"In diesem Buch geht es neben vielen anderen um die Begegnung von Erwachsenen mit Kinderbildern: Wir sind als „Kinder(bild)beschützter“ gefordert. Meines Erachtens ein zentrales Anliegen, um dessen willen jeder Erwachsene, der mit Kindern zu tun hat, dieses Buch lesen sollte! Denn mit einer einzigen unbedachten Bemerkung über ein Kinderbild können wir das in mühevoller Kleinarbeit aufgebaute Selbstwertgefühl eines Kindes empfindlich stören. Somit richtet sich das Buch an Eltern von Kindergarten- und Vorschulkindern, an ErzieherInnen, KinderpflegerInnen, werdende Eltern und Großeltern sowie an alle, die mit Kindern zeichnen wollen oder deren Werke zur Begutachtung überreicht bekommen." (
Praxis der Psychosomatik, Dr. Birgit Jackel )
"Noch nie habe ich ein Sachbuch über die Entwicklung des kindlichen Zeichnens und Malens in die Hand bekommen, das mit so weil menschlicher Wärme, mit großem Einfühlungsvermögen, mit spürbarer Liebe zum Kind geschrieben worden ist.
Ausgehend von der „Innenseite“ der Welt – vom Erlebnis durch direkte sinnliche Erfahrung – soll uns Erwachsenen ein Gefühl dafür vermittelt werden, was im Kind vorgeht, wenn es z.B. mit schaukelnden und kreisenden Bewegungsspuren und Pulspunkten – als Ausdruck seines Körpergedächtnisses – in die Zeit vor der Geburt geführt wird.
Das an sich bescheidene Buch von ca. 120 Seiten nimmt uns zielstrebig an der Hand und führt uns zu einem tiefen Verstehen der kindlichen Erlebnis- und Ausdrucksweisen, ja seiner gesamten ganzheitlichen Entwicklung.
Die Autorin – Mutter, Großmutter, Kunsttherapeutin und Künstlerin – spricht einfach, allgemein verständlich und lässt viele Kinder selbst zu Wort kommen.
Ein Glücksfall, so nennt die Maltherapeutin Ingrid Riedel im Vorwort diese Buch. Ein Wunder von Buch, so sage ich:
Ein Buch für alle, die Kinder und das Geheimnis, das wir Leben nennen, lieben. Ein Buch für jeden Vater, jede Mutter und selbstverständlich für jede Kindergartenpädagogin!" (
Unsere KinderMargret Scheurecker )
"Malen, das ist phasenweise eine Lieblingsbeschäftigung (fast) aller Kinder. Oft jedoch stehen wir Erwachsenen etwas ratlos vor den Kinderzeichnungen und den Fragen wie „Findest du mein Bild schön?“. Um Kinderbilder zu verstehen und angemessen mit den Ausdrücken frühester Kreativität umzugehen, benötigen (Tages-)Eltern und Erzieherinnen mehr als nur Einfühlungsvermögen. Wussten Sie etwa, was es mit den so genannten „Kopffüßlern“ auf sich hat, den Männchen der Dreijährigen, die nur aus Gesicht und Füßen bestehen? In erster Linie müssen sich Erwachsene bei frühen Kinderzeichnungen von der Vorstellung lösen, dass Kinder ein Abbild der äußeren Wirklichkeit malen.
Anhand vieler abgebildeter Kinderzeichnungen zeigt Renate Gier in ihrem neuen Buch, wie wir wieder Zugang zur kindlichen Darstellungs- und Erlebniswelt finden können. Sie sensibilisiert uns für den Reichtum und die Individualität kindlicher Bildsprache und macht deutlich, wie wichtig es ist, Kindern nicht die Darstellungsweisen der Erwachsenenwelt aufzudrängen. Auch für den Umgang mit den kleinen „Kunstwerken“ etwa für gemeinsame Bildbetrachtungen gibt sie nützliche Tipps.
Dieses Buch ist ein „Glücksfall für alle, denen das Malen der Kinder am Herzen liegt und die ein vertieftes Verstehen der dabei entstandenen Bilder suchen“ (Ingrid Riedel im Vorwort)." (
ZeT, Christine Baur )
Zugang zur kindlichen Erlebnis- und Darstellungswelt finden
Ein Kind hinterlässt in seinen Bildern eine Spur seines Lebens. Es drückt sich mit seinem ganzen Wesen aus – und zwar umso intensiver, je jünger es ist. Mit Einfühlungsvermögen und Sachkenntnis gelingt es uns, wieder Zugang zur kindlichen Darstellungs- und Erlebniswelt zu finden.
Renate Gier nimmt uns mit auf eine spannende Reise in die Welt der Kinderbilder. Fasziniert entdecken wir, wie schon 2-Jährige ihr Erleben in einer intensiven Kritzelspur ausdrücken. Anhand vieler Kinderzeichnungen zeigt die Autorin auf, welche erstaunlichen Entwicklungsleistungen kleine Kinder beim Malen vollbringen. Sie sensibilisiert uns für den Reichtum und die Individualität ihrer Bildsprache, damit wir Kinder in ihrer Kreativität sinnvoll begleiten können.