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Produktinformation
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Reneé, eine feinnervige Frau, die aus einer alten und vor allem reichen bürgerlichen Familie stammt, wird mit dem gewissen- und skrupellosen Spekulanten Aristide Rougon verheiratet. Dieser ist Sohn von Pierre Rougon (der aus dem ersten Roman der Rougon-Macquart - „Das Glück der Familie Rougon"). Diese Verbindung ermöglicht Aristide weitere Spekulationen, die ihn nach schweren Krisen am Ende mit Gold überhäufen. Reneé sinkt in dieser Atmosphäre aber immer tiefer, will nun alle Genüsse des Lebens auskosten.
Zola schildert uns diese Ereignisse mit großer erzählerischer Kraft und unbestrittener Schönheit. Besonders gelungen in diesem Roman ist neben dem Leitmotiv Gold das des Wintergartens mit seinen exotischen Pflanzen, den Orchideen, Hibiskusblüten, die wie Frauenlippen sind, Lippen, deren Küsse töten. Das übt einen unwiderstehlichen Reiz auf den Leser aus, prickelnd und genial. Nicht umsonst musste der Erstdruck in einer Zeitung damals abgebrochen werden.
Sein Zeitgenosse Maupassant nannte „Die Beute", „einen der bemerkenswertesten Romane des Meisters des Naturalismus, blendend und sorgfältig gearbeitet, packend und wahrheitsgetreu, mit zorniger Empörung, in einer farbigen und kräftigen Sprache geschrieben." Da kann ich nur zustimmen.
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