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Die Blechtrommel: Roman Taschenbuch – 1. Oktober 2009

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 816 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Sonderausgabe. (1. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342313819X
  • ISBN-13: 978-3423138192
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 4,3 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (86 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 285.525 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Für viele war wohl die großartige Volker Schlöndorff-Verfilmung Anlaß, nun endlich auch einmal das Buch zur Hand zu nehmen. Erstaunlich. Beim Lesen nehmen augenblicklich die Filmfiguren ihre Plätze ein. Das spricht für Schlöndorff. Nicht auszudenken, hätte man die Aufgabe einem minderen Regisseur übertragen. Dann stünde uns jetzt bei Alfred Matzerath statt Mario Adorf vielleicht Joachim Fuchsberger vor Augen.

Grass nimmt sich in seinem nach wie vor erfolgreichsten Buch Die Blechtrommel alle Zeit der Welt. Kaschubische Weiten, Kartoffeläcker und das Danzig um die Jahrhundertwende werden episch vor uns ausgebreitet. Anders als im Film, endet Oskar in der Irrenanstalt und erzählt nun als 30jähriger seine Geschichte. Ein deutsches Fresko. Weltgeschichte von unten, aus den Augen des kleinen Oskar Matzerath gesehen, der an seinem dritten Geburtstag beschließt, sich der Erwachsenenwelt zu entziehen und von nun an nicht mehr weiterzuwachsen. Man schenkt ihm eine Blechtrommel, die sein lebenslänglicher Begleiter sein wird. Oskar hat nun die Freiheit des Narren. Er stört, er mahnt und kommentiert, einem Rufer in der Wüste gleich, mit seiner kleinen Blechtrommel die schlimmsten Jahre unseres Jahrhunderts.

1958, bei seinem Erscheinen, war der Roman ein sofortiger Erfolg. Fast schon ein Fluch für einen Schriftsteller, mit seinem zweiten Werk Weltberühmtheit zu erlangen, nur um anschließend ein Leben lang an dieser Leistung gemessen zu werden. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Vor 50 Jahren ist ›Die Blechtrommel‹ erschienen – ein Jahrhundertroman, der Günter Grass’ Weltruhm begründete.«
Eckart Baier, Buch Journal 01/2009

»Nach wie vor unvergleichlich.«
Jörg Kachelmann, Bücher

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von helmut seeger am 20. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Günter Grass ist ein bedeutender Erzähler und ein ebenso bedeutender Schwadroneur. Der Mann entfaltet in seiner Danziger Erzählung vom dreijährigen Oskar, der beschließt, nicht mehr weiterzuwachsen, einen Erzählstrom, der in der deutschen Nachkriegsliteratur ziemlich einzig dasteht. Unter Berücksichtigung der Tatsache natürlich, dass die Nazis nahezu alle bedeutenden deutschen Schriftsteller ermordet, mundtot gemacht oder ins Exil getrieben hatten.
Dennoch ist Grass der Nobelpreis für diesen Roman zu gönnen. Eine Sprache, ruhig und gewaltig wie ein Strom, einzigartige und zum nationalen Bildungsgut gewordenen Bilder wie das von der Großmutter, die einen Flüchtigen unter ihrem Rock versteckt oder das vom trommelnden Dreikäsehoch, der eine Parteiversammlung zum Walzertanzen bringt (Schlöndorff hat dazu in der Verfilmung kongeniale Einstellungen gefunden) und immer wieder zeitgenössische Einsprengsel und Verflechtungen seiner Familiengeschichte mit der Historie wie beim Kampf um die Danziger Post, die den Nazis so ziemlich als erstes in die Hände fiel. Grass handelt in seiner eigenwilligen Familiengeschichte das "dritte Reich" eher nebenher ab, beschränkt sich so auf seine Figuren und deren Art und Weise, in schwierigen Zeiten zu überleben. Und das mit Recht.
Der Roman reicht dann auch noch ein gutes Stück in die Nachkriegszeit hinein - und manchmal würde man sich wünschen, Grass hätte uns das hunderste oder tausendste Detail erspart. Grass' Erzählvermögen beeindruckt zwar bis zuletzt, seine Sprache ertrinkt aber bisweilen in einer Fülle an Satzungetümen, die Thomas Mann Ehre machen würden und krankt an ihrem enormen Detailreichtum.
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64 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. am 26. April 2005
Format: Taschenbuch
„Die Blechtrommel" ist heutzutage wohl einem großen Teil der Bevölkerung ein Begriff. Wenige literarische Werke sind in den letzten Jahrzehnten so kontrovers diskutiert worden wie Günter Grass' ungewöhnlicher Roman, dessen Held - oder sagen wir besser Antiheld - Oskar Matzerath genau wie sein Schöpfer in Danzig geboren ist. Dort spielt sich dann auch ein Großteil der Handlung ab, bis auf einen Abstecher nach Frankreich und den Umzug nach Düsseldorf im letzten Drittel des Buches.
Oskar schreibt laut der Rahmenhandlung dieses Werkes im Alter von dreißig Jahren als Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt seine Lebensgeschichte auf und agiert so größtenteils als prinzipieller Ich-Erzähler, auch wenn er nicht selten durch die Wahl der dritten Person zu sich selbst eine gewisse Distanz schafft, was ein für den Stil dieses Buches sehr charakteristisches Merkmal ist. Der Protagonist wird als Sohn einer Frau kaschubischer Herkunft und eines rheinländischen Deutschen (ähnlich wie übrigens auch der Autor) geboren, wobei sich aber recht früh eine Dreiecksbeziehung durch das Verhältnis seiner Mutter zu ihrem Cousin Jan Bronski herauskristallisiert, welche sich als Motiv durch das gesamte Buch zieht und Oskar regelmäßig die Vaterschaft Alfred Matzeraths anzweifeln lässt.
Oskar ist ein durchaus ungewöhnlicher Junge, denn den eigenen Angaben zufolge war bei der Geburt bereits seine geistige Entwicklung abgeschlossen, sodass er den Erwachsenen von Anfang an nur das Kind vorspielt was er zu sein scheint, während er sich nicht anmerken lässt, dass er tatsächlich alles was geschieht durchschaut und begreift.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Stahl am 21. August 2012
Format: Taschenbuch
Es ist ein kleines Wagnis, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Oskar, die zentrale Figur des Romans, will und kann nur für sich selbst sprechen - oder besser: aus Trotz Wirklichkeit ertrommeln und Glas zersingen. (Ich möchte glauben, auch sein Erfinder Grass hatte Oskar auf Grund seiner fast magischen Eigendynamik irgendwann nicht mehr gänzlich im Griff.)
Deshalb nur ein paar Worte zur Wirkung:
Oskar zieht den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile in seinen Bann. Dieses mitunter liebenswürdige Miststück (der Ausdruck "Schelm" ist mir zu harmlos) besitzt eine Anziehungskraft wie kaum ein anderer Protagonist der Literaturgeschichte. In Form eines sprachlich-stilistischen Feuerwerks (oder besser: Trommelwirbels), vor allem durch den Einsatz kaum steigerbarer bissiger Ironie, entlarvt er die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zum Biedermeier der Nachkriegszeit. Er, der kleinwüchsige Verweigerer und "geistig Zurückgebliebene", erweist sich dabei als einzig Gesunder in einer Welt der Lüge und des Verbrechens, was manchmal Belustigung, manchmal gellendes Entsetzen hervorzurufen vermag - meistens aber beides zugleich. Mit anderen Worten: Ein einziger Roman hat mich selten so sehr lachen und gleichzeitig zurückschrecken lassen. Oder mit den Worten Hans Mayers: "Mit Oskar Matzerath wird man so leicht nicht fertig. Der wird noch viele Leute auch in der Zukunft erheitern und erschrecken."
Viel Spaß, Freude, Ekel und Entsetzen beim Lesen!
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