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Die Blechtrommel [VHS]


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Produktinformation

  • Darsteller: David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach
  • Format: HiFi Sound, PAL, Farbe
  • Sprache: Deutsch, Hebräisch, Italienisch, Polnisch, Russisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Ages 16 and over
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 2001
  • Spieldauer: 140 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004T88P
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.984 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der dreijährige Oskar stellt sein Wachstum ein, um der kleinbürgerlich-bigotten Erwachsenenwelt nie angehören zu müssen. Mit seiner Kindertrommel bringt er seinen Protest über die Unzulänglichkeit der Welt zum Ausdruck.

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Die Freie Stadt Danzig im Jahr 1927. Im Alter von drei Jahren erteilt Oskar Matzerath (David Bennent) mit einem Sprung von der Kellertreppe der Welt der Erwachsenen seine Absage. Er beschließt nicht mehr zu wachsen. Von nun an rebelliert er mit Hilfe seiner Blechtrommel hämmernd gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. In der Gestalt eines ewigen Kindes erzeugt er Töne, die Glas zerspringen lassen. Mit dem Rhythmus seiner Trommel stört er die blind marschierenden Massen in ihrem Gleichschritt.

Volker Schlöndorff (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Homo Faber) inszenierte diese Groteske nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die 1979 unter deutscher Beteiligung produzierte Verfilmung wurde mit Preisen und Auszeichnungen nur so überschüttet, u.a. mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Die Blechtrommel gilt immer noch als eines der wichtigsten Werke des europäischen Kinos, dem es gelungen ist, den spießbürgerlichen Alltag innerhalb einer dem Wahnsinn verfallenden Gesellschaft ohne Schwarzweißmalerei zu demaskieren.

Der zwergwüchsige Held Oskar gehört zu den frühen Punks der deutschen Literatur. Mit Geschrei und Gehämmer wehrt er sich gegen die selbstverliebte Welt der Großen. Auch dem Zuschauer fällt es nicht immer leicht seine Sympathie auf der Seite des Protagonisten zu halten und findet sich dann nur zu schnell auf der falschen Seite wieder. So gehört Die Blechtrommel zu den irritierenden und beunruhigenden Kunstwerken, welche es ihrem Publikum nicht leicht machen, nach dem Konsum ohne Grübeln zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. --Peter Kuhn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 9. September 2005
Format: DVD
Dass sich Grass' "Blechtrommel" verfilmen ließe, hätte ich durchaus bezweifelt, bevor ich den Film sah -- die Romanhandlung ist dermaßen vielschichtig und perspektivisch gebrochen, dazu die unendlich vielen Nebenhandlungen und -motive... und dann noch die Schwierigkeit, den geeigneten Hauptdarsteller zu finden.
Schlöndorff hat nun die Romanhandlung "auf Linie" gebracht; wie man hört, unter tatkräftiger Mitarbeit von Günter Grass. Das Ergebnis ist frappierend. Viele Nebenhandlungen werden nur angedeutet, und im Gegensatz zum Roman endet der Film mit der Flucht aus Danzig. Eine kluge Entscheidung, finde zumindest ich, denn nicht nur hat mich der Romanteil, der im Nachkriegsdeutschland spielte, weniger überzeugt -- durch die Beschränkung aufs Wesentliche wird der Film zu einem in sich ruhenden Ganzen.
Es geht um die Geschichte des kleinen Oskar Mazerath (David Bennent), 1924 in Danzig geboren. -- Das heißt, die Geschichte selbst beginnt viel früher, mit seiner Großmutter Anna Bronski (Bertha Drews) und der Zeugung seiner Mutter Agnes (Angela Winkler) -- oder noch früher, wer weiß. Die Anfänge sind in archaischen Bildern festgehalten.
Agnes wird sich zeit ihres Lebens nicht zwischen zwei Männern entscheiden können: ihrem bodenständigen, "vernünftigen" und etwas lächerlichen Ehemann Alfred Mazerath (Mario Adorf) und ihrem schönen, charmanten und sensiblen Vetter Jan Bronski (Daniel Olbrychski); schon die Vaterschaft des kleinen Oskar wird nie geklärt werden. An seinem dritten Geburtstag beschließt Oskar, nicht mehr zu wachsen, und tarnt diesen Entschluss durch einen Sturz von der Treppe; damit ist den logischen Bedürfnissen der Erwachsenen Genüge getan.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von esc am 5. Oktober 2009
Format: DVD
ein großartiger film aus der erzählperspektive von oskar, der im alter von 3 beschließt nicht mehr zu wachsen. seine stimme und sichtweise begleitet uns durch den 2.weltkrieg. der film basiert auf der weltberühmten romanvorlage von günther grass (wäre interessant jetzt nachzulesen) für das erscheinungsjahr ist der film überraschend skandalös und frech im umgang mit der sexualität. es werden auch sehr viele grausige, ekelerregende szenen gezeigt (aalfang im pferdekadaver...) die stimmungen und bilder des film sind meiner meinung nach unglaublich humorvoll und witzig obwohl grausam und tragisch. viele handlungen erscheinen skurill und nicht nachvollziehbar. doch ich denke gerade das macht den großen reiz dieses filmes aus!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Walter von der Spatzenweide am 3. Mai 2007
Format: DVD
Dieser Satz, wird wohl vielen, die das Buch gelesen haben noch bekannt vorkommen, und vielleicht auch einigen die forsch dem Film gelauscht haben.

Ich selbst kann einigen Vorrednern widersprechen.

Es ist egal, ob vorher Film, oder vorher Buch.

Egal welches Medium man sich zuerst zu Gute geführt hat, sollte man auf das andere neutral zugehen.

Ich persönlich habe den Film zuerst gesehen, eine Meisterleistung von Grass und vorallem Schlöndorff der den Film besser ungesetzt hat, als es irgendjemand anders auf dieser Welt hätte machen können.

Die Darsteller überzeugen zu 100% und die Sprache ist sehr gut gewählt, so, dass es möglich nahe an das Buch herankommt.

Nun gut, zum Film wollte ich nicht viel sagen, da das Meiste ja schon von Vorrednern gesagt wurde.

Mir geht es hier mehr um das "was zuerst?".

Also wie gesagt ich war vom Film beeindruckt und entschied mich wenige Tage darauf das Buch zu lesen.

Ich las einige Kritiken auf Amazon, wieder vollkommen falsche und flache Einschätzungen der Reszententen. Einige fanden das Buch zu schwer, sprachlich zu anspruchsvoll !?

Ich denke jeder der 4 Jahre die Schule besucht hat, versteht das Buch und kann dem Inhalt folgen.

Also ich las so einige negative Rezenssionen und irgendwie verging mir auch schon der Appetit, nachdem mir der Film sogut gefallen hatte, dachte ich, es kann nach diesen Reviews nur enttäuschend sein. Ich versuchte trotzdem neutral an das Buch heranzugehen, jedoch muss ich zugegeben, ich hatte echte Angst, das Buch könnte mir nicht gefallen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hugo Humpelbein TOP 500 REZENSENT am 7. August 2007
Format: DVD
Viele, die diesen Film sehen, tun ihm unrecht, schalten zum Beispiel nach
der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich aber nicht machen. Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften, ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst ergäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben, erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den DVD-Spieler geschoben werden sollte.
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