit machen mussten. Ein Handmixer, der von Hand gedreht werden konnte, war schon Luxus und eine Haushaltswaage konnte sich sicher nicht jeder Haushalt leisten.
Was meiner Meinung nach nicht sehr gut herauskam war, dass diese Art der Hausfrauenschule definitv nur für gutsituierte Familien in Frage kam.

Die einzelnen Folgen bieten Einblicke in unterschiedliche Themen wie: Bodenpflege, Fleischgewinnung (inkl. Schlachtung), Nähen von Kleidung, Ausflüge in die Milchbar, Tanzstunde und natürlich die Abschlussprüfung um nur einige Themen zu nennen.

Die Hauptpersonen:

Das Lehrerkollegium mit den herausragenden Darstellern Frau Direkor und Frau Limbrock war sehr überzeugend. Kompromisslos, aber doch mit Herz verstanden sie es den jungen Damen den Zeitsprung ein wenig leichter zu machen ohne dabei unglaubwürdig zu wirken. Dass Frau Direktor ihre Tochter Hanna mit auf dieses Abenteuer genommen hat, hat ihre Sitution sicher nicht vereinfacht. Hut ab dafür.
Der Hausmeister war mit Sicherheit die gute Seele des Unternehmens und hatte von allen wohl die geringesten Probleme bei der Zeitumstellung.
Die beiden Hausburschen waren toll gewählt, da sie doch an vielen Aktivitäten beteiligt sind und kleine Techteleien den Alltag auflockern.

Die Fräuleins: Eine wilde Mischung unterschiedlichster Mädels mit durchweg gesundem Selbstbewusstsein haben sich auf dieses Spiel eingelassen und sicher ihr Möglichstes gegeben. Natürlich gibt es Unverständnisse, da die Mädels von heute anders erzogen sind, als die jungen Damen von früher. (Ich selber kann mich noch an Zeiten erinnern in denen meine Schwestern Röcke tragen mussten und ab Minus 10 Grad unter den Rock eine schickliche Hose anziehen durften.) Sicher am Schluß ist die Veränderung der Mädchen zu sehen. Als sie das Abschlussessen sevieren bemerkt eine von Ihnen, dass außer den Hiflsburschen alle Gäste ohne eine entsprechende Haltung am Tisch sitzen und sich "eigentlich" nicht zu benehmen wissen.

Haushalt ist heute sicher nicht einfach, aber in der Zeit vor den Sechzigern schwerste körperliche Arbeit verbunden mit Organisation und Geschick, da keiner merken sollte wie mühsam das Unternehmen Haushalt war.
Ich bewundere die Hausfrauen dieser Zeit, allen voran meine derweil 83 jährige Mutter.

Sehr sympatisch fand ich die Prämierung der Abschlussprüfung, wobei der Gewinn sich zeitgemäss im Heute wiederfindet und trotzdem an das Erlebte anknüpft. Die Tränen von Frau Direktor sind sicher einmalig!

Zu guter Letzt erlebt man kurz und schmerzvoll die Rückreise in das neue Jahrtausend und ist zum einen überrascht darüber wie flott das Lehrerkollegium im richtigen Leben unterwegs ist, zum anderen aber wie eng die Gruppe zusammengewachsen ist und den Abschied immer weiter hinauszögert.

Fazit: Kurzweilige DvD, die nachdenklich stimmt und einen trotzdem sehr oft sehr laut lachen lässt. Sympathische Akteure, die in diesem Projekt sicher eine wichtige Erfahrung für ihr Leben gemacht haben.

Unbedingte Kaufempfehlung!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Living History"-Formate wie das "Schwarzwaldhaus 1902", "Abenteuer 1900", "Abenteuer 1927" oder die Atlantik-Überquerung "Windstärke 8" sind Quotenerfolge gewesen. Nun ist das Format also wieder da, nur deutlich näher an der Gegenwart angesiedelt.

Die fünfziger Jahre sind eine Zeit, an die ältere Zuschauer sich erinnern und zu der jüngere den Bezug herstellen können über Familienmitglieder. So wirkt "Die Bräuteschule 1958" denn auch wie eine Geschichtslektion für die Jungen über die Jugend ihrer Eltern. Die Teilnehmerinnen haben diese Lektion am eigenen Leib erfahren. Und die war wenig spaßig.

Die ARD geht in die Vollen des Zeitgeistes der Adenauerzeit - der "Alte" hängt in mancher Szene an der Wand. Die jungen Frauen sind "Fräuleins", die Chefin darf nur als "Frau Direktorin" angesprochen werden, die angehenden Hausfrauen müssen backen und schrubben und nähen und putzen, Bettbezüge müssen aufs Winkelmaß genau verlegt werden, und die Bettdecke wird mit dem Besenstil geplättet. "Ein Frauenbild aus der Steinzeit", sagt eine Teilnehmerin. Darauf fährt die "Generation Fun" nicht so richtig ab.

Die ARD hat wahrlich keine billige Doku-Soap gedreht. Historische Wochenschau- und Fernseheinspielungen belegen die Wirklichkeit von damals und erläutern die Prämissen vom Wirtschaftswunder-Deutschland: Sparsamkeit ist oberstes Gebot, das Rollenbild klassisch. Der Mann arbeitet, die Frau umsorgt ihn zu Hause. Die Teilnehmerinnen waren für ihren historischen Crash-Kurs sechs Wochen auf einem Schloss im Hunsrück untergebracht: Ohne Handy, Deodorant, Zigaretten, Fernseher und I-Pod. Dieser Verzicht fiel den meisten am schwersten.

Ob der Rückgriff auf den Geist der Fünfziger Zukunft hat, ist fraglich: Keine von den jungen Damen wünschte sich am Ende jene Zeit zurück - auch wenn einige eingestehen, die Zeit damals habe gute Seiten gehabt wie "mehr Geborgenheit" oder einen "großen Gruppenzusammenhalt", auch der Benimm habe eine größere Rolle gespielt. Was bleibt ist ein amüsanter Rückblick, aus dem man viel über eine Epoche lernt, deren Zeitgeist gerade jetzt wieder in Filmen wie "Wunder von Bern" oder "Schwere Jungs" beschworen wird.
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Nostalgie Pur
Junge Mädchen von heute erleben, wie es in einer Bräuteschule von 1958 war. Strenge Regeln, Kontollen und Bestrafungen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von A. Roth veröffentlicht
witzige Serie
Wiedermal eine witzige, interessante und amüsante Serie auf DVD.
Man gewinnt einen Einblick, wie es im Jahr 1958 in einer sogenannten Bräuteschule (vorbereitung... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Diana Jacoby veröffentlicht
Interessant und lehrreich
Ist es nicht ein Genuß, wenn man sieht wie langweilige Jungmädelchen (allerdings schon deutlich über 20! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Teutoburger_Wald veröffentlicht
eine interessante Zeitreise
Ich finde diese beiden DVD´s sehr empfehlenswert. Durch sie wird sehr anschaulich die Zeit Ende der 50 er Jahre dargestellt und es wird deutlich, wie viel sich doch in der... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sally veröffentlicht
Das Beste
Ich habe die Bräuteschule schon mindestens drei Mal voll angesehen und sehe sie mir immernoch gerne an.
Man kann sich gut in die Personen wie Fräulein Hanna, etc.. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Mareike veröffentlicht
Faszinierend
Die Serie entwickelt schnell einen Sog; ich war von diesem Experiment schon nach einer Folge fasziniert und habe mir alle Folgen mit großem Vergnügen angeschaut. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Claudius Jehle veröffentlicht
Schule fürs Leben
Diesen Film sollten sich alle jungen Frauen ansehen.
1. kann man was fürs Leben lernen
2. erst dann weiß man, wie gut es uns heute geht
Vor 17 Monaten von sonnenschein32 veröffentlicht
Einfach sehenswert - aber auch erlebenswert ?
Ich fand diese Serie toll. Hätte gerne mit gemacht. Aber ich denke, ich hätte auch zeitweise aufgeben wollen. Kenne so manches noch von meiner Oma. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Angelika Bach veröffentlicht
Besetzungsschwächen
Auch ich bin großer Fan der "1900" und "1927"-Dokus, also musste ich natürlich auch die Bräuteschule haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2010 von Leserin
Ein super guter Film
Wirklich ein super guter Film, ich finde es nur schade, dass die Dokumentation von der Serie "Die harte Schule der 50er Jahre" nicht zu bekommen ist.
Veröffentlicht am 26. März 2010 von Schlafmütze
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