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Die Blumen des Bösen: Les Fleur Du Mal Audio-CD – Audiobook, 2. März 2009


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Parlando; Auflage: 1., Aufl. (2. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935125992
  • ISBN-13: 978-3935125994
  • Originaltitel: Les Fleurs du Mal
  • Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 1,3 x 12,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 272.064 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Blumen des Bösen
OT Les Fleurs du mal OA 1857 DE 1901Form Gedichtsammlung Epoche Romantik
Charles Baudelaires epochales Werk bereitete formal und thematisch die moderne europäische Dichtung vor. Von der emotionalen Bekenntnislyrik der Romantik hob er sich klar ab. Dichtung war für ihn ein intellektueller Prozess. Die radikal veränderte Thematik ging einher mit unbedingtem Formwillen, der sich in der genauen Komposition und in strengen Gedichtformen niederschlug. Wesentliche Kennzeichen seines Stils sind suggestive Bilder und Metaphern, rhythmische Sprache und die poetische Kraft der Symbole.
Entstehung: Baudelaire plante zunächst die Veröffentlichung der ab Anfang der 1840er Jahre entstandenen Gedichte unter dem Titel Les Lesbiennes oder Les limbes (Die Vorhölle). Zwei Monate nach Erscheinen musste sich der Verfasser der Gedichte nach einer polemischen Rezension wegen Beleidigung der öffentlichen Moral vor Gericht verantworten. Er wurde verurteilt, in der zweiten Auflage sechs Gedichte zu streichen. Spätere Neuauflagen enthalten zusätzliche Verse und auch die verbotenen Gedichte wurden wieder aufgenommen.
Inhalt: Das einleitende Gedicht An den Leser verweist auf die Eigenart des Zyklus als angebliche Ausgeburt einer höllischen Fantasie. L'ennui bezeichnet jenes Gefühl, zu dem der moderne Mensch verdammt ist, eine Mischung aus Schwermut, Langeweile und Lebensüberdruss. Die Künstlichkeit der Großstadt, der Rausch und die Blasphemie bieten nur scheinbar Fluchtpunkte. Die Gedichte der ersten, umfangreichsten Gruppe Spleen et idéal (von Stefan R George mit Trübsinn und Vergeistigung übersetzt) spiegeln das Ringen des Dichters wider, seine Aufschwünge, Stürze und seine Resignation. Dem ennui bzw. spleen, den Walter R Benjamin als »Katastrophe in Permanenz« definierte, stellt Baudelaire die Sehnsucht nach dem Ideal entgegen. Die unter dem Titel Tableaux parisiens (Pariser Bilder) zusammengefassten Gedichte begründeten Baudelaires Ruhm, als Erster die zivilisatorischen Reize der modernen Großstadt in die Poesie einbezogen zu haben. Die Gedichte enthalten Bilder, Träume und Visionen von Paris, der »schrecklichen Landschaft«, das bevölkert wird von Blinden und Bettlern, Buckligen und Greisen. Selbst das Grauen kann den müßigen »flaneur« faszinieren. In den Gedichten der Gruppe Le vin (Der Wein) geht der Dichter den bewusstseinserweiternden Wirkungen von Rauschgiften nach und singt dem Wein ein Loblied, da er das Elend vergessen ließe und die Liebenden in das Paradies der Träume führe. Doch letztlich bringt auch die Flucht in den Rausch keine Erlösung. Aus den Gedichten der Gruppe Fleurs du mal und den blasphemischen Versen der Révolte (Aufruhr) spricht die Stimme der Verzweiflung, aus der kein Weg mehr hinauszuführen scheint. Die Gedichte La mort (Der Tod) und Le voyage (Die Reise) beschreiben die letzte Reise in den Tod, die Erlösung bringt vom ennui. Der Dichter unternimmt die Reise, gleich, ob sie zum Himmel oder zur Hölle führt, da er auf dem Grund des Unbekannten Neues zu finden hofft.
Wirkung: Der Erfolg des Gedichtbandes war zu Lebzeiten Baudelaires eher gering. Erst spätere Dichtergenerationen wie die Symbolisten und die Surrealisten erkannten die neuartige suggestive Sprachmagie der Lyrik. Baudelaires entscheidender Einfluss ist im Werk nachfolgender Dichter wie Stéphane R Mallarmé, Arthur R Rimbaud, Georg RTrakl oder Paul R Celan erkennbar. Der Gedichtband wurde mehrfach ins Deutsche übertragen, erstmals von George (1901). S. Na. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Charles Baudelaires faszinierendes Hauptwerk als einmalig preiswerte Geschenkausgabe. Aus dem Französischen übertragen von Carl Fischer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lev Zturep am 1. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Zu den Qualitäten von Baudelaires Werk wurde bereits von meinen Vorgängern und in unzähligen anderen Publikationen ausreichend Stellung genommen. Sie dürften außer Frage stehen. Ich möchte an dieser Stelle nur darauf hinweisen, dass es sich bei der Insel-Taschenbuch-Ausgabe mit der ISBN 3-458-318208, um die Übersetzung von CARLO SCHMID (fertiggestellt 1941) handelt. Die oben angegebene Perlentaucher-Notiz mit der darin enthaltenen Kritik betrifft dagegen die Kalkreuth'sche Übersetzung, also mithin ein anderes Buch. Bislang konnte ich zwar nur bei einer Handvoll der Gedichte eingehend Original und (drei mir vorliegende) Übersetzungen vergleichen. Doch immerhin schnitt dabei - in meinen Augen - diese Übertragung von Herrn Schmid, indem sie sich inhaltlich dicht am Original hält, ohne zu sehr an Fluss und Lesbarkeit einzubüßen, stets am besten ab. Der Wert dieser Ausgabe wäre nur noch durch Beifügung des französischen Originals und ggf. eines fachlichen Kommentars o.ä. zu steigern. Doch auch so verdienen Baudelaire und Schmid an sich schon die volle Anzahl Sterne.

>>Nachtrag: Inzwischen habe ich nochmal nachgeschaut und festgestellt, dass es vom Insel-Verlag noch eine ganze Reihe weiterer Ausgaben der "Blumen des Bösen" gibt: u.a. eine sehr aufwendige, in zwei Bänden inklusive der "Der Spleen von Paris" (ISBN 3-458-161724) mit Übertragungen durch Sigmar Löffler, Fernand Nohr und Dieter Tauchmann, sowie eine Hardcover- (von 1986 ISBN 3-458-145362, ebenfalls Carlo Schmid) und eine Jubiläumsausgabe (ISBN 3-458-342710) - letztere offenbar mit besagter (und kritisierter) Übertragung durch Wolf von Kalckreuth.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Richard Kempkens am 15. Januar 2007
Format: Taschenbuch
ich bin eigentlich froh, die zweisprachige ausgabe gekauft zu haben. ich spreche zwar nicht fliessend französisch, doch es reicht allemal, um mir an der unsäglichen übersetzung von monika fahrenbach-wachendorff die krätze zu ärgern! natürlich gibt es bei jeder übersetzung reibungsverluste, aber die willkürliche, in fast jedem vers vorkommende auslassung von einem oder zwei begriffen, nur um das versmass zu erhalten: das ist schlechter stil! ich schlage nach dem zufallsprinzip auf: "viens, mon beau chat, sur mon coeur amoureux" liest sich auf deutsch: "komm an mein herz, mein schönes katzentier" katzentier!? und was ist mit "amoureux"? macht es mich zum pedanten, dass ich hier ein adjektiv vermisse?

die fulminanten worte des meisters selbst bedürfen nicht meiner empfehlung. wer auch nur mässig französisch versteht und nicht 100% auf die übersetzung angewiesen ist, sollte zugreifen! schade nur, dass ein so entscheidendes werk keinem begabteren deutschen nachdichter anvertraut wurde. es hinterlässt bei mir einen bangen zweifel an den vielen übersetzten büchern, die ich bisher gelesen und genossen habe, speziell den gedichten. und ich frage mich, ob manche klassiker der weltliteratur, die auf mich einen mässigen eindruck gemacht haben, in wirklichkeit schlampigen und bornierten herausgebern zum opfer gefallen sind. reclam, j'accuse!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT am 21. September 2007
Format: Taschenbuch
Baudelaires "Blumen des Bösen" gehören neben Villons "lasterhaften Balladen" und dem Chansonwerk von Georges Brassens zu den größten lyrischen Ereignissen der französischen Literaturgeschichte.
Was Eleganz der Sprache und des Versmaßes angeht, stehen die Sonette (die bevorzugte Form Baudelaires) auch heute noch einzig da. Sogar in der übersetzung funkeln diese Verse voller Esprit und lyrischem Ausdrucksvermögen in einer Weise, dass man oft schwer sagen kann, ob das das Werk des Übersetzers oder Baudelaires selber ist. Daneben beeindruckt die thematische Vielfalt, in der Baudelaire die Liebe und das Elend des 19. Jahrhundertst bedichtet.
Immerhin hat der Mann ja auch einiges erlebt.
Bildung und Belesenheit des Autors verwundern bei seinem Lebensweg eher. Die Gedichte stecken dennoch voller Anspielungen auf die griechisch-römische Mythologie, ohne dass man jetzt ein Kenner derselben sein müsste, um sie zu verstehen.
Vorstechende Merkmale des Werks sind weiterhin die Rebellion gegen Religion und religiöse Zwänge der Kirche, das Hadern mit dem Tod und Sehnen nach Erlösung zugleich sowie das ewige Unterwegssein als Sinnbild des Lebens und Leidens.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Till W. am 22. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
Es wurde schon angedeutet, dass je nachdem welche Ausgabe von "Die Blumen des Bösen" man erwischt, die Freude am Lesen des Gedichtbandes sehr differenzieren kann. Die Übersetzung scheinen hier von Ausgabe zu Ausgabe sehr unterschiedlich. Deshalb einen kurzen Abriss:

Vorneweg: Die Übersetzung von CARLO SCHMID (ISBN 3-458-318208) scheint hier noch eine der gelungeren zu sein, zumindest laut einem meiner Vorrezensenten.

Ich habe die Übersetzung von von Monika Fahrenbach-Wachendorff erwischt (reklam, deutsch/französisch, ISBN-10: 3150099730 bzw. ISBN-13: 978-3150099735). Leider! Denn ich muss sagen, dass diese Übersetzung eine echte Zumutung ist. Der Sinn wird durch die teils sehr freien und weit von Baudelaires Ursprungs-Text entfernten Interpretationen Fahrenbach-Wachendorffs sehr entstellt. Zu großen Teilen auch nur um den End-Reim und das Versmaß zu erhalten, die Prägnanz von Baudelaires Sprache geht verloren durch umständliche und ungeschickte Formulierungen im Deutsch von Fahrenbach-Wachendorff. Diese zweisprachige Reklam-Ausgabe ist nicht zu empfehlen, einziger Lichtblick ist der mitabgedruckte Original-Text.
(Bei Reklam ist anscheinend noch eine rein deutsche Überstzung des Bandes erschienen, die hier in den Kritiken anscheinend ganz gut wegkommt. Ob es sich hierbei um den Abdruck desselben Übersetungsdebakels von Fahrenbach-Wachendorff handelt ist mir nicht persönlich bekannt.
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