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Die Bilder sind unter uns: Das Geschäft mit der NS-Raubkunst
 
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Die Bilder sind unter uns: Das Geschäft mit der NS-Raubkunst [Gebundene Ausgabe]

Stefan Koldehoff
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Die Bilder sind unter uns: Das Geschäft mit der NS-Raubkunst + Verlorene Bilder, verlorene Leben - Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde + "Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst": Alfred Flechtheim. Sammler, Kunsthändler und Verleger
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (24. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821858443
  • ISBN-13: 978-3821858449
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 16 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.196 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefan Koldehoff
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

'Der Raubkunstexperte Stefan Koldehoff, der zuletzt mit seinem Bericht über die Welfenschatz-Restitutionsforderung für Aufsehen gesorgt hat, hat nun das heiße Eisen angefasst und in einem Buch umfassend die Rolle des Kunsthandels beim Geschäft mit NS-Raub

Kurzbeschreibung

»Es ist, als ob die Bilder ein zweites Mal gestohlen würden!« Stefan Koldehoff Gemälde von Picasso, Kirchner, Rembrandt, van Gogh oder Tizian - die Liste der zwischen 1933 und 1945 den Juden gestohlenen oder weit unter Wert gekauften Bilder ist lang. Unzählige Galeristen, Händler, Auktionshäuser und Kuratoren waren an diesem Unrecht beteiligt - und zwar so systematisch und gründlich, dass sie über dieses Netzwerk bis heute Museen und Sammler ohne Probleme mit Raubkunst versorgen können. Die direkt Verantwortlichen wurden nicht zur Rechenschaft gezogen und verdienten mit den gestohlenen Bildern ein Vermögen - und die heute involvierten Museen und privaten Sammler fordern unverhohlen einen Schlusstrich und weigern sich, den überlebenden Erben die Bilder ihrer ermordeten Familien zurückzugeben. Stefan Koldehoff zeigt erstmals in seinem Buch, wie das Kartell der Kunsthändler funktioniert und warum die Politik auf höchster Ebene darüber kein Wort verliert.

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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Unzählige Kunstwerke, Gemälde, Skulpturen und andere wertvolle Kunstgegenstände sind von den Nazis während ihres Vernichtungsfeldzuges gegen die Juden und andere Völker zwischen 1933 und 1945 geraubt worden.

Melissa Müller und Monika Tatzkow haben in diesem Jahr schon in dem im Münchner Elisabeth Sandmann Verlag erschienenen Buch "Verlorene Bilder, verlorene Leben" die große private jüdische Sammlerkultur vor dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt und haben bei ihren Recherchen viele verloren geglaubte Bilder aufgespürt.

Die in dem vorliegenden Band aus dem Eichborn Verlag dokumentierte Recherche ist viel aufwendiger und vollständiger. Der Journalist und Spezialist für dieses Thema Stefan Koldehoff zeigt, dass die Verantwortlichen für die damaligen Raubzüge nie wirklich zur Verantwortung gezogen wurden und dass der Handel mit dem NS-Raubgut auch heute noch wacker weitergeht. Eine unheilige Allianz aus Museen, Auktionshäusern, Händlern und Galeristen sorgt dafür, dass sich bis auf den heutigen Tag Sammler und Museen überall auf der Welt mit Bildern aus dem NS-Raubgut versorgen können. Die Nachkommen der ehemaligen Eigentümer, in ihrer großen Zahl Juden, gehen leer aus, denn nach der geltenden Rechtslage kann kein Museum etwa gezwungen werden, Bilder aus dem Raubgut, die sich in ihrem Besitz befinden, an die rechtmäßigen Eigentümer zurückzugeben.

So hat etwa der von mir sonst geschätzte Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, den ich vor Jahren beim Jubiläum der Jüdischen Buchhandlung von Rachel Salamander in München bewegt vom Stellenwert der jüdischen Kultur in seiner Stadt sprechen hörte, den Erben von Sophie Lissitzky-Küppers mitgeteilt, eine Rückgabe des damals geraubten Gemäldes "Sumpflegenden" von Paul Klee verstoße gegen die bayrische Gemeindeordnung , weil sie einer "Verschleuderung von öffentlichem Vermögen" gleichkomme.

Dass auch seine Stadt der 1998 unterzeichneten Washingtoner Erklärung verpflichtet ist, hat er dabei übersehen. Danach verpflichten sich neben Deutschland 43 weitere Nationen, abgelaufene Fristen künftig zu ignorieren und zusammen mit den Anspruchstellern nach gerechten und fairen Lösungen zu suchen.

In diese Richtung gehen auch die Forderungen Stefan Koldehoffs und er leistet mit diesen wichtigen Buch einen wertvollen Beitrag dazu.
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