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Die Bibliothek bei Nacht [Taschenbuch]

Alberto Manguel , Manfred Allié , Gabriele Kempf-Allié
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

9. September 2009
Alberto Manguel, dessen »Eine Geschichte des Lesens« ein internationaler Bestseller wurde, erzählt in seinem neuen Buch von seiner eigenen Bibliothek. Aber jedes Buch, das er in die Hand nimmt, entführt ihn in eine andere Bibliothek und so weitet sich sein Buch zu einer Geschichte der Bibliotheken zwischen Alexandria und Babel liegt die Bibliothek Aby Warburgs, deren Anordnung den Atlas seiner Gedanken wiederspiegeln sollte, die geheime Bibliothek aus zerlesenen Bänden, die heimlich in einer KZ-Baracke kursierten, die Bibliothek der zensierten, offiziellen, verbotenen, vergessenen Bücher.

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Preis für alle drei: EUR 37,89

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (9. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359615944X
  • ISBN-13: 978-3596159444
  • Originaltitel: A Library by Night
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.327 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein wieder bezaubernd belesenes, sinnreich bebildertes und höchst persönliches Buch. (...) Dass schließlich ein territoriales Zuhause mit und bei Büchern nahezu geistlichen Trost spenden kann, lernen wir bei Manguel.« (Claudia Schmölders, Literaturen, 11.11.2007)

Über den Autor

Alberto Manguel, geb. 1948 in Buenos Aires, wirkte unter anderem in Buenos Aires, Paris, London, Mailand und Toronto als Verlagslektor und Literaturdozent. Er übersetzte zahlreiche Bücher und ist Herausgeber von Anthologien und Kurzgeschichten. Er lebt vorwiegend in Toronto und Paris und ist seit 1988 kanadischer Staatsbürger.Manfred Allié, geboren 1955 in Marburg a. d. L., übersetzt Literatur, u.a. Scott Bradfield, Ralph Ellison, Richard Powers, Yann, Martel und Michael Innes. Er lebt in der Eifel.

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5.0 von 5 Sternen Die Bibliothek als... 20. September 2011
Format:Taschenbuch
... Mythos, Ordnung, Macht, Zuhause, Insel, Zufall, Werkstatt ...usw. Dies ist nur ein kleiner Auszug der Kapitel aus dem Buch "Die Bibliothek bei Nacht". Dass das Betrachten der Bibliothek langweilig werden könnte, habe ich nicht erwartet, so war es auch nicht, als ich das Buch begann. Als ich es fertig hatte, war ich nahe zu atemlos. Manguel bringt einem die Bibliotheken auf so faszinierende Art und Weise nah und gräbt immer neue verborgene Aspekte aus. Der Leser tut dies übrigens auch, sodass man am Ende des Buches noch lange weiter denkt und einiges auf die eigene Bibliothek anwendet. Als Krönung bietet dieses Buch auch noch wunderschöne Bilder. Eine fatale Eigenschaft hat dieses Buch aber: Wenn ein einzelnes Buch es schafft, bei mir 2-3 andere Bücher zu nennen, die mich interessieren, so schafft dies hier die doppelte Menge ... aber pro Kapitel. Man genieße also auch die Anmerkungen, die man auch Anregung hätte nennen können.

Fazit: Wer gern liest, gern lesen will und gern gelesen hat, der sollte dieses faszinierende und magische Buch lesen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Werbung fürs (Weiter-)Lesen 6. September 2010
Von Floetelei TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wie wahrscheinlich ist es, zweimal hintereinander auf eine literarische Schatztruhe zu stoßen? Sehr wahrscheinlich, wenn man etwa nach Alberto Manguels "Die Geschichte des Lesens" auch sein Buch "Die Bibliothek bei Nacht" liest. Eng verwandte Titel? Durchaus. Doch Manguel schafft es dennoch, zwei verschiedene Werke zu schreiben und sich kaum zu wiederholen. Und wenn er's tut, ist es unvermeidlich und stört überhaupt nicht. Ausgangsort ist seine eigene Bibliothek in Frankreich, die bei Nacht eine andere Qualität hat als tagsüber: "Tagsüber locken mich die Konzentration und das Systematische; nachts kann ich mich mit einer schon beinahe unbekümmerten Leichtigkeit der Lektüre hingeben." Damit beschreibt Manguel auch seine Qualitäten als Autor: Zum einen ist er ein unglaublich belesener Intellektueller, der sehr tief schürfen kann, zum anderen aber ist er ein leidenschaftlicherLiteraturfreund, der seine Liebe zu Büchern unarrogant vermittelt und damit auch seine eigenen Leser begeistert, auch wenn deren Horizont nicht so weit ist wie Manguels. Er gibt nicht nur einen Abriss über die Geschichte der Bibliothek, sondern auch über deren Funktionen und beschreibt/erfindet dabei so interessante Kategorien wie "Die Bibliothek als Insel", "...als Überleben", "...als Phantasie", "....als Vergessen" und nicht zuletzt "...als Zuhause." In seinem Buch finden sich einige der berührendsten Geschichten über die zeitlose Kraft der Literatur, die ich je gelesen habe, etwa über den Trost, den Bücher in KZs und Gulags vermitteln konnten oder die Episode über die kolumbianischen Dorfbewohner, die eine spanische Übersetzung von Homers Illias nicht mehr an die Leihbibliothek zurückgeben wollen, weil sie in dem uralten, antiken Epos ihre eigene Situation beschrieben sehen.
Manguels Bücher sind die bestmögliche Werbung fürs (Weiter-)Lesen, die man sich nur vorstellen kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch 30. Januar 2012
Format:Taschenbuch
Alberto Manguel war mir bis zum Kauf dieses Buches ganz unbekannt; auf das Buch stieß ich über das Schneeballsystem beim Stöbern in amazon.de. Ein Glücksfall!

Meine Begeisterung teilen können sicher alle, die eine gewisse Aufregung befällt, sobald sie ein Buch in die Hand nehmen - noch mehr, wenn es sich um ein neues oder lange im eigenen Bücherregal vergessenes Buch handelt. Manguel entführt den Leser in 15 ideelle Funktionsbereiche einer Bibliothek, etwa "Die Bibliothek als Form", "... als Verstand", "... als Werkstatt", "... als Insel", "... als Phantasie" und schließlich "... als Zuhause". Kann man es treffender beschreiben? Wie in einer gut sortierten, gemütlichen Bibliothek fühlt man sich in diesem Buch auf Anhieb wohl. Bücher und Bibliotheken werden aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet, z.B. aus historischer, philosophischer oder ganz praktischer Warte (Baupläne berühmter Bibliotheken). Die Kapitel können sehr gut einzeln gelesen werden, weshalb es sich besonders als Nachttischlektüre eignet. Auch sprachlich sehr angenehm zu lesen und oft anrührend bzw. zum Nachdenken und Nachschlagen anregend - und sicherlich ideal geeignet als Ausgangspunkt für neue Buchentdeckungen, die Manguel zahlreich zitiert.

Im Fazit ist "Die Bibliothek bei Nacht" ein passendes Inventar für die Wunschbibliothek Umberto Ecos, die der große Semiotiker so beschrieb: "Die ideale Bibliothek sollte ein wenig sein wie der Stand eines 'bouquiniste', eines Straßenbuchhändlers: ein Ort für unverhoffte Entdeckungen."

Was mich auch noch sehr positiv überrascht hat, ist die hochwertige Ausstattung des Bändchens: Es liegt deutlich schwerer in der Hand als vergleichbare Paperbacks und fühlt sich viel edler an. Woran das genau liegt, kann ich nicht sagen, jedoch erscheint das Papier der Seiten sehr fein. Daher auch als Geschenk eine gute Wahl!
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