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Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Kraushaar
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

5. Juli 2005
Nicht die Rote Armee Fraktion war die erste Gruppierung, die in den Untergrund ging, sondern eine, die sich nach südamerikanischem Vorbild Tupamaros nannte die Tupamaros West-Berlin. Sie plazierten am 9.November 1969 eine Bombe, die von einem Agent provocateur des Verfassungsschutzes stammte und im Jüdischen Gemeindehaus während einer Gedenkveranstaltung explodieren sollte.
Am Jahrestag des Nazi-Pogroms wollten sie für ein Fanal sorgen. Die Bombe versagte zwar, der Schock jedoch saß tief. NS-Überlebende hätten erneut Opfer werden sollen diesmal durch die Kinder der Täter-Generation. Was bei der Olympiade 1972 in München mit dem blutigen Überfall auf die israelische Olympia-Mannschaft schließlich traurige Wirklichkeit wurde, fand hier bereits seinen Auftakt.
- Wer hat am 9. November 1969 diese Bombe gelegt?
- Gab es Auftraggeber?
- Was ist aus dem Bombenleger geworden?
Die Spuren, die über Jahrzehnte hinweg verblaßt und darüber hinaus absichtlich verwischt worden sind, können mehr als nur neu gelesen werden diesmal, 35 Jahre danach, können sie entziffert werden.
Die Tupamaros West-Berlin waren ein Produkt jener linksradikalen Subkultur, die aus einer orientierungslos gewordenen 68er-Bewegung hervorgegangen war und seit dem Herbst 1969 West-Berlin mit einer Serie von Bombenanschlägen überzog. Im Vordergrund standen nicht nur Angriffe auf Justizangehörige, Richter und Staatsanwälte. Auch israelische und jüdische Einrichtungen wurden zu erklärten Zielscheiben. Den Protagonisten der Tupamaros West-Berlin ging es darum, den Vietnamkrieg durch den Nahostkonflikt zu ersetzen und den Guerillakampf in das Land der NS-Täter zu holen. Indem Jüdische Gemeinden zu »Agenturen des zionistischen Staates Israel« erklärt wurden, gehörten sie plötzlich zu einer »Kampfzone«, bei deren Eröffnung es angeblich um die Solidarität mit den Palästinensern gehen sollte.

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Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus + "Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?": München 1970: über die antisemitischen Wurzeln des deutschen Terrorismus
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Hamburger Edition; Auflage: 1. Aufl. (5. Juli 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936096538
  • ISBN-13: 978-3936096538
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 391.735 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Kraushaar, Dr. phil., studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und promovierte 1982 bei Iring Fetscher zu dem Thema Strukturwandel der deutschen Universität. Nach seiner Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer absolvierte er 1969/70 seinen Zivildienst in einer Psychiatrischen Klinik. Im Jahr 1972 war er Mitbegründer der Sozialistischen Hochschulinitiative, 1974/75 Vorsitzender des AStA.
Seit 1987 arbeitet er am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Eine Gastprofessur führte ihn 2004 an die Normal University in Peking.
Den Arbeitsschwerpunkt von Wolfgang Kraushaar am Hamburger Institut für Sozialforschung bilden die Protestbewegungen in der Zeit des Kalten Krieges.

Er gilt als Chronist der 68er-Bewegung. Bereits 1977 hat er eine erste Chronologie der Studentenbewegung veröffentlicht. Seit 1992 publiziert er in jeder Ausgabe der Zeitschrift »Mittelweg 36« eine weitere Folge »Aus der Protest-Chronik«. Mit der 1996 veröffentlichten »Protest-Chronik 1949-1959« korrigierte er nachhaltig das Bild von den angeblich unpolitischen Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland.

Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen unter anderen: »Die RAF und der linke Terrorismus« (Hg.), »Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus«, »1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur«, »Achtundsechzig - Eine Bilanz«, »Die Protestchronik 1949-1959« und »Verena Becker und der Verfassungsschutz«.


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die deutschen Achtundsechziger waren ihren Eltern schrecklich ähnlich - vor allem im Antisemitismus. Das zeigt Wolfgang Kraushaar in einer Aufsehen erregenden Studie.« (Götz Aly, Die Welt)

»Es wäre wohl schon sehr viel gewonnen, wenn Kraushaars Buch zum Anlass einer ernsthaften Selbstaufklärung der Linken genommen werden könnte.« (Harry Nutt, Frankfurter Rundschau)

»Entgegen der wohlfeilen psycho-historischen Spekulationen, die den antisemitischen Hintergrund der Schandtat der Kunzelmann-Gruppe als eine Art Urszene für den Antisemitismus der Linken nur beschwören, bietet Kraushaars Buch präzise historische Forschung und kluge politische Analysen.« (Rudolf Walther, Die Zeit)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Kraushaar, Dr. phil., Politologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik«. Arbeitsschwerpunkte sind die Untersuchung von Protest und Widerstand in der Geschichte der Bundesrepublik und der DDR (1949 bis 1990); insbesondere 68er-Bewegung, RAF und K-Gruppen; Totalitarismus- und Extremismustheorie; Pop-Kultur und Medientheorie.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend! 8. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
höchst interessant und aufschlußreich, liest sich wie ein spannender krimi. dabei werden historisch-politische zusammenhänge und phänomene wie das zusammengehören von links(radikal) und antizionistisch sprich antisemitisch klar dargestellt.
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