*Die Wälder waren 'foris', "außerhalb". In ihnen lebten die Ausgestoßenen, die Wahnsinnigen, die Liebenden, Banditen, Einsiedler, die Heiligen, die Aussätzigen, der Maquis, Flüchtlinge, Außenseiter, Verfolgte, wilde Männer.
Wo sollten sie sonst hin? Wer sich außerhalb des Gesetzes und der menschlichen Gesellschaft bewegte, gehörte in den Wald. Aber der Wald war ein grausiges Asyl. Im Wald konnte man nicht Mensch bleiben - man hatte nur die Wahl, sich über das Menschsein zu erheben oder tief zu sinken.* [ Robert Pogue Harrison ]
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Zum Inhalt: Drei Männer, Brüder, haben im Zweiten Weltkrieg ebenso viele Juden gerettet wie Oskar Schindler; sie organisierten eine militärische Truppe, die fast so viele feindliche Soldaten tötete wie die Kämpfer im Warschauer Ghettoaufstand.
Sie hießen Tuvia, Asael und Zus Bielski. Für die zwölfhundert Juden, die im Juli 1944 aus den weißrussischen Wäldern kamen, sowie für die Nachkommen dieser Überlebenden waren diese Männer eine Legende und wurden fortan als Helden verehrt.
Aber außerhalb dieses engeren Kreises blieben die Anführer der größten und erfolgreichsten jüdischen Kampf- und Rettungstruppe fast völlig unbekannt - in den sechzig Jahren, die seither vergangen sind, schildern nur ein paar wenige Bücher ihre Taten, und kaum eine Gedenktafel trägt ihre Namen.
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*Der Wald war uns vertraut, und im schlimmsten Fall konnten wir hinter den Bäumen verschwinden.* [ Tuvia Bielski ]
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Fazit: Dieses Buch wirft ein Schlaglicht auf die Geschichte der jüdischen Partisanen. Das Dorf in den Wäldern, das sie errichteten, blieb bis zur Befreiung Weißrusslands durch die Rote Armee unentdeckt.
Eine wahre Geschichte, die wie ein Märchen klingt -- In einer Zeit des Schreckens, der Gewalt und der Zerstörung.
Ein Buch über den Mut und die Kraft dreier Menschen, die daran glaubten, dass jeder Einzelne die Welt verändern kann.
Wir sollten uns ihrer erinnern - und auch heute gilt: Wehret den Anfängen!
Beeindruckend - meint - Reinhard Busse