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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Boxerin, ein Film für Boxskeptiker und Boxfans,
Rezension bezieht sich auf: Die Boxerin (DVD)
Sind Sie Boxskeptiker? Erst recht wenn es um Frauenboxen geht?Vergessen Sie Ihre Vorbehalte. Sie versäumen sonst einen wirklich sehenswerten Film. Ein geradlinig erzähltes Drama um eine junge Frau, die um Anerkennung in einer Ellbogengesellschaft ringt. Ob es sich um den Arbeitsalltag handelt, um den Freundeskreis oder die Familie. Ein schlecht angepasster Teenager hat in dem Umfeld, Berliner Provinz, kaum Chancen. Selbst im Boxverein müssen erst grosse Widerstände gegen die dominierenden Machos überwunden werden. Dies ist ohne Kitsch, bewegend von einer hervorragenden Schauspielerin (Katharina Wackernagel) und einer ebensolchen Regisseurin (Catharina Deus) in Szene gesetzt. Auch wenn Sie Anhänger der "edlen Kunst der Selbstverteidigung mit den Fäusten"(John Sholto Douglas, 9. Marques of Queensberry, 1865) sind und glauben mit Rocky, Das Comeback-Cinderella Man, Million Dollar Baby so alles an guten Boxerfilmen gesehen zu haben, empfehle ich Ihnen diesen Film. Es gibt zwar weniger Boxkämpfe, eigentlich nur einen finalen Kampf, man glaubt aber der Titelhelddarstellerin wenn sie im Interview (Bonus) sagt, dass die Kampfszenen sorgfältig eingeübt und choreografiert wurden. Ein Film für die ganze Familie, sofern die Kinder mindestens 12 Jahre alt sind. Die Bildqualität der DVD ist sehr gut. Ich habe auf eine Leinwand von 2.40m Breite projeziert. Dagegen ist der Ton nicht auf dem Stand der Technik. Er konzentriert sich hauptsächlich auf die Frontlautsprecher. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Selbstfindung.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Boxerin (DVD)
Die junge Katharina lebt mit ihrer Mutter auf dem Land. Die Familie ist arm. Kathrina arbeitet zwar, aber es gelingt ihr nicht lange einen Job zu behalten. Sie wirkt auf Männer nicht attraktiv und die Mädchen nehmen sie nicht ernst. Nur mit ihrer etwas älteren Freundin Stella kann sie über alles sprechen.Katharinas Vater hat geboxt. Sie möchte das auch. Der Leiter des örtlichen Boxclubs ist ihr wohlgesonnen und trainiert sie. Der Rest der Boxer ist gegen sie. Doch dies scheint die erste Sache zu sein, die Katharina wichtig ist und die sie durchstehe möchte. Als Katharina einen zehn Jahre älteren Mann kennen lernt und nach einem Streit mit ihrer Mutter bei ihm einzieht, kommt ihre Wertordnung erneut ins rutschen. Sie hat ein Veilchen vom letzten Training und andererseits möchte sie schön und begehrenswert sein. Sie hört auf zu boxen, doch die Beziehung klappt trotzdem nicht. Katharina zieht die Boxhandschuhe wieder an und hat ihren ersten Kampf. Der Film wirkt zeitweise dokumentarisch, authentisch. Es ist eine Gesellschaftsstudie über das Leben in einer Region mit kaum Arbeit und folglich kaum Perspektive für die Menschen. Was bleibt ist der Alkohol und zerbrochenen Träume. Die schauspielerischen Leistungen sind gut, die kantigen Figuren werden pittoresk dargestellt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
...neun, ...zehn, ...Aus !,
Von Alex Winter (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Boxerin (DVD)
Die Geschichte von "Die Boxerin" erinnert stark an den amerikanischen Film "Girlfight" von Karyn Kusamas , in dem ebenfalls eine junge Frau versucht sich in der Männerdomäne Boxen zu behaupten und dabei mit Schwierigkeiten innerhalb und ausserhalb der Familie zu kämpfen hat.Inhalt: Johanna (Katharina Wackernagel), genannt Joe, lebt bei ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester. Ihr geliebter Vater ist vor Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Wegen ihres burschikosen Auftretens und ihrer rüden Art hat sie wenig Freunde. Die beste Freundin ist die lebenslustige Stella mit der sie ihren tristen Alltag vergessen kann. Ihre einzige große Leidenschaft ist das Boxen, dass sie jeden Tag für sich allein trainiert. Sie möchte bei dem Boxclub unterkommen in dem auch ihr Vater immer trainiert hat. Aber der Trainer hat Bedenken sie mit Männern boxen zu lassen. Bei dem Spielfilmdebut von Katharina Deus handelt es sich weniger um eine Emanzipationsgeschichte, sondern ist mehr eine Charakterstudie der Protagonistin Johanna, die nicht weiss wie sie sich im Leben zurechtfinden soll. Für jeden Schritt den Sie nach vorne macht muss sie meistens gleich zwei wieder zurücknehmen. Trotzdem läßt sie sich nicht unterkriegen und steht nach jedem Niederschlag, in- und außerhalb des Rings, wieder auf. Bonus: Nur ein kurzes Interview mit der Hauptdarstellerin. Fazit: Leider wirkt der Film für mich wie eine Reihe von Ereignissen, die zusammen noch keine Geschichte ausmachen. Die durchaus interessanten Nebenfiguren tauchen sporadisch auf und verschwinden dann auch wieder, ohne das auf deren charakterliche Tiefe näher eingegangen wird. Positiv zu vermerken ist die schauspielerische Leistung der Darsteller, insbesondere die von Katharina Wackernagel. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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