Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Kundentäuschung!, 26. Dezember 2007
Ich habe das Buch am Weihnachtsabend erhalten und mich angesichts des verlockenden Klappentextes (ich liebe Verschwörungen ;))darauf gestürzt. Selbstverständlich habe ich es durchgelesen, weil ich meinem edlen Spender verpflichtet war. Leider wurde ich bitterst enttäuscht. Die Story klang spannend, doch durch eine wenig fähige und anfangs nicht einmal überzeugend auftretende Protagonistin, die außer einer Prise unglaubwürdigen Fanatismus und blinder Familientreue letztendlich wenig zu bieten hat, wird schon mal alles gründlich verdorben. Die schlecht beschriebenen Antagonisten inclusive Familien & treuer Diener, von denen es gleich mehr als ein halbes Dutzend gibt, sind jedoch dummerweise auch nicht besser. Dazu gesellen sich ständige, für den Leser kaum richtig nachvollziehbare Sprünge zwischen Europa, Asien und Amerika. Offenbar hielt es Senhora Navarro nicht für nötig, ihre Kapitel sauberer zu unterteilen. Oder wenigstens mit kurzen Zwischenüberschriften der Verwirrung einigermaßen vorzubeugen. Angesichts unzähliger Telefonate und stetigen willkürlichen Umgang mit der auktorialen Perspektive wußten jedoch auch die Lektoren bei blanvalet keinerlei Abhilfe mehr. Der im Endeffekt zuständige Herr oder Dame hätte auf jeden Fall einschreiten und auf Änderung bestehen sollen, das vielfach gleich klingende Vornamen zum Einsatz gelangen. Lust auf weitere Patzer und gravierende Fehler? Die eingesetzten ultrateuren Profikiller werden dem Leser durch die geschwätzige Autorin grob fahrlässig verraten und sind im Endeffekt mehr an ihrer Tarn-Arbeit als an der Erfüllung ihres eigentlichen Auftrags interessiert. Andere Figuren wie ein schüchterner junger Priester, ein französischer Archäologe vom Schlage eines Frauenhelds oder gar ein sadistischer Altnazi erweisen sich als platte Abziehbilder mit weniger Inhalt als ein Autoaufkleber. Außerdem merkt man, das die Autorin nicht an ihrem Hauptschauplatz recherchieren konnte. Das mag angesichts der heutigen Gefahr im Irak verzeihlich sein. Aber so verkommt die Flucht aus dem im Krieg befindlichen Land für die Beteiligten letzlich zur plumpen Farce. Das dann auch noch die begehrten Tafeln überhaupt nichts anderes erzählen als was im Buch der Bücher steht und der Schluß einem wie ein "Jetzt habe ich XXX Seiten beisammen und muß irgendwie zum Ende kommen" wirkt, versetzt dem Werk den absoluten Todesstoß. Von blanvalet war ich bislang wirklich bedeutend bessere Bücher gewöhnt...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Dreiecksbeziehung, 23. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Bibel-Verschwörung: Roman (Gebundene Ausgabe)
In dem Buch geht es um die Ausgrabung von alten Tontafeln im Irak, auf der die Schöpfungsgeschichte aufgezeichnet sein soll. Die Gruppe um den alten Tannenberg und seine junge Tochter Clara will danach kurz vor dem Angriff der Amerikaner graben. Zwei Gruppen aber trachten auch um deren Besitz und das Leben der Tannenbergs. Was sich stellenweise interessant liest, ist größtenteils aber zu wirr und an den Haaren herbeigezogen. Es wimmelt von gedungenen Mördern, Schwarzhandel von Kulturgütern. Auch Clara taugt nicht als Heldin, also hat man nichtmal eine Identifikationsfigur. Kann man gelesen haben, muss man aber auf keinen Fall!!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Häh.....was war das?, 4. Januar 2008
Ein Priester erfährt im Petersdom bei der Beichte von einem geplanten Mord und macht sich auf, die betreffende Person zu warnen, bzw. zu schützen. Gleichzeitig findet ein Achäologenkongress statt, auf dem die Archäologin Clara Tannenberg eine Sensation verkündet. Sie behauptet, Überreste der legendären Tonbibeln im Irak gefunden zu haben,auf denen unserer Urvater Abraham die Schöfungsgeschichte verewigt hat. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Irakkrieg steht bevor und viele Leute haben ein Interesse daran, in den Besitz der Tonbibeln zu kommen. Aber auch andere Motive treiben verschiedene Gruppierungen an den Ort des Geschehens,Rachegelüste, die ihren Ursprung im 2. Weltkrieg haben, sollen gestillt werden.Nur unser anfangs genannte Priester hat lautere Motive, er will seine Schutzmission ausführen. Also nein wirklich, selten habe ich ein so verwirrendes Buch gelesen.Die vielen verschiedenen Handlungsstränge, die Einführung der agierenden Personen und Gruppen waren mehr als spannungshemmend. Da wäre weniger mehr gewesen.Einen Vergleich mit Dan Brown halte ich für mehr als geschmeichelt. 2 Sterne dafür, dass es am Ende noch ein bissl spannend wurde. Emppfehlung: Wer dieses Buch nicht liesst, verpasst nicht viel!!!!!
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