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Produktinformation
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Wie Jack The Ripper werde man auch ihn nie schnappen, prophezeit der psychopathische Killer. Gleichzeitig legt er eine Blutspur, die dem Romandebüt Die Blutlinie des 38-jährigen kalifornischen Autors Cody McFadyen als roter Faden dient. Doch offenbar hat der Mörder die Rechnung ohne Barrett und ihre unschlagbare Truppe gemacht. Denn Barrett, die eigentlich von ihrem Psychiater noch nicht wieder dienstfähig geschrieben worden ist, glaubt durch den Fall, von der Erinnerung -- und damit von ihren nächtlichen Albträumen -- geheilt werden zu können. Sie beginnt zu ermitteln und muss erfahren, dass viele jener Menschen, die sie zu kennen glaubte, dunkle Geheimnisse haben -- und dass sie viel zu lange dem Falschen vertraut hat. Vom Ende aus betrachtet erscheint da sogar der Mord an ihrer Famlilie in einem ganz anderen Licht.
Die Blutlinie ist ein überraschendes Krimidebüt, das allerdings nichts für schwache Nerven ist: Dass der Autor im Vorwort Stephen King dankt, kann man nach der Lektüre gut verstehen. Und auch wenn Cody McFadyen mit manchem Klischee aufwartet und das FBI-Team vor allem am Anfang ein wenig so wirkt, als hätte er die Fantastischen Vier, Supermann, Hulk und Batman in einen Topf geworfen, um es zu kreieren: Die Blutlinie ist beste Thriller-Unterhaltung mit Gänsehaut-Garantie. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Konsequent übertrieben.,
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Thriller (Taschenbuch)
Ich bin auch einer dieser Hin- und Hergerissenen.Auf der einen Seite fasziniert die brutale und blutrünstige Darstellung der Handlung, auf der anderen Seite ernüchtern die so offensichtlich übertriebenen Grenzübertretungen ins Absurde, dass man sich fragt, ob da nicht doch irgendwo zwischen den Zeilen ein bitterschwarzer Zynismus versteckt ist, dem man gerade auf den Leim geht. So stelle ich mir diesen Roman vor: man nehme alle guten Aspekte, die eine spannende Geschichte braucht und gebe von allem zu viel: zu viel Blut, zu markante Characktere, zu absurde Logik, zu harte Schicksale. Am Ende schnüre man das Teil oben zu und serviere es den Gästen. Wenn man einen schmackhaften Gänsebraten erwartet hat, ist man mit diesem Buch nicht gut bedient. Es ist eher wie ein mächtiges Chilli mit Jalapenos und verdammt viel Bohnen. Schon während des Lesens wird einem etwas flau im Magen und am Ende arbeitet man unterschwellig noch ziemlich lange an dieser Mahlzeit; aber trotzdem zögert man nicht sich bei der nächsten Gelegenheit wieder übertrieben viel davon auf den Teller zu laden. Meine Verdauungsschwierigkeiten hatte ich mit den ganzen absurden Teilen, allen voran der Tatsache, dass die Protagonistin als FBI Agentin sicherlich niemals ihren eigenen Fall bearbeiten dürfte. Schon garnicht, wenn das ein Fall solchen Kalibers ist. Wer solche Details gerne mal übersieht, oder dem ganzen Geschehen eh einen komödienhaften Charakter abgewinnen kann, dem empfehle ich, neben der geschlossenen Anstalt, dieses Buch...und vielleicht die ein oder andere Kotztüte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wengier wäre mehr gewesen...,
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Thriller (Taschenbuch)
Ich wollte mal einen neuen Autor probieren und bin bei Cody McFadden gelandet. Wie gesagt, ist nicht meine erste Wahl. An dem Buch scheiden sich die Geister, die einen finden es gut, die andren grottenschlecht. Woran liegt das? An der Erwartung der Leser.in diesem Buch geht es um eine FBI-Ermittlerin mit persönlicher Tragik. Das ganze Buch scheint eher eine Verarbeitungstherapie zu sein. Wie kriege ich einen seelisch und körperlichen geschädigten Menschen wieder dazu, ins Leben und Beruf zurückzukehren. Ganz einfach - man stachele seinen persönlchen Ehrgeiz an. Einigen Leser ist diese Aufmachung zu kitschig - und das Buch fällt straff in Ungnade. Eine FBI-Agentin wird durch einen Psychopathen dazu bewegt, wieder zu sich selbst zu finden. Um ihn zu jagen. Dafür ist dem Herren jedes Mittel recht. Der Agentin selbst kann er nicht mehr schaden, also wird das Umfeld entsprechend terrorisiert und eingeschüchtert. Der Beschützerinstinkt der selbstmordgefährdeten Ermittlerin ist geweckt und schon geht die Show los. Skeptikern kommt das komisch vor. Nicht ganz unbegründet. Allerdings übertreibt der Autor mit dem Anstacheln - es ist wirklich jeder dran. Frei nach dem Motto: Wenn's dick kommt, dann setz' noch eins drauf.Und genau diese Übertreibung verreißt das Buch. Man denkt, das war's jetzt an Gejammere, Selbstbeweihräucherung und übermenschliche Natur der Hauptfigur, nein, es geht noch was. Anstrengend. Weniger wäre hier mehr gewesen. Die Story an und für sich ist interessant, eben nur von der Tragik der Hauptfigur überlagert. Ein Jack the Ripper der Neuzeit will die Vergangenheit fortsetzen. Er braucht wie sein Vorbild einen ebenbürtigen Gegner - eben diese zerrüttete Agentin. Der Autor spielt immer wieder ein Puzzelteil bezüglich der Vergangeheit der Agentin ein und sie begreift, dass sie von Jack regelrecht gezüchtet wurde. Am Ende fügen sich die Puzzelteile zusammen - für jeden. Der Weg bis zu Auflösung gestaltet sich mitunter etwas wirr - ein Teil der Polizei wird als unfähig hingestellt und nur der Agentin und ihrer Gruppe gelingt die vollständige Spurensuche. Die Verlagerung der Komptenzen findet IMMER zugunsten des FBI statt. Am Ende ist der Mörder, der Psychopath eigentlich der Held, denn ohne seine Initiative wäre die Agentin im Selbstmitleid und ihrer Trauer untergegangen. So gesehen - völlig überzogen. Schade eigentlich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
115 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Verstörend, brutal, grausam, nicht aus der Hand zu legen,
Von Ben M (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Thriller (Taschenbuch)
Ich fühle mich hin- und hergerissen - es ist lange her, dass ich einen Thriller gelesen habe, den ich nicht zur Seite lesen mochte, weil er mich so in seine Welt gesogen hat. Der Roman ist toll erzählt, verschont niemanden und - was ich besonders mochte - die Ermittlerarbeit verläuft sehr linear und wird nicht hektisch von einer unerwarteten Wendung in die nächste geworfen.Die Figuren selbst sind natürlich maßlos übertrieben - nicht nur Smoky Barretts eigenes, unfassbar grausames Schicksal übersteigt jegliche Vorstellungskraft, nein, auch jeder Teamkollege von ihr ist vom Schicksal mit eigenen Problemen und tragischen Prüfungen gebeutelt, die leider schon ins Klischeehafte übergehen. Vielleicht war dies aber notwendig, damit der Leser ein wenig Distanz zum Geschehen aufbauen kann, denn sich vorzustellen, einem selbst widerfahre derart Übles, ließe wohl kaum noch jemanden ruhig schlafen. Die heftige Fäkalsprache sollte dem Ganzen wohl auch noch einen authentischen Schliff geben, etwas weniger wäre aber mehr gewesen - und die eine Sexszene hätte sich McFadyen wirklich sparen können, völlig überflüssig. Die große "Enthüllung" über den Killer war auch nicht wirklich eine Überraschung, aber das störte mich nicht - wie Barrett und ihr Team langsam in das Bewusstsein des Mörders eindringen und dahinter kommen, was ihn zum Morden bewegt, ist unglaublich spannend und packend geschildert. Definitiv nichts für Zartbesaitete, Folter und Mord werden detailliert beschrieben, die Sprache ist schonungslos, aber wenn man sich auf "Die Blutlinie" einlässt, lässt einen der Roman von Anfang bis Ende auch nicht mehr los. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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