... ist eigentlich das Hauptthema dieses Buches.
Der Autor K.F.H beschreibt, wie er auf seiner "Suche nach sich selbst" zu den Pferden gekommen ist.
Bei einem Eremiten in den Bergen Kataloniens macht er die ersten Schritte auf dem Weg der Selbsterkenntnis und seine ersten sehr niederschmetternden Erfahrungen mit einem Pferd.
Da das Pferd aber eine Art Spiegel der Seele darstellt, kann diese Begegnung im Grunde nicht anders verlaufen.
Den Rest sollte man selbst lesen, ist ja langweilig alles zu verraten.
Nur noch so viel, dass K.F.H. auch immer wieder darauf eingeht, wie sehr das Pferd die Entwicklung der Menschheit beeinflusst und vorangetrieben hat.
Ausserdem ist ein wichtiger Leitsatz des Buches, dass man nur dann wirklich mit Pferden kommunizieren kann, wenn man zunächst alle Ansprüche, dem Tier überlegen zu sein ablegt und ihm gegenübertritt mit dem Bewusstsein, nichts von ihm zu wollen, nichts von ihm zu fordern, nichts von ihm zu erwarten als das schiere Sein.
Wer dieses Buch mit der Erwartung liest, eine Anleitung für die Arbeit mit seinem Pferd zu finden, der wird es enttäuscht weglegen.
Wer einen neuen Weg des Zugangs zu Pferden und zur Natur der Dinge sucht, für den ist dieses Buch schon interessant.
Allerdings wird hier nahezu postuliert, dass man als Zivilisationsmensch ohnehin keine Chance hat, sich mit Pferden, der Natur, der Realität, so auseinanderzusetzen, dass man "halbwegs auf einen grünen Ast kommt".
Dieses Buch ist wirklich Geschmackssache.