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Die Blume der Diener.
 
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Die Blume der Diener. [Taschenbuch]

Delia Sherman
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 318 Seiten
  • Verlag: Heyne (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453188217
  • ISBN-13: 978-3453188211
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.868.332 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der junge William Flower kommt als Unbekannter an den Hof von Albia und bewirbt sich um eine Anstellung in der Küche des Königs. Innerhalb kürzester Zeit gelingt es ihm, sich bis zur begehrten Stelle des königlichen Haushofmeisters hochzuarbeiten. Seine Besonnenheit und Weisheit sind es, die ihn bei der Dienerschaft beliebt machen und ihm sogar die Achtung des Königs einbringen, der ihn zu seinem persönlichen Berater ernennt. Dennoch liegt ein Schatten über der Seele des jungen William und hinter der Maske seiner Ernsthaftigkeit scheint sich ein dunkles Geheimnis zu verbergen.

Der König von Albia steht derweil vor großen Problemen. Ein aus jugendlichem Leichtsinn begonnener Krieg hat Albias Schatztruhen geleert, und so bleibt dem König nichts anderes übrig, als einen Pakt mit dem benachbarten Königreich zu schließen und dessen Thronerbin Prinzessin Lissaude zur Frau zu nehmen. Die Vorstellung der Ehe will dem König jedoch nicht recht behagen -- umso mehr, da er verwirrt feststellen muss, dass er sich eher zu den jungen Männern bei Hofe hingezogen fühlt, insbesondere zu seinem Haushofmeister William. Zu allem Überfluss mehren sich die Zeichen, dass eine geheimnisvolle Zauberin einen Fluch über das Land gelegt hat und Albia mit Katastrophen und Krankheiten heimsucht.

Auf der Grundlage einer alten englischen Ballade entwirft Die Blume der Diener das farbenreiche Bild eines mittelalterlichen Königshofes, das vor allem durch seinen Detailreichtum an Lebendigkeit gewinnt. Mit viel erzählerischem Geschick und Sinn für Humor verknüpft die Autorin die drei Handlungsstränge des Romans zu einem dichten Gewebe aus Magie, Poesie und spannenden Konflikten, die bis zur letzten Seite Überraschungen für den Leser bereithalten.

Delia Sherman erzählt von starken Frauen, die sich in einer männlich dominierten höfischen Welt durchsetzen und Männern, die sich zu ihrer eigenen Emotionalität bekennen müssen und thematisiert damit auf ebenso mutige wie ungewöhnliche Weise weibliche und männliche Geschlechterrollen und die Vorurteile, aus denen sie entstehen. Die Blume der Diener ist großartig erzählte Fantasy-Literatur vor einem historischen Hintergrund, die nicht zuletzt zum Nachdenken über allzu gewohnte Klischees anregen will. Es ist jedoch zu empfehlen das Vorwort des Buches zum Schluss zu lesen, da hier bereits einige wesentliche Handlungspunkte verraten werden. --Sara Schade


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich war enttäuscht! 5. September 2002
Von Ein Kunde
Mittelalterliche Romantik, Magie, Dämonen, Zauberer, Hexen, Könige und eine unschuldige Maid sind zusammen oder vereinzelt Grundelemente vieler Fantasy-Geschichten. Leider ist dieses Buch ein Beispiel dafür, daß man sie auch völlig unspektakulär einsetzen kann. Nie zuvor habe ich eine Geschichte gelesen, die so dünn, vorhersehbar und arm an Überraschungen ist wie diese hier. Auch die gelegentliche „Zeitsprüngen" in die Vergangenheit, die den Erzählfluß mehr stören als interessant zu gestalten vermögen, können da nicht mehr viel rausreißen.
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Von Amazon bestätigter Kauf
Da ich Fantasy sehr mag und auch ein Fan von homosexuellen Fantasybücher bin, habe ich mir das Buch gekauft - die Beschreibung klang ja ganz verlockend.

Und so verlockend wie sie auch ist, so irreführend ist sie auch.

Das Buch beginnt recht langatmig mit einer Hexe, die eine Lordschaft mit Ausnahme der Gattin töten lässt, kurz darauf taucht am Hof des Königs William Flower auf, der dort als Küchenjunge beginnt und sich langsam hocharbeitet.
Zwischendurch wird immer mal wieder rücklbickend auf das Leben der Hexe eingangen. Manche beschreiben den Schreibstil als bedächtig, ich empfinde ihn eher als langweilig.

Jedoch habe ich das Buch abgebrochen, als sich doch recht schnell herausstellte, dass der junge Küchendiener kein Mann, sondern eine Frau ist. Homosexualität im Buch? Pff, am Rande. Der König verliebt sich letzten Endes nun doch in keinen Mann, sondern in eine Frau. Leider habe ich für diese Verkleidungsspielchen nichts übrig und ich finde es auch nicht besonders kreativ, dafür kam mir das viel zu oft unter.
Schade um die verlorene Zeit und das Geld, aber immerhin hat es mich davon abgehalten durch den Rest zu lesen - denn wie beschrieben entwickelt sich die Story nicht wirklich, sondern pläschert ziemlich bedeutungslos vor sich dahin.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Oft sind es kleine Geschichten, die in ihren Bann schlagen. Die Fantasyliteratur ist ein Genre, in dem es von Trilogien und Serien nur so wimmelt. So sehr ich auch groß angelegte Epen wie z.B. George R.R.Martins „Song of Fire and Ice" liebe, so glücklich bin ich einen in sich geschlossenen Einzelband, der eine Geschichte erzählt, die nicht unbedingt heroisch ist, aber in ihrer Einfachheit wunderbar erzählt wird.
Delia Shermans „Die Blume der Diener" zählt zweifellos dazu.
Und obwohl die Handlung packend und spannend ist, ist es vor allem die Stimmgewalt jener modernen Bardin, die fesselt. Ihr Stil ist zart, aber nicht blumig, lässt ungewöhnlich klare Bilder vor dem geistigen Auge entstehen. Obwohl sie kaum mehr denn einen Handlungsfaden verfolgt - diesen aber um so geschickter ausarbeitet - zieht die Geschichte um „William Flower" einen in seinen Bann.
Eindrucksvoll, wie sie einem die Welt von Margaret, einer dunklen Zauberin, und deren Dämonen greifbar macht.
Exzellente historische Kenntnisse lassen sie ein fantastisches Mittelalter heraufbeschwören, dass kaum etwas von der falschen Glorifizierung so mancher Märchen und Filme hat, sondern verdeutlich: Das Mittelalter war schmutzig, unbequem und verdorben.
Sherman gelingt es, dem Leser immer wieder interessante Anreize für Vermutungen bezüglich der Handlung und der Beweggründe der Charakter zu geben, deckte diese jedoch niemals zu früh auf und hält so geschickt bei der Stange.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Charakterisierung der Figuren: niemals nur schwarz und weiß, sondern immer noch menschlich. Sie haben Motive für ihr Tun. So schafft die Autorin Glaubhaftigkeit bar jeder Archetypen.

Wer eine schöne, gut erzählte Geschichte im Stil eines Loreena McKennit-Liedes zu schätzen weiß, sollte dieses Buch lesen!

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