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Die Bizarre Bibliothek 03. Hörnerschall Taschenbuch – August 2002

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Taschenbuch, August 2002
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Festa Verlag (August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935822502
  • ISBN-13: 978-3935822503
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 1,7 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.078.376 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Das Rauschen des Windes in den Blättern, die grünlichen Schatten tief unten am Stamm der riesigen Bäume, das Hecheln der Hunde, der durchdringende Ton des Jagdhorns -- diese Bilder und Geräusche beschwören bei Alan Querdilion Bilder herauf, an die er sich nie wieder erinnern möchte. Denn er kennt sie nicht aus der Perspektive des Jägers, sondern aus der des Gejagten!

Querdilion ist als britischer Soldat angetreten, den europäischen Kontinent von der Zwangsherrschaft Nazideutschlands zu befreien. 1941 gerät er in Gefangenschaft und verbringt zwei Jahre in zugigen Hütten und hinter Stacheldraht in einem ostdeutschen Lager. Schließlich gelingt ihm die Flucht, doch er verirrt sich und durchbricht eine merkwürdige Abzäunung, hinter der eine andere Welt zu beginnen scheint. Es ist eine Welt weit in der Zukunft -- hundert Jahre nach einem Krieg, den Hitler gewonnen hat.

Erst glaubt Querdilion, er habe den Verstand verloren. Doch Stück für Stück lernt er, seine neue Umgebung zu verstehen. Ein geheimnisvoller Graf richtet in den umliegenden Wäldern Jagden aus, meistens nachts und von wildem Hörnerschall begleitet. Für diese Jagden hält er sich merkwürdige, über alle Maßen bösartige Tiere. Den schlimmsten Schrecken erlebt Querdilion jedoch, als er erfährt, dass der Graf Jagd vor allem auf menschliche Beute macht. Und es dauert nicht lange, da findet er sich selbst im Unterholz wieder, einsam und gehetzt.

Sarban ist das Pseudonym des britischen Diplomaten John William Wall, der Anfang der 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts einige wenige fantastische Erzählungen und Novellen schrieb. Mit dem vorliegenden Kurzroman wurde er im angloamerikanischen Raum zum Kultautor. Es wirft ein bezeichnendes Licht auf die deutsche Verlagsszene, dass Hörnerschall erst 50 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung übersetzt wurde. Dabei kommt dieser Text ohne jeden moralischen Unterton aus, sondern überzeugt durch seine unglaublich dichte Atmosphäre und seine in düsteren Bildern gleichsam hingeworfene Handlung. Ein kleines Juwel, das Freunde der Science Fiction wie der fantastischen Literatur gleichermaßen begeistern wird. --Hannes Riffel


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Riermaier am 18. August 2005
Erst sehr spät haben Kritiker und Leser erkannt welche Klasse Sarbans Roman besitzt. Vielleicht wurde ihm zum Verhängnis, daß er (als Diplomat) nicht unter seinem echten Namen schreiben konnte und ein Pseudonym notwendig war.
"Hörnerschall" ist aus Sicht eines Gefangenen des Naziregimes geschrieben, der sich damit konfrontiert sieht, daß er durch einen ominösen Zufall in eine Zukunft verschlagen wurde, in der das nazionalsozialistische Regime die Kriegszeiten überdauert hat und Hitlers Nachfahren Macht über die Welt haben. Gerade weil in diesem Roman alles nur auf wenige Orte begrenzt ist, wirkt es umso eindringlicher. Nicht Massenvernichtung und große Systeme stehen im Vordergrund, sondern das Grauen aus Sicht des einzelnen. Zwischen den Zeilen ist natürlich ungeheuer viel zu finden, aber selbst wenn man es nur als spannende Abenteuer/Science Fiction-Geschichte nimmt, kommt man auf seine Kosten. Sarbans Schreibstil (oder besser William Walls, um seinen richtigen Namen zu nennen) ist flüssig, leicht zu lesen und dabei treffend und prägnant.
Bei einigen bekannten Autoren kann man Motive aus "Hörnerschall" in ihren eigenen Werken finden. Wie viele wirklich große Schrifsteller zu denen er mit diesem Roman ohne Zweifel aufsteigt, beschreibt Sarban die Protagonisten im System mehrschichtig und begeht nicht den Fehler, ein Schwarz/Weiß-Bild herauszuarbeiten. Ein unmenschliches System erzeugt Unmenschen, die verdammt sind, in einer Welt zu leben, die ihnen selbst nicht mehr bietet als Perversionen. Grandios umgesetzt, aber nichts für Fans von amerikanischen und deutschen oftmals sehr seichten Betroffenheitsromanen über die Grausamkeiten des NS-Regimes.
Natürlich hat Sarban Samjatins "Wir" gelesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gambach01 am 14. Juli 2003
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Ich liebe diese Art von Romanen, die unter dem Motte stehen: "Was wäre wenn.." !
Ja, was wäre gewesen, wenn die Nazis 1945 gesiegt hätten ?. Diese Frage beabtwortet Sarban hier auf eigentümliche, aber überaus interessante Art und Weise: der Hauptdarsteller ist ein entlaufener englischer Kriegsgefangener, der einen Zeitsprung 100 Jahre in die Zukunft macht oder in einer Paralletwelt landent, in dem die Nazis das Sagen haben. Sie halten slawische Sklaven, machen Jagd auf Menschen und sind degeneriert und verkommen.
Das Grauen ist in jeder Zeile spürbar, wenn auch nie offensichtlich. Der Roman ist spannend, spielt nur an einem Ort und in einem kurzem Zeitrahmen. Der böse Nazi bleibt immer irgendiwe distanziert.
Wer sich an einer gesteltzten Sprache, wie Sie in den 50zigern des letzten Jahrhunderts üblich war, nicht stört, wird hier bestens bedient.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Weidler am 11. April 2003
Das Buch schildert auf spannende Weise, wie sich das deutsche Volk aus der Sicht der Britten entwickelt hätte, wenn die Deutschen den Krieg gewonnen hätten und was es für eine grausamme Welt wäre. Doch der Autor klagt das ganze Buch über nicht direkt an, sondern schildert nur die grausamen Erfahrungen eines Geflohenen und wieder Eingefangenen in einem fiktiven deutschen Reich der Neuzeit. Überzpitzt,wenn ich man das so sagen darf, wird eine arische Gesellschaft dargestellt, die alle Nichtarier zu Unterrassen degradiert hat. Die Deutschen züchten mittlerweile aus den Unterrassen ihre eigenen perfekten Sklaven, was auf grausame Art und Weise den Forschungsdrang der Deutschen und ihr Streben nach der perfekten Rasse im 'echten' dritten Reich wiederspiegelt. Auch tauchen bei den anderen Personen oft äußerliche Merkmale auf, die uns Deutschen zugeschrieben werden, wie blondes Haar, kräftige Statur und blaue Augen, sowie strenge und disziplinierte Krankenschwestern. Alles in allem spiegelt das Buch, auf sehr grausame Weise, die Ängste anderer Nationen vor dem dritten Reich wieder. Wer sich für so etwas interessiert, dem kann ich diese Buch nur wärmstens empfehlen, da es Spannung und Dramatik mit einer Alternativwelt perfekt verbindet.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alberto Martinez am 2. Dezember 2002
Ein sehr gutes Buch. Ich habe es auf Spanisch gelesen, und wieder
gelesen. Was zwischen Horror und Alptraum. Die Welt in der Nazizukunft. Alle werden zum Jäger oder Gejagten.
Wer hat Poe oder Lovercraft genossen, wird es geniessen.
Viel Spass
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