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Die Botschaft der Baumfrau. 5 CDs.
 
 

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Die Botschaft der Baumfrau. 5 CDs. [Audiobook] [Audio CD]

Julia B. Hill , Franziska Pigulla
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Steinbach Sprechende Bücher; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886985768
  • ISBN-13: 978-3886985760
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 12,9 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 709.765 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Dezember 1997 kletterte eine junge Frau namens Julia Butterfly Hill auf einen 60 Meter hohen Redwood-Baum und blieb dort 738 Tage lang. Der Baum, der den Namen Luna bekam, wächst in der Hügellandschaft Nordkaliforniens auf einem Stück Land, das der Gesellschaft Maxxam Corporation gehört. 1985 hatte Maxxam den früheren Eigentümer Pacific Lumber übernommen und sofort damit begonnen, "die Vermögenswerte flüssig zu machen" um die Schulden abzubezahlen -- anders ausgedrückt: den unberührten Redwood-Wald abzuholzen. Umweltschützer beschuldigten die Firma, Holz in einer Art und Weise zu schlagen, dass sich der Wald von selbst nicht mehr regenerieren könne. Vor allem die Organisation "Earth First!" organisierte Baum-Sit-ins, um gegen den Kahlschlag zu protestieren. Als Julia Butterfly Hill am Ort des Geschehens aufkreuzte, nach einer Reise kreuz und quer durch Amerika, waren Holzfäller gerade dabei, die Abholzung des Hangs, an dem Luna ungestört seit 1.000 Jahren stand, in Angriff zu nehmen. Die Botschaft der Baumfrau, teils Tagebuch, teils Abhandlung und teils New-Age-artige spirituelle Reise, ist die Geschichte von Julia Butterfly Hills zweijähriger Odyssee in luftiger Höhe.

Hill, Tochter eines Wanderpredigers, erzählt von ihrer zufälligen Begegnung mit Demonstranten, die gegen die Abholzung in Kalifornien protestierten, vom Ablauf der Ereignisse, die schließlich zu ihrem Aufstieg führten, und von den täglichen Entbehrungen, die das Leben im höchsten Baumhaus der Welt mit sich brachte. Sie übersteht alles, von stürmischen El-Niño-Regengüssen bis hin zu reaktionären Medienattacken. Weitaus erschreckender sind jedoch ihre Interaktionen mit den Holzfällern unter ihr, die das gefährliche Spiel auf die Spitze treiben, indem sie in bedrohlicher Nähe zu Luna Bäume fällen (und schließlich einen anderen Aktivisten durch ähnliche Taktiken töten). "Mach' dich bereit für einen anstrengenden Tag!" ruft ihr ein Baumfäller in erbarmungsloser Vorfreude auf die illegale Quälerei mit einem Hubschrauber, die ihr bevorstand, nach oben. Auch prominente Umweltschützer wie Joan Baez und Woody Harrelson schauten vorbei.

Unterm Strich hat die traurige Berühmtheit Hill und ihrem Anliegen gut getan. Das Magazin George nannte sie eine der "zehn faszinierendsten Menschen in der Politik", die Leser von Good Housekeeping nominierten sie als eine der "am meisten bewunderten Frauen" des Jahres 1998, und People brachte sie in ihrer Sonderausgabe "Die interessantesten Menschen des Jahres" groß heraus. Das alles hat zur Folge, dass heute mehr Amerikaner über umstrittene Abholzungspraktiken Bescheid wissen. Es wird sich aber erst herausstellen, ob öffentliche Entrüstung genug sein wird, um Kaliforniens ungeschützte und immer weiter schwindende Redwood-Wälder zu retten. Obwohl eine Vereinbarung dafür sorgte, dass Hill ihren Hochsitz schließlich verlassen konnte und Luna die Säge erspart blieb, ist der Großteil des umliegenden unberührten Waldes in der Region mittlerweile abgeholzt oder wird es in naher Zukunft sein.

Dennoch ist Hill optimistisch: "Luna ist nur ein einziger Baum. Wir haben ihn gerettet, aber gleichzeitig verlieren wir viele andere. Je mehr wir uns aber wehren und eine Umkehr fordern, desto mehr wird sich letztendlich auch verbessern." --Langdon Cook -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Audiobook-Rezensionen

Ihre Erlebnisse während einer 738 Tage dauernden Baumbesetzung hat Julia Butterfly Hill aufgeschrieben. Jetzt kann man diese unglaubliche Geschichte auch auf CD oder MC hören. „Die Botschaft der Baumfrau“ ist ein beeindruckendes Zeichen dafür, was ein einzelner Mensch – wenn er nur entschlossen genug ist und seine Verantwortung erkannt hat – für die bedrohte Natur und die Zukunft der Menschen tun kann.

Die „Jeanne d’Arc der Wälder“ war am Anfang gar nicht darauf aus, die Jahrtausende alten Redwood-Kiefern Kaliforniens zu retten. Nach einem schweren Unfall suchte die 22-jährige Julia vielmehr nach einer Aufgabe, einem Sinn für ihr Leben. Auf ihrer Reise nach spirituellen Plätzen der Erde kam sie in Kontakt mit den Aktivisten von Earth First, einer Umweltgruppe. Was am Anfang wie eine kurzfristige Teilnahme an einer Baumbesetzung aussah, entwickelte sich im Laufe der Tage, der Monate zu einem Kampf um Leben und Tod – nicht nur für Luna, die 60 Meter hohe Redwood-Kiefer Luna, sondern auch für Julia. Doch die Tochter eines Wanderpredigers, die eine strenge, moralische Erziehung genossen hatte, und schon bald ihr eigenes Geld verdienen musste, ließ sich nicht unterkriegen: nicht von erbarmungslosen Winterstürmen in eisiger Höhe, nicht von Selbstzweifeln und den Unannehmlichkeiten ihrer außergewöhnlichen Lebenssituation und schon gar nicht von der Holzindustrie. Lärmterror durch kreisende Hubschrauber, grelles Scheinwerferlicht und gefährliche Holzfäll-Aktionen, nichts konnte Julia davon abhalten, solange auf Luna zu bleiben, bis ihr Überleben gesichert war.

Franziska Pigulla liest die ungekürzte Fassung. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, die sie bereits vielen ausländischen Schauspielerinnen wie Gillian Anderson, Demi Moore, Fanny Ardant, Lena Olin, Sharon Stone geliehen hat, schlüpft Pigulla in die Rolle dieser tapferen, mutigen Frau. Die Magie und Kraft, die Julia von Luna erhält, sind das Eine. Aber natürlich gibt es auch die Selbstzweifel, und gerade zu Beginn die Unsicherheit über den Sinn dieser Aktion. Für alles passt die Stimme Pigullas: Ohne Pathos, ohne weinerlichen, bekehrenden Unterton erzählt sie, wie Julia die 738 Tage auf dem Baum überlebt hat, und wie sie sich durch diese Erfahrungen verändert hat. In ihrer Danksagung an das Geschenk des Lebens bittet Julia Butterfly Hill, sich für die Freilassung des seit 25 Jahren zur Unrecht inhaftierten Indianers Leonard Peltier einzusetzen. Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 393 Minuten, 6 CD. Auch als MC erhältlich. Booklet mit Gedichten von Julia Butterfly Hill.

-- culture.text


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5.0 von 5 Sternen Die Rettung einer 1.000jährigen Redwood-Kiefer, 20. Januar 2005
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Botschaft der Baumfrau. 5 CDs. (Audio CD)
Ich habe selten eine so ausdauernde und energische Frau kennen gelernt, wie Julia Butterfly Hill, über diese Hör-CD. Auf dieser Hör-CD „Die Botschaft der Baumfrau" gibt sie ihre ganz persönliche Erfahrung wieder, wie es dazu kam, daß Sie 738 Tage auf einer über 1.000 Jahre alten Redwood Kiefer gesessen hat. Diese Erfahrung und die höchst ungewöhnlichen Umstände, wie es dazu kam, sind der Gegenstand dieses sehr hörenswerten Hörbuches.

Julia Butterfly Hill hat mir ihren 738 Tagen auf der Redwood Kiefer keinen Rekord aufstellen wollen, sie wollte keine Öffentlichkeit für sich selber und sie hat dies auch nicht aufgrund einer spirituellen Erfahrung getan, sie wollte einzig und allein verhindern, daß dieser bewundernswerte Baum abgeholzt wird, welcher schon über 1.000 Jahre an dieser Stelle steht.

Profit gierige Holzunternehmen versuchen immer wieder alte und schützenswerte Bestände in Bauholz, Toilettenpapier und Zeitungen zu verwandeln. Die Politik hilft leider dabei immer „unbeabsichtigt" der falschen Seite, nämlich den Unternehmen und nicht den Baumschützern.

Julia Butterfly Hill befindet sich nach einem schweren Unfall an einem Wendepunkt in ihrem Leben, Sie will etwas anders machen und wartet auf ein Zeichen. Das Zeichen, welches kommt, ist eine in Auflösung befindliche Baumschützergruppe, die zudem total überfordert ist. Julia Butterfly Hill bietet ihre Hilfe an und bekommt nach einigem hin und her den Baum „Luna" zugewiesen, die 1.000jährige Redwood Kiefer.

Obwohl sie es selbst nie hätte glauben können und bleibt sie 738 Tage auf diesem Baum und harrt auf einer winzigen Plattform in 65 Metern Höhe aus. Alles dies nur, um den Holzkonzern „Pazific Lumber" dazu zu bringen, diesen Baum nicht zu fällen und auch ansonsten von seinem umweltschädlichen Treiben abzulassen.

Doch auch die Natur ist nicht ohne, Eis, Schnee, Stürme, Blitze und Hitze machen Julia zu schaffen und oftmals glaubt sie nicht mehr durchhalten zu können, doch die Kraft „Luna`s" hilft ihr weiter. Sie glaubt wahnsinnig zu werden n einem Sturm der sie fast das Leben kostete, doch ihr Ziel erreichte sie, den Schutz des Baumes und der Umgebung.

Dieses Buch ist außergewöhnlich gut von der Sprecherin Franziska Pigulla umgesetzt, all die Höhen und Tiefen, den Wahnsinn und die Schreie im Sturm sind packend geschildert und reißen der Zuhörer förmlich mit. Ein großes Lob an die Auswahl gerade dieser Sprecherin.

Das Buch ist hörenswert und man sollte diese Unterfangen (den Schutz der Bäume) verdientermaßen unterstützen. Was 1.000 Jahre gebraucht hat, um zu wachsen, darf nicht in 20 Sekunden per Motorsäge gefällt werden.

Die Botschaft der Baumfrau, packend, mitreißend, energisch, liebevoll und sehr unter die „Rinde" gehend.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bewegendes Zeugnis der Vereinigung von politischem Kampf und Spiritualität, 6. Oktober 2006
Von 
Bjrn (Osnabrück Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Botschaft der Baumfrau. (Taschenbuch)
Julia's Bericht iheres konsequenten Einsatzes für die Natur und ihrer engen Beziehung zu Luna, einer 60m hohen Redwoodkiefer, auf der sie über zwei Jahre bei Wind und Wetter lebte um sie vor dem Tod durch einen Holzkonzern zu schützen, ist für mich ein solch wichtiger und stark berührender Ausdruck dessen, was uns Menschen tief in unserer Seele mit der lebendigen Welt, in der wir leben und von der wir Teil sind, verbindet.

Viel zu wenig machen wir uns das klar, auch vermisse ich diese Haltung von der Liebe zu allen Geschöpfen und unserer spirituellen Verbundenheit meistens auf Seiten der Umweltbegegungen, während mir manchmal spirituell orientierte Autoren/Bewegungen uns zu wenig zu konkretem Handeln, auch gegen den Widerstand anderer Menschen, die meiner Meinung nach einfach "nicht wissen, was sie tuen", auffordern, bzw. diese Haltung auch leben.

In einem mitreißendem und gut zu lesenden Erzählstil berichtet uns Julia von ihrer persönliche Geschichte, ihrem Elternhaus, iherer spirituellen Lebenshaltung, von ihrem Lebensgefühl auf dem Baum, von ihrer Motivation, sich so leidenschaftlich einzusetzen, von ihren Erlebnissen mit Luna und den Tieren, die auf ihr leben und von den Menschen - von denen, die ihr ablehnend, feindlich und teilweise agressiv begegnen und von denen, die sie unterstützen, die ihr Liebe, Kraft und nicht zuletzt das Nötigste geben, damit ein Mensch in 60 m Höhe Schneetreiben und schwere Stürme überstehen kann.

Ein nicht unwesentlicher Teil des Buches beschäftigt sich zudem mit den politisch-wirtschaftlichen Hintergründen, die zu dem unertäglichem Raubbau an der Natur führen und mit den konkreten politischen und direkten Aktionen, die Julia und ihre Mitstreiter durchgeführt haben.

Bewegend und beispielhaft fand ich auch ihre Haltung z.B. den Holzfällern gegenüber : während sie mit Schmährufen, Beleidigungen, nächtlichen Störlichtern, Musik, etc. mürbe gemacht werden sollte, übte sie sich ihnen gegenüber in bedingungsloser Liebe.

Für mich war der berührenste Moment jene winterliche Sturmnacht, als Julia dem Tod ganz nahe war und sie aufhörte zu kämpfen gegen das scheinbar Unvermeidliche : sie öffnete im Moment höchster Not ihre Seele und konnte Luna's Stimme vernehmen : dass es jetzt Zeit sei, loszulassen, sich vollständig hinzugeben. Sie hat losgelassen und war bereit, zu sterben. Und sie ist gestorben - hat ihren Verstand, ihr Festhalten, ihre Angst und ihr Ego sterben lassen, in völliger Hingabe, hat sich fallenlassen und wurde in den Armen Gottes,in dem unendlichen Kreislauf des Lebens aufgefangen.

Neu geboren, wie wir das von Schamanen kennen, hatte sie nun die Kraft, immer weiterzugehen, sie konnte selbst-bewusst dem Konzern, den zahlreichen Medien verkünden, dass sie nicht eher den Baum verlassen würde, bis Luna geschützt sein würde.

Julia's Tat hat die Menschen weltweit in ihrem Bemühen, auf friedfertige, liebevolle und dabei sehr beherzte und tatkräftige Weise sich für das Leben, für Mutter Erde einzusetzen, sehr bestärkt. Sie selbst setzt sich zurzeit in Equador für den Erhalt des Regenwaldes ein, welcher durch den Bau einer (auch von der der deutschen WestLB finanzierten) Ölpipeline stark gefährdet ist.

Ich kann dieses lebendige Buch jedem ökologisch und spirituell offenem Menschen nur ans Herz legen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ich habe große Ehrfurcht!, 26. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Botschaft der Baumfrau. (Taschenbuch)
Über 700 Tage auf einem Baum zuzubringen - in 60 Metern Höhe - bei Sonne, Sturm, Hagel, Kälte, Dauerregen: Das ist nicht jedermanns Ding.

Die meisten von uns würden wahrscheinlich nicht einmal hinauf kommen.

Die wahre Geschichte der Baumfrau 'Butterfly' liest sich wie die Aneinanderreihung von unmöglich aushaltbaren Situationen.

Man kommt sich klein und schwach vor.

Doch diese junge Frau hatte bei Beginn der Baumbesetzung kaum Kenntnisse im Klettern, geschweige denn im Überlebenskampf mit den Naturgewalten.

Nicht nur physisch immer wieder die Grenzen auslotend, nein auch psychisch ein andauernder Grenzgang.

David gegen Goliath ist ein passender Vergleich.

Das Buch macht Mut und lässt einem die Chance auch aus seinem eigenen Schatten herauszutreten.

Das Beispiel ist gegeben, was draus machen müssen wir selbst.

Ich habe das Buch am Stück durchgelesen und es schwingt sehr lange nach.

Ich habe eine große Hochachtung vor dieser Frau.

FaziT: Das ist echtes Leben - es gibt wahrscheinlich zu wenig Bücher dieser Art - ganz sicher zu wenig Menschen dieser Art.

+++ dringende Leseempfehlung +++
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