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Die Blechtrommel

David Bennent , Angela Winkler    Ages 16 and over   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Kurzbeschreibung

Danzig 1927. Der äußerst frühreife und hellwache Oskar ist gerade erst drei Jahre alt geworden. Und doch ist ihm bereits klar: Das kleinbürgerliche Leben der Erwachsenen kann und will er so nicht akzeptieren. Er hört einfach auf zu wachsen.
Leidenschaftlich protestiert der anarchische Zwerg fortan auf seiner Blechtrommel gegen fanatische Nazis und deren feige Mitläufer. Immer wieder erhebt er seine Stimme gegen die muffigen Spießer der Weimarer Republik und deren derbe Erotik. So schrill, bis Glas zerspringt. Erst als nach dem Krieg eine menschliche Zeit beginnt, beschließt Oskar, wieder am Leben teilzunehmen, und wächst weiter.

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Die Freie Stadt Danzig im Jahr 1927. Im Alter von drei Jahren erteilt Oskar Matzerath (David Bennent) mit einem Sprung von der Kellertreppe der Welt der Erwachsenen seine Absage. Er beschließt nicht mehr zu wachsen. Von nun an rebelliert er mit Hilfe seiner Blechtrommel hämmernd gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. In der Gestalt eines ewigen Kindes erzeugt er Töne, die Glas zerspringen lassen. Mit dem Rhythmus seiner Trommel stört er die blind marschierenden Massen in ihrem Gleichschritt.

Volker Schlöndorff (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Homo Faber) inszenierte diese Groteske nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die 1979 unter deutscher Beteiligung produzierte Verfilmung wurde mit Preisen und Auszeichnungen nur so überschüttet, u.a. mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Die Blechtrommel gilt immer noch als eines der wichtigsten Werke des europäischen Kinos, dem es gelungen ist, den spießbürgerlichen Alltag innerhalb einer dem Wahnsinn verfallenden Gesellschaft ohne Schwarzweißmalerei zu demaskieren.

Der zwergwüchsige Held Oskar gehört zu den frühen Punks der deutschen Literatur. Mit Geschrei und Gehämmer wehrt er sich gegen die selbstverliebte Welt der Großen. Auch dem Zuschauer fällt es nicht immer leicht seine Sympathie auf der Seite des Protagonisten zu halten und findet sich dann nur zu schnell auf der falschen Seite wieder. So gehört Die Blechtrommel zu den irritierenden und beunruhigenden Kunstwerken, welche es ihrem Publikum nicht leicht machen, nach dem Konsum ohne Grübeln zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. --Peter Kuhn

Movieman.de

Es kommt nicht allzu oft vor, dass ein deutscher Film mit dem Oscar für den Besten Ausländischen Film ausgezeichnet wird. Volker Schlöndorffs sehr romangetreue Adaption der Geschichte von Günther Grass ist dies gelungen. Und das zu Recht. Der Film ist eine stimmige, sehr interessante Geschichte eines Jungen, der nicht wachsen will. So surreal das klingt, so ist es auch (bisweilen) umgesetzt. Fazit: Ein großer Film!

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch eine gelungene DVD-Version DES deutschen Filmkunstwerkes der ausgehenden 70er Jahre. Mit einem Regiekommentar des ständig nölig klingenden Schlöndorff, einer 20 Minuten-Doku und dem Trailer sehr anständig ausgestattet, wird dem Film ein würdiges Heimkinoforum eingeräumt. Schlöndorffs enge Zusammenarbeit mit Günter Grass läßt den Film zu einer sehr werktreuen Verfilmung des Stoffes werden und neben einiger störender Theatralik wird lebendiges Kino geliefert, das sowohl visuell, als auch verbal streckenweise gut überzeugen kann.

Bild: Woher das recht intensive Grundrauschen rührt, mag dahingestellt bleiben, aber zu übersehen ist es nicht. Es lastet leicht auf den ansonsten detailfreudigen Schärfewerten, die etwa die Struktur des Hintergrundstoffes in der Titelsequenz sehr eindringlich abbilden. So bleibt die Schärfedarstellung auch von Gesichtern immer recht souverän (00.24.30, Halbtotale). Artefakte verschnen das Bild weitgehend und lassen sich auch kaum durch Gefahrenmomente wie Qualm (01.25.40) zum auftreten herausfordern. Der Kontrast ist gesund tariert und verwaltet Schwarzwerte ebenso überlegen, wie er das Überstrahlen von Weiß-Flächen verhindert (00.27.25).

Ton: Die 5.1-Hochmischung tut dem Film gut, feiert sie auch kein Soundspektakel ab. Geboten wird eine subtile Bearbeitung der Tonspuren, die dem Klangbild einen satten Hauch Tiefe verabreicht, der sich besonders in den Actionmomenten (01.23.45, Explosion) zeigt, die mit solider Rearunterstützung und hübschem Bassvolumen aufwarten. Die Ambienz ist leicht frontlastig gehalten (00.31.10, Verkehr), bietet aber durchaus ein empfindliches Maß an akustischer Stimmung. --movieman.de

VideoMarkt

An seinem dritten Geburtstag verweigert der 1924 in der Freien Stadt Danzig geborene Oskar Matzerath weiteres Wachstum und die Teilnahme an der Welt der Erwachsenen. Auf seiner Blechtrommel drückt das ewige Kind seinen Protest gegen Nazis und Mitläufer aus, und erst nach Kriegsende fasst Oskar den Beschluss, wieder zu wachsen - und mitzubestimmen.

Video.de

Volker Schlöndorffs brillant inszenierte, weitgehend werktreue Verfilmung des Romans von Günter Grass ist eine kraftvolle und opulente Bestseller-Adaption, die unter anderem als erster - und lange Zeit einziger - deutscher Film mit dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film ausgezeichnet wurde. In der Rolle des kleinwüchsigen Oskar Matzerath gelangte David Bennent verdientermaßen zu Weltruhm.

Blickpunkt: Film

Ein dreijähriger Junge beschließt, sich von der Erwachsenenwelt auszuschließen, indem er nicht mehr wächst. Mit seiner Trommel protestiert er gegen die Nazis und die Gleichgültigkeit der Erwachsenen.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Ein dreijähriger Junge beschließt, nicht mehr zu wachsen und protestiert mit seiner Trommel gegen Nazis und die Gleichgültigkeit der Erwachsenen.

Synopsis

Danzig 1927. Der äußerst frühreife und hellwache Oskar ist gerade erst drei Jahre alt geworden. Und doch ist ihm bereits klar: Das kleinbürgerliche Leben der Erwachsenen kann und will er so nicht akzeptieren. Er hört einfach auf zu wachsen.
Leidenschaftlich protestiert der anarchische Zwerg fortan auf seiner Blechtrommel gegen fanatische Nazis und deren feige Mitläufer. Immer wieder erhebt er seine Stimme gegen die muffigen Spießer der Weimarer Republik und deren derbe Erotik. So schrill, bis Glas zerspringt. Erst als nach dem Krieg eine menschliche Zeit beginnt, beschließt Oskar, wieder am Leben teilzunehmen, und wächst weiter.

Rezension

Nobelpreisträger Günter Grass schrieb die Romanvorlage und Volker Schlöndorff setzte sie werkgetreu um; das Ergebnis: Der "OSCAR" für den besten fremdsprachigen Film; für einen deutschen Film eine absolute Seltenheit. Dabei ist "Die Blechtrommel" eine Literaturverfilmung "pur" - normalerweise nicht der bevorzugte Stoff für unterhaltsames Kino. Allerdings lebt dieser Film von der kraftvollen Romanvorlage - und der eindringlichen Darstellung des damals 12-jährigen David Bennent. -- (dvdcheck.de, 31. August 2002)
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