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29 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein sehr kontroverses Buch, 20. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Botschaft der Nahrung (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist nicht nur thematisch, sondern auch rein als Lektüre kontrovers zu sehen. Thematisch kann Fritz-Albert Popp mit meinem Wohlwollen, Interesse und meiner Anerkennung rechnen. Die Thematik an sich ist sowohl spannend, als auch fundamental: Biophotonen. Doch wo Popp drauf steht muss nicht zwangsläufig und ausschließlich "Biophotonen" drin sein. Ausgiebig lädt uns Popp in seine Gedank- und Forschungswelt ein. Allein das dem Buch voranstehende ausführliche Interview ist erkenntnisreich. Thematisch dreht sich alles irgendwie um Nahrung, deren Stellenwert für den Menschen und nicht zuletzt den Qualitätsbegriff für Nahrungsmittel. Was ist Qualität? Popp versucht eine ausführliche Antwort auf diese Frage zu geben und klärt uns darüber auf, dass Qualität ganzheitlich zu sehen sei. Anhang von Faktoren und mit Beispielen aus der Intelligenzforschung beschreibt er Faktoren, die für die Lebensmittelqualität wichtig sind. Das hat natürlich alles irgendwie auch mit Biophotonen zu tun, inhaltlich wird aber viel Vorarbeit geleistet, bevor der Hauptgang serviert werden kann, der dann ernüchternd kurz ausfällt und den man sich umfangreicher gewünscht hätte. Popp gleitet inhaltlich zwischen Wissenschaft und alternativen Denkrichtungen; zwischen Fakten und Ideologien. Er versucht bewußt die Biophotonik als Bindeglied, zwischen diesen Denkrichtungen zu platzieren. Ein Versuch, der als Resultat ein eher diffuses Buch hervorbringt, von dem man nicht wirklich weiß, was man davon halten soll. Sprachlich wird der Leser durch verständliche, leichte, streckenweise erheiternde Texte überrascht; entgegen der Erwartung harte und schwere Lektüre lesen zu dürfen. Kann das Buch die Erwartungen des Lesers erfüllen? Ja und Nein. Ja, da es die Thematik leicht verständlich präsentiert. Nein, weil es schlußendlich mehr Fragen offen läßt, als man anfangs an das Buch gestellt hat. Es hätte gerne umfangreicher sein dürfen. Wer möglichst viel über Biophotonen lesen möchte, kommt an diesem Buch eh nicht vorbei. Alle anderen, die eigentlich nur einen Kurzausflug in diese Thematik wagen wollen, sind mit anderen Büchern besser beraten.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Eine vielleicht bahnbrechende Idee völlig verhunzt, 13. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Botschaft der Nahrung (Gebundene Ausgabe)
Die Nahrung leuchtet, ist ein Lichtspeicher, wir leben nicht von Kalorien alleine, sondern vor allem von der durch das Licht vermittelten Information. Mittels der von Popp entdeckten Biophotonenzählung kann die Qualität, Frische, Reife etc. von Nahrungsmitteln oder Lebensmitteln einfach und sicher erfaßt werden. Das ist im Kern die Aussage des Buches. Wozu am Anfang ein fast fünzigseitiges Interview mit Prof. Popp nötig ist, versteht der Leser nicht; ebensowenig die umfangreichen Themenausreißer wie: was ist Qualität überhaupt, was ist Intelligenz, wie mißt man sie? Der Autor schreibt in diffusen Windungen, verläßt immer wieder ein angerissenes Thema, kommt nicht auf den Punkt, kommt zu keiner eindeutigen Aussage (die es wohl auch nicht gibt); dafür redet er hundertmal von Schrödinger, von Gurwitsch, von der Photosynthese und dass wir gesunde, frische Nahrung essen sollen, nicht die von der Industrie verunstaltete. Wie man solche Nahrung erkennt, ob die Mikrowelle schädlich ist, was Schrödinger eigentlich gesagt hat und wie die Biophoto-nen-Messung konkret vor sich geht, was die Aussagen im einzelen bedeuten (z.B. "leuchtet" ein Nahrungsmittel nach Bestrahlung mit Weißlicht anders/länger/besser als mit nach Bestrahlung mit Rotlicht. WAS BEDEUTET DAS?). Eigentlich bleibt alles offen. Ich hätte mich dafür interessiert, wie ich Gemüse lagern soll, ob die Gurke im Salat durch den Essig weniger gesund ist (d.h. "Information" verliert) oder ob das Toasten dem Brot schadet. Nebulös, unvollständig; eine gute Idee, womöglich eine bahnbrechende Information sehr schlecht rübergebracht. Popp schafft es nicht, den Mittelweg zwischen Wissenschaft und populärer Information zu finden. Schade. Nicht empfehlenswert.
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24 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kein Zweifel: Im Grunde essen wir TATSÄCHLICH Licht!, 17. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Botschaft der Nahrung (Gebundene Ausgabe)
Der grundlegende Faktor der Metamorphosen alles Lebendigen ist in den Organismen (Pflanzen und Tieren), die unserer Nahrung dienen, vergegenständlichtes Licht! Mineralische oder chemische Einflussgrößen sind emergente, nachgeordnete Faktoren. Selbst ein >Energie-Wesen<, führt sich der Mensch zur Aufrechterhaltung seiner Vital-Funktionen über die Nahrung ebenfalls Licht(-Energie) zu. So ist also dieses Quantum an Licht - gewissermaßen im Aggregatzustand "Lebendiges Wesen Tier" oder "Lebendiges Wesen Pflanze"- , wenn man es denn nachweisen und messen kann, notwendigerweise ein Qualitätsmerkmal für dessen Ernährungswert. Popps (im Grunde ja überhaupt nicht fern liegende These - die man sich ohne wissenschaftliche Beweisführung einfach über den Weg stringenter Schlussfolgerungen selbst herleiten kann - ist einfach mal wieder vielen zu bündig! Dabei bleibt Popp die Beweisführung in Form des Nachweises der Biophotonenabstrahlung jeglicher Organismen nicht schuldig. Man lese hierzu nur die verblüffend unterschiedlichen Biophotonen-Abstrahlungen der unterschiedlich alten Tomaten nach! Popps Forschung ist eine Offenbarung für jeden, dem es nicht egal ist, was er sich ins Maul schiebt. Dass die vielfach alberne , gelegenlich kontraproduktiv überdosierte, immerhin einen ganzen Zweig (Nahrungsergänzungsmittel) der Lebensmittel-Industrie am Leben haltende Vitamin- , Mineralien- und ?Cereallien?-Anbetung in der Bewertung der Qualität von Nahrungsmitteln uns die Sinne vernebeln, liegt ja nicht daran, dass dies die alleinseligmachende Wahrheit darstellte, sondern daran, dass Deutschland ein "Pharma-Land" ist! Und die Pharma argumentiert notgedrungen immer CHEMISCH. Popp argumentiert PHYSIKALISCH. Wenn man sein Buch liest, wünschte man sich, an den Kassen der Supermärkte wären neben den Preisscannern gleich auch Biophotonenabstrahlungs-Scanner eingebaut. Abgesehen davon, dass dies wegen der immensen Kosten und des Aufwandes, den die Messung der Biophotonenabstrahlung darstellt, auf absehbare Zeit nicht zu erwarten ist, gibt es einen einfachen Grund, warum es solche Einrichtungen nicht geben wird: Wir würden sicherlich viel Gemüse und Fleisch an der Kasse zurückgehen lassen, wenn wir wüssten, welch ungeeigneten Ernährungswert es für uns hat! Wenn ein Buch eine so völlig neue Sichtweise eröffnet und dies in sympathischer, gut lesbarer Form, ist es ein wichtiges Buch und bekommt fünf Sterne! Und noch eine simple Erkenntnis offenbart Popps spannendes Buch angesichts der Anfeindungen, derer er sich wiederholt ausgesetzt sieht: Ohne Phantasie als Wegbereiter einer IDEE (..., die dann natürlich bewiesen werden will) ist eine vernetzte Wissenschaft der Zukunft nicht denkbar. Das Problem vieler Forscher in der ablehnenden Haltung gegenüber den inspiriert mutigen Thesen ihrer Kollegen ist schlicht und ergreifend ein Mangel an Phantasie! Dabei wurden fast alle, zunächst als ausufernd spekulativ denunzierte Theorien letztlich an Unvorstellbarkeit und Komplexität von der Wirklichkeit übertroffen!
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