weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More Spirituosen Blog bruzzzl Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen872
4,0 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. März 2013
Cody Mcfadyden's Blutlinie mit der FBI-Agentin Smoky Barrett konnte mich nicht 100% überzeugen. Der Thriller vermag zu unterhalten und ich langweilte mich auch nicht, dennoch ist die Story insgesamt nur "ganz okay" - mehr jedoch nicht.

Wenn man viel liest begegnen einem immer wieder dieselben Stereotypen und dieselben Kernverlaufe. Der Hauptcharakter (ob Reporter, Agent, Anwalt, Polizist, Mediziner etc), natürlich Meister seines Fach, besitzt eine schlimme Vergangenheit, die es zu verarbeiten gilt (Familie duch Serienkiller ermodert beispielsweise). Der Hauptcharakter wird von der Vergangenheit eingeholt und begibt sich auf Schnitzeljagd, die voll steigendem Schrecken und Grauen ist, bis man kurz vor der Lösung steht und einen vermeintlichen Schuldigen überführt. Doch kurz vor Ende kommt die große Überraschung und der wahre Mörder ist eine nahe stehende Person. So macht es oft Joy Fielding, so kenne ich es bereits aus Closer. Seien wir ehrlich, Mcfadyden schafft im Grunde mit Blutlinie nichts Neues.

Smoky Barrett kann auf die gleiche Liste wie Simon Beckett’s David Hunter (Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall,Kalte Asche etc), Donn Cortez‘ Jack Salter (Closer), Fitzeks Alexander Zorbach (Der Augensammler,Der Augenjäger) oder Anthony Zuiker‘s Steve Dark (Level 26).

Hauptcharaktere in Thriller sind oft einfach nur Stereotypen. Entweder sie beweinen eine tote Ehefrau plus Kind oder verarbeiten eine zerrüttete Ehe wie Adler-Olsen’s Carl Mørck (Erbarmen) oder Karin Slaughter’s Sara Linton (Belladonna,Vergiss mein nicht,Gottlos etc). Wie gesagt ich lese sehr viel, daher bin ich nicht so leicht zu beeindrucken und noch weniger zu überraschen. Für mich war relativ schnell klar, wer sich hinter Jack Junior verbarg, nicht weil der Autor seine Handlung schlecht konstruiert hatte, sondern weil alles nach Schema F lief.

Zitat Smoky: „Gottes Name in diesen Tagen bedeutet Leiden. O Gott o Gott o Gott- ich vermisse ihn so.“ Smokys Beziehung zu ihrem verstorbenen Mann gefiel mir ganz gut, daher war ihr kurzes Intermezzo unpassend und überaus unrealistisch.

Stellenweise übertrieb der Autor für meinen Geschmack zu sehr, wenn ich zB an Elaina’s Beschreibung denke (mein Gott ich hab’s kapiert die Frau ist ne Heilige). Das komplette Buch besitzt einen typisch amerikanischen Touch, wenn man zB das Team um Smoky betrachtet, als wären sie direkt aus Hollywood entsprungen. Ich wurde beim Lesen, dass Gefühl nicht los einfach nur eine CSI-Miami-Serie (und wie sie alle heißen) in Buchformat vor mir zu haben.

Neben Smoky’s Talent für’s Schießen, gefiel mir Mcfadyen’s Metapher mit dem schwarzen Zug, auf dem Smoky und James aufsprangen, sehr gut. Callie’s Zuckerschnäuzchen hingegen war mehr als nervtötend. Wie gesagt insgesamt okay, es reicht für drei Sterne, doch begeistert hat es mich nicht.

"Ich fresse Seelen für mein Leben gern. Es geht doch nicht darüber, etwas zu fressen, das eigentlich für den Himmel bestimmt war."
66 Kommentare|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2011
Am Anfang dachte ich: Wahnsinn, endlich mal wieder ein Thriller, der einen fesselt und bewegt. Je länger ich gelesen habe, desto weniger gut fand ich es. Es war einfach zu viel. Zu viel von allem. Alle sind die Besten. Ok, kann ich noch mit leben, denn es ist ja ein Buch. Aber: Irgendwann hatte ich das Gefühl der Autor muss in einem Buch alle seine Fantasien verwirklichen. Es wurde nur noch unglaubhaft. Ich habe es zu Ende gelesen, denn ich wollte wissen wie Smoky den Killer schnappt, auch wenn schon früh für mich feststand, wer der Killer ist. Doch auch das Ende war einfach nur noch too much. Ich habe trotzdem das zweite Buch gelesen. Man sollte sich nicht von Cody McFadyens erstem Werk abschrecken lassen. Das zweite Buch ist besser. Wenn auch wieder ein bisschen zu viel Ausweiden, legt der Autor doch eine Verbesserung zum ersten Werk hin.

Noch anzufügen ist, dass Smoky, sowie alle weiblichen Charaktere, leider unglaubhaft rüberkommen. Es ist immer schwierig, denke ich, wenn ein Mann eine weibliche Hauptrolle zum Leben erwecken will. Es fehlt Smoky meiner Meinung nach an Weiblichkeit und Gefühl.

Nichtsdestotrotz ist es kein schlechtes Buch. Spannend ist es trotzdem, man muss ich nur damit abfinden, dass es zu viel von allem ist. Aber auch das hat bestimmt für Einzelne seinen Reiz.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2011
Inhalt:
FBI-Agentin Smoky Barrett wurde Opfer eines Psychopathen durch den sie ihre gesamte Familie verloren hat. Sie leidet auch nach 6 Monaten noch sehr unter den Folgen und ist sich nicht sicher, ob sie jemals wieder ihrem Beruf als FBI-Agentin nachgehen kann. Scheinbar zufällig wird ihre Freundin aus Highschool-Zeiten von einem brutalen Killer ermordet, der sich selbst als Nachfahre des legendären Jack the Ripper sieht, und behauptet, dass nur Smoky ihm das Handwerk legen könne. Aus Wut und Hass auf "Jack Junior" schafft es Smoky schließlich ihre Tätigkeit beim FBI wieder aufzunehmen, und sie versucht mit Hilfe ihres Teams, den Täter zu stellen.

Meinung:
Nachdem ich von Teil 3 der Smoky Barrett Reihe recht begeistert war, wollte ich nun unbedingt auch die andern Teile lesen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Zu Anfang erfährt man allerlei über Smokys Vergangenheit und den Angriff auf ihre Familie; diese Einführung ist zwar vergleichsweise lang, aber keines falls langweilig. Man lernt Smoky sehr gut kennen, fühlt mit ihr und erfährt wichtige Charakterzüge von ihr. Spannung wird auch hier schon erzeugt, da man schon genau wissen will, was denn nun mit ihr und ihrer Familie passiert ist. Der Plot an sich kommt aber auch relativ bald hinzu, als Smokys Freundin Annie getötet wird und die Tat irgendwie mit ihr in Verbindung zu stehen scheint. So nimmt auch der Täter kurze Zeit später über verschiedene Medien Kontakt zu ihr auf, und behauptet, er wäre ein Nachfahre von Jack the Ripper. Dieser ist auch gleichzeitig der Leitfaden in diesem Buch und hat mich sehr überrascht. Ich habe schon viele Bücher über Jack the Ripper gelesen, und hielt das Thema eigentlich für ausgelutscht. Cody McFadyen gelingt es jedoch anhand dieser Thematik einen überaus fesselnden Plot zu entwickeln, sodass es mir schwer gefallen ist, das Buch aus der Hand zu legen. Charakteristisch sind auch hier wieder sehr detaillierte, blutige Szenen und das allbekannte Motto "schlimmer geht's immer". So dachte ich zu Anfang des Buches, dass das Schicksal von Annies kleiner Tochter Bonnie schon der brutale Höhepunkt des Buches sein muss, aber ich wurde eines besseren belehrt.
Besonders gefallen hat mir auch Smokys Team beim FBI. Jeder einzelne Charakter wurde sauber und detailliert ausgearbeitet, sodass man der ganzen Aufklärungsarbeit sehr gut folgen kann. Man kennt die Stärken und Schwächen der einzelnen Personen, sowie persönliche und familiäre Hintergründe, wobei jeder Charakter auf seine Weise ein interessantes Stück des Teams ist und zur Aufklärung des Falls beiträgt.
Auch die vielen überraschenden Wendungen bei der Aufklärung des Falls tragen gut zur Spannung bei und werden glaubhaft in das Geschehen eingearbeitet.

Fazit:
"Die Blutlinie" ist ein äußerst spannender Thriller, der sowohl einige blutige Szenen enthält, als auch die Psyche des Lesers zur Spannungserzeugung nutzt. Insgesamt ist es definitiv kein Buch für Zartbesaitete, aber für alle Fans von mitreißenden, fesselnden Bücher ein absolutes Muss
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2015
Es gab nur einen Grund, warum ich dieses Buch bis zum Ende gelesen habe ... ich kann kein Buch einfach so aufhören und vl. wird es ja noch. Wurde es aber nicht ... und sorry meine Damen und Herren - dieses Buch ist das Schlechteste, was ich die letzten Jahre gelesen habe.

Keine Ahnung, warum das Ganze so brutal sein muss - mir fällt hier einfach nur krank ein. Aber jeder Topf findet seinen Decke und wenn ich die anderen Rezessionen so lese, scheint das ja auch zu gefallen.

Dann beweihräuchert sich die Ermittler-Kombo ein ganzes Buch lang selbst, wie toll sie doch sind ... den Beweis hierfür bleiben sie aber von A bis Z schuldig - ich habe schlicht und ergreifen keine Ahnung, warum die angeblich so gut sein sollen, ausser, dass sie es sich immer wieder sagen. Liegt vl. auch daran, dass ich auf den "schwarzen Zug" einfach nicht mit aufspringen kann!

Mir kam das vor, wie bei diesen US-Verkaufsfernsehen ... oder auch beruflich im Geschäft, wenn die Kollegen aus US oder UK wieder meine eine stinknormale - wenn nicht sogar schlechte - Präsi gehalten haben: Hier habe ich noch sensationelle News ... vielen Dank für die hervorragende Präsentation ... und man fragt sich: Haben die jetzt das Gleiche gesehen wie ich.

Somit sorry ... einfach nur WASTE OF TIME Frau Barrett ... und deshalb ist auch Teil 1 leider mein Letzter.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Mai 2014
Da ich mit meiner Urlaubslektüre schneller durch war, als ich erwartet hatte, habe ich vor einigen Tagen ins Bücherregal in unserem Feriendomizil gegriffen und dabei diesen Thriller erwischt.

Gleich zu Anfang dachte ich schon: "Puh, das geht ja unheimlich realistisch los - Mann und Tochter tot, sie selbst vergewaltigt und entstellt, der Täter tot und trotzdem will sie wieder als FBI-Agent arbeiten gehen, gerade mal ein halbes Jahr nach dem verheerenden Übergriff?!?!"

Nach ca. 50 Seiten war ich mir relativ sicher, zu wissen, wer der Täter ist - diese Vermutung bestätigte sich gegen Ende des Buches.

Da ich als Tierärztin medizinisch ja nicht ganz von hinterm Mond bin, kamen mir einige der beschriebenen Verletzungen bei Überlebenden doch mehr als fragwürdig vor:
(ACHTUNG, SPOILER)
Wie bitte kann man es denn schaffen, das Gesicht vom Auge bis zum Mundwinkel bis auf die Knochen runter aufzuschneiden ohne dabei einen Nerv zu verletzen? Jedenfalls ist im Buch nichts davon zu lesen, dass Smokey nach dieser Verletzung Probleme beim Sprechen hätte oder ihr Gesicht asymmetrisch ist.
Wie kann ich einem Hund alle vier Beine so abschneiden, dass er nicht mehr laufen kann, alles voll Blut ist in der Wohnung, aber der Hund dabei nicht verblutet? Da laufen verdammt dicke Gefäße in den Gliedmaßen, die, wenn sie unversorgt an allen Vieren offen liegen, unweigerlich zum Verbluten führen!

Die zwei Sterne gibt es lediglich dafür, dass die Geschichte trotz meines Anfangsverdachts doch noch einigermaßen spannend erzählt ist und ich (ACHTUNG, wieder SPOILER) die Idee eines Serienkillers, der von kleinauf vom Vater zum Killer erzogen wird, für recht interessant halte.

Diese Idee hätte aber sicher besser in die Tat bzw. in Worte umgesetzt werden können.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Oktober 2015
Zugegebenermaßen ist es schwierig, im engeren Genre der Serienkiller-Romane noch Pfade zu finden, die nicht schon ausgetreten sind. Sooo ausgelatscht müssen sie aber auch nicht sein. Der supertoughen, supertollen FBI-Agentin mit ihren natürlich ebenso überragenden Kollegen, die schön nach Schema F kreiert sind (die Schönheit, der Eigenbrötler, der Neue, der Farbige) stoßen auf der Suche nach einem Serienkiller, der sich für einen Nachfahren Jack The Rippers hält (oder als solcher ausgibt) gar fürchterliche Dinge zu. Sie sind gezwungen, diese Ereignisse zu überwinden und daran zu wachsen, weil die Leben ihrer Angehörigen, Freunde, Hunde, etc. auf dem Spiel stehen.
Selten habe ich es so stark empfunden, dass ganz normale Ermittlungstätigkeit in einem Police Procedural so außer Acht gelassen werden. Weder macht sich diese Truppe an SpezialistInnen systematisch daran, zu überlegen, woher der Killer die Insiderdetails über sie haben kann (dies wird mit einem bloßen "Das ist heutzutage im Internetzeitalter ganz leicht") abgetan, noch zieht man vernünftige Querverweise zwischen den im letzten Drittel des Buches auftauchenden Handlangern des Killers. Da verblüfft es auch nicht, dass das FBI zunächst keinen vernünftigen Personenschutz zusammen bekommt, und dann - nachdem es schon einen kritischen Fall von Versagen gegeben hat - nicht einmal mehr daran gedacht wird, die Personen, die vom Killer explizit in seinen Botschaften bedroht werden, zu schützen. Dass im Rahmen dessen einer an sich suizidgefährdeten Agentin, deren Familie im Rahmen eines Gewaltverbrechens niedergemetzelt wurde, ein schwer traumatisiertes Kind (einen Tag nachdem es drei Tage an seiner verwesenden Mutter festgebunden war) zur Obsorge ausgehändigt wird, obwohl sie ohnehin keine Zeit hat, sich um das Kind zu kümmern, fällt da schon nicht mehr ins Gewicht.
Geschrieben ist das Ding auch nicht besonders gut, am peinlichsten war wohl eine Sexszene, die mehr oder weniger aus dem Nichts kommt, so unmotiviert war sie. Ob das jetzt am Buch an sich oder auch an der Übersetzung liegt, wage ich nicht zu beurteilen.
Insgesamt absolut nicht lesenswert.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2015
Cody McFadyen schreibt gut. Bildlich (für meinen Geschmack manchmal sogar zu sehr, was affektiert und nervig wirkt), präzise, schonungslos, auf den Punkt.
Der Plot hat eine Menge Potential und reißt gleich zu Beginn eine schockierende, ungemein fesselnde Welt auf, bei der man unweigerlich eine emotionale Bindung zu den Protagonisten um Smoky Barrett eingeht. Der Killer scheint Profil zu haben, eine gewisse Klasse, man freut sich auf die Jagd auf ihn. Das Setting für das Buch hält viele Grundpfeiler für ein 5-Sterne-Buch bereit.

Nun zu den Punkten, die das Werk dann aber leider nur auf einen guten Durchschnitt herabsenken:
McFadyen verwendet ca. 1/5 seines Buches darauf, ausführlich zu betonen, wie unglaublich gut das Ermittlerteam doch ist. Alle sind "genial", "brillant", "die besten" (ja ja, bei aller Bescheidenheit). Das Problem ist; wenn man eine solche Ansage macht, dann muss man auch liefern. Und das tut der Autor in meinen Augen leider nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Killer enttarnt sich am Ende durch den letzten Amateurfehler, der mich wirklich genervt hat, es ist am Ende keine brillante List, mit der der Plot aufgelöst wird, es ist einfach ein willkürliches Aufploppen von Hinweisen. Die Ermittler verhalten sich stellenweise wie die letzten Amateure, die wirr umher irren und sich dann hinterher an den Kopf langen nach dem Motto: "Oh, eigentlich bin ich ja wirklich brillant, aber hier haben mich meine überwältigenden Emotionen mal wieder eben zu einem Amateur werden lassen" (soll nicht schnippisch klingen, es wirkt nur leider häufig so)
Und was mich leider am meisten gestört hat - denn das ist für mich der Hauptreiz beim Lesen: Es ist so unglaublich offensichtlich, wer der ominöse "Jack Junior" am Ende ist. Zum einen vergisst McFadyen völlig, irgendwelche Verdächtigen einzustreuen, zum anderen ist die eine Finte, die er zu legen versucht, wirklich amateurhaft und wird von aufmerksamen Lesern niemals geschluckt. Und selbst wenn man im Dunkeln getappt hätte, geht der Enthüllungsmoment leider völlig unter. Über 400 Seiten wird ein Mythos zelebriert und dann im Showdown ist plötzlich völlig die Luft raus. Schade :/

Fazit: Fesselnd, schonungslos und gut geschrieben, ein netter Plot und Figuren mit Potential, da man den Killer aber sofort errät und die Ermittlungen nicht viel Brillantes oder Überraschendes erhalten, verflacht das Buch hinten raus leider zu einem ziemlichen 0815-Krimi ...
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2011
Smoky Barrett hat in ihrem Leben so viele schlimme Dinge erlebt, an dem so manch einer schon lange zerbrochen wäre. Zunächst verläuft ihr Leben genauso, wie sie es sich erträumt hat. Perfekter Job, eine steile Karriere, einen liebevollen Ehemann und eine wunderschöne Tochter. Es hätte alles wie bisher weiterlaufen sollen, doch das Glück ist nicht von Dauer. Ein Serienkiller foltert Smoky und tötet vor ihren Augen Mann und Kind. Gerade als sie versucht sich von ihrem schweren Schicksalschlag zu erholen, kommt es noch einmal ganz hart: Ein sadistischer und unglaublich grausamer Mörder hat auch noch die beste Freundin auf bestialische Weise ermordet. Anstatt komplett zu zerbrechen, steht die bewundernswerte Frau wieder auf und sagt dem Killer den Kampf an...

Cody McFadyen ist mit "Die Blutlinie" ein atemberaubender Auftakt der Thrillerreihe um Smoky Barrett gelungen. Die Ermittlerin ist eine unglaublich starke intelligente und wahrscheinlich auch attraktive Frau. Der Leser kann sie nur bewundern.
Der Schreibstil des Autors gleicht einer Achterbahnfahrt. Die Morde sind so detailliert beschrieben, dass sich dem einen oder anderen Leser durchaus mal der Magen umdrehen kann. Gleichzeitig ist nicht nur die Protagonistin Smoky Barrett mit sehr viel Einfühlungsvermögen beschrieben, sondern auch ihre Kollegen und Freunde. Es sollte hier erwähnt werden, dass die Handlung an sich permanent spannungsgeladen ist.

Mich persönlich hat der Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Smoky Barrett ist mit Abstand zu meiner Lieblingsermittlerin geworden. Aber auch die anderen Personen sind einfach wundervoll, während der Täter unberechenbar und genial beschrieben wird.
Beim lesen war ich ständig angespannt, da ich immer wimmer wieder aufs Neue völlig unvorbereitet geschockt wurde, gerade als ich dachte, mich von der zuvor "erlebten" Szene erholt zu haben...

Für Thrillerliebhaber mit starken Nerven eine absolute Kaufempfehlung. Ich freue mich sehr auf die nachfolgenden Bände von Cody McFadyen! Ich konnte "Die Blutlinie" nicht mehr aus der Hand legen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2011
... aber auch nicht gut. Wegen der vielen Vorschusslorbeeren, welche diese Reihe geerntet hat, habe ich mir gedacht fang ich auch mal damit an. Und beim 1. Teil wird es wohl auch bleiben. Beginnt das Buch doch recht passabel und die ersten 100 Seiten lesen sich auch wie im Fluge. Doch ab der Hälfte und gerade durch das letzte Drittel musste ich mich dann doch eher zwingen. Was mir das ganze Buch über gefehlt hat war schlicht und ergreifend die Spannung! Wo ist der Nervenkitzel? Ich hab nichts dergleichen gespürt beim lesen.

Viel kaputt gemacht wird meiner Meinung nach auch durch die schier übermächtigen Ermittler. Als das Team vorgestellt wird ist jeder im Team mindestens "Brilliant". Schön denkt man sich, ist ja auch eine Super-Sonder-Einheit. Doch irgendwie ist jeder Ermittler der in dem Buch vorkommt ein Genie auf seinem Gebiet. Mittelmaß gibt es nicht. Das ist langweilig.

Auch die Geschichte um Smoky ist ziemlich unrealistisch. Sind die Ohnmachtsanfälle am Anfang noch nachzuvollziehen ist gerade die Geschichte um Bonnie nur noch an den Haaren herbeigezogen. Für beide Figuren wirkt es absolut lächerlich das sie nach deren Erlebnisse innerhalb so kurzer Zeit wieder "normalität" und natürlich absolute Belastbarkeit aufbringen können. Geschweige denn das man ja so mir nix dir nix ein Kind zugesprochen bekommt. Für den schnellen Erzählstil ganz gut aber nachvollziehen konnte ich das nicht.

Der Täter selbst... Nach dem ersten Opfer hatte ich schon die richtige Ahnung welche aber durch einen kleinen Kniff ganz gut zerstreut wurde. Das es am Ende aber dann doch die entsprechende Person ist, zeugt nicht unbedingt von Originalität des Schreiberlings. Zu 08/15 das ganze.

Insgesamt hat mich das ganze an eine Folge Criminal Minds erinnert. Nicht schlecht aber auch diese Serie hat nicht nur gute Folgen. Mich hat dieses Buch jedenfalls nicht animiert auch die anderen Teile zu lesen was, wie beschrieben, hauptsächlich an den brillianten Ermittlern liegt. Deren Genialität nimmt mit Sicherheit nicht ab. Bin aber mal gespannt ob diese Reihe verfilmt wird. Hollywood-Klischees sind mehr als genug vorhanden und 80 - 90 Minuten reichen locker für die doch recht maue Handlung.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2012
Mich überrascht nach dem Lesen des Thrillers "Die Blutlinie" das selbiger und dessen Autor Cody McFadyen zu solcher Popularität gelangt sind, obwohl das Buch sich inhaltlich in keinster Weise von all den anderen amerikanische Thrillern abhebt. Es ist einfach das Übliche: die üblichen Klischees (super attraktive FBI-Agentin; riesengroßer muskelbepackter Schwarzer FBI-Agent, der im Herzen aber ganz weich ist; geisteskranker Serienkiller, die beiden Aufpasserpolizisten vor der Tür werden lautlos getötet...) und eine in meinen Augen viel zu dünne Story. Es wird wieder viel gemetzelt, der Täter scheint unsichtbar bis das Team aus FBI-Spezialisten, die übrigens mal wieder von der Tatortarbeit über IT-Recherchen bis zum Versuch der Festnahme alles alleine regeln aufgrund banaler Spuren zum Täter findet. Einzige Abweichung vom gängigen Klischee ist, dass die Hauptprotagonistin selbst Opfer eines Serienkillers ist/ war.
Sicherlich unterhaltsam, deswegen gibts ja auch 3 Sterne, leider aber auch an vielen Stellen unglaubwürdig.

Alles in allem Stoff für eine weitere Folge CSI, CIS oder K11, aber nicht für einen Beststeller-Thriller.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden