Kurzbeschreibung
Walter I. Farmer, der frühere Offizier der US-Army in der amerikanischen Besatzungszone, hat sich 1945 um den Erhalt von bedeutendem europäischen kulturellen Erbe für Deutschland und Europa in besonderer Weise verdient gemacht, als es darum ging, den strikten Befehl aus Washington zum Abtransport wertvollster Gemälde, insbesondere aus der Sammlung der Berliner Gemäldegalerie, zu verhindern. Mit anderen in Deutschland stationierten "Kunstschutzoffizieren" der US-Army hat er 1945 das "Wiesbadener Manifest" verfasst, das letztendlich dazu führte, dass die Kunstschätze heute noch in deutschen Museen zu bewundern sind. 1996 wurde ihm dafür das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Diese Autobiographie stellt neben dem persönlichen Erlebnisbericht ein wichtiges und spannendes zeitgeschichtliches Dokument dar.
Das Werk enthält einen umfangreichen Dokumenten- und Foto-Anhang