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Die Blendung. Roman. Taschenbuch – 1. Oktober 1965


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 38 (1. Oktober 1965)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596206960
  • ISBN-13: 978-3596206964
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 126.478 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Ein wenig ist die Erwartung auch immer mit Skepsis durchsetzt, wenn aus großen Romanen der Weltliteratur Hörspiele gemacht werden: Dass zu viel auf der Strecke geblieben sein könnte bei der Bearbeitung und all dem Kürzen und Verdichten, das dabei unvermeidlich ist. In dieser Hinsicht ist Die Blendung ein Musterbeispiel für eine geglückte Hörspielfassung. Canettis Hauptwerk, für das er wohl vor allem den Literatur-Nobelpreis erhielt, wurde von Helmut Peschina gekonnt bearbeitet und von Regisseur Robert Matejka sehr ansprechend in Szene gesetzt.

Canettis Roman ist ebenso bedrückend wie absurd-unterhaltsam: die Geschichte des genialen Gelehrten Peter Kien, der aufgrund seiner Weltfremdheit leichte Beute wird für seine habgierige Umwelt, vor allem in Person seiner Haushälterin und des brutalen Hausbesorgers. Verkörpert werden die Figuren bei dieser Aufnahme von erstklassigen Schauspielern: Allen voran Peter Simonischek als Erzähler, Felix von Manteuffel als Peter Kien und Robert Meyer als Fischerle. Und besonders beeindruckend: Burgschauspielerin Libgart Schwarz als Haushälterin Therese.

Ein Vorteil der Hörspielfassung ist naturgemäß, dass die sprachlichen Eigenheiten der Figuren viel besser als im Buch zur Geltung kommen -- zum Beispiel das Wienerische des Hausbesorgers oder den jiddischen Einschlag von Fischerle. Herausheben muss man auch die interessante und originelle Musik von Max Nagl: von Violine, Klarinette oder Saxofon geprägte Stücke begleiten und untermalen Canettis meisterhaften Text und sind das akustische Sahnehäubchen bei diesem überaus "blendenden" Hörerlebnis. --Christian Stahl

Spieldauer ca. 173 Minuten, 3 CDs, Hörspielfassung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Felix von Manteuffel als Privatgelehrter Kien, für den Bücher leibhaftig werden, Libgart Schwarz als naiv-berechnende Therese und Wolfgang Böck als Hausbesorger machen das Hörbuch zum Genuss." (Rheinische Post) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

58 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Seidler Till am 26. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Ein Sinologe, der völlig abgeschieden und weltlichen Interessen abgeneigt in seiner Bibliothek lebt, heiratet die schäbige, blauberockte und obendrein noch verblödete Haushälterin Therese, nachdem er Zeuge wurde, wie pfleglich, wie liebevoll sie eines der von ihm geliehenen Bücher behandelt.Ein Trugschluß, denn bei der Rückkehr vom Standesamt zieht die Haushälterin, Therese, ihren schrecklichen blauen Rock und alles was sie darunter trägt aus und wischt mit einem Handstreich alle auf dem Bett plazierten Bücher hinfort um Platz für ihre Bedürfnisse zu schaffen. Peter Kien, der berühmte Sinologe indes hat ein anderes Bedürfnis: Er flieht. Aufs Klo.
So beginnt dieses Buch. Wunderbar komische Szenen, die von Sarkasmus nur so triefen, Missverständnisse, die unausweichlich sind, weil Verständigung zwischen derart unterschiedlichen Menschen nicht existieren kann, ein alles wissender Erzähler, der zwischen den Köpfen seiner Figuren mit grosser Eleganz umherspringt. Das vorläufige Ende des Liedes ist die Ankunft Peter Kiens im Wiener Milieu, wo er einem mißgebildeten Gauner (Fischerle, der eingebildete Schachweltmeister, meine liebste Figur des Buches) auf den Leim geht und sein Bargeld unters Volk bringt. Als Fischerle auf der Siegerstrasse zu wandeln scheint, bringt er den Bruder Peter Kiens ins Spiel, einen in Paris lebenden berühmten Psychiater. Diser muss anreisen und versuchen, das Zerwürfnis zu lösen.
Vorweg: Für mich das Buch des Jahrhunderts. Es beschreibt Missverständnisse, Gewaltbereitschaft und die völlige Unmöglichkeit menschlichen Zusammenlebens.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 am 23. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Die Hauptfigur in diesem Buch ist Peter Kien, ein weltfremder Sinologe der die grösste Privatbibliothek (25000 Bände) Wiens sein eigen nennen darf. Er ist als Gelehrter hoch angesehen, meidet aber Öffentlichkeit. Seine Abende verbringt er lieber indem er Kant u.a. imaginär zu sich einlädt (er kennt fast alle seine Bücher auswendig, es ist also kein Problem für ihn sich Kant als Gesprächspartner vorzustellen) und einen lauschigen Abend mit seinen Gästen zu verbringen. Trotz seins Intellekts verfällt er aber seiner dummen, raffgierigen Haushälterin und das nur, weil diese seine Bücher (die er mehr liebt als irgendetwas anderes auf der Welt) mit Samthandschuhen liest und auf Kissen bettet. Ist die Hochzeit erstmal vollzogen, interessiert sie nur noch sein Geld. Damit ist Kiens gesellschaftlicher und auch geistiger Zerfall besiegelt. Denn auch die restlichen Figuren, der brutale Hausbesorger Pfaff und der Zuhälter Fischerle, richten den Sinologen zugrunde. Er wird aus seiner Wohnung vertrieben, gibt Geld aus für immer das gleicht Bücherpaket und seine geistige Umnachtung nimmt zu. Es endet alles in einer Katastrophe.
Der Inhalt ist recht schnell erklärt, ausschlaggebend ist bei „Die Blendung" aber wohl auch mehr die Art wie Elias Canetti diese Geschichte erzählt und vor allem auch was zwischen den Zeilen steht. Er beschreibt hier einen Kampf zwischem weltfremden Bildungsideal, Raffgier und nackter Brutalität. Alle Figuren sind so überspitzt dargestellt (Redeweise, Verhalten), dass es einfach Spass macht dieses Buch zu lesen, mal muss man schmunzeln, oft ist man überrascht, manchmal geschockt. Eine wirkliche Identifikationsfigur sucht man hier vergebens.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 9. Dezember 2013
Format: Audio CD
" Ich bitt` Sie ! "

Birgit Minichmayr ist der Star dieses Hörspiels von Klaus Buhlert, ohne wenn und aber, auch wenn den größten Lesepart der souverän agierende Manfred Zapatka zu bewältigen hat. Minichmayr agiert hier so derb-österreichisch, wie man es von ihr auf den Bühnen des Münchner Residenztheater oder Wiener Burgtheater noch nicht gehört hat (selbst im sehr derb-groben WEIBSTEUFEL nicht). " Ich bitt`Sie !", ihr Standartsatz, wenn sie auf eine Zumutung oder falsche Beschuldigung reagiert, nur vordergründig höflich, unter dieser Schicht ist jedoch die Brutalität dieser Haushälterin Therese hörbar. Überhaupt agieren fast alle Schauspieler mit derb-österreichischen Akzent (herausragend auch Wolf Bachofner als Hausbesorger), falsche Höflichkeit, sogleich erkennbar. Vor dem inneren Auge des Zuhörers entstehen richtige Horrorwelten. Unterstützt wird dieser Eindruck durch Buhlerts Klangwelten, die diesesmal etwas in ihrer Rohheit an die akustischen Klangwelten der ROBERT WILSON und TOM WAITS Theaterstücke erinnern. Rohe, sentimentale Jahrmarktsmusik, in der es keine Erlösung gibt.

Es gibt keine sympathische Figuren in diesem Stück (Samuel Finzis Kien ist eine der unsympathischsten im Hörspiel!), mit Ausnahme des Erzählers, der ja nicht wirklich dazu gehört. Manfred Zapatka erledigt diesen Part gewohnt routiniert, wie er dies auch bei Buhlerts Serapionsbrüder gemacht hatte. Der Zuhörer ist froh, seine Stimme zu hören, um aus der klanglichen Brutaliät der derben und brutalen Stimmen fliehen zu könnnen.

Natürlich ist die BLENDUNG bei nur 12 CDs gekürzt, nicht immer kann man der Handlung mit ihren Sprüngen folgen (wie man auch schon in der FAZ lesen konnte), aber das schmälert den Hörgenuss nicht. Eine Sternstunde für BIRGIT MINICHMAYR !!!

( J. Fromholzer )
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