Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Die Billig-Lüge. Die Tricks und Machenschaften der Discounter Gebundene Ausgabe – 19. August 2005


Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe, 19. August 2005
"Bitte wiederholen"
EUR 8,00 EUR 0,61
2 neu ab EUR 8,00 33 gebraucht ab EUR 0,61

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen Ratgeber? Hier klicken.

  • Sie wollen sofort Zeit und Geld sparen? Wir empfehlen das Amazon Spar-Abo. Mehr erfahren

  • Sichern Sie Ihre Daten kostengünstig und sicher im europäischen Amazon Web-Services-Rechenzentrum. So einfach geht‘s

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (19. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426273713
  • ISBN-13: 978-3426273715
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 659.716 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Billig ist zum Treiber der Ökonomie geworden. Der Preis wird zum bestimmenden Faktor, die Wirtschaft mutiert zur Discountökonomie. Nur, immer noch billiger, geht das denn? Diese Frage gehört zu den am besten verdrängten unserer Zeit. Nun hat der Journalist Franz Kotteder die Antwort vorgelegt. Sein Buch Die Billig-Lüge ist eine scharfsinnige Analyse der Discountökonomie und eines der besten Sachbücher des Jahres. Ohne Scheuklappen und ohne Berührungsängste beschreibt Kotteder, wohin uns der Billigwahn führt -- denn in letzter Konsequenz ruiniert der unsere eigenen wirtschaftlichen Grundlagen.

Die „Billig-Lüge“ ist das Versprechen der Discounter, dass es ohne Einbußen an Qualität immer noch billiger gehe. Ein großer Trugschluss, meint Kotteder: „Letztlich sind es aber dann doch wir selbst, die die Kosten zahlen.“ In Form von Arbeitsplätzen, die dorthin wandern, wo die Arbeit immer noch ein Stück billiger ist, in Form von Massentierhaltung und industrieller Landwirtschaft, von minderwertigen Produkten und von Arbeitsbedingungen in Drittwelt- und Schwellenländern, die dem Frühkapitalismus in nichts nachstehen.

Kotteder beschreibt die Wechselbeziehungen in einer globalisierten Welt ebenso wie die Mechanismen der Discountökonomie -- aber er flüchtet sich nicht in Schuldzuweisungen, Verschwörungstheorien oder gefällige Kapitalismuskritik. Sondern nimmt die Marktwirtschaft beim Wort: „Das System der billigen Preise und Rabattschlachten, es hat sich überhaupt erst entwickeln können, weil die Kundschaft dieses System geradezu forderte. ... Es ist schlicht und einfach nichts anderes als der Wunsch des Verbrauchers.“ Schuld sind wir selber. In dieser Verantwortung liegt zugleich auch ein Ansatz zur Veränderung: Die Macht des Verbrauchers. Eines Verbrauchers, der sich bewusst macht, dass irgendwer die Rechnung des Billigwahns zahlen muss. Und der daraus die Konsequenzen zieht. Ein erster Schritt ist der Kauf von Produkten aus ökologischem Landbau, empfiehlt Kotteder. Letztlich aber geht es darum, den Wert von Produkten und Dienstleistungen wieder schätzen zu lernen. „Wir müssen wieder lernen, was die Dinge wert sind, die wir kaufen.“ -- Winfried Kretschmer

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kirsten Siegelstrang am 20. Dezember 2005
Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist, wie flüssig und flott lesbar es geschrieben ist. Aus demselben Stoff hätte man ja auch ein staubtrockenes Wirtschaftsbuch oder einen in moralistischem Eifer überschwappendes Pamphlet machen können. Stattdessen erzählt Kotteder angenehm freundlich, wie die Dinge nun mal sind, und die sind offenbar schlimm genug: Die Billig-Ketten ruinieren demnach die deutsche Wirtschaft, insbesondere die Landwirtschaft, sie vernichten Arbeitsplätze, beteiligen sich an der Ausbeutung der Dritten Welt (Kinderarbeit etc.), ziehen ihre Kunden mit minderwertiger Ware und nur scheinbaren Sonderangeboten über den Tisch und unterwerfen ihre Angestellten einem Mobbing an der Grenze des Terrors. Wie gesagt: Was auf diesen einen Satz verkürzt eher alarmistisch klingt, erläutert Kotteder auf seinen 260 Seiten weit differenzierter und anhand anschaulicher Beispiele. Und er erklärt auch, wie wir Verbraucher uns vor solchen Machenschaften schützen können. Dieses Buch ist seinen Preis wirklich wert.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Eckmaier am 7. Januar 2007
Franz Kotteder zeichnet mit seinem Buch eine gute und umfassende Allgemeinbeschreibung der Discounter in Deutschland.

Er versucht zu Beginn des Buches die Hintergründe der "Geiz ist geil!"-Einstellung aufzuzeigen. Dies gelingt ihm zugegebenermaßen jedoch nur sehr oberflächlich.

Doch dann widmet er sich in sehr großer Breite Mechanismen der Discounter, welche es diesen ermöglichen immer größere Marktanteile am gesamten Lebensmittelhandel zu erzielen.

So nimmt er die Einkaufspolitik in Billiglohnländern, den offensichtlich nicht allzu zimperlichen Umgang mit dem Personal und die Produktionspolitik in der (industrialisierten) Landwirtschaft sehr kritisch aufs Korn.

Für all jene, die sich für unsere Zukunft und die globalen Auswirkungen unseres aktuellen Handels und Handelns interessieren sicher ein empfehlenswertes Buch.

Einen Punkt Abzug gibts lediglich für die Tatsache, dass Franz Kotteder viele interessante Punkte manchmal etwas oberflächlich streift, bzw. allgemeine "Globalisierungsprobleme" (die nicht primär durch die Discounter verursacht sind) mit aufnimmt ohne jedoch detaillierter den Zusammenhang mit den Discountern im speziellen zu beleuchten.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. Januar 2006
Dieses Buch geht unter die Haut. Es sollte dringend zur Pflichtlektüre für alle Bürger werden. Es wird einem ausführlich erklärt, warum billige Waren die gesamte Volkswirtschaft auf Dauer schädigen und wir uns damit selber in den Bankrott treiben. Wir haben wirklich verlernt, den Wert eines Produktes richtig und fair einzuschätzen. Oder glauben wir wirklich, bei einem DVD-Player für 20 Euro oder einem Frühstücksei für 7 Cent gibt es keine Opfer im Hintergrund??? Wer wirklich der Meinung ist, die Discounter bieten billige Waren zum Wohle des Kunden an, der lebt auch sonst im Träumerland. Ich kann es nur wiederholen: unbedingt lesen und sofort an die eigene Nase packen: ist uns unsere Zukunft wirklich nichts mehr wert?
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. Januar 2006
der Otto-Normal-Einkäufer hat von vielem keine Ahnung was hinterm "Ladentisch" so abgeht bis die Ware im Regal liegt zum Verkauf. Franz Kotteder schildert sehr gut die Hintergründe und Machenschaften der Discounter und beleuchtet auch das Verhalten der Verbraucher mit ihrem "Geiz ist Geilgehabe" wohin wir Verbraucher uns damit selber hinführen-die Käufer selbst machen sich den Weg frei zum Schafott. Weniger Konsumlust ausleben wäre mehr Lebensqualität, aber dazu muß es erstmal rattern in unseren Gehirnen, die ein Schablonen denken sich zugelegt haben und es Mühe macht über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, vielleicht bewirkt auch ein Tropfen auf einen heißen Stein etwas, wenn es nur oft genug "tropft" und uns zum Nachdenken und Handeln verleitet.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ingo am 11. Januar 2006
Franz Kotteder hat mit diesem Buch den Nagel auf dem Kopf getroffen und zeigt dem Leser, wie wir uns langfristig gesehen beim Kauf in den Billig-Discounter, selbst den Hals solangsam zuschnüren.
Alles muss eben für den Endverbraucher billiger werden, so sind schon viele Firmen ins Ausland gegangen denn dort wird einfach billiger produziert, Arbeitsplätze werden gestrichen, weil die Mitarbeiter dem Unternehmen einfach zuviel kosten und es wird sehr gut erklärt warum Geiz eben nicht geil ist wie uns die Werbung eintrichtert.
Ein schöner Absatz aus dem Buch:
Letztlich sind es aber dann doch wir selbst, die die Kosten zahlen. Waren, die hergestellt werden müssen, kosten Arbeitskraft und Materialkosten. Wird die Ware billiger, wird auch die Arbeitskraft billiger oder aber die Materialkosten werden es. Oder beides.
Hier beginnt ein Teufelskreis. Je mehr wir am Einkauf sparen, desto mehr sparen wir an Arbeits- und Materialkosten. Was bei uns zu teuer ist, wird eben irgendwo anders hergestellt, wo es nicht soviel kostet.
Die Massenentlassungen von versch. Firmen kommen nicht von ungefähr. Es wird gespart wo es eben nur geht. Toll nicht??? ;-))
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und Sie sollten jetzt wirklich nicht am Geld für dieses Buch knausern.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen