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Die Blumen des Bösen. Französisch/ Deutsch [Gebundene Ausgabe]

Horst Hina , Monika Fahrenbach-Wachendorff , Charles Baudelaire
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Dezember 1989
Einer der großen Gedichtzyklen der Weltliteratur - in der Originalsprache und einer vorzüglichen deutschen Nachdichtung. Vollständige Ausgabe.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Reclam Philipp Jun. (Dezember 1989)
  • ISBN-10: 315029973X
  • ISBN-13: 978-3150299739
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.502.783 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Übersetzer hat das Schwierigste gewagt, und der Versuch ist überraschend geglückt: Die freiest mögliche Bindung an das Original im Deutschen ist gelungen, eine überzeugende Annäherung an das Ideal jedes Übersetzers: Harmonie zwischen poetischer Schönheit und genauem Wortlaut." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Charles Baudelaire (1821-1867) hat überwiegend in Paris gelebt, wo er das väterliche Erbe als Großstadtdandy durchbrachte. Er war auch tätig als Kunstkritiker, übersetzte Poe und entdeckte die Musik Richard Wagners für Frankreich.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prosaübersetzung vs. vernichtete Metrik 1. Februar 2009
Von Moulin
Format:Taschenbuch
Allen Schmähungen und Aufblähungen zum Trotz: Für mich war dieses Buch (die Übersetztung) eine Offenbarung und Zeugnis dafür, dass es denkende Übersetzter und Herausgeber gibt. Ich halte Lyrik grundsätzlich für unübersetztbar und Übertragungen demnach als geistige Zumutung, ganz abgesehen davon, dass es auch gelungene Übertragungen gibt. Sie sollten aber lediglich als Krücke für Leser dienen, die die Originalsprache nicht beherrschen. Eine Nachdichtung kann nur ein eigenständiges Werk (z.B. im Sinne Paul Zechs) sein und sollte an erster Stelle den Namen des Übersetzters tragen, oder aber als Dolmetscher funktionieren, d.h. als synchroner Paralleltext, sozusagen als "Untertitel", nicht als "Synchronfassung". Lyrik lesen heißt, in der Originalsprache lesen, laut lesen und hören, und folglich die Wörter, die man nicht versteht, in der Übertragung nachschlagen, weshalb es mir persönlich entgegenkommt, Sinn und Inhalt in Prosa zusammengefasst zu erhalten. Nachdichungen sind Verkrümmungen, Verfälschungen und Eitelkeiten, im Schlimmsten Fall Enteignungen, und können meistens nur unpräzise sein. Deswegen ist eine Prosaübersetzung keine "Vernichtung des Versmaßes" sondern eine noch viel präzisere Annäherung an den originalen Inhalt, da auf inhaltliche Verkrümmungen zugunsten formaler Analogie verzichtet wird.

Prosadichtungen sind ein geistiges Geschenk, bescheiden und demütig dem Originalwerk gegenüber. Schade, dass kaum einem Dichter diese Ehre erwiesen wird. Einzig Nervals Chimären (soweit meine Kenntnis geht) wurden von Manfred Krüger gleich zweimal übersetzt, einmal als Nachdichtung und einmal als "genauere, ungereimte Überstragung.

Aus diesen Gründen finde ich dieses Werk sehr empfehlenswert!
PS: meine Empehlung für folgenden Kommentar: http://www.amazon.de/review/R131H58JZ9527X/ref=cm_cr_rev_detmd_pl?ie=UTF8&cdMsgNo=3&cdPage=1&asin=3423123494&store=books&cdSort=oldest&cdMsgID=Mx1EJKSFNJBIZ6O#Mx1EJKSFNJBIZ6O
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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen absolut verfehlt 7. Januar 2007
Format:Taschenbuch
Diese 'Übersetzung' von Friedhelm Kemp ist eine einzige Zumutung. Nicht nur die Tatsache, dass der eigentlichen Rhythmik der Sprache Baudelaires an keiner Stelle Rechnung getragen wurde, aber vor allem die meist fehlerhafte, sinnentstellende Übersetzung sind eine Frechheit für jeden halbwegs Baudelaire Interessierten. Die plumpen, hilflosen Versuche den Text einigermaßen verständlich zu übertragen, entstellen oft nicht nur den Inhalt, klingen nicht nur hohl, sie sind an vielen Stellen einfach nur falsch. Beispiel:Le Soleil / Die Sonne. Hier vergisst der vermeintliche Übersetzer einfach, dass die Sonne im Französischen männlich ist. So wird

'quand, ainsi qu'un poëte (poète!!!), il (soleil) descend dans les villes" zu

"Steigt er gleich einem Dichter in die Städte nieder,....".

Oder bei dem bekannten Sonett 'A une passante' (hier übersetzt mit:'An Eine, die vorüberging'!!!!)erlaubt sich die Übersetzung 'Une femme passa [...]agile et noble, avec sa jambe de statue' mit 'Ging eine Frau vorüber [...]Leicht und edel setzte sie wie eine Statue das Bein.' (Fehlt nur noch, dass sie es einem Hund gleich gehoben hätte).

Die Reihe ähnlicher Fehltritte ist endlos. Fragt sich nur, wie unkritisch die Leser sind, erschien doch im November 2004 die immerhin 10. Auflage dieser Verunstaltung der Poesie Baudelaires. Dass gerade der einfühlsame Baudelairekenner und -übersetzer Walter Benjamin auf der Rückseite des Einbandes zitiert wird, entbehrt nicht einer gewissen bitteren Ironie.

Ich jedenfalls empfinde dieses Machwerk als eine einzige Frechheit und eine tiefe Missachtung sowohl des Dichters wie auch des Lesers.

Fernand Guelf
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Prosaübersetzung 30. Oktober 2009
Von daphne
Format:Taschenbuch
Friedhelm Kemp entscheidet sich bei seiner Übersetzung auf die Versform zu verzichten, um dadurch näher am Originaltext bleiben zu können und Inhalte nicht zugunsten eines Reimes verfälschen zu müssen. Im Anhang beruft er sich zur Verteidigung dieser Herangehensweise auf Baudelaire selbst, der - als Übersetzer Poes - sich ebenfalls gegen die "gereimte Nachäfferei" aussprach.

Kemp liefert also keine Reime, aber fließende Absätze, die versuchen, dem Rhytmus des Originals zumindest zum Teil gerecht zu werden.

Positiv ist der fast 100-seitige Anhang, der kurz die Geschichte der Ausgaben von 1857, 1861 und 1868 umreisst und dann zu jedem Gedicht Hinweise zur Datierug liefert, die Publikationsgeschichte, etwaige klare Vorbilder und Zitate aus relevanten Briefen anführt. Darüber hinaus werden unbekanntere Begriffe und Phrasen sowie historische Ereignisse erklärt, die mit dem jeweiligen Gedicht in Zusammenhang stehen. Letzteres ist hier sicher nicht so wichtig wie bei Dantes Göttlicher Komödie, aber trotzdem hilfreich und z.t. erhellend.

Letzendlich ist die Entscheidung ob Prosa- oder Versübersetzung eine des persönlichen Geschmacks. Für alle, die sich aber ernsthaft mit dem Werk auseinandersetzen wollen, ist diese zweisprachige Ausgabe sicher nicht der schlechteste Beginn.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Baudelaire genießen und gleichzeitig seinen Sprachniveau...
Für eine Französin in Deutschland ist die zweisprachige Fassung eine sehr schöne Idee, die einen erlaubt einen Meisterwerk zu geniessen und gleichzeitig ihn erneut... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Cerax veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Keine falschen Ansprüche stellen
Die hier vorliegende Übersetzung hat keineswegs den Anspruch eine Übertragung der poetischen Ausdrucksfähigkeit Baudelaires zu sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2009 von E.B.
5.0 von 5 Sternen wirklich gutes buch zu einem fairen preis
habe mir dieses buch schon vor jahren gekauft. ich finde die übersetzung sehr gelungen, da versucht wurde, die gedichte wörtlich wiederzugeben, um so die wahre bedeutung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2008 von KePi
1.0 von 5 Sternen Zweisprachig oder nicht?
Eine Meinung kann ich zu dem Artikel nicht geben, aber sehr wohl zu der Art, wie Amazon ihn anbietet: Gerade bei Lyrik wäre es durchaus interessant, wer die Übersetzung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2008 von Trillian
5.0 von 5 Sternen ein gelungenes werk
Charles Baudelaire ist mit den Blumen des Bösen ein Schritt aus der im 19. Jh in Frankreich herrschenden doch sehr spröden Literatur gelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2004 von Peter Scuck
5.0 von 5 Sternen Der erste Punk
Wer des französischen mächtig ist sollte unbedingt die Originalfassung der "Fleurs" lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2000 von Lorem Ipsum
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